Schlagwort: berufliche bildung

21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

Das Team Germany ist startklar für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe, die WorldSkills Kasan 2019.

Im August finden im russischen Kasan die Weltmeisterschaften der Beruf statt. Die 21-Jährige Jessica Jörges will beweisen, dass sie nicht nur die beste Malerin Deutschlands, sondern der Welt ist. Gemeinsam mit 39 anderen der besten Fachkräfte Deutschlands will sie nach einer Medaille greifen. Doch sie werden es gegen mehr als 1.350 der besten Wettkämpfer der Welt nicht leicht haben.

Berlin / Stuttgart, Juli 2019 – „Bunte Zukunft“ heißt der vielbeachtete Blogg der besten Malerin Deutschlands, Jessica Jörges. Dort kann man ihre Begeisterung und Leidenschaft für ihren Beruf live miterleben. Und ihren harten und steinigen Trainingsweg zu den Weltmeisterschaften der Berufe. Denn derzeit trainiert die 21-Jährige aus dem hessischen Dreieich für die Weltmeisterschaft der Berufe vom 22. bis 27. August im russischen Kasan. Ihre Disziplin: „Malerin“. Darin war sie Innungsbeste, Landesbeste und Bundessiegerin. Jetzt will sie eine WM-Medaille: „Einmal auf dem Podest zu stehen, ist mein größter Traum.“
Das Malerhandwerk wurde ihr in die Wiege gelegt: Die Mutter übernahm den Betrieb der Eltern und Großeltern, der Vater schulte um, damit er mit seiner Frau das Unternehmen führen konnte. Jessica verkündete schon im Kindergarten: „Ich werde Malerin.“ Doch erst die vergebliche Suche nach einem passenden Studienfach lenkte ihr Interesse nach dem Abitur wieder aufs Handwerk – wo sie in einer Männerdomäne die jungen Kollegen weit hinter sich lässt. „Bis heute habe ich kein Studienfach entdeckt, das mit diesem wundervollen Beruf konkurrieren kann. Deshalb wird es nach der Ausbildung auch nichts anderes geben: ich bleibe in diesem Beruf und will darin noch besser werden!“, so die Wettkämpferin.

Jessica ist eine von 39 WM-Teilnehmer/innen, alles junge Fachkräfte aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungsbereich und keine/r älter als 23 Jahre. Sie treten bei den WorldSkills Kasan 2019 in 34 beruflichen Disziplinen, darunter Mechatronik, Stahlbetonbau, Floristik und Drucktechnik gegen die besten internationalen Kollegen an. Großes Ziel der Top-Talente: Sie alle wollen zeigen, dass die deutsche duale Ausbildung eine hervorragende Basis für Top-Leistungen in der Arbeitswelt ist und sie es mit den Besten der Welt aufnehmen können.

Alle Teilnehmer/innen hatten sich zuvor in Deutschland durch mehrere Auswahlwettbewerbe für die WM der Berufe qualifiziert und in den vergangenen Wochen hart trainiert, oft in der Freizeit, neben dem Job. Immer an ihrer Seite sind dabei die Bundestrainer/innen, selbst Ausbilder/innen, in den jeweiligen Disziplinen. „Unsere Expertinnen und Experten, die ihre Erfahrungen an die jungen Fachkräfte weitergeben, wissen genau, wie hart die internationalen Wettbewerbe sind“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Das Niveau der internationalen Wettbewerbe liegt oft über dem der deutschen Abschlussprüfungen am Ende der Ausbildung. Unseren Teilnehmer/innen verlangen die Wettkämpfe also absolute Höchstleistung ab. Andererseits bieten sie optimale Weiterbildungsmöglichkeiten, von denen auch die jeweiligen Unternehmen profitieren, wenn die Teilnehmer/innen mit großem Erfahrungsschatz nach dem Wettbewerb zurückkehren.“

Jessica Jörges wird sich im Wettkampf verschiedenen anspruchsvollen Aufgaben stellen müssen. „Mir werden beispielsweise zwei Farbtöne vorgegeben und ich muss diese möglichst genau nachmischen. Ich streiche sie dann auf Platten neben den Originalfarbton auf und die Jury bewertet, wie nah ich am Original dran bin“, erklärt die WM-Teilnehmerin. „Anschließend muss ich zwischen dem hellen und dem dunklen Farbton eine Harmonisierung von zwei weiteren Tönen mischen, sodass es einen Farbverlauf wie auf einer Farbkarte ergibt. Es ist alles Augenmaß. Das macht die Aufgabe so schwierig aber auch spannend.“

Vergangenes Wochenende kam das rund 100 Personen starke Team Germany für die WM in Kasan zur letzten gemeinsamen Vorbereitung zusammen. Zunächst wurde die Berufe-Nationalmannschaft am Donnerstag von Bundesministerin Karliczek im Bundesministerium für Bildung und Forschung empfangen. „Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein bewährter und international hoch geschätzter Weg in den Beruf. Wir bleiben bei internationalen Entwicklungen am Ball und stellen uns dem internationalen Wettbewerb. Deshalb freue ich mich, dass die jungen Fachkräfte aus Deutschland – jeweils die besten in ihrem Beruf – bei den WorldSkills in Kazan um Medaillen kämpfen werden“, sagte die Bundesministerin in Berlin. „Bei dieser Berufsweltmeisterschaft werden sie und ihre Trainer viele Erfahrungen und Impulse sammeln, die wieder in die Berufsausbildung in Deutschland zurückfließen.“

Am Freitag und Samstag folgten für das Team Germany dann am Müggelsee in bester Atmosphäre Workshops, Mentaltrainings und Teambuilding-Aktionen. Denn nicht nur die fachliche, sondern auch die mentale Vorbereitung und das Teamerlebnis werden den Teilnehmer/innen helfen, bei der WM ihre besten Leistungen abzurufen. „Durch die Mentaltrainings und die Teamarbeit bleiben zwei Sätze ganz besonders im Gedächtnis“, fasst Hubert Romer die wichtige Vorbereitungsarbeit auf die WM zusammen. „Erstens: Die Medaille zu gewinnen, ist Kopfsache. Zweitens: Der Erfolg gehört den Tüchtigen.“
Darum haben Jessica Jörges sowie ihre 38 Teamkollegen in den nächsten Wochen bis zur WM noch einige Trainingseinheiten vor sich. Jessica zum Beispiel wird das freihändige Malen eines filigranen Motivs in München üben, bei dem es auf absolute Maßgenauigkeit ankommt. Denn am Ende steht das große Ziel: Die begabte Bloggerin will die Goldmedaille nach Deutschland holen.

Mehr über die WorldSkills Kasan 2019
Die Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tartastan) statt. Das Team Germany umfasst rund 100 Personen. Darunter sind die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antreten. Zur WM gemeldet sind über 1.350 junge Fachkräfte aus über 60 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen. Die Eröffnung der 45. WorldSkills-Wettbewerbe findet am 22. August 2019 in der „Kazan Arena“ statt. Hier werden am 27. August 2019 zur Siegerehrung auch die Medaillen vergeben. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (74,8 Hektar), Austragungsort des Wettbewerbs, wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe.

Team Germany bei den WorldSkills Kasan 2019

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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Neue Fortbildungsbezeichnungen geplant: REFA Hessen begrüßt Angleichung beruflicher und akademischer Abschlüsse

Neue Titel wie „Bachelor- und Master Professional“ könnten parallel zu den bisherigen Berufschlüssen eingesetzt werden

Neue Fortbildungsbezeichnungen geplant: REFA Hessen begrüßt Angleichung beruflicher und akademischer Abschlüsse

Die Bundesregierung plant Angleichung von beruflichen und akademischen Abschlüssen

Ist bald Schluss mit den traditionellen Fortbildungsbezeichnungen wie Industriemeister oder Fachwirt? Eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung plant deren Abschaffung. Anstelle dessen sollen neue Fortbildungsbezeichnungen wie „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ eingeführt werden. Der Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie sieht die Planung kritisch, REFA Hessen dagegen hält den Vorstoß durchaus für sinnvoll.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen die bestehenden Fortbildungsbezeichnungen abgeschafft werden. So zumindest hat das Bundeskabinett vor wenigen Tagen mit dem Beschluss des Gesetzes zur Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes entschieden. Für die weithin bekannten Bezeichnungen wie Industriemeister oder Fachwirt sollen neue Fortbildungsbezeichnungen eingeführt werden, etwa „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“. Allenfalls wenn ein öffentliches Interesse bestehe, das aber nicht genauer definiert ist, könnten die bestehenden Marken erhalten bleiben.

REFA Hessen plädiert für Übergangszeit mit paralleler Verwendung

Alexander Appel, Vorstand von REFA Hessen, einem Traditionsunternehmen, das Aus- und Fortbildungen im Bereich Metall-, Elektrotechnik und Logistik durchführt, hält diese Planung für sinnvoll. „Als Ausbildungsinstitut, das aktuelle fachliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen aufgreift, sehen wir eine Angleichung der beruflichen Bildung an die akademische Bildung als positiv.“ Sie dürften aber nicht zu Irritationen z.B. in den Personalabteilungen führen. „Deshalb“, so Appel weiter, „wäre unser Vorschlag, beide Bezeichnungen auf den Abschlussurkunden zumindest für eine Übergangszeit parallel zu verwenden. Vorstellbar ist beispielsweise, den Titel „Bachelor Professional of Metal Production and Management (Geprüfter Industriemeister Metall)“ aufzudrucken. Damit wäre allen Irritationen vorgebeugt.“

Gesamtverband Metall befürchtet Irritationen

In einer Stellungnahme des Gesamtverbands der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie hatte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander dagegen erklärt, dass die Anlehnung der neuen Bezeichnungen an die bestehenden akademischen Abschlüsse Bachelor und Master weder Vorteile bringe, noch dass sie zu der vom Gesetzgeber beabsichtigten Transparenz führe.

Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung werde zwar begrüßt, doch die sogenannte „Modernisierung“ verursache Unsicherheiten und Missverständnisse – insbesondere bei Personalabteilungen der Unternehmen und nicht zuletzt bei den Beschäftigten. Internationale Bachelor- und Master-Titel, so Zander weiter, würden ausschließlich von hochschulischen Einrichtungen vergeben. Dagegen sei selbst bei vielen Personalchefs der Unternehmen im Ausland sehr genau bekannt, was ein deutscher Industriemeister oder Fachwirt ist – und vor allem, was er könne. Die Forderung des verbands: Die traditionellen Bezeichnungen als Marken müssten „ohne Wenn und Aber“ erhalten bleiben.

Alexander Appel stimmt der Aussage von Zander nur zum Teil zu. „Es ist zwar wichtig, Irritationen zu vermeiden, trotzdem muss man mit der Zeit gehen und sich Veränderungen gegenüber offen zeigen.“

REFA besteht seit 1924 und ist Deutschlands erfahrenste Organisation für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung. Die herausragende Bedeutung der REFA-Arbeit: Sie wird von Gewerkschaften und Arbeitgebern gleichermaßen anerkannt. Als Spezialist für berufliche Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Industrie, Handwerk, Logistik und Qualitätsmanagement gilt REFA seit mehr als 90 Jahren als innovativer Partner von Unternehmen und Mitarbeitern bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Vermittelt werden praxiserprobte Methoden für eine nachhaltige Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung.

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EM der Berufe ist voller Erfolg: Deutsche Nationalmannschaft holt stolze 21 Auszeichnungen

EM der Berufe ist voller Erfolg: Deutsche Nationalmannschaft holt stolze 21 Auszeichnungen

Jubel bei den deutschen Gewinnern der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen – EuroSkills Göteborg 2016

* Team Germany zum wiederholten Mal unter den Top 5 in Europa
* WorldSkills Germany-Geschäftsführer Hubert Romer: „Das duale Ausbildungssystem dominiert die Spitze in Europa.“

Göteborg/Stuttgart/Fellbach, 5. Dezember 2016 – Es ist eine großartige Bilanz: Mit 24 Teilnehmern ist das Team Germany zur 5. Europameisterschaft der Berufe gereist, stolze 21 von ihnen wurden mit Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen geehrt oder erhielten die Medal of Excellence für außerordentliche Leistungen.
„Mit diesem Ergebnis hat es Deutschland einmal mehr unter die Top 5 in Europa geschafft“, freut sich Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany und Präsident von WorldSkills Europe. „Am Beeindruckendsten finde ich, dass es unsere Champions auf Platz 3 geschafft haben, wenn man sich die durchschnittliche Punktzahl pro Teilnehmer anschaut. Das zeigt, dass wir mit der Ausbildung in Deutschland wirklich Hervorragendes leisten. Gemeinsam mit der Schweiz auf Platz 1 und Österreich auf Platz 2 dominiert das duale Ausbildungssystem die Spitze in Europa.“

Den Europameister-Titel trägt künftig Julian Lüdke, KFZ-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge aus Emmendingen/Baden-Württemberg (Disziplin Heavy Truck Maintenance), der als Punktbester im deutschen Team zusätzlich als ‚Best of Nation‘ ausgezeichnet wurde. Auch Fliesenleger Tim Welberg aus Ahaus/Nordrhein-Westfalen und die beiden Mechatroniker Christoph Berling und Steffen Ellerbrake aus Osnabrück/Niedersachsen (Disziplin Mobile Robotik) holten Gold. Den beiden Abwassertechnikern Gianluca Cardia und Maik Edel aus Stuttgart/Baden-Württemberg wurde in der noch jungen Präsentationsdisziplin Aquatronics ebenfalls die Goldmedaille verliehen.
Als Vize-Europameister kehren Zerspanungsmechaniker Patrick Aiple aus Weilheim/Baden-Württemberg (Disziplin CNC-Fräsen), Stuckateur David Reingen aus Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen sowie Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik Christian Hilpert aus Geiselwind/Bayern nach Deutschland zurück. Eine Bronzemedaille gewannen KFZ-Mechatroniker Sebastian Knopf aus Rodalben/Rheinland-Pfalz und die examinierte Altenpflegerin Sophia Warneke aus Bremen (Disziplin Health and Social Care). 10 weitere Mitglieder des Teams Germany erhielten die Medal of Excellence für ihre hervorragenden Leistungen.

„Mit der Gesamtleistung der Mannschaft bin ich absolut zufrieden“, zieht Hubert Romer das Fazit. „Ich freue mich über diese tolle Teamleistung. Wir sind auf dem richtigen Weg. Allerdings gibt es Nationen, wie Russland, die in wenigen Jahren von Null bis ins vordere Mittelfeld vorgeprescht sind. Das bedeutet für uns zwar einen gewissen Druck, spornt aber auch an, immer weiter auf höchstem Niveau in die Ausbildung und das Training unserer jungen Fachkräften zu investieren.“

Bei den EuroSkills Göteborg 2016 zeigten vom 1. bis 3. Dezember insgesamt 493 junge Talente aus 28 europäischen und 7 nicht-europäischen Ländern und Regionen in 35 offiziellen sowie 5 Präsentationsdisziplinen ihr Können. Knapp 75.000 Besucher hatten sich das größte Event der beruflichen Bildung in Europa angeschaut und mit den vielen jungen Fachkräften, von denen keiner älter als 25 Jahre alt war, mitgefiebert.

Das Team Germany war mit 24 Teilnehmern nach Göteborg gereist. Die jungen Fachkräfte traten in 16 Einzel- und 3 Teamwettbewerben sowie einer Präsentationsdisziplin gegen ihre europäischen Berufskollegen an. Die deutsche EuroSkills-Delegation umfasste rund 50 Teilnehmer, Experten und Offizielle.

Mehr Infos auf https://www.worldskillsgermany.com/euroskills-goeteborg-2016/ >>

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht- akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich die Samsung Electronics GmbH für die Exzellenz in der Berufsbildung ein und fördert die digitale Weiterentwicklung nicht-akademischer Berufe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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EM der Berufe in Schweden: für junge deutsche Fachkräfte mehr als nur ein internationales Kräftemessen

* Deutsche Champions haben Medaillengewinne als Ziel klar vor Augen
* Blick in die Zukunft zeigt: Wissenstransfer aus Wettbewerben ist auch für junge Fachkräfte wichtiger Bestandteil der Weiterbildung

EM der Berufe in Schweden: für junge deutsche Fachkräfte mehr als nur ein internationales Kräftemessen

Johann Seifert aus Sachsen tritt als Maler bei der EM der Berufe – den EuroSkills – an.

Stuttgart/Fellbach, 27. November 2016 – In den vergangenen Monaten haben 24 junge Talente hart trainiert für das große Vorhaben, eine Medaille bei den nächsten Europameisterschaften der Berufe zu gewinnen. Die EuroSkills finden vom 1. bis 3. Dezember 2016 im schwedischen Göteborg statt. Das Team von WorldSkills Germany und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks geht in 16 Einzel- und 3 Teamwettbewerben sowie einer Präsentationsdisziplin an den Start. Die Hälfte der Teilnehmer kommt aus dem Handwerk, die andere aus Industrie und Dienstleistungsbereich.

„Unsere jungen Fachkräfte haben alle eine duale Ausbildung absolviert oder stecken gerade noch mittendrin. Sie haben sich in vielen Vorentscheiden für ihre Teilnahme an der Berufe-EM qualifiziert und sind schon jetzt deutsche Champions. Nun zeigen sie auf internationaler Ebene ihr Können und beweisen damit, dass auch die berufliche Bildung in Deutschland viele Karrieremöglichkeiten bietet“, sagt Hubert Romer, Offizieller Delegierter, Geschäftsführer von WorldSkills Germany und Präsident von WorldSkills Europe. „Im Handwerk, in der Industrie und im Dienstleistungssektor sind Unternehmen stärker denn je auf der Suche nach gut ausgebildeten Nachwuchskräften. Die Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Berufswettbewerben bietet die Chance, das eigene Personal durch intensive Trainings und den Austausch mit anderen Fachkräften umfassend weiterzubilden. Die Wettkampfteilnehmer erweitern ihr Wissen und Können und stärken auch ihre sogenannten Soft-Skills.“

Das wird Anfang Dezember auch das Team Germany in Göteborg unter Beweis stellen. Schon jetzt haben die jungen Champions sich fachlich und persönlich weiterentwickelt. Die einmalige Chance, an einem so großen internationalen Kräftemessen wie den EuroSkills teilzunehmen, lässt manche von ihnen nervös werden. Es ist eine einzigartige Atmosphäre, unter enormem zeitlichen Druck die Wettkampfaufgaben mit größtmöglicher Präzision aber auch Ehrgeiz zu absolvieren. Der Spaß soll dabei natürlich auch nicht verloren gehen.

„Nachdem ich mich in so vielen Ausscheidungen durchsetzen konnte, habe ich mir selbstverständlich das Ziel gesetzt, auch die EuroSkills für mich entscheiden zu können“, sagt Lukas Bauer, Teilnehmer im Skill Anlagenmechaniker SHK aus Hardegsen in Niedersachsen, ehrgeizig. „Getreu dem Motto ‚Andere Länder, andere Sitten‘ erwarte ich auch, weitere Fertigkeiten nach dem Vorbild anderer gewinnen zu können. Selbstverständlich wünsche ich jedem Teilnehmer, besonders den Teamkameraden aus
Deutschland, ihren persönlichen Erfolg.“

Maler Johann Seifert aus Burkhardtsdorf in Sachsen blickt schon jetzt in die Zukunft: „Durch die Teilnahme an den EuroSkills hoffe ich, das ich die Chance bekomme, andere junge Leute für den Beruf des Malers und Lackierers zu begeistern. Ich möchte ihnen zeigen, was man in diesem Beruf alles erreichen kann und man eben nicht nur der Anstreicher von neben an ist. Vielleicht ergibt sich später für mich auch die Möglichkeit, andere junge Menschen auszubilden und ihnen das Erlernte mit auf den Weg zu geben.“

Wie wichtig die Weitergabe des erworbenen Wissens ist, betont Mirzit Cirkic aus Hanau in Hessen, Teilnehmer im Skill ICT Specialists: „Ich erhoffe mir, dass ich mein erlerntes Fachwissen und meine Erfahrungen im Nachhinein mit anderen IT-Kollegen teilen kann. Denn die IT funktioniert nur dann gut, wenn alle ihr Wissen untereinander austauschen und sich gegenseitig weiterbilden.“

Der Wissenstransfer ist aber nicht nur für die Teilnehmer der EuroSkills wichtig. Auch ihre Bundestrainer, die WorldSkills Germany-Experten, treffen auf Ausbilder aus zahlreichen anderen Nationen. Sie tauschen sich mit ihnen aus und lernen neue Arbeitsweisen kennen. Diese Impulse nehmen sie dann für die eigene betriebliche Ausbildung in ihre Unternehmen mit.

Medien-Ansprechpartner für die EuroSkills Göteborg 2016:
Stephanie Werth / Kommunikation
Mobil: +49(0)172 – 32 72 449
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Junge Fahrzeuglackierer trainieren unter exzellenten Bedingungen für Berufswettbewerbe

Fahrzeuglackierer haben eine neues WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum: Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Junge Fahrzeuglackierer trainieren unter exzellenten Bedingungen für Berufswettbewerbe

Zertifiziert als WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum für Fahrzeuglackierer: BTZ Weiterstadt (Bildquelle: @Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main)

Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Weiterstadt der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main schult und trainiert künftig junge Fachkräfte als zertifiziertes Bundesleistungszentrum Fahrzeuglackierer von WorldSkills Germany. Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany und Präsident von WorldSkills Europe übergab heute die Zertifzierungsurkunde: „Seit vielen Jahren schon arbeiten wir mit dem Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Weiterstadt sehr eng und erfolgreich auf weltmeisterlichem Niveau zusammen. Von der hohen Qualität der Ausbildung und Einrichtung konnte ich mich persönlich überzeugen. Ich freue mich über die hohe Auszeichnung für das BTZ als WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum.“

„Die Auszeichnung des Bildungsstandortes Weiterstadt ist nicht einfach nur ein Preis für die geleistete Arbeit: Wir verbinden damit auch das Versprechen, weiter in die Ausbildung zu investieren und die Aus- und Weiterbildung an den Herausforderungen der Zukunft auszurichten“, so Susanne Haus, Vize-Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. So entsteht in Weiterstadt etwa in den kommenden zwei Jahren ein neues Internat. „Die duale Bildung im Handwerk eröffnet jungen Menschen großartige Karriereperspektiven und die Möglichkeit, international zu arbeiten. In Zeiten von Herausforderungen wie Wirtschaft 4.0 wissen wir wie wichtig es ist, den Nachwuchstalenten die besten Voraussetzungen mit auf den Weg zu geben.“

Gemeinsam mit dem Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen als Skill-Partner für die Fahrzeuglackierer und mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren bietet das BTZ in Weiterstadt hervorragende Möglichkeiten für das Training des nationalen Fahrzeuglackiererteams, aber auch für internationale Vergleichswettkämpfe und Auswahlwettbewerbe. Das wurde auch zuletzt bei den Weltmeisterschaften der Berufe, den WorldSkills Sao Paulo/Braslilien 2015 unterstrichen. Der WorldSkills-Experte Mariusz Dechnig, Ausbilder und verantwortlich für den Bereich Farbe Gestaltung im BTZ Weiterstadt, hatte mit seinem Schützling Maid Karasalihovic dort in einem exzellenten Starterfeld von 20 Teilnehmern einen außergewöhnlich guten 4. Platz erkämpft und nur denkbar knapp eine Medaille verpasst.

Der Standort Weiterstadt ist 1972 als eines der ersten Ausbildungszentren für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in Deutschland eröffnet worden. Heute stehen Kunden 1.100 Plätze für den Schulungsbetrieb, 35 Lehrwerkstätten, zehn Lehrsäle und drei Computerräume sowie Kantine und Internat zur Verfügung.

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Talentschmiede für die digitalen Helden von morgen

* WorldSkills Germany zertifiziert Berufliche Schule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg zum IT-Bundesleistungszentrum
* Samsung Electronics übernimmt Skill-Patenschaft und avisiert Gründung einer TECH Academy vor Ort

Talentschmiede für die digitalen Helden von morgen

Stolz auf die Zertifizierung als IT-Bundesleistungszentrum von WorldSkills Germany (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Fellbach/Neubrandenburg, im Mai 2016.- Neubrandenburg kann stolz auf einen neuen Leuchtturm der IT-Aus- und Weiterbildung verweisen. Die Berufliche Schule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte – Wirtschaft, Handwerk, Industrie ist jetzt als erstes Bundesleistungszentrum „IT Software Solutions for Business“ (Skill 09) von WorldSkills Germany in feierlicher Runde zertifiziert worden. Gleichzeitig nimmt die Bildungseinrichtung als WorldSkills Germany-Leistungszentrum „IT Network Systems Administration“ wichtige Trainingsaufgaben als Außenstelle für das in der MMBbS Hannover ansässige Bundesleistungszentrum im Skill 39 wahr.

„Das von uns heute zertifizierte IT-Bundesleistungszentrum hat gezeigt, dass es in der Lage ist, Mitglieder des deutschen Nationalteams in diesem Skill 09 erfolgreich vorzubereiten sowie regionale und nationale Wettbewerbe zu organisieren. Das heißt zum einen intensive Förderung beruflicher Spitzenkräfte durch Trainingslager und Testwettkämpfe nach den WorldSkills-Prinzipien, zum anderen Nachwuchsförderung auch im regionalen Bereich“, begründet Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany, die Auszeichnung. „Wichtiges Anliegen ist, die hervorragenden fachlichen Voraussetzungen zu nutzen, um den beruflichen Wettbewerb auf eine breitere Basis zu stellen. So soll für den Skill 09 als völlig neue Variante ein Online-Vorausscheid für den Bundeswettbewerb vom Bundesleistungszentrum aus entwickelt, organisiert und durchgeführt werden.“

„An unserer Berufsschule gibt es beste Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten für den Bereich, ohne den schon heute fast kein Beruf mehr auskommt – die Informationstechnik. Das heißt, wir sind hier mit der Berufsausbildung ganz nah an der Zukunft. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“, so Landrat Heiko Kärger, „ist ein guter und moderner Ausbildungsstandort. Deshalb bin ich sicher: Es wird mit diesem Prädikat von WorldSkills Germany für mehr junge Menschen einen Anreiz geben, dass sie in unserer Region nicht nur lernen, sondern arbeiten und leben wollen.“ Die beiden WorldSkills Germany-Leistungszentren sollen intensiv in die Werbung für den beruflichen Nachwuchs in den IT-Berufen der dualen Ausbildung eingebunden werden aber auch bei Schülern allgemeinbildender Schulen, insbesondere von MINT-EC-Schulen das Interesse für diese Berufe fördern.

Der Leiter der Neubrandenburger Berufsschule Torsten Sommer ergänzt stolz:“Hier entsteht eine Plattform für Weiterbildungs- und Trainingsmöglichkeiten sowohl für die Teilnehmer an internationalen Berufswettbewerben als auch für Auszubildende der IT-Skills und Interessenten anderer Berufe, Schüler und junge Fachkräfte der Unternehmen und Institutionen der Region. Wir setzen hier ganz bewusst auf einen interdisziplinären Ansatz, da z.B. die Elektro- und IT-Berufe sowohl in der Ausbildung als auch in der späteren Berufspraxis bereits jetzt stark miteinander verzahnt sind und künftig immer integrativer miteinander vernetzt werden.“

„Unser Ziel ist es, junge Talente zu fördern, sie auf die digitale Arbeitswelt von morgen vorzubereiten und sie dazu zu befähigen, die Zukunft aktiv mitzugestalten“, sagt Steffen Ganders, Director Corporate Affairs Samsung Electronics GmbH. Mit der Übernahme der Patenschaft von Skill 09 werde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit WorldSkills Germany nun zusätzlich intensiviert. „Durch die Digitalisierung entstehen neue Berufsbilder – bestehende Berufe verändern sich. Diesen Wandel wollen wir inhaltlich begleiten und in diesem Rahmen dazu beitragen, die Ausbildung zukunftsgerecht weiterzuentwickeln. Wir zeigen mit dem Engagement die Attraktivität digitaler Berufe auf und geben jungen Talenten die Chance, ihre Potenziale voll auszuschöpfen.“ Geplant sei darüber hinaus die Gründung einer Samsung TECH Academy vor Ort, in der der IT-Nachwuchs auf nationale und internationale Wettbewrebe vorbereitet und gezielt in seiner beruflichen und digitalen Exzellenz gefördert werden soll.

Steffen Ganders übergab mit dem deutschen WorldSkills-Experten Olaf Kappler die Ernennungsurkunden an die Mitglieder des neu gegründeten IT-Nationalteams. Dieses rekrutiert sich aus den drei Erstplatzierten des Bundeswettbewerbs im Skill 09. Derzeit bilden Mario Lüttecke (WM-Teilnehmer in Sao Paulo 2015) und Alexander Dufner (beide Sick AG, Waldkirch/ Baden Württemberg) sowie Oliver Lindemann (Berufliches Gymnasium Wirtschaft und Technik Burgdorf/Niedersachsen) das Nationalteam. In Testwettkämpfen und Trainingslagern wird aus ihrer Mitte der deutsche Teilnehmer für die nächsten internationalen Wettbewerbe ermittelt.

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Junge Fachkräfte fit für die digitale Zukunft in der Arbeitswelt machen

* Vielfältige Kooperation von WorldSkills Germany und Samsung zielt auf die Förderung der digitalen Transformation der Berufe
* „Fachausschuss Digitalisierung“, Skill-Patenschaften und Wettbewerb „Digital Youngsters“ im Fokus für 2016

Junge Fachkräfte fit für die digitale Zukunft in der Arbeitswelt machen

WorldSkills Germany und Samsung Electronics kooperieren bei der Digitalisierung in der Ausbildung (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Fellbach/Schwalbach, im April 2016.- Im Zentrum der Kooperation zwischen der Non-Profit Organisation für berufliche Bildung WorldSkills Germany und dem Unternehmen Samsung Electronics steht für 2016, Ausbildungsprofile weiter zu entwickeln und die digitale Qualifikation in der Ausbildung zu stärken. Gemeinsames Ziel der seit Herbst 2014 laufenden engen Zusammenarbeit ist es, junge Fachkräfte und berufliche Talente optimal auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt einzustellen und verstärkt digitale Kompetenz zu vermitteln.

„Aufgrund der Digitalisierung erfahren Berufsbilder von heute eine zunehmende Transformation. Damit erwarten uns, aber auch die nachfolgenden Generationen, ganz neue Anforderungen. Als Kooperationspartner von WorldSkills Germany wollen wir die Begeisterung für die ’neuen‘ Ausbildungsberufe wecken und die junge Generation auf die digitale Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Denn nur wenn es gelingt, das volle Potential neuer Technologien auszuschöpfen, können wir auch die Arbeitswelt von morgen mitgestalten“, erklärt Steffen Ganders, Director Corporate Affairs Samsung Electronics, das Engagement.

Neben der Unterstützung junger Talente fördert Samsung zudem die Qualität der Berufswettbewerbe und stellt dafür Technologien sowie Know-how zur Verfügung. Zudem ist geplant, durch Skills-Patenschaften besonders innovative Berufsbilder zu begleiten und voranzubringen.

Erfolgreich wurde im Rahmen der Partnerschaft der „Fachausschuss Digitalisierung“ initiiert und gegründet. Damit wurde eine Plattform ins Leben gerufen, auf der Experten und Ausbilder aus den Bereichen Bildung und Wirtschaft sowie von Berufsverbänden an Lösungen für die digitale Transformation der Berufswelt arbeiten. Regelmäßige Treffen, wie jüngst beim WorldSkills-Forum in Leipzig, dienen dem Erfahrungsaustausch und der Umsetzung konkreter Pilotprojekte. „Wir haben uns in einem ersten Wokshop dieses Fachgremiums darauf verständigt, in drei Handlungsfeldern tätig zu werden“, ergänzt Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Der Fachausschuss Digitalisierung erforscht zum einen die Veränderung der beruflichen Bildung aus der Praxisperspektive. Zugleich soll ein Positionspapier zur Folgenabschätzung der Veränderung gegenüber Politik und anderen Institutionen erarbeitet werden. Und drittens gilt es, gemeinsam Visionen zum Thema Arbeiten und Ausbildung 4.0 zu entwickeln.“

In den Startblöcken steht das Projekt „Digital Youngsters“, ein berufsübergreifender Wettbewerb, der sich an alle Auszubildenden der WorldSkills-Mitglieder richtet. Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und sie verändert die Aus- und Weiterbildung. Auf Fragen wie „Wie werden wir in Zukunft ausbilden?“, „Welche Potentiale bieten sich und welche Herausforderungen sind zu lösen?“ oder „Wie verändern sich Lern- und Arbeitsprozesse?“ sollen Antworten gefunden werden. Das Projekt startet im zweiten Quartal 2016.

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht- akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich die Samsung Electronics GmbH für die Exzellenz in der Berufsbildung ein und fördert die digitale Weiterentwicklung nicht-akademischer Berufe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Champions der Berufe fallen nicht vom Himmel

Champions der Berufe fallen nicht vom Himmel

Digitaler Wandel in den Berufen – ein Thema bei Fachforum und Gala zu 10 Jahren WorldSkills Germany (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Anja Jungnickel)

//WorldSkills Germany steht für beruflichen Spitzensport aber auch breite Nachwuchsförderung durch attraktive berufliche Wettbewerbe und Trainingskonzepte – und feierte jetzt sein Zehnjähriges in Leipzig //

Leipzig/Fellbach b. Stuttgart, im März 2016.- „Viele ehemalige deutsche Champions und Teilnehmer an Berufe-Welt- und Europameisterschaften haben ihren Platz in leitenden Positionen der Wirtschaft gefunden oder sind selbst Unternehmer. Das beweist: WorldSkills wirkt, denn berufliche Wettbewerbe und die Chance, in Ausbildung und Training angeeignetes Können unter Wettkampfbedingungen zu beweisen, führen später zu mehr Führungsqualität“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany, in seiner Laudatio.

„Die Digitalisierung macht Berufe vielfältiger, interessanter, auch sicherer. Traditionelle Berufsbilder z.B. im Handwerk verändern sich dadurch, werden moderner, effizienter – und für junge Leute attraktiver. Arbeitsplätze werden nicht überflüssig, sondern gesichert. Vielfältige Entwicklungen und Möglichkeiten eröffnen sich für den beruflichen Nachwuchs“, lautet der Tenor der intensiven Diskussion von Fachleuten im Forum und beim Podiumstalk am Abend.

Zwei Statements vom festlichen Ereignis zum 10-jährigen Jubiläum der Förderinitiative für berufliche Wettbewerbe WorldSkills Germany. Unter dem Motto „No Limits – Motivation für Höchstleistungen“ veranstaltete der Verein ein ganztägiges Fachforum und feierte mit einer Abendgala das Jahrzehnt des Bestehens in Leipzig, der Stadt der WM der Berufe 2013.“Der Verein und seine mehr als 70 Mitglieder haben sich Nachwuchsförderung und spannenden Berufssport, attraktive Berufsmeisterschaften und Trainings auf die Fahnen geschrieben. Junge Fachkräfte für nationale wie Europa- und Weltmeisterschaften der Berufe, also Champions in Skills von Industrie, Handwerk und Dienstleistung fit zu machen – das ist wichtiges Anliegen unserer Organisation“, hob WorldSkills Germany-Chef Romer hervor.

Vom japanischen Shizuoka über Rotterdam und Lille bis zur Heim-WM 2013 in Leipzig und jüngst im brasilianischen Sao Paulo – WorldSkills Germany hat in seiner jungen Geschichte Nationalteams zu fünf Berufe-Welt- und vier -Europameisterschaften vorbereitet und zum Wettkampf mit den Besten der Besten entsandt. 237 deutsche Teilnehmer holten 71 Medaillen, darunter 25 Goldene, und 83 Exzellenzdiplome in ihren Berufsdisziplinen bei WorldSkills und EuroSkills.

„Aber, wir beschäftigen uns nicht nur mit den Wettbewerben, dem Spitzensport der Berufe-Nationalmannschaften, sondern wir verstehen WorldSkills auch als didaktisches Trainingskonzept. Junge Menschen in der Berufsorientierung zu unterstützen, sie zu trainieren, ihre Talente nach vorne zu bringen, das treibt uns an“, umreißt Romer die Vision von WorldSkills Germany. „Mit vielen Projekten wie den Leistungszentren, dem Fachausschuss Digitalisierung, den Messebeteiligungen an der Tec2You, IdeenExpo oder didacta, sowie dem Ausbau des Netzwerkes tragen wir den ‚Berufssport‘ in die Breite.“

WorldSkills Germany und das Team der Experten und Trainer verstehen sich als Dienstleister für die berufliche Bildung in Deutschland. Hubert Romer: „Ein Ziel ist schon, Deutschland international bei den Berufswettbewerben unter die besten Fünf der Welt zu bringen und hierzulande auf breiter Ebene regionale und nationale Wettbewerbe durchzuführen. Zugleich möchten wir, dass WorldSkills-Trainings als dritter Ort des Lernens ihre besondere Wirkung voll zur Geltung bringen können – zum Wohle der Ausbildungsqualität und -vielfalt.“

Im Fachforum Digitalisierung unter maßgeblicher Mitwirkung des Partners Samsung Electronics tauschten Teilnehmer Meinungen und Denkansätze aus, wie der digitale Wandel in Berufen und der dualen Ausbildung jetzt und in naher Zukunft stattfindet und wie man den Transformationsprozess aktiv und praxisorientiert mitgestalten kann. Fachsimpeln und intensiver Ideenaustausch unter Experten und externen Partnern auch zu den Erfahrungen und Chancen von beruflichen Leistungszentren für eine erfolgreiche Aus- und Weiterbildung junger Fachleute. Zehnkampf-Olympiasieger und WorldSkills-Botschafter Christian Schenk stellte sein BerufsorientierungsCamp „Erkenne Deine Stärken“ vor, das gemeinsam mit Vereinsmitgliedern umgesetzt werden soll. Neben filmischen Rückblicken auf das zurückliegende Jahrzehnt, der feierlichen Ehrung von Gründungsmitgliedern sowie vielen Ehrenamtlichen und Unterstützern und einer würdigen Jubiläumsgala schaute man also vor allem nach vorn und brachte neue Projekte auf den Weg.

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WBS TRAINING AG als „Top Institut für berufliche Bildung“ ausgezeichnet

WBS TRAINING AG als "Top Institut für berufliche Bildung" ausgezeichnet

WBS TRAINING AG als „Top Institut für berufliche Bildung“ ausgezeichnet

Das Magazin Focus hat im Deutschland Test „Lernen fürs Leben“ rund 80 private Bildungsanbieter ausgewertet. Die WBS TRAINING AG konnte sich dabei als eines der führenden Unternehmen in der beruflichen Weiterbildung positionieren und erhält den Titel „Top Institut für berufliche Bildung“.

Die hohe Notwendigkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sich beruflich weiterzubilden steigt, ebenso wie die Anzahl von privaten Weiterbildungsanbietern. Diese Entwicklung ist Anlass für Deutschland Test den Weiterbildungsmarkt genauer zu betrachten. In der unabhängigen Umfrage „Lernen fürs Leben“ untersucht Deutschland Test das Qualitätsspektrum von rund 80 Weiterbildungsunternehmen.

Deutschland Test wertete in der Online-Befragung systematisch 8.216 Kundenstimmen aus. Durchgeführt wurde die Online-Befragung vom Beratungs- und Analysehaus ServiceValue. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach der Zufriedenheit der Lernwilligen mit den unterschiedlichen Anbietern und die Bewertung der wahrgenommenen Bildungsangebote durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Absolventinnen und Absolventen. Die Anbieter wurden in acht Kategorien eingeteilt, außerdem wurde nach klassischen Weiterbildungswegen und Online-Angeboten unterschieden: Fernhochschulen/ Fernlehrinstitute, Sprachlehrinstitute, Business Schools, Institute für berufliche Bildung, Unternehmensakademien, E-Learning-Anbieter, Apps für Fremdsprachen und Online-Plattformen für Schüler.

Die WBS TRAINING AG ist seit rund 35 Jahren Spezialist für berufliche Weiterbildung und mit über 160 Standorten in ganz Deutschland der Bildungspartner vor Ort. Teilnehmerzufriedenheit und Qualitätssteigerung liegen dem Unternehmen sehr am Herzen – regelmäßige (eigene) Teilnehmerbefragungen sind daher der Motor für einen hohe Qualitätsanspruch und die ständige Weiterentwicklung des Angebotes. Neben klassischen Weiterbildungen und Umschulungen im Präsenzunterricht bietet die WBS auch internetgestützte Lernangebote durch das WBS LernNetz Live®. Der Unterricht erfolgt hier in einem virtuellen Klassenzimmer und ermöglicht eine ortsunabhängige Teilnahme. Die WBS TRAINING AG freut sich sehr über das Testergebnis von Deutschland Test: Die Platzierung „Top Institut für berufliche Bildung“ bestätigt den Status des Weiterbildungsexperten als Qualitätsführer.

Die ausführliche Auswertung des DEUTSCHLAND TEST „Lernen fürs Leben“ können Sie in der Ausgabe 04/16 des FOCUS nachlesen.

Die WBS Training AG (WBS) gehört zu den führenden privaten Weiterbildungsanbietern in Deutschland. Mit ihren mehr als 160 Standorten in ganz Deutschland ist die WBS ein erfahrener, qualifizierter Anbieter von geförderten Weiterbildungen, Ausbildungen und Umschulungen sowie berufsbegleitenden Seminaren. Die Aus- und Weiterbildungsangebote reichen von technischen und kaufmännischen Berufen über Gesundheits-, Pflege und Sozialberufe bis zu IT und Medien. Alle Kursangebote sind nach der AZAV von der DQS zertifiziert. WBS ist unter anderem zertifizierter Bildungspartner von SAP, Microsoft, DATEV und LEXWARE. Die WBS Training AG erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 75 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat circa 900 Trainerinnen und Trainer im regelmäßigen Einsatz. Vorstand der WBS Training AG ist Heinrich Kronbichler. Mehr zum Unternehmen im Internet unter www.wbstraining.de.

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Fachfrau Andrea Zeus übernimmt Vorstandsvorsitz von WorldSkills Germany

Karl-Heinz Pfündner übergibt Amt an seine bisherige Stellvertreterin / Attraktive berufliche Leistungswettbewerbe, spannender Berufssport und Förderung junger Talente weiterhin im Fokus des Vereins

Fachfrau Andrea Zeus übernimmt Vorstandsvorsitz von WorldSkills Germany

Frau an der Spitze von WorldSkills Germany: Andrea Zeus ist neue Vorstandsvorsitzende (Bildquelle: @ZDK)

Fellbach, im Januar 2016.- An der Spitze der Non-Profit Organisation für berufliche Bildung WorldSkills Germany steht jetzt eine Frau: Andrea Zeus hat den ehrenamtlichen Vorstandsvorsitz des Vereins übernommen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Pfündner stellte aus persönlichen Gründen seinen Posten zur Verfügung. Er hatte den Verein seit 2014 geführt. Der Vorstand sprach sich auf seiner Sitzung am 20. Januar in Bonn einstimmig für Andrea Zeus als seiner Nachfolgerin aus.

„Karl-Heinz Pfündner war seit vielen Jahren mit viel Engagement, Fachkenntnis und enormem persönlichen Einsatz für die Ziele des Vereins unterwegs. Dafür gebührt ihm großer Dank. Wir bedauern seine Entscheidung sehr und wünschen ihm beruflich und persönlich alles Beste“, so Hubert Romer namens Vorstand und Geschäftsführung von WorldSkills Germany. „Mit Andrea Zeus übernimmt eine in Berufsausbildungsfragen kompetente Fachfrau den Staffelstab, die ebenso seit Jahren den Kurs des bundesweit und international agierenden Vereins leitend mitbestimmt hat und als gut vernetzt gilt.“

Andrea Zeus vertritt seit Gründung von WorldSkills Germany vor nunmehr zehn Jahren die Interessen des Mitglieds Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) in der Organsiation, wurde 2014 zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Die ausgebildete Groß- und Außenhandelskauffrau und studierte Betriebswirtin ist Referentin beim ZDK, wo sie ihre fachliche Kompetenz in die berufliche Ausbildung im Kfz-Handwerk an maßgeblicher Stelle einbringt. Als Sprecherin engagiert sich Andrea Zeus bei WorldSkills Germany u.a. für die Wettbewerbe und Weiterentwicklung der Skills in den Clustern Transport/Logistik sowie Kreative Kunst/Mode.

„Seit rund 17 Jahren bin ich mit dem ‚Virus‘ beruflicher Leistungswettbewerbe, national wie international, infiziert. Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe, gemeinsam mit der WorldSkills Germany-Familie, also den Mitgliedern und Partnern in Wirtschaft und Politik, junge Talente in ihren Berufen zu fordern und zu fördern, die duale Berufsbildung zu stärken und weiter nach vorne zu bringen“, so die neue Vorstandschefin von WorldSkills Germany. „Wichtig ist uns, den Reiz und die Chancen von spannenden Berufswettbewerben in der Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen. Junge Menschen sollen sehen: Berufsausbildung ist was Tolles und Leistung lohnt sich ganz sicher. In den vergangenen zwei Jahren haben wir dazu viele neue Konzepte entwickelt und auch umgesetzt. Daran wollen wir von WorldSkills Germany und unserem Netzwerk anknüpfen, so z.B. mit erfolgreichen Berufe-Champions und Bundesleistungszentren für die Attraktivität nicht-akademischer Berufe werben.“

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Hubert Romer zum neuen Präsidenten von WorldSkills Europe gewählt

* Einstimmiges Votum der Generalversammlung ist auch Anerkennung für Arbeit von WorldSkills Germany und seiner deutschen Partner
* Gute Chancen für Austausch zur beruflichen Bildung im internationalen WorldSkills-Netzwerk

Hubert Romer zum neuen Präsidenten von WorldSkills Europe gewählt

Hubert Romer (3.v.r.) leitet als neu gewählter WorldSkills Europe-Präsident die Generalversammlung (Bildquelle: @WorldSkills Finnland)

Fellbach/Helsinki, Juni 2015.- Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany e.V., wurde auf der aktuellen Generalversammlung von WorldSkills Europe in Helsinki einstimmig zum neuen Präsidenten der europäischen Organisation gewählt. Er übernimmt das Amt vom Niederländer Jos de Goey. „Diese Wahl ist ein besonderes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit. Die Delegierten haben eine gute Entscheidung getroffen und wir alle aus der deutschen WorldSkills-Familie sind stolz auf das Ergebnis“, begrüßt Karl-Heinz Pfündner, Vorstandsvorsitzender von WorldSkills Germany, die Wahl in einer ersten Stellungnahme. „Hier zeigt sich, dass sich unsere internationale Wahrnehmung erheblich verändert hat, Deutschland zukünftig gut auf europäischer Ebene vertreten ist.“

WorldSkills Europe mit seinen 26 Mitgliedsländern ist eine gemeinnütziger Interessensverband, der das Know-how internationaler Partner aus Industrie, Handwerk, Behörden und Bildungseinrichtungen bündelt. Wichtiges Anliegen ist, Spitzenleistungen und hohe Qualität der beruflichen Bildung in Europa zu fördern, die Vielzahl der Berufe für junge Menschen interessant zu machen und durch Austausch und Vergleich Weltklasse-Standards in der Ausbildung in den Mitgliedsländern zu etablieren. Die Organisation richtet seit 2008 alle zwei Jahre internationale Berufswettbewerbe, die EuroSkills, aus. Hier wetteifern die besten jungen Fachkräfte Europas in ihren Berufen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich um Spitzenleistungen und EM-Titel. Deutschland ist seit seiner Gründung Mitglied bei WorldSkills Europe.

„WorldSkills Germany ist mittlerweile sehr gut in der Gemeinschaft integriert und in hervorragendem Austausch mit den anderen Mitgliedsnationen. Sichtbar ist auch geworden, dass WorldSkills Europe inzwischen zu einer starken Organisation herangewachsen ist, die auch wieder eng mit der EU und den einzelnen Institutionen Europas verzahnt ist“, sagte der neue Präsident Hubert Romer aus Kirchheim/Teck. „Die Wahl ehrt mich sehr, und bietet die Chance, an verantwortlicher Stelle die Erfahrungen unseres erfolgreichen dualen Berufsbildungssystems auf dieser internationalen Plattform zu präsentieren. Gleichzeitig zeigte die Generalversammlung viele Synergien und so viel Gutes, was bereits in anderen Ländern realisiert wurde und wir adaptieren und somit nicht mehr selbst erarbeiten müssen. Ich freue mich auf die intensive Arbeit mit meinen Vorstandskollegen auf nationaler und europäischer Ebene.“

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WorldSkills International ist der internationale Rechteinhaber der WM der Berufe. Die gemeinnützige Organisation, in der 61 Länder und Regionen Mitglied sind, hat das Ziel, die berufliche Ausbildung weltweit zu stärken. Der Verband setzt sich dafür ein, Wissen auszutauschen und junge Menschen für eine berufliche Ausbildung in Industrie, Handwerk und Dienstleistungssektor zu begeistern.

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Berufliche Bildung: Ein deutsches Erfolgsmodell in Gefahr?

(Mynewsdesk) Berlin, 3. Juni 2015 Die Deutschen sind geteilter Meinung, zu welchem Bildungsweg sie einem Schulabgänger raten würden: 45 Prozent plädieren für eine Berufsausbildung, fast ebenso viele für ein Studium (44 Prozent). Das ergab eine Forsa-Umfrage der Körber-Stiftung im Auftrag des Nationalen MINT Forums. Doch während die Zahl der Studienanfänger steigt, fehlt der Nachwuchs bei den Auszubildenden. Auf der Vorstellung des Frühjahrsreports 2015 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln betonte Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ und einer der beiden Sprecher des Nationalen MINT Forums, dass ohne Gegenmaßnahmen bis Ende des Jahrzehnts in MINT-Berufen rund 1,3 Millionen beruflich ausgebildete Fachkräfte fehlen werden. Schon heute sind Bereiche wie Mechatronik, Hörgeräteakustik oder Bauelektrik betroffen.

Positives Image von MINT-Berufen, aber Karriereaussichten für Azubis nicht attraktiv

Generell genießen MINT-Berufe laut Umfrage ein hohes Ansehen. Ihre Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands ist unumstritten (94 Prozent Zustimmung), sie gelten als inhaltlich anspruchsvoll sowie innovativ und kreativ (89 bzw. 82 Prozent). Erst der Blick auf einzelne Entscheidungskriterien für den Bildungsweg zeigt Ursachen für die Nachwuchsprobleme der Ausbildungsbetriebe: Trotz des grundsätzlich positiven Images einer Ausbildung sieht die Mehrheit der Deutschen ein Studium als erfolgversprechendere Wahl für gesellschaftliches Ansehen (82 Prozent Zustimmung), Karrierechancen (80 Prozent) und bessere Verdienstmöglichkeiten (70 Prozent).

Weiterentwicklung und Wertschätzung der Berufsausbildung

„Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt tiefgreifend. Die An-forderungen werden komplexer und verantwortungsvoller. Den technischen Fachkräften stehen dabei immer mehr digitale Helfer zur Seite“, erläutert Henning Kagermann, acatech Präsident und Sprecher des Nationalen MINT Forums. „Gut ausgebildete Mitarbeiter können diesen Wandel im Arbeitsalltag gestalten. Doch die drohende Fachkräftelücke gefährdet das deutsche Erfolgsmodell der dualen Ausbildung. Wir müssen das Ansehen und die Entwicklungsperspektive der beruflichen Bildung attraktiver machen.“

Thomas Sattelberger warnt: „Wir brauchen beides – akademische wie berufliche Ausbildung – aber wir sehen mit größter Sorge die Fachkräftelücke bei beruflich Qualifizierten. Wir müssen neue Potenziale heben: beispielsweise die von Menschen, die in Übergangssystemen ‚festhängen‘, von jungen angelernten Arbeitnehmern, ebenso wie die von Frauen für MINT-Berufe und Menschen mit sozial bedingten Startnachteilen.“

Um die berufliche MINT-Bildung in Deutschland zu stärken, haben die Akteure des Nationalen MINT Forums Ursachen identifiziert und gemeinsam Strategien entwickelt.

Akteure der MINT-Bildung treffen sich am 25. Juni in Berlin

Beim 3. Nationalen MINT Gipfel werden Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutieren, wie die Ausbildung in den naturwissen-schaftlich-technischen Berufen attraktiver und zukunftsfähiger gestaltet werden kann. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wird den Nationalen MINT Gipfel am 25. Juni 2015 eröffnen. Unter den Gästen sind Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundeswirtschafts-ministeriums, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Rüdiger Grube, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann und Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Am Nachmittag präsentiert das Nationale MINT Forum seine Forderungen in Form eines „MINT-Aktionsprogramms“.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften .

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Über das Nationale MINT Forum

Im Nationalen MINT Forum setzen sich über 30 große, überregional tätige Wissenschafts-einrichtungen, Stiftungen und Verbände gemeinsam für eine bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entlang der gesamten Bildungskette ein: von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Im Nationalen MINT Forum werden konkrete Forderungen der Wirtschaft und Forschung an Politik und andere gesellschaftliche Akteure formuliert.

Datenbasis der Forsa-Umfrage:

– bundesweit repräsentative Stichprobe von 1.004 Befragten im Alter von 16 bis 70 Jahren, durchgeführt im April 2015 per CATI

Programm des 3. Nationalen MINT Gipfels: http://www.nationalesmintforum.de/658.html

Pressemitteilung und Studienergebnisse zum Download: http://www.nationalesmintforum.de/pressemitteilungen.html

Pressekontakt:

Eeske Anne Wykhoff

Pressesprecherin
3. Nationaler MINT Gipfel

Telefon: 040 / 80 81 92 177

Mobil: 0160 / 741 96 95

presse@nationalesmintforum.de: mailto:presse@nationalesmintforum.de

Miriam Höppner

Referentin

Nationales MINT Forum

Telefon: 030 / 24 63 24 58

Fax: 030 / 21 23 09 59

http://www.nationalesmintforum.de

Mitgliedsorganisationen im Nationalen MINT Forum4ING Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und Informatik an Universitäten e.V. acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V. BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Bundesagentur für Arbeit Deutsche Telekom Stiftung Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. Gemeinnützige Hertie-Stiftung GESAMTMETALL Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie e.V. Hans Böckler Stiftung HAWtech HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften Heinz Nixdorf Stiftung Hochschulrektorenkonferenz Jacobs Foundation Joachim Herz Stiftung Körber-Stiftung Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Lehrer Forum MINT Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. MINT Zukunft schaffen MNU Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V. Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina Siemens Stiftung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. Stiftung der Deutschen Wirtschaft gGmbH Stiftung Haus der kleinen Forscher TU9 German Institutes of Technology e.V. VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. Wilhelm und Else Heraeus Stiftung Wissensfabrik Unternehmen für Deutschland e.V.

Nationales MINT Forum – Spreeufer 5 – 10178 Berlin – T + 49 (0)30 / 24 63 24 58 www.nationalesmintforum.de

Wir danken unseren Sponsoren für ihre freundliche Unterstützung zum 3. Nationalen MINT Gipfel. Unser Dank gilt insbesondere: Siemens Stiftung, Bosch GmbH, Kreateur – Agentur für Konzept und Kreation, Siemens AG, Storopack – Hans Reichenecker GmbH, Trumpf GmbH, Voith GmbH.

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