Schlagwort: Bewegungsdefizite

Bewegungsvorbilder für Stubenhocker

Aktive Eltern als Gesundheitsvorsorge

sup.- Bewegungsdefizite in jungen Jahren als Massenphänomen? Nach Angaben des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe nehmen die motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen seit Jahren kontinuierlich ab. Ein wichtiger Grund für diesen Trend dürfte das veränderte Freizeitverhalten sein. Statt Toben, Klettern und Kicken im Freien dominieren überwiegend bewegungsarme Aktivitäten den Alltag der Kinder. Wer seine sportlichen Ambitionen allenfalls an der Spielkonsole oder dem Smartphone auslebt, muss für keinen Wettbewerb das Sofa verlassen. Die Wissenschaftler des IfSS warnen vor den möglichen Folgen: Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treffen immer häufiger auch Jugendliche. Hier sind die Eltern gefragt: Die beste Gesundheitsvorsorge für den Nachwuchs ist eine verantwortungsbewusste Vorbildfunktion. Wenn körperliche Betätigung im Familienalltag von den Kindern von Anfang an als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, hat die Fitness eine reelle Chance gegenüber der elektronischen Konkurrenz. Tipps zu altersgerechten Bewegungsangeboten gibt es z. B. auf www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Bewegung entspannt den Familienalltag

Weniger Streit durch Lebensstil-Änderung

Bewegung entspannt den Familienalltag

Foto: stock.adobe.com / Andriy Petrenko (No. 6129)

sup.- „Ach, das ist die die Trotzphase!“ – „Schon wieder dieser Schulstress!“ – „Typisch Pubertät!“ – Wenn es wegen des unberechenbaren oder aggressiven Verhaltens von Kindern im Familienalltag kriselt, sehen viele Eltern den Grund schnell im aktuellen Entwicklungsstadium ihres Nachwuchses. Das wird schon wieder, so die Erwartung. Allerdings kann man nicht immer darauf vertrauen, dass sich die Verhaltensauffälligkeiten schon irgendwie „auswachsen“. In vielen Fällen dürfte erst eine Änderung von Gewohnheiten und Tagesabläufen, möglicherweise der ganzen Familie, zur Entspannung führen. Das gilt vor allem dort, wo Bewegung und körperliche Aktivitäten im Alltag kaum noch eine Rolle spielen. Denn Kinder, die einen Großteil ihrer Freizeit vor Bildschirmmedien wie PC oder Smartphone verbringen, können sich nicht mehr ausreichend beim Spielen und Toben auspowern. Wohin also mit der ganzen Energie, die in früheren Zeiten ohne Apps und Videospiele durch den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder abgebaut wurde?

Auch das wöchentliche Training in einem Sportverein reicht nach Ansicht von Medizinern heute meist mehr nicht aus, die allgemeinen Bewegungsdefizite auszugleichen. Ein Ausstieg aus dem latenten Krisen-Risiko in der Familie ist eher durch alltagstaugliche und gezielt eingesetzte Bewegungsprogramme möglich. „Regelmäßige und an das Alter der Kinder angepasste Bewegung kann eine Menge der Schwierigkeiten, mit denen sich Eltern und Erzieher heute auseinandersetzen müssen, lindern und beheben“, sagt Dr. Axel Armbrecht vom Institut für Bewegungstherapie in Eutin: „Aggression und Gewaltbereitschaft sind aufgestaute Energie, die nur durch körperliche Aktivität abgearbeitet werden kann.“ Der Arzt empfiehlt deshalb, sich die Zeit für ein tägliches „Familientraining“ von 20 bis 30 Minuten zu nehmen. Anregungen für geeignete Bewegungseinheiten, so genannte „Movies“, finden Eltern beispielsweise auf dem Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de Diese Übungen gibt es für die Bereiche Beweglichkeit, Krafttraining, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit, abgestimmt jeweils auf das Lebensalter der Kinder. Und Dr. Armbrecht verspricht: „Auch den Eltern tut es gut.“

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Bewegungserfahrungen in den ersten zwölf Jahren:

Prägende Bedeutung für Wachstumsprozesse

sup.- Eltern sollten sich über den Stellenwert von ausreichenden Bewegungserfahrungen und -möglichkeiten insbesondere in den ersten zwölf Jahren im Leben ihrer Kinder bewusst sein. Vielseitige, dem Alter angepasste körperliche Aktivität prägt in dieser Zeit entscheidend die wachstums- und reifungsbedingten Veränderungen des Muskel-, Skelett- wie auch des Nervensystems. Darauf weist Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin) hin, der sich als Experte u. a. für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Bewegungsdefizite in diesem Lebensabschnitt haben nachhaltige Folgen und können nicht wieder aufgeholt werden. Angesichts dieser Bedeutung ist es umso besorgniserregender, dass Studien zufolge in Deutschland weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen die Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität erfüllt.

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Elementare Bedeutung für die Entwicklung von Kindern

Das hohe Potenzial von körperlicher Aktivität

Elementare Bedeutung für die Entwicklung von Kindern

Grafik: Supress

sup.- Zu den wichtigsten und schwierigsten Aufgaben von Eltern gehört es heute, täglich bei ihren Sprösslingen für einen körperlich aktiven Ausgleich zu der passiven Konsumhaltung vor digitalen Bildschirmmedien zu sorgen. Doch während die schulischen Leistungen bei den meisten Familien eine sehr hohe Bedeutung haben, ist das Bewusstsein für den Stellenwert eines bewegungsfreudigen Lebensstils nach wie vor viel zu wenig ausgeprägt. Dabei steht das enorme Potenzial von körperlicher Aktivität für eine gesunde physische, psychische und emotionale Entwicklung außer Frage und ist mittlerweile in etlichen wissenschaftlichen Studien eindrucksvoll belegt worden.

Ausreichende Bewegungserfahrungen und Bewegungsmöglichkeiten sind insbesondere in den ersten elf bis zwölf Jahren unersetzlich, weil sie entscheidend wachstums- und reifungsbedingte Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems prägen. Bewegungsdefizite in diesem Lebensabschnitt können deshalb nicht wieder aufgeholt werden. Umso bedenklicher ist es, dass Umfragen zufolge weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland die Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität erfüllt. Darauf weist Dr. Axel Armbrecht hin, der leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie (Eutin) ist und sich als Ratgeber für Eltern u. a. auf dem Portal www.komm-in-schwung.de für einen bewegungsaktiven Lebensstil von Kindern und Jugendlichen engagiert.

Eltern sollten sich Tag für Tag vergegenwärtigen, dass sie das erforderliche Bewegungspensum ihrer Sprösslinge mindestens genauso im Blick haben sollten wie das Erledigen der Hausaufgaben. Und auch in dieser Hinsicht gilt natürlich, dass Erziehungsberechtigte ihre Vorbildfunktion wahrnehmen müssen. Wenn sie ihren Kindern Freude und Spaß an körperlichen Aktivitäten vorleben und gemeinsam mit dem Nachwuchs praktizieren, ist die beste Basis dafür gebildet, dass ihre Sprösslinge nicht zu Stubenhockern werden. „Bewegt sich der Mensch, geht es ihm gut“, so Dr. Armbrecht – das gilt für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.

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