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Sichere Medikamente durch neue Testverfahren

High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in SIGNATOPE GmbH aus Reutlingen

Sichere Medikamente durch neue Testverfahren

Gründungsteam SIGNATOPE: Thomas Joos, Oliver Pötz, Hannes Planatscher (Bildquelle: Signatope GmbH)

(Stuttgart/Tübingen/Bonn) – Der High-Tech Gründerfonds investiert in die Reutlinger SIGNATOPE GmbH 600.000 Euro zur Weiterentwicklung eines neuen Biomarker-Testverfahrens für die Medikamentenentwicklung. Das Nachweisverfahren auf Basis spezieller Antikörper optimiert die Aussagekraft bestehender Tests, um mögliche Nebenwirkungen früh zu erkennen. Das trägt dazu bei, Tierversuche zu reduzieren sowie die Entwicklung von Medikamenten sicherer und kostengünstiger zu machen. Namhafte Pharmaunternehmen konnten bereits als Kunden gewonnen werden.

Bevor neue Medikamente zugelassen werden, müssen sie umfangreiche Tests in Zellkulturen und Tiermodellen auf ihre Wirkung und Verträglichkeit durchlaufen. Die von SIGNATOPE entwickelten Biomarkertests weisen Organschäden und Medikamentennebenwirkungen nach. Da sich diese Biomarker zwischen Mensch und Tiermodell im Detail unterscheiden können, benötigte man bisher eine Vielzahl verschiedener Tests für deren Analyse. Im Rahmen der GO-Bio-Phase-I, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat das Team am NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) eine Methode entwickelt, mit der sich die Biomarker nicht nur beim Menschen, sondern speziesübergreifend analysieren lassen. „Unser Verfahren liefert unabhängig vom gewählten Testmodell quantitativ vergleichbare Daten. Wir können in Urin- oder Blutproben selbst geringste Mengen der Biomarker identifizieren. Das spart signifikant Zeit und Kosten bei der Arzneimittelentwicklung“, erklärt Oliver Pötz, Geschäftsführer der SIGNATOPE.

Der HTGF als großer deutscher Frühphaseninvestor sieht in dem Ansatz der Reutlinger Forscher großes Potenzial. „Das Team konnte uns mit der zukunftsträchtigen Technologie überzeugen. Nichtinvasive Biomarkertestverfahren werden im Vergleich zu den klassischen histopathologischen Methoden mit Gewebeschnitten in der Arzneimittelentwicklung immer wichtiger“, erläutert Dr. Lena Krzyzak, Investment Managerin beim HTGF.
Die Wissenschaftler Hannes Planatscher, Thomas Joos, Octavian Schatz und Oliver Pötz gründeten das Unternehmen SIGNATOPE zusammen mit dem NMI. „Das NMI als wirtschaftsnaher Inkubator ist die Keimzelle vieler erfolgreicher Gründungen“, erklärt der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg. „Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Vernetzung von innovativer Forschung und erfolgreicher Wirtschaft in der Region funktioniert.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Chronische Lungenerkrankung muss früh behandelt werden

Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5809)

sup.- Es können eine verschleppte Erkältung oder Bronchitis dahinter stecken, aber auch noch mehr: Die Ursache für anhaltenden Husten über mehrere Wochen sollte unbedingt bei einem Arzt abgeklärt werden. Diese Empfehlung gilt für Nichtraucher wie für Raucher gleichermaßen. Hartnäckiger Husten ist nicht selten ein Symptom für den Beginn einer chronischen Lungenerkrankung (COPD). Nach Informationen von Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover) ist etwa jeder Zehnte von den über 40-Jährigen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, bei der die Lungenfunktion zunehmend beeinträchtigt wird.

Die COPD wird aber oft erst in einem bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert, weil permanenter Husten insbesondere von Menschen mit Tabakkonsum gerne einfach ignoriert wird. „Viele Betroffene gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Diese Vogel-Strauß-Strategie ist jedoch fatal, weil sie eine reduzierte Lebenserwartung begünstigen kann. Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine fortschreitende Erkrankung, bei frühzeitiger Therapie lässt sich der Krankheitsverlauf jedoch erheblich verlangsamen und der Verlust an Lebensqualität deutlich reduzieren.

Neue Erkenntnisse haben die Behandlungsoptionen in den letzten Jahren enorm verbessert. Insbesondere hat sich gezeigt, dass für die Effizienz der medikamentösen Dauertherapie die Größe der Wirkstoffpartikel eine entscheidende Rolle spielt. Denn der Schlüssel zur Behandlung der COPD sind aktuellen Studien zufolge die kleinen Atemwege, die eine zentrale Rolle im Entzündungsgeschehen haben. „Eine inhalative Therapie muss gewährleisten, dass die Wirkstoffe auch in die Lungenperipherie vordringen“, so Dr. Voshaar. Mit einer extrafeinen Formulierung der Wirkstoffe, wie sie z. B. in den modernen Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten ist, kann laut Dr. Voshaar eine hohe und gleichmäßige Verteilung der Medikamente in der gesamten Lunge erreicht werden. Außerdem sind zur individuellen Behandlung der COPD wertvolle Biomarker (Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut) gefunden worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von anti-entzündlichen Substanzen profitieren können.

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BiomarkersNet präsentiert BMWi-gefördertes Netzwerk für Infektionsdiagnostik in Wien

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Netzwerk BiomarkersNet wirbt neue Partner auf dem Europäischen Kongress für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID).

BiomarkersNet präsentiert BMWi-gefördertes Netzwerk für Infektionsdiagnostik in Wien

BiomarkersNet at ECCMID 2017

25.04.2017 Wien – Das Anfang des Jahres gegründete ZIM Netzwerk BiomarkersNet zieht eine positive Bilanz aus ihrem ersten öffentlichen Auftritt auf der ECCMID, welche vom 22. bis 25. April in Wien stattfand. BiomarkersNet konnte die Fachbesucher für seine geplanten Forschungs- und Entwicklungs- (F&E) Projekte begeistern und zahlreiche neue Kontakte knüpfen.

Das durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) sowie durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Netzwerk BiomarkersNet ist mit dem Ergebnis der Kongressteilnahme bei der diesjährigen ECCMID mehr als zufrieden. BiomarkersNet nutzte die Teilnahme dazu, neben der Netzwerkvision, auch die aktuellen 18 Partner den Experten der Mikrobiologie und der Infektionsdiagnostik vorzustellen, sowie neue Netzwerkpartner zu akquirieren.

Ziel des Netzwerkes ist die Entwicklung von Schnelldiagnostik-Verfahren für Infektionskrankheiten sowie die Detektion von Biomarkern, die zur Diagnose bei inflammatorischen Erkrankungen herangezogen werden. Unter Obhut der Unternehmensberatung SilverSky LifeSciences haben sich bei Gründung des Netzwerkes Anfang des Jahres 16 Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft zusammengetan, um Ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam einen entscheidenden Schritt hin zur Früherkennung tödlicher Erreger zu machen.

Die Vision sowie die geplanten Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Netzwerkes fanden bei den Fachbesuchern der ECCMID großen Anklang. „Die Kongressteilnahme bei der ECCMID war ein großer Erfolg für das Cluster“, erläutert Nina Neuert, Netzwerkmanagerin und Beraterin von SilverSky. „Neben interessanten Fachgesprächen zu den Neuheiten im Bereich Infektionskrankheiten konnten wir viele potenzielle Partner für unser Netzwerk begeistern“.

Gesteuert und organisatorisch betreut wird das Netzwerk von der SilverSky Unternehmensgruppe, um die durchaus anspruchsvolle Zielsetzung mit derart vielen verschiedenen Mitwirkenden zu erreichen. Sie unterstützt die Netzwerkpartner insbesondere bei der Akquise von öffentlichen Fördermitteln, wodurch erhöhte Chancen für die Bewilligung von F&E-Projektanträgen bestehen.

SilverSky Unternehmensgruppe ist eine auf den Bereich Life Science fokussierte Corporate Finance Beratung, die ihre Mandanten bei M&A-Transaktionen, bei Kapitalbeschaffung oder Unternehmensbewertungen berät und bei Konzeption und Umsetzung von Buy & Build-Strategien operativ unterstützt. Die SilverSky Unternehmensgruppe wurde durch Unternehmer gegründet und kann auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Entwicklung und Begleitung von LifeScience-Unternehmen von der Gründung bis zum erfolgreichen Exit zurückblicken. Basierend auf den Erfahrungen der Gründer verfolgt SilverSky Unternehmensgruppe einen sehr unternehmerischen und wirkungsorientierten Ansatz bei ihrer Beratung.
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Schlafverhaltensstörung – Biomarker als Hinweis für Parkinson

Parkinson beginnt mit unspezifischen Beschwerden, zum Beispiel Verschlechterung des Geruchssinns, Depressionen oder Verdauungsstörungen. Erst wenn die typischen Bewegungsstörungen einsetzen – das Zittern beginnt, die Bewegungen steif und langsam werden -, kann der Arzt darauf schließen, dass sein Patient an Parkinson erkrankt ist. Bis zu diesem Zeitpunkt hat aber schon ein jahrelanges Nervenzellsterben stattgefunden, etwa 80 Prozent der dopaminergen Nervenendigungen und bis zu 50 Prozent der Nervenzellen in der Substantia nigra im Gehirn sind dann bereits unwiederbringlich untergegangen. Die Entwicklung wirkungsvoller Therapien krankt daran, dass Parkinson-Patienten erst in dieser späten Krankheitsphase erkannt werden. Könnten Mediziner früher eingreifen, wären die Chancen auf die Entwicklung von Therapien sowie auf Behandlungserfolge deutlich höher. Weltweit arbeiten zahlreiche Forschungsgruppen an Wegen, die Parkinson-Krankheit früher zu erkennen. Neurowissenschaftlern um Dr. Kathrin Doppler und Prof. Dr. Claudia Sommer aus Würzburg sowie Prof. Dr. Wolfgang Oertel aus Marburg haben nun eine wegweisende Arbeit publiziert. Sie konnten bei Risikopatienten mit der sogenannten REM-Schlafverhaltensstörung den Biomarker Alpha-Synuclein in der Haut identifizieren, der Parkinson nachweist, Jahre bevor der Patient sichtbar erkrankt.

Im eJournal MEDIZIN ASPEKTE finden Sie weitere Details im Artikel
Meilenstein: Hauttest erlaubt frühe Diagnose von Parkinson

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Wissenschaftler untersuchen Wirkung von Orangensaft

Bonn, 13. September 2016 – In einer Studie aus Brasilien haben Forscher untersucht, wie sich Orangensaft auf unser Wohlbefinden auswirkt. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass Orangensafttrinker besser vor chronischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen geschützt sein könnten.

Obst und Gemüse sind reich an Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Der regelmäßige Verzehr soll Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und auch bei bestimmten Krebserkrankungen einen schützenden Effekt zeigen können. Deshalb empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), täglich mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse zu essen.

Orangensaft als tägliche Obstergänzung?
Allerdings schaffen es nur wenige Verbraucher diese Menge jeden Tag zu verzehren. Fruchtsäfte wie Orangensaft, die aus der frischen Frucht hergestellt und ohne Zusätze wie Zucker, Farb- und Konservierungsstoffe abgefüllt werden, können zum täglichen Obst- und Gemüseverzehr beitragen. Ein Glas (125 Milliliter) Fruchtsaft zählt dabei als eine Portion Obst.

Um die Wirkung von Orangensaft genauer zu untersuchen, führten Wissenschaftler aus Brasilien eine Studie mit 21 normalgewichtigen und 25 übergewichtigen Männern und Frauen durch. Beide Gruppen tranken acht Wochen lang jeden Tag 750 Milliliter Orangensaft. Zu Beginn und am Ende der Studie wurden im Blut der Teilnehmer Biomarker gemessen, die Hinweise auf Stoffwechselveränderungen und auf Krankheiten geben können. Zusätzlich wurde die Ernährung und Körperzusammensetzung der Probanden erfasst.

Mögliche Senkung von Cholesterin und oxidativem Stress durch Orangensaft
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Orangensafttrinker besser vor bestimmten Erkrankungen geschützt sein könnten. Sowohl bei den normalgewichtigen als auch bei den übergewichtigen Studienteilnehmern gingen das Gesamtcholesterin und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut zurück. Dadurch könnte das Risiko für krankhafte Veränderungen der Blutgefäße und für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gesenkt werden. Zusätzlich reduzierte sich der oxidative Stress der Probanden, ein gemeinsamer Risikofaktor von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch Umweltbelastungen, UV-Licht und chronische Entzündungen entstehen im Körper freie Radikale, die Zellen und Gewebe schädigen. Antioxidantien wie Carotinoide, Flavonone und Vitamin C, von dem Orangensaft einen hohen Gehalt vorweisen kann, können diese abfangen und so den oxidativen Stress vermindern.

Zusätzliche Erkenntnis: Keine Gewichtszunahme durch Orangensaft
Die Probanden der Studie nahmen durch den Orangensaft jeden Tag 340 Kilokalorien zusätzlich auf. Ihr Gewicht blieb trotzdem unverändert. Erklären lässt sich das durch die sättigende Wirkung von Orangensaft: Neben z. B. Vitamin C enthält 100 % Fruchtsaft nur natürlichen Zucker aus der Frucht. Statt „leerer Kalorien“ liefert er mit jedem Schluck auch Nährstoffe. Die Teilnehmer der Studie nahmen weniger Kalorien aus anderen Nahrungsbestandteilen wie Eiweiß oder Fett auf. Die Energiezufuhr blieb also letztlich gleich.

Die hier aufgeführten Inhalte beziehen sich auf folgende Studie:
Dourado, Grace/Cesar, Thais B.: Investigation of cytokines, oxidative stress, metabolic, and inflammatory biomarkers after orange juice consumption by normal and overweight subjects. In: Food and Nutrition Research. 2015. 59: 28147

Weitere Informationen zum Thema Orangensaft erhalten Sie auch unter www.fruitjuicematters.de

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Er vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen, die Industrie betreffenden aktuellen Fragen.Der VdF wurde am 17. Januar 1951 gegründet. Im Verband sind bundesweit 185 Fruchtsafthersteller organisiert (Stand: 01.01.2015). Darüber hinaus werden ca. 165 kleinere Betriebe über fünf Landesverbände betreut.

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Biomarker optimiert COPD-Therapie

Hohes Exazerbationsrisiko erfordert anti-entzündliche Behandlung

Biomarker optimiert COPD-Therapie

Foto: Fotolia / Robert Kneschke (No. 5602)

sup.- Neuere Erkenntnisse zeigen, dass Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die höhere Eosinophilen-Werte haben, häufiger unter gefährlichen Exazerbationen (akute Atemnot-Attacken) leiden können. Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und erlauben Rückschlüsse auf das Ausmaß des Entzündungsspektrums bei der COPD. Die Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut kann als Biomarker genutzt werden, um die Therapie entsprechend anzupassen. Laut retrospektiven Analysen der Daten von großen COPD-Studien haben etwa 50 bis 70 Prozent der Patienten eine Eosinophilen-Anzahl größer gleich zwei Prozent und können damit parallel zu einer bronchienerweiternden auch von einer anti-entzündlichen Behandlung profitieren. „Neue Daten legen nahe, dass insbesondere COPD-Patienten mit Exazerbationsrisiko und höheren Eosinophilen-Werten neben einer Bronchodilatation in aller Regel auch ein inhalatives Kortikoid benötigen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

Wichtig ist dabei, dass auch die kleinen, pathologisch veränderten Atemwege in der Lungenperipherie therapeutisch beeinflusst werden. Von Vorteil sind deshalb Inhalatoren, die bronchienerweiternde und entzündungshemmende Substanzen in einer extrafeinen Formulierung enthalten (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler). „Extrafeine Teilchen sorgen für eine gleichmäßige Verteilung und erreichen damit auch die Entzündung in den kleinen Atemwegen“, so Dr. Voss-Dirks.

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Personalisierte Medizin: Maßgeschneiderte Behandlung für Krebspatienten – Hintergrund zum Weltkrebstag am 04.02.2015

Personalisierte Medizin: Maßgeschneiderte Behandlung für Krebspatienten - Hintergrund zum Weltkrebstag am 04.02.2015

(Mynewsdesk) Krebs gehört zu den häufigsten Todesursachen überhaupt. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten mit Hochdruck daran, die unterschiedlichen Ursachen des Tumorwachstums besser verstehen zu können. Denn Krebs ist nicht gleich Krebs: Ärzte unterscheiden heute über 250 verschiedene Arten und Subtypen. Die Krebstherapie ist deshalb in den letzten Jahrzehnten zunehmend spezifischer geworden. Eine möglichst maßgeschneiderte Behandlung für den einzelnen Patienten bereitzustellen – das ist das Ziel der personalisierten Medizin.

Dank der immensen Fortschritte im Bereich der Molekularbiologie weiß man heute, dass ein auf den ersten Blick gleiches Krankheitsbild wie zum Beispiel Brustkrebs oder Lungenkrebs auf molekularer Ebene ganz unterschiedliche Ursachen haben kann. Um den spezifischen Krebstyp zu erkennen, wird das Krebsgeschwür deshalb zunächst mit Hilfe von Tests auf bestimmte Merkmale untersucht. Erst wenn der genaue Krebstyp eines Patienten feststeht, wird entschieden, wie behandelt wird. Am Anfang steht also die individuelle Diagnose, dann eine möglichst maßgeschneiderte Therapie.

Diese Strategie der personalisierten Medizin leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Patienten mit Krebs noch effektiver zu behandeln. Denn sie ermöglicht es, Krankheiten besser zu verstehen und letztlich diejenigen Patienten zu identifizieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine bestimmte Behandlung ansprechen werden. Zwar wird es auch in Zukunft nicht möglich sein, für alle Erkrankungen personalisierte Lösungen anzubieten, doch schon heute gibt es ein bereits Spektrum an Arzneimitteln, die speziell auf einzelne Patientengruppen zugeschnitten sind. Mittlerweile sind über 40 Wirkstoffe aus dem Bereich der personalisierten Medizin in Deutschland verfügbar.

Wo kommt die personalisierte Medizin zum Einsatz?

Ein Beispiel, das die Erfolge der personalisierten Medizin gut vor Augen führt, ist Brustkrebs. So ist es heute mithilfe eines diagnostischen Tests möglich, Frauen mit einer besonders aggressiven Form von Brustkrebs – dem HER2-positive Brustkrebs – zu identifizieren. Diese Frauen hatten lange eine sehr ungünstige Überlebensprognose. Heute sind jedoch verschiedene Medikamente verfügbar, die gezielt gegen diese – und nur diese – Form von Brustkrebs wirken. Im frühen Stadium der Erkrankung kann HER2-positiver Brustkrebs dadurch sogar geheilt werden.

Weitere Informationen:

Hintergrund zum Weltkrebstag 2015:
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Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Roche Pharma AG .

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Roche Pharma AG

Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein führendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics. Als weltweit größtes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente für die Onkologie, Infektionskrankheiten, Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie neurologische Erkrankungen. Roche ist führend im Diabetesmanagement und auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualität und die Überlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2012 beschäftigte Roche weltweit über 82.000 Mitarbeitende und investierte mehr als 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,5 Milliarden Franken. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland über 14.000 Mitarbeitende. Für weitere Informationen: http://www.roche.com und http://www.roche.de

Über Roche in Deutschland

Roche beschäftigt an seinen drei deutschen Standorten Mannheim, Grenzach-Wyhlen und Penzberg ca. 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung & Entwicklung über Produktion, Verpackung bis hin zu Vertrieb und Marketing, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt. Als größter biotechnologischer Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort des Roche-Konzerns innerhalb Europas nimmt Penzberg in der Personalisierten Medizin eine Vorreiterrolle ein; von Mannheim aus wird das weltweite Diabetes-Care-Geschäft gesteuert und Grenzach-Wyhlen übernimmt Qualitätssicherungsaufgaben für den gesamten europäischen Raum.

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