Schlagwort: Bewegungsdrang

Was hilft beim Restless-Legs-Syndrom? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

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Was hilft beim Restless-Legs-Syndrom? - Verbraucherfrage der Woche der DKV

Restless-Legs-Syndrom: Die Beine zucken, kribbeln, schmerzen oder fühlen sich heiß an. (Bildquelle: ERGO Group)

Carmen R. aus Bamberg:
Nachts leide ich oft unter kribbelnden, zuckenden Beinen. Wenn ich mich dann bewege, werden die Beschwerden besser. Was kann das sein? Und was hilft dagegen?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Für Betroffene ist es eine Qual: Das sogenannte Restless-Legs-Syndrom (RLS). Die Beine zucken, kribbeln, schmerzen oder fühlen sich heiß an, vor allem in Ruhephasen, also beispielsweise während des Schlafens. Die Symptome gehen oft mit Bewegungsdrang einher. Wer sich dann tatsächlich bewegt, erfährt eine Besserung – aber leider nur kurzfristig. Selten können die Symptome auch in Arme und Hände übergehen. Etwa drei bis zehn Prozent der Deutschen leiden an RLS. Ursachen können beispielsweise eine fortgeschrittene Nierenschwäche, Eisen- oder Folsäuremangel, bestimmte Medikamente wie Antidepressiva oder eine Störung des Dopamin-Systems im Gehirn sein. Wer den Verdacht hat, an RLS zu leiden, sollte darüber mit seinem Hausarzt sprechen. Der veranlasst unter Umständen bestimmte Blutuntersuchungen – Ferritin, Nierenwerte, Schilddrüse – oder überweist den Patienten an einen Neurologen. Welche Therapie hilft, hängt von der jeweiligen Ursache ab. Treten die Symptome erstmalig in der Schwangerschaft auf, verschwinden sie nach der Geburt meist von selbst. Um Beschwerden zu verringern, können Patienten auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung sowie auf eine ausreichende und regelmäßige Bewegung im Alltag achten. Auch ein gleichbleibender Tag- und Nachtrhythmus kann zu einer Linderung beitragen.
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Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!

WHO-Empfehlungen zum Familienalltag

Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!

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sup.- Gemeinsam spielen statt einsam vorm Computer, Gute-Nacht-Geschichten statt Gameboy: Die aktuellen Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kleinkinder unter fünf Jahren klingen eigentlich selbstverständlich. Aber Fakt ist: Rund 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind körperlich zu wenig aktiv. Und häufig wird der Grundstein dafür bereits in den ersten Lebensjahren durch ausgedehnte Sitzzeiten vor Bildschirmmedien gelegt. Denn gegen diese übermächtige Konkurrenz, so die Erfahrung vieler Pädagogen, hat der natürliche Bewegungsdrang der Kleinen heute oftmals keine Chance. Die fatalen Folgen werden seit Jahren weltweit immer offensichtlicher: eine Zunahme von Übergewicht, Entwicklungsstörungen, psychischen Problemen und schlechten Gesundheitswerten. „Die frühe Kindheit ist eine Periode der rasanten körperlichen und kognitiven Entwicklung“, betont die WHO: „Und eine Zeit, in der sich die Gewohnheiten der Kinder formen und der familiäre Lebensstil offen ist für Veränderungen und Anpassungen.“

Wissenschaftler der WHO haben deshalb für den Familien-Alltag mit Kleinkindern jetzt erstmals Empfehlungen erarbeitet, die den Risiken entgegenwirken sollen. Danach sollten Kinder unter zwei Jahren überhaupt noch keinen Zugang zu Smartphone, Tablet etc. bekommen. Anschließend gilt bis zum fünften Geburtstag: maximal eine Stunde täglich, weniger ist besser! Stattdessen ist es wichtig, viel Zeit mit körperlicher Aktivität zu verbringen. Schon bei den ganz Kleinen sollte der bewegungshemmende Aufenthalt in Autositzen, Kinderwagen, Hochstühlen und Tragetüchern nie länger als eine Stunde andauern. Wenn sie dagegen mindestens 30 Minuten ihrer wachen Zeit in Bauchlage verbringen, fördert dies die motorische Entwicklung. Ab dem zweiten Lebensjahr sollten körperliche Aktivitäten wie Toben, Springen und Rennen mindestens drei Stunden des Tagesablaufs bestimmen.

Leider enthalten die WHO-Empfehlungen keine praktischen Hinweise zur Umsetzung dieser Richtwerte im Alltag – schon deshalb, weil sie sich global an ganz unterschiedliche Kulturkreise richten. Hierzulande können Eltern dieses Manko ausgleichen, indem sie sich Tipps von Ratgeberportalen wie z. B. www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de holen. Wer mit Hilfe der dort vorgestellten Spiele und Übungen ausreichend Bewegung ins Familienleben integriert, wird wahrscheinlich auch mit den WHO-Empfehlungen zur Schlafdauer von Kleinkindern keine Probleme haben. Im Alter von ein bis zwei Jahren sollten es elf bis 14 Stunden sein, bei den Drei- und Vierjährigen zehn bis 13 Stunden.

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Bewegungsdrang bei Kindern fördern

Körpererfahrungen essentiell für Selbstwahrnehmung

sup.- Kinder haben einen inneren Bewegungsdrang. Dieses Bedürfnis zu fördern und zu unterstützen, ist eine ganz wesentliche Aufgabe der Eltern. Bewegung schult nach Informationen des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (kinderaerzte-im-netz.de) die Raumerfahrung, das Körper- und Selbstbewusstsein, das Koordinationsvermögen und den Gleichgewichtssinn. Bewegung regt zudem den Stoffwechsel an, trägt zur Festigung der Knochensubstanz und zum Aufbau von Muskeln bei. Auch die geistige Entwicklung wird durch körperliche Aktivität nachweislich positiv beeinflusst. Tipps für dem jeweiligen Alter der Sprösslinge angemessene Bewegungsspiele finden Eltern z. B. auf dem von Experten konzipierten Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de unter dem Stichwort Movies.

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