Schlagwort: Biogasanlage

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Bioenergie in Deutschland

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Bioenergie in Deutschland

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viel Prozent stellt die Bioenergie den Erneuerbaren Energien in Deutschland bereit? Wie hoch ist die Bruttostromerzeugung aus Biogas? Wie viele Biogasanlagen gibt es in Deutschland und wie viele Haushalte werden dadurch in Deutschland mit Strom versorgt?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Februar.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
http://www.agravis.de

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AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt bei Verwertung von Wirtschaftsdünger

AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt bei Verwertung von Wirtschaftsdünger

Die Verwertung von überschüssigem Wirtschaftsdünger ist für viele Landwirte ein Problem. Die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet seit Jahren an umweltverträglichen und wirtschaftlichen Lösungen. Eine ist die Zusammenarbeit mit der ODAS-Gruppe, ein Komplettanbieter im Bereich Wirtschaftsdünger.

Das Gemeinschaftsunternehmen ODAS GmbH bietet den Landwirten verschiedene Lösungen für die Nährstoffproblematik. Die ODAS-Gruppe ist ferner an der Biogasanlage Dorsten beteiligt. Das Einzugsgebiet der Dorstener Anlage liegt bei rund 75 Kilometern. Die Biogasanlage erreicht eine Leistung von 3,6 Megawatt aus Gas- und Stromverkauf. Sie arbeitet mit einem Substratmix von 70 bis 80 Prozent organischem Wirtschaftsdünger in Form von Gülle und Mist sowie einem entsprechend geringem Anteil von Energiepflanzen bei einem Input von circa 100.000 Tonnen im Jahr.

Die anfallenden Gärreste werden in aufnehmende Ackerbauregionen gebracht, in denen sowohl die AGRAVIS durch ihre eigenen Agrarzentren, die regionalen Raiffeisen-Genossenschaften als auch ODAS durch bestehende Kundenverbindungen gut vernetzt sind. Die ODAS GmbH entwickelt für jeden einzelnen Betrieb mittels einer individuellen Nährstoffberatung maßgeschneiderte Konzepte – inklusive Dokumentation, auf die die Landwirtschaftskammern besonderen Wert legen. „Wir wollen das in Dorsten praktizierte Konzept später auch auf andere Veredelungsregionen übertragen“, erläutert Sönke Voss, Leiter des Bereichs Futtermittel bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Pilotfunktion.

Mit der Software DELOS bietet die ODAS außerdem Ackerbau- und Veredelungsbetrieben online und in Echtzeit einen Überblick über die Nährstoffsituation auf ihrem Betrieb. Bisher rechnen die Betriebe ihre Nährstoffbilanz mit Hilfe komplexer Excel-Tools bis zu neun Monate zeitverzögert. Aus Sorge vor einem Nährstoffüberschuss in der Bilanz wird zum Teil zu viel Wirtschaftsdünger abgegeben. Viele Betriebe müssen die nährstoffrelevanten Informationen aus diversen Papierunterlagen mühselig zusammen suchen. DELOS ermöglicht die Erfassung über Schnittstellen zu allen nährstoffrelevanten Bewegungen wie zum Bespiel Futtermittel, Tierbewegungen, Mineraldünger oder auch den Erntegütern online und in Echtzeit. Viele Daten werden vom jeweiligen Händler, insbesondere automatisch von der Raiffeisen-Gruppe, in DELOS übertragen. Darüber hinaus hält DELOS bereits heute Tools wie die Düngebedarfsplanung oder die Hoftorbilanz vor, die mit der novellierten Düngeverordnung ab 2018 Pflicht werden.

Durch die zentrale Anlage der Daten in einer gemeinsamen Datenbank, kann der Pflanzenbauberater die komplette Planung für Düngung und Pflanzenschutz vornehmen und der Landwirt muss sie nur noch abarbeiten. Auch der eigene Mitarbeiter, der Lohnunternehmer sowie der Händler können in dieser zentralen Datenbank arbeiten und somit den Landwirt optimal unterstützen.
Die Software läuft im Browser, als App in Android und iOS Systemen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AVALANTO ENERGY auf der EnergyDecentral

Energie aus Biogas

AVALANTO ENERGY auf der EnergyDecentral

Zur Zeit baut Avalanto Energy eine Biogasanlage in Gaj, Kroatien

Die AVALANTO Energy AG bietet sich auf der Fachmesse EnergyDecentral vom 15. bis 18. November in Hannover als kompetenter Gesprächspartner für die Errichtung, Finanzierung, Optimierung sowie den Betrieb und die Vermarktung von Biogas-Anlagen im europäischen Wirtschaftsraum an. In der entspannten und komfortablen Atmosphäre ihrer Business-Lounge in Halle 25 an Stand 25B11 tauschen sich Besucher über technische wie wirtschaftliche Themen der Energiegewinnung mit Biogas aus.

Der Ausbau der dezentralen Energieversorgung mit einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien genießt in vielen europäischen Ländern Priorität bei einem Umbau der Energieversorgungsstruktur. Die Lebensmittelindustrie gilt als gutes Beispiel, denn dort wird derzeit viel in dezentrale Projekte investiert. Daher wendet sich die internationale Fachmesse für innovative Energieversorgung, die EnergyDecentral vom 15. bis 18. November 2016, parallel zur EuroTier auf dem Messegelände in Hannover vor allem an Publikum aus Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung. Um eine bedarfsgerechte Energieversorgung der Unternehmen sicherzustellen, sind innovative Lösungen gefragt. Die AVALANTO ENERGY AG gibt zukunftsweisende Antworten zur Erzeugung von Energie aus regenerativen Energiequellen ebenso wie zur Steigerung der Anlageneffizienz. Für den Biogas-Experten stehen Energien mit Mehrfachnutzen für die Lebensmittebranche im Fokus. Das Unternehmen entwickelt Standorte für Biogas-Anlagen bis zur Marktreife, errichtet schlüsselfertige Anlagen und übernimmt optional den wirtschaftlichen Betrieb und das Controlling. Dahinter steckt in Deutschland erworbenes Know-how aus den Bereichen Anlagenbau und Steuerungstechnik, das sich in zahlreichen Referenzprojekten bewährt hat.

AVALANTO ENERGY will auf der Messe nicht nur die eigene technische und wirtschaftliche Kompetenz präsentieren: „Wir möchten unseren Besuchern zuhören und gemeinsam neue Lösungen entwickeln“, sagt Ole Hering, Vorstand der AVALANTO ENERGY AG. „Dazu bringen wir unser Know-how über Rohstoffveredelung und Wärmenutzung ebenso ein, wie technische Kompetenz in Anlagenbau oder Optimierung und interessante Betreibermodelle.“ Die Business-Lounge in Halle 25 an Stand 25B11 präsentiert sich dementsprechend weiß – wie ein unbeschriebenes Blatt – und setzt weniger auf Frontalpräsentation, als auf ungezwungene Gespräche.

Unter dem Motto „providing green energy“ wird ein vollständiges Geschäftsmodell angeboten, das von der Standortentwicklung über die Errichtung bis zu Betrieb und Optimierung von Biogas-Anlagen reicht. Dabei bestimmt der Kunde, welche Leistungsbausteine er wählen möchte. AVALANTO ENERGY hat sich mit diesem Konzept zum attraktiven Partner potenzieller Anwender ebenso wie privater oder institutioneller Investoren entwickelt.

Unter dem Motto „providing green energy“ spezialisiert sich die AVALANTO ENERGY AG in Bredstedt auf die Errichtung von Biogas-Anlagen im europäischen Wirtschaftsraum. Dazu verfügt das Unternehmen über langjährige Erfahrung im Anlagenbau und der Steuerungstechnik. Als Berater, Dienstleister oder Generalunternehmer bietet AVALANTO Energy zugleich die Standorterschließung, Konzeption, Planung, Finanzierung, Optimierung sowie den Betrieb und die Vermarktung von Anlagen in modernster Technik an: Wertige Technik Made in Germany wird auf aussichtsreiche, neue Standorte übertragen.

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Relaunch von silierung.de: noch aktueller, moderner und informativer

Relaunch von silierung.de: noch aktueller, moderner und informativer

Die Website www.silierung.de ist seit Jahren eine bewährte Informationsdatenbank für Landwirte und alle anderen, die sich mit Silagen beschäftigen. Nun wurde sie mit einem umfassenden Relaunch neu gestaltet und optimiert, um den Nutzern einen noch höheren Mehrwert zu bieten.

„Unsere Seiten haben sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem anerkannten Nachschlagewerk für alle Fragen rund um den breiten Themenkomplex Silierung entwickelt“, weiß die AGRAVIS -Expertin Dr. Sabine Rahn. Neben vielen Informationen zur Silierung von Futterpflanzen und Energiepflanzen gibt es viel Wissenswertes und Hintergründe – gebündelt auf einer modernen Website, die großen Wert auf den Nutzwert für die Leser legt.

silierung.de ist mobil und für alle Endgeräte optimiert, bietet eine praktische Suchfunktion und ein frisches, optisch ansprechendes Layout. Die Seite von Experten für Experten in Sachen Futterpflanzen und Biogasanlagen ist lösungsorientiert aufgebaut und mit vielen Bildern angereichert.

Neben Tipps zu den Verfahren werden auch Problemlösungen aufgezeigt, z. B. zur Verbesserung der Qualität, Vermeidung von Nacherwärmung/Verschimmelung etc.. Unterstützt werden die Problemlösungen durch Empfehlungen geeigneter Siliermittel für den jeweiligen Anwendungsbereich. Neu ist zudem ein umfassender Downloadbereich.
www.silierung.de ist eine Webseite der AGRAVIS-Gruppe .

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Landwirtschaftsminister informiert sich über Biogasanlage Dorsten

Landwirtschaftsminister informiert sich über Biogasanlage Dorsten

NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (Mitte) informierte sich in Dorsten.

Wie kann Gülle aufbereitet werden? Wo kann sie sinnvoll eingesetzt werden? Was kann aktiv gegen den Nährstoffüberschuss in den Tierhaltungsregionen getan werden? Das waren nur einige Fragen, die Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, bei seinem Besuch am Freitagmorgen in Dorsten stellte – und die ihm beantwortet wurden.

Remmel besuchte die Biogasanlage der TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH – einem Beteiligungsunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG und der ODAS-Gruppe – und informierte sich bei einem Blick hinter die Kulissen über das innovative Konzept, mit dem die Anlage seit März 2014 geführt wird. „Das Thema Nährstoffmanagement stellt für die Landwirtschaft eine immer größere Herausforderung dar – gerade in Regionen wie dem südlichen Münsterland und dem nördlichen Ruhrgebiet“, sagte Minister Remmel vor Ort.

Dr. Philipp Spinne und Steffen Schirmacher-Rohleder, Geschäftsführer der TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH und des Partnerunternehmens ODAS GmbH, empfingen den Minister und stellten ihm den ganzheitlichen Ansatz zur Verwertung von überschüssigem Wirtschaftsdünger in Theorie und Praxis vor.

Steffen Schirmacher-Rohleder betonte dabei, dass der erste Schritt zunächst immer eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Betriebssituation sei, um eine individuelle Lösung zu finden: „Erst nach einer detaillierten Analyse der Problemstellung werde entschieden, wie und wie viel Gülle oder Mist vom Betrieb gehe und beispielsweise in der Biogasanlage in Dorsten zur Energieproduktion eingesetzt wird.“ Nach der Verarbeitung in der Biogasanlage werden die Gärreste in die Ackerbauregionen transportiert.

Die Abläufe und Funktionsweise der Biogasanlage stellte Dr. Philipp Spinne vor. Er erklärte, dass es nicht nur darum gehe, eine Biogasanlage zur Energiegewinnung zu betreiben, sondern eine Anlage zur sinnvollen Verwertung von Nährstoffen: „Nach unserem Ansatz soll die Anlage mit einem Wirtschaftsdünger-Anteil von 80 Prozent laufen. Im Volllastbetrieb wollen wir stündlich 700 Normkubikmeter Biomethan einspeisen und zusätzlich im Jahresdurchschnitt etwa 500 Kilowatt Strom über unsere Blockheizkraftwerke produzieren.“

Minister Remmel zeigte sich beeindruckt von der neuen Herangehensweise: „Das Problem der Nährstoffüberschüsse ist nicht neu, daher ist es wichtig, dass innovative Ansätze gefunden werden, die beiden Seiten einen Nutzen und Mehrwert bringen.“ Das sei mit der Biogasanlage in Dorsten geschehen. Grundsätzlich blieb der Landwirtschaftsminister aber bei seiner Meinung, dass zukünftig auf einem landwirtschaftlichen Betrieb nicht mehr Gülle produziert werden soll als für den eigenen Nährstoffbedarf notwendig. Dafür müssen jetzt die Weichen für eine langfristige Entwicklung der Tierhaltung gestellt werden.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Ein Investitionsfeld mit Perspektive: VEBOS AG produziert die Energie der Zukunft aus biogenen Reststoffen

Genussschein-Emission mit Festverzinsung (6%) und beachtlicher Überschussdividende (15%)

Ein Investitionsfeld mit Perspektive: VEBOS AG produziert die Energie der Zukunft aus biogenen Reststoffen

Im Zeitalter der Energiewende stellt die Konzentration auf bessere Formen der Energieerzeugung ein aussichtsreiches und zukunftsorientiertes Investitionsvorhaben dar. In dieses langfristig ausgerichtete Geschäftsfeld zu investieren bedeutet, nachhaltig hohe Renditen zu erzielen.

Grund genug, den in Sachsen-Anhalt ansässigen Energieanlagen-Hersteller VEBOS AG genauer zu betrachten. Die VEBOS AG hat ein energetisches Verwertungskonzept entwickelt, das den Weg in die Unabhängigkeit von herkömmlichen Energien hin zur regenerativen Energieerzeugung durch Nutzung eigener Bioabfälle aufzeigt.

Eine völlig neuartige Technologie der Zukunft als Geschäftsmodell

Die VEBOS AG erstellt Anlagen zur Verbrennung von biogenen Reststoffen, die nicht in einer Biogasanlage verarbeitet werden können. Die Verwertung der Reststoffe ohne zu Hilfenahme fossiler Brennstoffe als Stützfeuer führt zu Bioenergie im eigentlichen Sinne.

Hierbei werden kostenlose nicht für Biogasanlagen geeignete Reststoffe zur Verbrennung genutzt, die ansonsten teuer entsorgt werden müssten. Die hierbei entstehende Wärme kann direkt als Warmwasser genutzt oder mittels weiterer Komponenten in Kälte oder Strom umgewandelt werden. Eine Kombination aller Energieerzeugungen ist ebenso möglich. Die Energie wird entweder selbst genutzt, direkt vermarktet oder gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingespeist. Die Anlagen sind modular installiert und jederzeit erweiter- und austauschbar.

Markt und Chancen

Zielmärkte in Europa sind alle Bereiche, in denen biogene Abfälle entstehen. So können die Anlagen der VEBOS AG beispielsweise für Rückstände aus der Obst- und Gemüseverarbeitung, für Treberreste von Brauereien, für Reisschalen, Sonnenblumenkerne, Maisspelzen und für die Verwertung der Abfälle aus Biomülltonnen eingesetzt werden. Auch für Reitställe mit einem Einstreuvolumen von mehr als von 100 Pferden bieten diese Anlagen ein breites Einsatzfeld. . Die Entsorgung/Ausbringung dieses Einstreuaufkommens verursacht bekanntlich erhebliche Kosten, die durch den Einsatz der Anlage drastisch gesenkt werden können. Die Verwendungsmöglichkeiten sind also äußerst vielseitig.

Die Refinanzierung erfolgt dabei durch unterschiedliche Einnahmequellen. Die Erträge resultieren zum Teil aus dem Verkauf von Energie (Wärme, Kälte, Strom), teilweise aus dem EEG und auch aus dem Verkauf der Anlagen. Ein zusätzlicher Netzausbau entfällt dank der Einspeisemöglichkeit in bereits vorhandene Netze.
Nahezu alles was heutzutage teuer „entsorgt“ werden muss, kann durch die VEBOS AG dezentral zur Energieerzeugung genutzt werden. Damit tragen die von der VEBOS AG entwickelten Anlagen den permanenten Kostensteigerungen im Energiesektor sinnvoll Rechnung.

Investitionsvorhaben und Genussschein-Emission mit 6% Verzinsung und einer Überschussdividende von 15%

Zum Bau und zum Betreiben der Anlagen benötigt die VEBOS AG Kapital, das durch die Ausgabe von Genussscheinen generiert werden soll. Das Kapital dient zur Verwendung für Anlagevermögen, Betriebsvorrichtungen und Betriebsmittel. Dank der langjährigen Erfahrung des VEBOS-Managements ist eine zuverlässige Finanzplanung für die zukunftsträchtige Ausrichtung des Unternehmens sichergestellt. Die Vorteile für Investoren liegen auf der Hand: ein risikoarmes Investitionsfeld, gepaart mit einer attraktiven Gewinnbeteiligung bei einer festen Grunddividende lassen dieses Investitionsvorhaben zu einem sicheren und lohnenden Anlagefeld werden.

Für die erforderlichen Investitionen hat die Emittentin einen Finanzierungsbedarf in Höhe von EUR 35.000.000 errechnet, den sie durch die Ausgabe von 350.000 Stück Genussscheinen zu je EUR 100,– Nennwert für maximal 20 Anleger generieren wird. Die Mindestzeichnung beträgt EUR 200.000,– bei einer Mindestlaufzeit von 5 Jahren. Die Grunddividende beläuft sich auf 6% p.a. des Nennbetrags, die Überschussdividende liegt bei 15% des Jahresüberschusses, ausgezahlt jeweils zum 1. Juli des Folgejahres.

Details zum Investitionsvorhaben und zu den Genussscheinen mit den erforderlichen Informationen zur Liquiditätsvorschau sind auf Anfrage erhältlich.

Wir entwickeln für Sie ein energetisches Verwertungskonzept, das den Weg in die Unabhängigkeit von herkömmlichen Energien hin in die Welt der regenerativen Energienutzung durch Nutzung eigener Biogenen-Reststoffe ermöglicht.Biomasse ist ein nachwachsender Rohstoff, der zeitlich nahezu unbegrenzt und dezentral verfügbar ist. Nutzt man diesen Rohstoff zur Erzeugung von Energie in einer Biomasseanlage, hat dies zusätzlich umweltpolitische und wirtschaftliche Vorteile. So verhindert die energetische Nutzung von Biomasse beispielsweise die Erhöhung des CO2-Austoßes. Darüber hinaus erhöht die Nutzung von Biomasse die Wertschöpfung in der jeweiligen Region, löst Reststoffprobleme, reduziert die Abhängigkeit von Energieimporten und schafft damit langfristig gesehen kalkulierbare Energiepreise.
Biogene-Reststoffe, die nicht auf andere Art genutzt werden, sind dabei besonders kostengünstig und durch die Nutzung unserer modernen Anlagentechnik für diese Reststoffe ein äußerst emissionsarmer Brennstoff.
Auch Brennstoffmischungen sind für unsere Biomassefeuerungsanlagen kein Problem. Wir haben sehr viel Erfahrung damit, sowohl feuchte oder trockene, als auch feine und grobe Brennstoffe in nur einer einzigen Anlage gleichzeitig zu verbrennen. Unsere Anlagen verfügen über eine spezielle Steuerungstechnik, die die unterschiedliche Zusammensetzung von Rohstoffen berücksichtigt und daher auf die jeweiligen Eigenschaften der Brennstoffe abgestimmt werden kann. Es sind insbesondere die vielseitigen Brennstoffe, die eine durchdachte Anlagen- und Steuerungstechnik erforderlich machen. Unsere Anlagen sind so konzipiert, dass die zuverlässige Versorgung mit Energie sichergestellt wird. Gleichzeitig werden dabei die behördlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Emissionen deutlich unterschritten.
Durch die Verwertung von Biogenen-Reststoffen werden Abfälle vermieden und natürliche Ressourcen geschont, die wiederum als Energie dem Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Je nach Brennstoff kann zusätzlich der Ascheaustrag Verwendung finden. Durch unsere einzigartige Art der Technik fällt beispielsweise bei der Verbrennung von Pferdemist hochkonzentrierter natürlicher Dünger an.
Bei feuchten Brennstoffen ist dank unserer speziellen Anlagentechnik die Vortrocknung nicht erforderlich, was im Hinblick auf die Ökobilanz zusätzlich von Vorteil ist.

Kontakt
VEBOS AG BIOGENE-RESTSTOFFE – ENERGIE DER ZUKUNFT
Udo Schmidt
Industriestraße 2
39218 Schönebeck
+49 (0)3928 / 7689977
info@vebos.de
http://www.vebos.de

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AGRAVIS Raiffeisen AG: Nährstoffüberschüsse sinnvoll einsetzen

AGRAVIS Raiffeisen AG: Nährstoffüberschüsse sinnvoll einsetzen

Nährstoffüberschüsse stellen für viele Landwirte in Veredlungsregionen eine große Herausforderung dar. Die ODAS GmbH – ein Gemeinschaftsunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG und der ODAS DEL GmbH & Co. KG – hat sich in den vergangenen Jahren dieser Herausforderung angenommen und ein ganzheitliches und innovatives Konzept zum Thema Nährstoffüberschüsse entwickelt. Vorgestellt wurde es am Mittwoch, 15. April 2015, an der Biogasanlage im nordrhein-westfälischen Dorsten.

2014 wurde diese aus einer Insolvenz von der AGRAVIS-Gruppe mit dem Ziel übernommen, neue Wege in der Nährstoffverwertung zu gehen und statt eines hohen Anteils an Energiepflanzen wie Mais und Getreide bis zu 80 Prozent Gülle und Mist einzusetzen.
„Derzeit praktizieren wir das Konzept im südlichen Münsterland mithilfe der Biogasanlage in Dorsten. Mittelfristig möchten wir unsere Dienstleistung und unser Know-how auf dem Gebiet der effizienten Nährstoffverwertung jedoch auch über die Grenzen Westfalens hinaus anbieten“, erklärte Ludger Leifker, Generalbevollmächtigter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG, dass das erfolgreich angelaufene Pilotprojekt auch in andere Regionen übertragbar ist.

„Die Futtermittel-, Düngemittel- und Biogas-Experten in unserem Haus beschäftigen sich schon seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Thema. Wir müssen dem Landwirt ganzheitliche Konzepte und praktikable sowie wirtschaftlich interessante Lösungen anbieten.“

Inhaltlich umfasst der neue Ansatz eine individuelle Nährstoffberatung der landwirtschaftlichen Betriebe, eine Nährstoffaufbereitung mithilfe einer Biogasanlage und den Transport der überschüssigen Nährstoffe in Aufnahmeregionen. „Die Biogasanlage in Dorsten soll künftig mit einem Wirtschaftsdüngeranteil – also Gülle und Mist – von rund 80 Prozent gefüttert werden, der Anteil an Energiepflanzen liegt damit nur noch bei etwa 20 Prozent. Das bedeutet, dass wir die Region – in einem Radius von zirka 50 Kilometern – um rund 90.000 Tonnen Wirtschaftsdünger entlasten“, erklärte Leifker. Der Input in der Endausbaustufe werde im Jahr bei rund 100.000 Tonnen liegen. Pro Stunde sollen dann in einer Gasaufbereitungsanlage zirka 700 Normkubikmeter Biomethan produziert werden.

Die Gärreste wiederum werden in die sogenannten Aufnahmegebiete verbracht – also Regionen, in denen generell der Pflanzenbau im Vordergrund steht und die diese Gärreste als Wirtschaftsdünger wieder sinnvoll einsetzen können. „Erklärtes Ziel unseres Engagements ist es nämlich nicht, eine Biogasanlage zu betreiben. Vielmehr sehen wir die Anlage als Mittel zum Zweck, um die Nährstoffverwertung im südlichen Münsterland und dem nördlichen Ruhrgebiet zumindest teilweise und nachhaltig zu beantworten“, so Leifker weiter.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG möchte als einer der größten nationalen Futtermittelhersteller – die Produktionsmenge lag 2004 bei über vier Millionen Tonnen – die Landwirte mit der Fragestellung nach einer effizienten Nährstoffnutzung nicht alleine lassen. Denn oftmals sei es den Betrieben nicht möglich, unter anderem durch die Novellierung der Düngerverordnung, die anfallenden Güllemengen vollständig auf den eigenen Flächen auszubringen, sagte der Generalbevollmächtigte Futtermittel. „Unser Grundgedanke ist es daher, ganzheitliche und praktikable sowie wirtschaftlich interessante Lösungen anzubieten“, fasste Ludger Leifker zusammen.
Die Investitionen für das Projekt liegen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

Zur AGRAVIS-Website

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Endlich Klarheit über EEG-Anlagenbegriff?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nach langer zur Auslegung des EEG-Anlagenbegriffs nun entschieden, dass grundsätzlich vom sog. ,,weiten“ Anlagenbegriffs auszugehen ist.

Danach sind mehrere Blockheizkraftwerke (BHKW), die an derselben Biogasanlage und am selben Standort betrieben werden, als eine Gesamtanlage anzusehen. Die Entscheidung hat nicht nur erhebliche Auswirkungen für den Anlagenbetrieb in der Praxis; sie wird vielmehr auch die Vergütungssituation grundlegend ändern, wie Rechtsanwalt Jürgen Linhart erläutert.

Unter einer Anlage ist – der Definition des § 3 Nr. 1 Satz 1 EEG 2009 zufolge – eine selbständige technische Einrichtung zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu verstehen. Wie dieser Anlagenbegriff jedoch auszulegen ist und wie weit dieser in umfänglicher Hinsicht reicht, war in Literatur und Rechtsprechung bereits seit dem Inkrafttreten des EEG 2009 heftigst umstritten. So wurde insbesondere von Seiten der Clearingstelle EEG bislang ein eher enges Verständnis vom Anlagenbegriff vertreten und angenommen, dass mehrere BHKW auch dann als eigenständige Anlagen anzusehen sind, wenn sie ein und dieselbe Biogaserzeugungsanlage gemeinsam nutzen. Lediglich nach der Zusammenfassungsvorschrift des § 19 EEG sei bei räumlicher Nähe und einer Inbetriebnahme innerhalb von 12 Monaten eine Anlagenaddition möglich.

Dieser Auffassung hat der BGH nun eine Absage erteilt. In der zugrunde liegenden Entscheidung hatte der BGH über den geradezu idealtypischen Fall zu entscheiden, in dem ein Anlagenbetreiber an ein und demselben Standort zwei Blockheizkraftwerke an eine bereits in Betrieb genommene Biogasanlage angeschlossen hatte und – in Einklang mit der Clearingstelle EEG – eine jeweils eigenständige Vergütung der beiden BHKW verlangte. Ungeachtet der Auffassung der Clearingstelle EEG hat der BGH aber nun ausdrücklich klargestellt, dass dem EEG ein weiter Anlagenbegriff zugrunde zu legen ist. Mehrere Blockheizkraftwerke die an ein und demselben Standort das zur Verstromung benötigte Biogas aus derselben Biogaserzeugungseinrichtung oder aus denselben Fermentern beziehen, sind daher als eine Gesamtanlage anzusehen. Dies hat zur Folge, dass auch auf die neue Gesamtanlage das für die bisherige Anlage geltende EEG Anwendung findet. Lediglich die sog. Satelliten-Blockheizkraftwerke, die zwar durch einen gemeinsamen Fermenter versorgt werden, sich aber nicht am selben Standort befinden, sind weiterhin als eigenständige Anlagen zu werten.

Überraschend ist jedoch, dass das neue BHKW zwar im Wesentlichen das rechtliche Schicksal der bisherigen Anlage teilt, in Bezug auf die Vergütungshöhe und -dauer aber nun andere Grundsätze gelten. So hat der BGH geurteilt, dass sich die Vergütung, die für das neue BHKW gezahlt wird, zwar nach demjenigen EEG bemisst, das auch bisher angewendet wurde; für die Vergütungshöhe und den Beginn des zwanzigjährigen Vergütungszeitraums aber auf den Inbetriebnahmezeitpunkt des neuen BHKW abzustellen ist. Dies hat zur Folge, dass sich zwar der Vergütungszeitraum verlängert, jedoch die im EEG verankerte Degression zu berücksichtigen ist. Dem EEG 2009 zufolge läge diese bei jährlich 1 Prozent.

Für die Praxis bedeutet dieses Urteil laut der Regensburger Energierechtskanzlei BLTS nicht nur die durchaus erfreuliche Klarstellung des bisher strittigen Anlagenbegriffs; es kann vielmehr auch – insbesondere für diejenigen Anlagenbetreiber, deren Vergütung sich bisher am „engen“ Anlagenbegriff orientierte – mit erheblichen finanziellen Auswirkungen verbunden sein. Denn nach § 35 Abs. 4 EEG 2012 sind Netzbetreiber dazu verpflichtet, Überzahlungen, also diejenigen Vergütungen, die über das gesetzlich Vorgesehene hinausgehen, zurückzufordern. Da diverse Anlagenbetreiber in der Vergangenheit jedoch den Vorgaben der Clearingstelle EEG entsprechend (erhöht) vergütet wurden, wird die Vergütungshöhe in vielen Fällen nicht mehr mit dem geltenden Recht in Einklang zu bringen sein. Ob diese Anlagenbetreiber in Zukunft mit Rückforderungsansprüchen von Netzbetreibern konfrontiert werden, ist allerdings angesichts der gesetzlich eingeräumten Stellung der Clearingstelle EEG noch nicht eindeutig geklärt. Denn so sieht das EEG 2012 in § 50 Satz 2 selbst vor, dass bei Vergütungen neben der höchstrichterlichen Rechtsprechung auch die Empfehlungen der Clearingstelle zu berücksichtigen sind. Es ist daher durchaus denkbar, dass Netzbetreiber von einer Rückforderung für den Zeitraum bis zur Verkündung des Urteils absehen werden. Dennoch kann es für die betroffenen Anlagenbetreiber ratsam sein, sich auf etwaige Rückforderungen einzustellen und schon jetzt entsprechende Gelder zurückzulegen.
Für alle Anlagebetreiber, die über eine Erweiterung ihrer Anlage nachdenken, eröffnet das Urteil hingegen die lukrative Möglichkeit, ihre Anlage unter den günstigeren Vergütungsvoraussetzungen des EEG 2009 zu erweitern. Die Errichtung einer gänzlich neuen Anlage, die den wirtschaftlich ungünstigeren Regelungen des EEG 2012 unterworfen wäre, ist somit nicht mehr vonnöten.

Über:

BLTS Rechtsanwälte Fachanwälte
Herr Jürgen Linhart
Kumpfmühler Str. 3
93047 Regensburg
Deutschland

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email : info@blts.de

Rechtsanwalt Jürgen Linhart ist Partner bei der Regensburger Wirtschaftskanzlei BLTS Rechtsanwälte Fachanwälte. Als Fachanwalt für Agrarrecht und Verwaltungsrecht betreut er zusammen mit vier Kollegen den Bereich des Energierechts. Die Kanzlei unterstützt dabei sowohl Anlagenbetreiber als auch Grundstückseigentümer bei der Planung und Errichtung von EEG-Anlagen. Hinzu kommt die Betreuung zahlreicher Unternehmungen auf dem Bereich des Energiemarktes.

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