Schlagwort: Begabung

Europäische Bildung und Ausbildung optimieren

Arbeitsvisionen IV für Europa

Europäische Bildung und Ausbildung optimieren

von Dr. Johann Georg Schnitzer

Künftiges Weltbild als Zielvorstellung

Um Bildung und Ausbildung des europäischen Nachwuchses zu optimieren, braucht es eine Zielvorgabe: Welche Bildung und welche Ausbildungen sind erforderlich, damit die heranwachsende Generation welche Zukunft für das Leben von Mensch und Natur gestalten kann?

Die bisherigen Denk- und Verhaltensweisen führen zunehmend in Katastrophen und bergen die Gefahr in sich, dass die Menschheit sich selbst zerstört und den Planeten Erde für Menschen unbewohnbar macht. Unersättliche Raffgier, Selbstbereicherung Einzelner auf Kosten der Verarmung vieler Anderer, globale Machtspiele um Vorherrschaft, Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung von Lebensgrundlagen und Ökosystemen, aber auch Unwissen der teils Milliarden ‚für gute Zwecke‘ spendenden Philanthropen beherrschen den Globus.

Es ist das Leben an sich, welches die Besonderheit unseres Planeten im Universum ausmacht, weil es sich unter den besonderen Bedingungen auf der Erde in Jahrmillionen entwickeln konnte. Leben ist die größte Kostbarkeit im ganzen Universum.

Das Leben in allen seinen Variationen zu studieren, zu verstehen, zu bewahren und zu beschützen, muss die erste wichtige Aufgabe für die heranwachsende Generation werden. Das ist die erste Voraussetzung für das Überleben der Menschheit.

Das Zusammenleben der Menschen in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Gesundheit möglich zu machen, ist die zweite wichtige Aufgabe für die heranwachsende Generation. Das ist auch die zweite Voraussetzung für das Überleben der Menschheit im Gleichgewicht mit einer vom Menschen geachteten und gepflegten reichen Natur – und dieses muss das künftige Weltbild als Zielvorstellung werden.

Entwicklungsaufgaben der Europäer

Schlechter wird Alles von alleine. Das braucht keine besonderen Anstrengungen. Die Schwerkraft reicht völlig aus, und schon geht es bergab bis zum tiefstmöglichen Punkt.

Schon der Erhalt einer einmal geschaffenen Ordnung braucht ständige Zufuhr an Energie. Einen geschaffenen Frieden zu erhalten, gelingt nicht ohne den Willen Aller dazu und Ordnungskräfte, die darüber wachen und wo nötig ordnend eingreifen.

Weiterentwicklung und das Schaffen von Neuem erfordert am meisten Energie, und darüber hinaus Intelligenz zur Analyse des Bisherigen und Innovationskraft (schöpferischen Erfindergeist) zur Entwicklung des Neuen.

Wie die Geschichte der Menschheit zeigt, haben alle Kulturen und Völker zur Entwicklung der Menschheit beigetragen; in besonderem Umfang die Europäer und unter diesen ganz besonders die Deutschen.

Man stelle sich einmal die heutige Menschheit vor ohne die Entwicklungen der Europäer. Die Menschen würden weder Auto fahren noch fliegen, sie könnten weder telefonieren noch fernsehen noch Faxe versenden noch mit der Eisenbahn verreisen oder auf einer mitgeführten Uhr die Zeit ablesen.

Als besonders erfinderisch haben sich dabei die Deutschen erwiesen – und das hat Neid und Begierde Anderer bewirkt. Dazu ein Zitat:

‚Der ,militärische Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 und die Besetzung des Reichsgebietes hatten auch die Folge, dass vor allem die USA anschließend Hunderttausende deutscher Patente, Erfindungen und Gebrauchsmuster beschlagnahmten und entschädigungslos enteigneten. Dieser Raubzug war schon einige Jahre vorher von Washington generalstabsmäßig geplant worden. Denn man hatte erkannt, dass die Deutschen den Westmächten in der Grundlagenforschung und in der Entwicklung neuer Ideen auf fast allen Gebieten der modernen Wissenschaften und Technikbereiche um Jahre voraus waren. Nur durch den Raub deutschen Wissens und jahrelange Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler in den USA war es möglich, dass die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaft und Rüstung auf neue Grundlagen stellen und an die Spitze der Entwicklung kommen konnten.‘ (Siehe Friedrich Georg ‚Unternehmen Patentenraub‘ 1945, die Geheimgeschichte des größten Technologieraubs aller Zeiten, Grabert Verlag, 2008 (Veöffentlichungen des Instituts für deutsche Nachkriegsgeschichte, Bd. 42) ISBN 978-3-87847-241-4).

Weil die Europäer und besonders stark die Deutschen fähig sind, neue Ordnung ins drohende Chaos zu bringen und konstruktive Weiterentwicklungen anzuschieben, sollen sie dies auch tun und sich nicht abhalten lassen durch die Einschüchterungsversuche neidischer Gruppierungen. Diese wollen damit nur ablenken von ihren gewaltigen Kriegsverbrechen wie zum Beispiel ihren Bombardierungen der Zivilbevölkerung in deutschen Städten mit hunderttausenden von Toten und das absichtlich herbeigeführte Massensterben gefangener deutscher Soldaten nach Ende des Zweiten Weltkrieges in amerikanischen Lagern auf deutschem Boden (z.B. ‚Rheinwiesenlager‘) – siehe auch James Bacque ‚Der geplante Tod‘, Verlag Pour le Merite, 2008, ISBN 978 3932 38146-1.

Damit die Europäer und insbesondere mit ihnen die Deutschen ihre Fähigkeiten zur Weiterentwicklung der Menschheit richtig entfalten können, müssen sie zunächst das Chaos in den eigenen Ländern aufräumen. Denn ‚verba docent, exempla trahunt‘ (Worte lehren, Beispiele ziehen), lautet ein Sprichwort in der sehr klaren und präzisen Sprache des alten römisch-europäischen Imperiums und der früheren europäischen Wissenschaften (Latein), die dort erst in jüngerer Zeit vom einfacher gestrickten Englisch verdrängt wurde.

Die effektivste Maßnahme, um eine neue Ordnung in das von außereuropäischen Kräften erzeugte Chaos zu bringen. ist die Optimierung der europäischen Bildung und Ausbildung. Bildung ist der fruchtbare Humus, auf dem Glück und Erfolg des Einzelnen und der Gemeinschaft wachsen. Bildung muss sich der Mensch selber erarbeiten, so früh wie möglich damit anfangen und das ganze Leben lang damit fortfahren.

Schulbeginn nach Schulreife bestimmen

In früheren Zeiten mit weitgehend stabilen und gesunden einheimischen Bevölkerungen konnte man davon ausgehen, dass die sogenannte ‚Schulreife‘ bei den meisten Kindern etwa im Alter von 6 Jahren eintritt. So konnte man den Beginn der gesetzlich verankerten Schulpflicht auf dieses Alter festlegen. Auch war davon auszugehen, dass der Lernfortschritt bei allen Kindern ungefähr gleich ist. Das erlaubte die Einteilung des Lehrstoffes in Schulklassen und der Kinder nach Jahrgängen, welche diese Schulklassen gemeinsam durchschreiten.

Heute bestehen so große Unterschiede in der Entwicklung der Kinder, dass die Einteilung nach Jahrgängen überholt ist. Denn der für eine Schulklasse vorgesehene Lehrstoff ist für einen Teil der Kinder schwer und kaum zu bewältigen, während sich die begabteren Kinder langweilen. Deren Potenzial bleibt ungenutzt, ihr Bildungsfortschritt wird auf das Niveau der Schwächeren heruntergebremst, damit auch diese mitkommen. Das bedeutet in seinen Auswirkungen für Europa einen gewaltigen Verlust an kreativer und innovativer Schaffenskraft des Nachwuchses und der nächsten Generationen.

Der Schulbeginn jedes Kindes soll deshalb nicht mehr nach dem Jahrgang, sondern nach seiner tatsächlichen Schulreife bestimmt werden.

Wovon Begabung und Wissensdrang abhängen

Es gibt eine genetische Komponente, die etwa 55% der Intelligenz ausmacht. Wie dieses ererbte Kapital dann genutzt und entwickelt wird, hängt von der Umgebung ab, in der das Kind aufwächst, den kulturellen Umständen und von der Art, wie die Eltern es erziehen.

Wie viel an genetisch vorhandenen Anlagen die Eltern an ihr Kind weitergeben, hängt sehr von ihrer gesundheitlichen Kondition vor dem Beginn einer Schwangerschaft ab und vom gesundheitlichen Verhalten der Mutter während der Schwangerschaft und der Stillzeit. Man beachte dazu das Kapitel ‚Wie man ein gesundes Wunschkind plant‘ in dem Buch

Der alternative Weg zur Gesundheit
w w w.dr-schnitzer-buecher-neu.de/Der-alternative-Weg-zur-Gesundheit

Nach der Geburt ist eine artgerechte natürliche Ernährung des Kindes von entscheidender Bedeutung für seine ganze körperliche und geistige Entwicklung. Das haben auch viele Eltern berichtet, siehe Äußerungen zu den Stichworten ‚Kind‘, ‚Kinder‘ hier:

Der Schnitzer-Report
4702 Personen berichten über ihre Erfolge
3300 persönliche Anmerkungen
Index – Stichwortverzeichnis
http://www.dr-schnitzer.de/schnitzerreport-index.htm

Schulklassen nach Wissen und Können absolvieren

Damit sich jedes Kind seinen Fähigkeiten entsprechend optimal entwickeln kann, sind auch die Schulklassen nicht mehr statisch nach Jahrgängen zu definieren, sondern dynamisch nach Anforderungen. So bald ein Kind alle Anforderungen einer Klasse erfüllt, kann es in die nächste Klasse eintreten.

Auf diese Weise erreichen intelligentere Kinder in jüngerem Alter die Hochschulreife und damit auch einen früheren Abschluss ihres Studiums, einen früheren Eintritt ins Berufsleben und eine frühere Möglichkeit der Familiengründung.

Warum ist das denn wichtig? Es ist wichtig, weil nur so das Intelligenzniveau in einer Bevölkerung gehalten und vielleicht langfristig auch angehoben werden kann.

Das hat mehrere Gründe. Einer davon ist, dass Frauen nur bis zu einem Alter von etwa 40 Jahren Kinder bekommen können. Je jünger sie damit beginnen, desto mehr Kinder können sie bekommen, bis die Menopause dem ein Ende setzt. Das bedeutet einen Nachteil an Nachwuchs-Chancen für die Intelligenteren. Dieser wird wenigstens zum Teil durch eine dynamische Gestaltung der Bildungs- und Ausbildungsgänge ausgeglichen.

Intelligenz, Wissensdrang und Kreativität sind die wertvollsten Voraussetzungen für den Erfolg des Einzelnen wie ganzer Länder und Gesellschaften. Diese Schätze müssen deshalb gesucht, gehoben und gefördert werden.

Allgemeinbildung als Basis – was dazu gehören soll

Eine breit gefächerte und in die Tiefe gehende Allgemeinbildung ist eine gute Grundlage für ein erfolgreiches und von innerer Ausgeglichenheit getragenes Leben des Einzelnen, der Familie und der Gesellschaft.

Umgangsformen: Freundlichkeit, Höflichkeit, Rücksichtnahme, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit sind Eigenschaften, die das Leben für einem selber und für Andere leicht und angenehm machen. Sie sind umso wichtiger, je mehr Menschen auf engem Raum zusammen leben. Nicht ohne Grund haben sich höfliche Umgangsformen besonders früh schon im alten China entwickelt.

Kinder lernen ihre Umgangsformen durch das Vorbild ihrer Eltern. Wie Kinder sich benehmen, sagt etwas aus über die Umgangsformen ihrer Eltern. Umgangsformen kann man lernen. Schon vor Generationen hat sich Freiherr Adolph von Knigge gründlich mit rechten Umgangsformen befasst und diese gelehrt: (Freiherr v. Knigge: Über den Umgang mit Menschen; Kinder Knigge – spielerisch gutes Benehmen lernen).

Ordnung, Ordnungsliebe, der Wille und die Fähigkeit, Ordnung zu halten sind weitere Eigenschaften, die das Leben erfolgreicher und für die Mitmenschen angenehmer machen. Ordnung muss erlernt werden – durch das Vorbild der Erwachsenen und durch geduldige und bestimmte Anleitung der Kinder. Friedrich Schiller schrieb:

Heil’ge Ordnung, segensreiche
Himmelstochter, die das Gleiche
frei und leicht und freudig bindet,
die der Städte Bau gegründet,
die herein von den Gefilden
rief den ungesell’gen Wilden,
eintrat in der Menschen Hütten,
sie gewöhnt zu sanften Sitten
und das teuerste der Bande
wob, den Trieb zum Vaterlande!
(aus Friedrich Schiller: Die Glocke).

Handwerkliche Fähigkeiten gehören ebenso zur Allgemeinbildung wie das Erlernen und Beherrschen von mehr als einer Sprache und mindestens eines Musikinstrumentes:(‚Man müsste Klavier spielen können, wer Klavier spielt, hat …).

Was alles noch zu einer guten Allgemeinbildung als solider Lebensgrundlage zählt, und wovon man mindestens eine Ahnung haben soll, kann hier nur unvollständig angedeutet werden:

Das Weltall, die Erde, das Meer und seine Biologie, die Kontinente, Gebirge, Flüsse, Staaten (‚wo liegt was?), das Wettergeschehen und das Klima, das System der Elemente – die Evolution des Lebens – ökologische Systeme – Anbau von Nahrung – Geschichte, Aufstieg und Niedergang von Kulturen – Erkenntnisse und Irrtümer der Wissenschaften – Entstehung und Überwindung der Zivilisationskrankheiten – artgerechte Ernährung – gesunder Nachwuchs – die Psyche des Menschen, Ursachen von Aggressionen, Krieg und Frieden – Wirtschafts- und Geldsysteme – richtig das Feilen,, Sägen, Bohren, Drehen, Fräsen, Löten und Schweißen beherrschen – Skifahren, Schwimmen und Ertrinkende retten können, richtig Erste Hilfe bei Notfällen leisten – und das Beherrschen von Fortbewegungsmitteln zu Land, zu Wasser und in der Luft (Fahrrad-, Motorrad- und Autoführerschein, Bootsführerschein, Schifferpatent, Segelflug- und Motorflugschein, Sprechfunklizenz, Instrumentenfluglizenz) – usw. usw.

Die Fortentwicklung der eigenen Allgemeinbildung ist ein lebenslanger Prozess. Er wird angetrieben von natürlicher Neugier, vom angeborenen Wissensdurst, von der Suche nach Erkenntnis und nach dem Verstehen von Zusammenhängen. Es gibt hilfreiche und spannende Zeitschriften dazu, wie z.B.
‚Bild der Wissenschaft‘ und das ‚P.M. Magazin‘.

Man ist auch auf einem guten Weg der Allgemeinbildung, wenn man stets eine Antwort hat auf die Frage: ‚Welches Sachbuch lesen Sie gerade?‘ Ein gutes, technisch perfekt gebundenes (fadengeheftetes) Buch zu lesen, ist ein ästhetischer Genuss und der beste Weg, sich neue Erkenntnisse und Zusammenhänge zu erschließen, sein Wissen zu mehren – und später auch einmal einfach Etwas noch einmal nachschlagen und noch einmal genau lesen zu können.

Übrigens gehören Bücher zu den Dingen, die man nie an Andere verleihen soll. Denn man bekommt sie meistens nicht mehr zurück, oder wenn überhaupt, dann beschädigt. (Das Gleiche gilt für das eigene Auto und die eigene Frau).

Wenn man will, dass eine andere Person ein Buch liest, das man besitzt, so kauft man ein zweites Exemplar und schenkt es. Das erhält die Freundschaft.

Berufe und Beschäftigungen als Beiträge zum Gesamterfolg gestalten

Die Kulturen der Menschheit haben sich durch Arbeitsteilung entwickelt. Wenn Einige dafür sorgen, dass reichlich Nahrung angebaut wird, können Andere deren Häuser bauen und wiederum Andere die Kleidung für Alle herstellen. So haben sich immer mehr und zunehmend spezialisierte Berufe entwickelt. Jeder dient allen Anderen mit seinem Können und seiner Arbeit, und Allen geht es gut dabei – viel besser, als wenn Jeder Alles selber machen müsste. Das ist der Vorteil der Arbeitsteilung.

In einer erfolgreichen arbeitsteiligen Gesellschaft ergibt sich der Vorteil für den Einzelnen und dessen Wertschätzung durch die Anderen aus dem Nutzen, den er den Anderen durch seine Leistungen bereitet.

Indessen gibt es in jeder Gesellschaft auch Charaktere die, anstatt zum Nutzen Anderer zu wirken, nur auf den eigenen Nutzen auf Kosten Anderer aus sind und zu deren Nachteil und Schaden leben, sich selber bereichern und die Anderen arm werden lassen. Es sind nicht nur Diebe und Betrüger, die so leben. Die intelligenteren Nichtsnutze unterdrücken die Anderen auf Dauer und zwingen diese zu Abgaben der verschiedensten Art, von welchen sie sich ein schlaues Leben machen.

Zu der übelsten Sorte dieser Art gehören – nur als ein Beispiel – jene Spekulanten, die mit den Preisen für Nahrungsmittel spekulieren, was das Essen teurer und die Spekulanten reicher macht. Dadurch können die Ärmsten sich nicht mehr genug Nahrung leisten, sodass sie und ihre Kinder verhungern müssen. Zur Erinnerung: Etwa 1 Milliarde Menschen hungern, obwohl genügend Nahrung für Alle zu günstigen Kosten erzeugt werden könnte.

Wenn solche Charaktere in einer Gesellschaft an die Macht gelangen, werden sie die Menschen bis über deren Belastungsgrenze hinaus ausbeuten und damit Bevölkerungsschwund und Niedergang bewirken. Umgekehrt ist an solchen Verhältnissen und ihren Auswirkungen zu erkennen, dass solche Charaktere an der Macht sind. Man lese dazu auch:

Menschlichkeitsverlust bedroht Menschheit: Psychopathie
w w w.dr-schnitzer.de/emailnachrichten-archiv.html#13._Juni_2014

Wenn wir Europäer erfolgreich sein und durch unser Vorbild wieder führend werden wollen, müssen wir dieser Fehlentwicklung Einhalt gebieten und einer gesunden und ethisch vorzeigbaren Entwicklung den Weg ebnen. Die Steuerung über Steuern ist eine gute Möglichkeit. Berufe, die der Gemeinschaft den größten Nutzen bringen, zahlen dann die niedrigsten Steuern – und umgekehrt!

Fachausbildungen aktualisieren

Es bestehen große Unterschiede unter den verschiedenen Fachausbildungen in Europa. Einige sind auf höchstmöglichem Niveau, wie z.B. der Maschinenbau, und beispielhaft sind dort die Ingenieurs- und die Lehrlingsausbildung in Deutschland. Entsprechend weltweit führend und erfolgreich ist dieser Bereich. Gleiches gilt für die europäische Luft- und Raumfahrt.

Weniger überzeugend steht die Landwirtschaft da. Anstatt anzubauen und dafür zu werben, was für den Menschen eine optimal natürliche artgerechte Ernährung möglich machen würde, produziert sie in wesentlichen Teilen artfremde und daher Krankheiten erzeugende Nahrungsmittel, quält Millionen Tiere in Massentierhaltungen und verseucht Böden und Grundwasser mit deren Fäkalien.

Schlimmer noch: Weil die Landwirtschaft verlernt hat, durch Humuspflege, Fruchtfolgen und gemischten Anbau die Nahrungspflanzen gesund und den Boden fruchtbar zu halten, werden die Pflanzen krank, von Schädlingen befallen und in einer Art landwirtschaftlicher Verschlimmbesserung mit Mineraldüngern gemästet und mit Insektiziden und Unkrautvernichtungsmitteln besprüht, welche die Bienen töten, in die Nahrungskette gelangen, die Menschen vergiften, ihre Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und ihren Nachwuchs schädigen.

Landwirtschaft und Gartenbau brauchen daher eine grundlegende Revision ihrer Grundlagen und eine umfassende Modernisierung ihrer Lehrpläne, welche die schon seit Jahrzehnten vorhandenen Erkenntnisse des biologisch korrekten Land- und Gartenbaues endlich zu ihrer soliden neuen Grundlage machen.

Weil der Mensch ein Frugivore ist, dokumentiert durch die harten Fakten der Vergleichenden Gebissanatomie (Begründer 1938 Dr. Richard Lehne, er lebte in Hamburg), kann dabei auf Tiere als Nahrungsmittel vollkommen verzichtet werden, Das bringt große gesundheitliche Vorteile mit sich, weil damit die meisten chronischen Zivilisationskrankheiten und Ursachen von Invalidität und vorzeitigem Tod verschwinden werden.

Auch große Bereiche der Forschung und Lehre in Medizin und Pharmazeutik enttäuschen durch eine große Diskrepanz zwischen den jährlichen Milliardenkosten für die Behandlung von Krankheiten und für die dazu verordneten Medikamente – und dem so kümmerlichen Resultat: Die Menschen werden trotz des riesigen Aufwandes nicht etwa gesünder, sondern immer noch kränker, und sie erkranken sogar immer früher an zunehmend degenerativen Leiden. Alzheimersche Demenz schon ab 40 ist die jüngste Neuerung in dieser Richtung, und es ist eine fürchterliche Krankheit – vor allem für die Angehörigen. Zur Tarnung nennt sich dieses System unter Verhöhnung des gesunden Menschenverstandes ‚Gesundheitswesen‘, dessen sachlich richtige Bezeichnung ‚Krankheitsunwesen‘ lauten muss.

Dieses Missverhältnis zwischen großem Kostenaufwand und negativem Ergebnis wird aufrecht erhalten durch eine Armee von Lobbyisten, welche die Politiker umschwärmen und für Gesetze oder deren Nichterlass geneigt machen zugunsten der von Krankheiten lebenden Lobbys, für welche diese Kosten in entsprechender Höhe Einnahmen und Gewinne sind.

Ob sich die korruptiven Verhältnisse überwinden lassen zugunsten einer Gesundung der Bevölkerung und Einsparung der riesigen Ausgaben für Krankheiten, hängt von der charakterlichen Verfassung der Volksvertreter und Politiker ab, Grundsätzlich hätten diese die ihnen vom Volk verliehene Macht dazu.

Damit sich Grundlegendes zum Besseren hin ändern kann, müssen auch die Lehrer der Ausbilder sich die neuen Erkenntnisse zu eigen machen oder durch andere Lehrer ersetzt werden, welche das notwendige Wissen besitzen und fähig sind, dieses an die Ausbilder weiter zu geben. Das gilt in besonderer Breite für die Vermittlung entsprechenden Wissens an allen Schulen und Universitäten.

Regelwerke vereinfachen

Gesetzgebende Organe, Bundes- und Länderregierungen, Verwaltungen und die Europäische Kommission produzieren fortwährend Gesetze, Erlasse, Bestimmungen und Regulierungen. Weil diese selten auf alle längerfristigen Auswirkungen vollständig durchdacht sind, müssen sie zudem ständig geändert und angepasst werden.

Weil in diesem ständig sich verändernden Regulierungsdschungel kein normaler Bürger mehr durchblickt, braucht es Steuerberater. Damit diese aber selber noch durchblicken. müssen sie jede Arbeitswoche mit Schulungen ihrer Mitarbeiter darüber beginnen, was sich alles seit der letzten Woche geändert hat. Ihre Kunden halten die Steuerberater mit einer monatlichen zweispaltigen Auflistung von ‚Informationen aus dem Steuer-, Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht‘ über die Titel und Termine der in den letzten 4 Wochen erfolgten Änderungen (nicht aber über deren Inhalt) auf dem Laufenden.

Weil die Texte dieser Gesetze, Erlasse, Bestimmungen und Regulierungen viel Spielraum für Auslegungen bieten, müssen sich häufig auch noch die Gerichte damit befassen und Anwälte vor Gericht darüber streiten, welche Auslegung denn nun die richtige ist – die für den Bürger vorteilhafteste oder die, welche dem Staat die größte Steuereinnahme bringt?

Kurzum, das Ganze erweist sich als ähnlich teuer und unproduktiv wie das herrschende Krankheitsunwesen. Aber was tun? Ist es überhaupt noch möglich, Ordnung in dieses Chaos zu bringen? Die griechische Sage zeigt einen Weg mit der Geschichte, wie Herkules den Stall des Königs Augias ausgemistet hat: Er leitete einen Fluss hindurch.

Wann aber kommt ein moderner europäischer Herkules?

Die Aufgabe ist die Schaffung eines neuen, einfachen, für Jedermann verständlichen und von Allen gleichermaßen einzuhaltenden Regelwerkes, das auf klaren, eindeutigen Regeln beruht, welche keine unterschiedlichen Auslegungen zulassen. Eine gute Vorlage bieten Die Zehn Gebote Gottes.

Mit der eigenen Familie anfangen

Man warte nicht auf Herkules, sondern fange einstweilen schon einmal selber mit der eigenen Familie an. Es gibt immer Etwas, das man besser machen kann, als man es bisher gemacht hat. Zum Beispiel Verhaltensweisen, die Anderen als Beispiel dienen und als nachahmenswert empfunden werden.

Besonderer Aufmerksamkeit gewiss können Familien sein, deren Kinder in strahlender Gesundheit, mit vollkommen gesunden, in schönen Reihen stehenden Zähnen, entsprechend gewinnendem Lachen, harmonisch schöner Gestalt und mit freundlichem, hilfsbereiten Wesen aufwachsen und in allen Schulfächern einschließlich Sport mühelos gute Leistungen aufweisen.

In früheren Zeiten waren solche Kinder die Regel. Heute braucht es viel Wissen und umsichtige Vorbereitung der Eltern, wenn sie solche Kinder bekommen möchten. Was dabei zu beachten ist, habe ich aufgezeigt.

Man behalte die Wissensquellen aber nicht für sich. Schließlich soll nicht nur die eigene Familie gesund und erfolgreich sein, sondern die Familien Europas, damit Europa erfolgreich wird. Das aber ist nur möglich, wenn die meisten Familien in Europa den Wissenszugang und damit die Chance zu Gesundheit, kerngesundem Nachwuchs und zu dessen optimaler Bildung und Ausbildung erhalten. Tun Sie dafür Alles in Ihrer Macht stehende.

Diese Abhandlung steht im Internet und hat dort zahlreiche Links zu deb erwähnten Bereichen. Man lese sie dort nach und teile sie mit Freunden:

Europäische Bildung und Ausbildung optimieren
w w w.dr-schnitzer.de/emailnachrichten-europaeische-bildung-und-ausbildung-optimieren.html

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Seit 1963 Forschung, Entwicklung und Aufklärung über Grundlagen natürlicher Gesundheit, Ursachen und Heilung chronischer Zivilisationskrankheiten. Schwerpunkte: Gebissverfall, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Aggressivität, Demenz, Nachwuchs-Degeneration.

Kontakt
Dr. Johann Georg Schnitzer
Dr. Johann Georg Schnitzer
Zeppelinstraße 88
88045 Friedrichshafen
+49(0)7541-398560
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Kinder – ein „Schatz“, den es zu heben gilt!

„Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

BildUnsere Zukunft liegt in den Händen unserer Kinder. Das sollte Grund genug sein, ihnen eine Erziehung zu bieten, in der sie sich wohl fühlen und ihr Potential entfalten können. Doch das ist für die Eltern gar nicht so einfach. Kinder sind sehr verschieden und was bei dem einen Kind die optimale Lösung ist, kann beim anderen völlig daneben gehen. Deshalb sollte man die Bedürfnisse des Kindes auch bei der Wahl der Schule in den Vordergrund stellen und mit Herz und Bauchgefühl entscheiden. Doch wie schafft es eine Schule heute, dass Kinder ihre Individualität, Begabung und schöpferische Kraft entdecken und leben?

Leider ist es nach wie vor Usus, dass die Mehrzahl der Schulen Kinder und Jugendliche nach Arbeitsmarktgesichtspunkten ausbildet. Im Lehrplan ist kein Platz für Individualität und die zentrale Frage „Wer bin ich?“ wird zugunsten eines „Was ist gefragt, was zahlt sich aus?“ verdrängt. Anscheinend hat bisher niemand berechnet, wie viel es unsere Gesellschaft kostet, wenn auch nur einem Kind im Verlauf seiner Schulzeit die Freude am Entdecken und Gestalten geraubt wird. Wenn ein Jugendlicher dann „null Bock“ auf Schule und Ausbildung hat…

Es ist ein Rätsel, warum auch heute immer noch viele Eltern, Lehrer und Erziehungsverantwortliche der Überzeugung sind, dass Intelligenz angeboren sei und es begabte und unbegabte Schüler gebe. Schule ohne Leistungsdruck und Selektion würde nicht die gewünschten Ergebnisse bringen und nur Schüler, die diese Schulen am besten aushielten, würden zu Leistungsträgern heranreifen. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachte es die schwedische Reformpädagogin Ellen Key auf den Punkt: „Die Zeit ruft nach Persönlichkeiten. Aber sie wird solange vergeblich rufen, bis wir die Kinder als Persönlichkeiten leben und lernen lassen, ihnen gestatten, einen Willen zu haben, ihre Gedanken zu denken, sich eigene Kenntnisse zu erarbeiten, sich eigene Urteile zu bilden; bis wir, mit einem Wort, aufhören, in den Schulen Rohstoffe der Persönlichkeit zu ersticken, denen wir dann vergebens im Leben zu begegnen hoffen.“ Es wäre an der Zeit aufzuwachen und unsere Schulen in Werkstätten des Entdeckens und Gestaltens zu verwandeln, um Erfahrungsräume zur Entfaltung der in allen Kindern angelegten Potentiale zu bieten. Begegnungsorte für das Miteinander- und Voneinander-Lernen, aber auch für das Erleben gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.

Es geht auch anders!

Lebendige Erfahrungen fürs Leben erschließen, schöpferische Lernprozesse statt drögem Pauken ermöglichen – Schule kann so viel mehr. Sie kann der nährende Boden sein für das kostbarste Saatgut, das wir haben: junge Menschen mit zukunftsweisenden, oft noch verborgenen Talenten und Fähigkeiten. „Unsere Erfahrungen zeigen ganz deutlich, dass die wichtigsten Voraussetzungen für die Entfaltung verborgener Begabungen der Kinder in dem gesunden Wechselspiel von kognitivem und künstlerischem Lernen in der Schule einerseits und andererseits in den echten und authentischen Erfahrungen in der Welt liegen“, so Hartmut Lüling, Direktor der Freien Schule Glonntal (FSG). Die private, oberbayerische Ganztagesschule wagt es, ein wenig anders zu sein als andere Schulen. Ihrem integrativen Ansatz liegt der staatlich genehmigte Lehrplan von der ersten bis zur zwölften Klasse der Waldorfschulen zugrunde, das Konzept wurde jedoch erheblich erweitert. Sie bietet das ganze Ausbildungsspektrum von der Grundschule bis zum Abitur und setzt dabei auf eine vertiefte und breit gefächerte Erlebnispädagogik, verbunden mit einem durchgängigen künstlerisch-pädagogischen Ansatz. Das Lernen durch Erleben in unterschiedlichsten Projekten quer durch alle Altersstufen führt dazu, dass sich die Kinder auf völlig neue Erfahrungen einlassen können, Vertrauen lernen und ihre eigenen Grenzen ausloten. Bereits ab der ersten Klasse spielt sich der Unterricht oft außerhalb des Schulgebäudes ab. Ob bei der Mithilfe auf dem Bauernhof, beim Sport, Segeln, Musizieren, künstlerischen Gestalten oder beim Theaterspielen – immer geht es darum, junge Menschen auf das Leben vorzubereiten. „Begabungen entfalten sich durch Aufnehmen, übendes Vertiefen und dann aber durch einen unbewussten Verwandlungsprozess zur Fähigkeit, der – wie der Volksmund oft sagt – im „darüber schlafen“ vollzogen wird. Das ist Bildung, die den ganzen Menschen einbezieht, nicht nur den Kopf“, meint Hartmut Lüling. „Unsere Pädagogik entsteht in der lebendigen Begegnung, in der Begegnung zwischen ICH und WELT, so zu sagen im Prozessualen selber. Aus Unabdingbarem lernt der junge Mensch so auch soziale Kompetenz. Unser wichtigstes Anliegen ist, die Schüler erspüren zu lassen, was sie ausmacht, wo ihre besonderen Fähigkeiten liegen. Und die Kunst der Begegnung bietet einen idealen Boden dafür, den Sinn zu wecken für die verhüllten, geheimen Begabungen unserer Kinder.“

Durch die Kunst Begabung entfalten:

Die Essenz dieser Pädagogik zeigt sich in den Aufführungen der „Imagonharfe“ im geschichtsträchtigen Herkulessaal in München, der für 1.200 Zuschauer Platz bietet. Hartmut Lüling erklärt es so: „Die Imagonharfe versteht sich als imaginäres Instrument, dessen ,Saiten‘ die Begabungen der Mitspieler – Schüler, Eltern und Freunde – sind. ,Resonanzboden‘ und ,Klangkörper‘ stellen alle Interessierten dar. Somit gibt es keine Zuschauer, sondern nur Akteure.“ Dies sei eine Art Aktionskunst, die inzwischen fester Bestandteil des Programminventars der Freien Schule Glonntal sei.

In diesem Jahr begann die Harfe ihr Spiel mit dem „Schmetterlingserwachen – die Kunst Begabungen zu entfalten“. Es geht um das Entwicklungsprinzip selbst, das in jedem Lernprozess und in jeder Biographie wirksam ist, das hier urbildhaft mit der Entfaltung des Schmetterlings in Verbindung gebracht wird.

Ein Stück in vier Akten zeigt, was eine Schule bewirken kann:

Zeitgemäß schon die Begrüßung. Mit Hartmut Lüling beginnt die Aufführung, indem er Flüchtlingsfamilien und Jugendliche auf die Bühne einlädt und diese herzlich und unter großem Beifall des voll besetzten Saales begrüßt. Symbolisch lässt er die Kunst zu den „Menschen der Welt“ sprechen. Das Spiel dreier kleiner Harfenisten für die „Menschen der Welt“ begleitet zwischendurch immer wieder mit seinem Klang den Abend.

Im ersten Akt steht das Schmetterings-Ei für die Einheit, das schlummernde Werden und die unbewussten Begabungen, die alle Menschen verbinden. Die Raupe im zweiten Akt zeichnet das Bild eines mühsamen Lebens, voller Hunger und Sehnsucht. Im dritten Akt dreht sich alles um die Auflösung und Neugestaltung in der Puppe. Sie steht für die Metamorphose – aus Zerstörung und Neugeburt. Bis dann im vierten Akt der Schmetterling erscheint – das Lichtwesen als Symbol für die entfalteten Fähigkeiten.

„Die Authentizität der Kinder – faszinierend! Das war kein Spiel auf der Bühne, die Kinder leben ihre Rolle, spielen sich selbst“, konnte man begeisterte Zuschauer aus Kunst, Kultur und Bildung sagen hören. „Durch persönlich erlebte und lange eingeübte Kunstprozesse lässt sich eben sehr viel einfacher lernen. Diese Veranstaltung macht einem klar, dass staatliche Schulen das kaum leisten können.“

Die Schüler der Abschlussklasse zeigten herausragende Leistungen an diesem Abend und wurden am Ende einzeln mit einer Rose aus der Hand ihres Schulleiters verabschiedet. Das Stück „Schmetterlingserwachen“ hat nicht nur den Eltern gezeigt, was und wie viel sich in nur einem Jahr tun kann, wie schnell sich Kinder weiterentwickeln. „Was gibt es Schöneres und Sinnvolleres, als der heranwachsenden Generation einen sicheren Raum zum Erblühen und Gedeihen ihrer noch unbewussten Begabungen zu bieten – und gleichzeitig mit ihnen gemeinsam das Erwachen und Wachsen zu erwirken“, so Hartmut Lüling. „Schule bekommt in diesem Sinne eine viel größere Bedeutung für die Gesellschaft, als man gewohnt ist, zu denken.“

Weitere Infos finden Sie unter: www.freie-schule-glonntal.de
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Über:

Freie Schule Glonntal
Herr Hartmut Lüling
Glonntalstr. 13
85625 Baiern
Deutschland

fon ..: 08093 90 22 90
fax ..: 08093 90 22 92 99
web ..: http://www.freie-schule-glonntal.de
email : sekretariat@freie-schule-glonntal.de

Kurzportrait: Freie Schule Glonntal

2007 wurde die Freie Schule Glonntal mit großer Einsatzbereitschaft von Leh-rern, Eltern und Schülern gegründet. Sie ist eine private offene Ganztagesschule mit integrativem Ansatz und einheitlichem Bildungsgang von der 1. bis zur 12. Klasse, wie Grundschule und Gymnasium mit anschließendem Abitur oder Mittlerer Reife Prüfung.

Zugrunde liegt der staatlich genehmigte Lehrplan der Waldorfschulen. Das pädagogische Konzept wurde allerdings erheblich erweitert, um eine vertiefte Erlebnispädagogik, sowie Kunst und einer ganzheitlichen Naturwissenschaft als zentrales Anliegen. Die Schule steht unter Leitung von Hartmut Lüling, einem Erlebnispädagogen und Lehrer aus Leidenschaft.

Auf Grund ihrer vielfältigen gesundenden und integrativen Aspekte bietet die Schule nachhaltige Möglichkeiten, Kinder und Jungendliche in besonderen Lebenssituationen zu integrieren. Die Höhe des Schulgeldes wird im Gespräch mit den Eltern individuell ermittelt und nach finanziellen Möglichkeiten festgelegt.

Pressekontakt:

Future Concepts
Frau Christa Jäger-Schrödl
Häcklgasse 6
84419 Schwindegg

fon ..: 0171 5018438
web ..: http://www.futureconcepts.de
email : info@futureconcepts.de

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Kinder ein Schatz, den es zu heben gilt!

Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Kinder  ein Schatz, den es zu heben gilt!

(NL/9066850762) Unsere Zukunft liegt in den Händen unserer Kinder. Das sollte Grund genug sein, ihnen eine Erziehung zu bieten, in der sie sich wohl fühlen und ihr Potential entfalten können. Doch das ist für die Eltern gar nicht so einfach. Kinder sind sehr verschieden und was bei dem einen Kind die optimale Lösung ist, kann beim anderen völlig daneben gehen. Deshalb sollte man die Bedürfnisse des Kindes auch bei der Wahl der Schule in den Vordergrund stellen und mit Herz und Bauchgefühl entscheiden. Doch wie schafft es eine Schule heute, dass Kinder ihre Individualität, Begabung und schöpferische Kraft entdecken und leben?

Leider ist es nach wie vor Usus, dass die Mehrzahl der Schulen Kinder und Jugendliche nach Arbeitsmarktgesichtspunkten ausbildet. Im Lehrplan ist kein Platz für Individualität und die zentrale Frage Wer bin ich? wird zugunsten eines Was ist gefragt, was zahlt sich aus? verdrängt. Anscheinend hat bisher niemand berechnet, wie viel es unsere Gesellschaft kostet, wenn auch nur einem Kind im Verlauf seiner Schulzeit die Freude am Entdecken und Gestalten geraubt wird. Wenn ein Jugendlicher dann null Bock auf Schule und Ausbildung hat

Es ist ein Rätsel, warum auch heute immer noch viele Eltern, Lehrer und Erziehungsverantwortliche der Überzeugung sind, dass Intelligenz angeboren sei und es begabte und unbegabte Schüler gebe. Schule ohne Leistungsdruck und Selektion würde nicht die gewünschten Ergebnisse bringen und nur Schüler, die diese Schulen am besten aushielten, würden zu Leistungsträgern heranreifen. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachte es die schwedische Reformpädagogin Ellen Key auf den Punkt: Die Zeit ruft nach Persönlichkeiten. Aber sie wird solange vergeblich rufen, bis wir die Kinder als Persönlichkeiten leben und lernen lassen, ihnen gestatten, einen Willen zu haben, ihre Gedanken zu denken, sich eigene Kenntnisse zu erarbeiten, sich eigene Urteile zu bilden; bis wir, mit einem Wort, aufhören, in den Schulen Rohstoffe der Persönlichkeit zu ersticken, denen wir dann vergebens im Leben zu begegnen hoffen. Es wäre an der Zeit aufzuwachen und unsere Schulen in Werkstätten des Entdeckens und Gestaltens zu verwandeln, um Erfahrungsräume zur Entfaltung der in allen Kindern angelegten Potentiale zu bieten. Begegnungsorte für das Miteinander- und Voneinander-Lernen, aber auch für das Erleben gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.

Es geht auch anders!

Lebendige Erfahrungen fürs Leben erschließen, schöpferische Lernprozesse statt drögem Pauken ermöglichen – Schule kann so viel mehr. Sie kann der nährende Boden sein für das kostbarste Saatgut, das wir haben: junge Menschen mit zukunftsweisenden, oft noch verborgenen Talenten und Fähigkeiten. Unsere Erfahrungen zeigen ganz deutlich, dass die wichtigsten Voraussetzungen für die Entfaltung verborgener Begabungen der Kinder in dem gesunden Wechselspiel von kognitivem und künstlerischem Lernen in der Schule einerseits und andererseits in den echten und authentischen Erfahrungen in der Welt liegen, so Hartmut Lüling, Direktor der Freien Schule Glonntal (FSG). Die private, oberbayerische Ganztagesschule wagt es, ein wenig anders zu sein als andere Schulen. Ihrem integrativen Ansatz liegt der staatlich genehmigte Lehrplan von der ersten bis zur zwölften Klasse der Waldorfschulen zugrunde, das Konzept wurde jedoch erheblich erweitert. Sie bietet das ganze Ausbildungsspektrum von der Grundschule bis zum Abitur und setzt dabei auf eine vertiefte und breit gefächerte Erlebnispädagogik, verbunden mit einem durchgängigen künstlerisch-pädagogischen Ansatz. Das Lernen durch Erleben in unterschiedlichsten Projekten quer durch alle Altersstufen führt dazu, dass sich die Kinder auf völlig neue Erfahrungen einlassen können, Vertrauen lernen und ihre eigenen Grenzen ausloten. Bereits ab der ersten Klasse spielt sich der Unterricht oft außerhalb des Schulgebäudes ab. Ob bei der Mithilfe auf dem Bauernhof, beim Sport, Segeln, Musizieren, künstlerischen Gestalten oder beim Theaterspielen immer geht es darum, junge Menschen auf das Leben vorzubereiten. Begabungen entfalten sich durch Aufnehmen, übendes Vertiefen und dann aber durch einen unbewussten Verwandlungsprozess zur Fähigkeit, der wie der Volksmund oft sagt im darüber schlafen vollzogen wird. Das ist Bildung, die den ganzen Menschen einbezieht, nicht nur den Kopf, meint Hartmut Lüling. Unsere Pädagogik entsteht in der lebendigen Begegnung, in der Begegnung zwischen ICH und WELT, so zu sagen im Prozessualen selber. Aus Unabdingbarem lernt der junge Mensch so auch soziale Kompetenz. Unser wichtigstes Anliegen ist, die Schüler erspüren zu lassen, was sie ausmacht, wo ihre besonderen Fähigkeiten liegen. Und die Kunst der Begegnung bietet einen idealen Boden dafür, den Sinn zu wecken für die verhüllten, geheimen Begabungen unserer Kinder.

Durch die Kunst Begabung entfalten:

Die Essenz dieser Pädagogik zeigt sich in den Aufführungen der Imagonharfe im geschichtsträchtigen Herkulessaal in München, der für 1.200 Zuschauer Platz bietet. Hartmut Lüling erklärt es so: Die Imagonharfe versteht sich als imaginäres Instrument, dessen Saiten die Begabungen der Mitspieler Schüler, Eltern und Freunde – sind. Resonanzboden und Klangkörper stellen alle Interessierten dar. Somit gibt es keine Zuschauer, sondern nur Akteure. Dies sei eine Art Aktionskunst, die inzwischen fester Bestandteil des Programminventars der Freien Schule Glonntal sei.

In diesem Jahr begann die Harfe ihr Spiel mit dem Schmetterlingserwachen die Kunst Begabungen zu entfalten. Es geht um das Entwicklungsprinzip selbst, das in jedem Lernprozess und in jeder Biographie wirksam ist, das hier urbildhaft mit der Entfaltung des Schmetterlings in Verbindung gebracht wird.

Ein Stück in vier Akten zeigt, was eine Schule bewirken kann:

Zeitgemäß schon die Begrüßung. Mit Hartmut Lüling beginnt die Aufführung, indem er Flüchtlingsfamilien und Jugendliche auf die Bühne einlädt und diese herzlich und unter großem Beifall des voll besetzten Saales begrüßt. Symbolisch lässt er die Kunst zu den Menschen der Welt sprechen. Das Spiel dreier kleiner Harfenisten für die Menschen der Welt begleitet zwischendurch immer wieder mit seinem Klang den Abend.

Im ersten Akt steht das Schmetterings-Ei für die Einheit, das schlummernde Werden und die unbewussten Begabungen, die alle Menschen verbinden. Die Raupe im zweiten Akt zeichnet das Bild eines mühsamen Lebens, voller Hunger und Sehnsucht. Im dritten Akt dreht sich alles um die Auflösung und Neugestaltung in der Puppe. Sie steht für die Metamorphose – aus Zerstörung und Neugeburt. Bis dann im vierten Akt der Schmetterling erscheint das Lichtwesen als Symbol für die entfalteten Fähigkeiten.

Die Authentizität der Kinder faszinierend! Das war kein Spiel auf der Bühne, die Kinder leben ihre Rolle, spielen sich selbst, konnte man begeisterte Zuschauer aus Kunst, Kultur und Bildung sagen hören. Durch persönlich erlebte und lange eingeübte Kunstprozesse lässt sich eben sehr viel einfacher lernen. Diese Veranstaltung macht einem klar, dass staatliche Schulen das kaum leisten können.

Die Schüler der Abschlussklasse zeigten herausragende Leistungen an diesem Abend und wurden am Ende einzeln mit einer Rose aus der Hand ihres Schulleiters verabschiedet. Das Stück Schmetterlingserwachen hat nicht nur den Eltern gezeigt, was und wie viel sich in nur einem Jahr tun kann, wie schnell sich Kinder weiterentwickeln. Was gibt es Schöneres und Sinnvolleres, als der heranwachsenden Generation einen sicheren Raum zum Erblühen und Gedeihen ihrer noch unbewussten Begabungen zu bieten und gleichzeitig mit ihnen gemeinsam das Erwachen und Wachsen zu erwirken, so Hartmut Lüling. Schule bekommt in diesem Sinne eine viel größere Bedeutung für die Gesellschaft, als man gewohnt ist, zu denken.

Weitere Infos finden Sie unter: www.freie-schule-glonntal.de
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Kurzportrait: Freie Schule Glonntal

2007 wurde die Freie Schule Glonntal mit großer Einsatzbereitschaft von Lehrern, Eltern und Schülern gegründet. Sie ist eine private offene Ganztagesschule mit integrativem Ansatz und einheitlichem Bildungsgang von der 1. bis zur 12. Klasse, wie Grundschule und Gymnasium mit anschließendem Abitur oder Mittlerer Reife Prüfung.

Zugrunde liegt der staatlich genehmigte Lehrplan der Waldorfschulen. Das pädagogische Konzept wurde allerdings erheblich erweitert, um eine vertiefte Erlebnispädagogik, sowie Kunst und einer ganzheitlichen Naturwissenschaft als zentrales Anliegen. Die Schule steht unter Leitung von Hartmut Lüling, einem Erlebnispädagogen und Lehrer aus Leidenschaft.

Auf Grund ihrer vielfältigen gesundenden und integrativen Aspekte bietet die Schule nachhaltige Möglichkeiten, Kinder und Jungendliche in besonderen Lebenssituationen zu integrieren. Die Höhe des Schulgeldes wird im Gespräch mit den Eltern individuell ermittelt und nach finanziellen Möglichkeiten festgelegt.
Mehr Infos dazu: www.freie-schule-glonntal.de

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