Schlagwort: ausgewogenheit

Vereinfachung ist kein guter Ernährungsratgeber

Nutri-Score-Kennzeichnung verhindert Ausgewogenheit

Vereinfachung ist kein guter Ernährungsratgeber

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sup.- Grün hält gesund und fit, rot macht krank und dick. So lässt sich, etwas plakativ formuliert, die Botschaft des neuen Nährwertkennzeichnungssystems Nutri-Score beschreiben. Mit den Ampelfarben Grün bis Rot auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen sollen Verbraucher sofort erkennen, was sie guten Gewissens kaufen dürfen. Die jeweilige Bewertung ergibt sich aus einer Punktetabelle, mit der die „guten“ und „schlechten“ Nährwertelemente eines Produkts gegeneinander verrechnet werden. Diese grobe Vereinfachung des komplexen Themas Ernährung durch ein fünfstufiges Kennzeichnungsmodell ist durchaus gewollt: „Es kann helfen, die gesunde Wahl zur einfachen Wahl zu machen“, begründet Verbraucherschutzministerin Julia Klöckner die geplante Einführung. An diesem Argument wird von wissenschaftlicher Seite allerdings massiver Zweifel angemeldet. Es müsse immer um die Gesamtheit der Ernährung gehen, so die Kritik, nicht um den Inhalt einzelner Lebensmittel. Außerdem würden Mineralstoffe, Vitamine oder z. B. der Vollkornanteil bei der Nutri-Score-Verrechnung gar nicht berücksichtigt. Und frische Artikel wie Obst oder Gemüse bekommen überhaupt keine Kennzeichnung, weil das System nur verarbeitete und verpackte Produkte erfasst. Dass die Frage, was jemand essen darf oder sollte, natürlich auch von dessen Lebensstil abhängt, spielt beim Nutri-Score erst recht keine Rolle.

„Mehr Verwirrung als Orientierung“ bescheinigen deshalb die Ernährungsexperten Eva-Maria Endres und Daniel Kofahl vom Büro für Agrarpolitik und Ernährungskultur (APEK) dem umstrittenen Kennzeichnungssystem: „Durch die komplexitätsreduzierte Einteilung des Nutri-Scores, jedem Lebensmittel eine vermeintlich eindeutige Ampelfarbe von „grün“ bis „tiefrot“ zuzuordnen, entsteht der Eindruck, dass man sich durchaus gesund ernähren würde, wenn man jeden Tag zwei Kilo Weißbrot, ein Pfund Pommes und drei Liter Cola light zu sich nimmt.“ Solch eine eher fragwürdige Zusammenstellung ließe sich nämlich nach den Nutri-Score-Kriterien ausschließlich aus grün bewerteten Produkten komponieren. Ein Vorbild in Sachen gesunder und ausgewogener Ernährung wäre man mit diesen Mahlzeiten aber wohl nicht.

In der isolierten Betrachtung einzelner Speisen sieht auch der Publizist Detlef Brendel einen der wesentlichen Schwachpunkte der neuen Nährwertkennzeichnung. Der Autor des Buchs „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) warnt davor, dass alle bisherigen Bemühungen, seriös über abwechslungsreiche, vielseitige und damit ausgewogene Ernährung zu informieren, unterlaufen werden könnten: „Der Nutri-Score kann zu einer Ernährung, die diesen Grundsätzen entspricht, nicht beitragen. Er gefährdet sie sogar, weil aus der Summe vieler grün gekennzeichneter Produkte keine Ernährung resultiert, die insgesamt eine grüne Bewertung verdienen würde.“

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Genuss beim Essen nicht verbieten lassen!

Individuelle Bedürfnisse statt Ratgeber-Vorgaben

sup.- Verbotslisten und Verzichtsempfehlungen beim Essen, wie sie in pseudo-wissenschaftlichen Ratgebern häufig zu finden sind, tragen kaum zu einer gesunden Ernährung bei. Im Gegenteil, meint der Publizist Detlef Brendel: Der Druck einer vermeintlich allgemeingültigen Nahrungsmittelauswahl führe bei vielen Menschen eher zur Verunsicherung oder sogar zu gravierenden Essstörungen. Wenn der wichtige Genussaspekt beim Essen komplett der Angst vor ungesunden Speisen untergeordnet werde, sei Stress ein ständiger Begleiter der Mahlzeiten und oft bleibe auch die Ausgewogenheit der Ernährung auf der Strecke. In seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) plädiert Brendel stattdessen dafür, mehr auf die individuellen Bedürfnisse zu achten: „Der eigene Körper signalisiert, was er braucht, was ihm schmeckt und was ihm bekommt.“ Wichtiger als die Einhaltung fragwürdiger Vorgaben und Empfehlungen, so Brendel, sei die Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität.

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Es gibt keine falschen Lebensmittel

Entscheidend ist Ausgewogenheit

Es gibt keine falschen Lebensmittel

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sup.- Es ist sehr populär geworden, einzelne Lebensmittel oder Nährstoffe unter die Lupe zu nehmen und sie dann als gut bzw. gesund oder eben als schlecht bzw. ungesund zu klassifizieren. Genau genommen ist solch ein Vorgehen aber eine ziemlich sinnfreie Beschäftigung, die nur dazu beiträgt, genussvolles Essen zu verleiden und die Verbraucher obendrein stark zu verunsichern. „Es gibt keine falschen Lebensmittel, sondern nur einen falschen Umgang mit ihnen“, erinnert die Ernährungswissenschaftlerin Gabriele Kaufmann vom Bundeszentrum für Ernährung. Solche schlichten Erkenntnisse kommen jedoch bei der weit verbreiteten Ernährungshysterie gar nicht gut an. Dabei ist es unter dem Strich ziemlich simpel: Wir sollten uns in der Gesamtbilanz des Tages möglichst ausgewogen sowie abwechslungsreich ernähren und dabei darauf achten, dass wir nicht mehr Kalorien aufnehmen, als wir über den Grundumsatz plus unserem Bewegungsniveau verbrauchen.

Aber wer will so etwas hören? Und wen mache ich dann dafür verantwortlich, wenn ich zu dick bin? Im Trend liegt stattdessen, die Lebensmittelindustrie mit ihren Produkten als Feind des Menschen auszumachen. Wer unbedarft im Supermarkt ohne schlechtes Gewissen aus dem immens vielfältigen Angebot auswählt und dann womöglich noch mit Genuss isst, ohne Furcht, dabei seine Gesundheit zu ruinieren, der hat in den Augen von Ernährungsfanatikern jegliche Berechtigung verloren, sich zu diesem Thema zu äußern. „Der problemorientierte und moralisch korrekte Verbraucher übt vor allem Verzicht aus. Genuss ist ihm suspekt“, resümiert der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem lesenswerten Buch “ Die Zucker-Lüge“ (Ludwig-Verlag). Die Besserwisser der uns permanent verfolgenden Ernährungsaufklärung schaffen es laut Brendel, dass wir uns vor dem Essen und erst recht vor dem Genuss fürchten. Doch wem ist damit gedient? Leben wir mit dieser Einstellung gesünder, länger oder gar glücklicher? Wohl kaum, dennoch gibt es zahlreiche Profiteure der nahezu täglich zunehmenden Ernährungsideologien – der schlichte Verbraucher gehört allerdings nicht dazu.

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Natürlich, authentisch und verantwortungsvoll genießen

Natürlich, authentisch und verantwortungsvoll genießen

(Mynewsdesk) Der neue Ratgeber „Biorhythmus-Küche“ macht Lust auf saisonale Ernährung im Einklang mit der Natur

Der neue Ratgeber der renommierten Ernährungsexpertin Dr. Barbara Rias Bucher setzt ganz auf die natürlichen Abläufe im Tages- und Jahresrhythmus, in die der menschliche Organismus eingebettet ist. Raffinierte Rezepte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter erfüllen dabei die Bedürfnisse des Stoffwechsels und stehen für gesunden und nachhaltigen Genuss.

Achtsamkeit und Wertschätzung zeigenKochen und essen im Rhythmus des Lebens sollte eigentlich selbstverständlich sein, doch haben wir Menschen großenteils verlernt, auf das zu achten, was uns wirklich guttut. Die bekannte Ernährungsexpertin und Kochbuchautorin Dr. Barbara Rias-Bucher empfiehlt daher eine Biorhythmus-Küche, die drei Grundprinzipien umfasst:

Erstens sollten wir bei der Auswahl und Zubereitung unserer Nahrung die Balance von Mensch und Natur beachten. Zweitens sollten Lebensmittel als kostbare Geschenke der Natur betrachtet werden, die weder verschwendet noch verdorben werden dürfen. Drittens sollten wir achtsam gegen uns selbst sein, indem wir uns durch frische, authentische Nahrung, durch individuell mögliche Selbstversorgung und durch regelmäßige Bewegung gesund erhalten. „Gerade weil wir in einer Zeit leben, in der alles im Überfluss zur Verfügung steht, müssen wir uns dringend wieder auf unsere Wurzeln besinnen, Achtsamkeit zeigen gegen uns selbst, unsere Mitmenschen und die Umwelt“, meint die Autorin.

Ernährung nach der inneren UhrWer im Biorhythmus kocht und genießt, folgt ganz unbewusst Mechanismen, die Molekularbiologen immer genauer identifizieren können: Die Zellen aller Lebewesen enthalten sogenannte Oszillatoren, die beeinflussen, was im Organismus geschieht. Sie bestimmen, wie schnell der Stoffwechsel abläuft, wann wir essen wollen und worauf wir Lust haben. Die Oszillatoren wiederum werden in Schwingung versetzt von Zeitgebern, und der stärkste dieser Zeitgeber ist das Licht. Die Lichtmenge nimmt im Tages- und im Jahreslauf stetig ein wenig zu und wieder ein wenig ab. Und im Rhythmus des Lichts schwingt auch unser Biorhythmus.

Auf unsere Zeitgeber sollten wir deshalb bei der täglichen Ernährung unbedingt hören. Denn die innere Uhr sorgt für Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden. Unser Organismus mag nun einmal regelmäßige Abläufe, und es ist keineswegs altmodisch, sich sowohl an den individuellen Schlafrhythmus als auch an drei feste Hauptmahlzeiten zu halten. Der Mensch sei demnach selbst als „Naturprodukt“ zu betrachten: „Nur in diesem Bewusstsein können wir uns im Einklang mit unserem Biorhythmus ernähren, damit unsere Ressourcen mobilisieren und die eigenen Potenziale erkennen, kurz: ein zufriedenes Leben führen.“

Gesünder genießen im JahreslaufNeben dieser inneren Tagesuhr gibt es noch andere Rhythmen, die das Leben bestimmen, etwa den Zyklus der Jahreszeiten, der in allen Kulturen festlich begangen wird: An Ostern erwacht die Natur, Sommersonnenwende bedeutet Kraft und Höhepunkt, Erntedank die ganze Fülle des Lebens. Advent sollte die stille Zeit der Erwartung sein, während die winterliche Dunkelheit mit Kerzenschein und Lichterglanz zu Lucia, Weihnachten und Lichtmess erhellt wird.

Selbstverständlich richtet sich auch unser Organismus nach den Jahreszeiten: Im Frühling ist der Stoffwechsel aktiver als in der dunklen Jahreszeit, sodass Entgiften und Entschlacken jetzt am besten funktionieren. Im lichtstarken Sommer schalten wir in einen gesteigerten Aktivitätsmodus. Der Herbst ist zunächst eine Phase gleichmäßigen Wohlbefindens mit einem üppigen Nahrungsangebot. Erst wenn das Licht spürbar abnimmt, schwingt der Biorhythmus langsamer, und die Stimmung vieler Menschen trübt sich ein. Die „Biorhythmus-Küche“ bietet eine Fülle saisonaler Rezepte und wertvoller Informationen, die sowohl auf den individuellen Bedarf als auch auf den natürlichen Speiseplan abgestimmt sind.

Buchtipp:
Dr. Barbara Rias-Bucher: Die Biorhythmus-Küche. Saisonale Ernährung im Einklang mit der inneren Uhr. Klappenbroschur, 16 x 22 cm; durchgehend farbig, 222 Seiten, 17,95 Euro (D) / 18,50 Euro (A), ISBN 978-3-86374-278-2.

Link-Empfehlungen:

* Mehr zum Ratgeber „Die Biorhythmus-Küche“
* Leseprobe im PDF-Format
* Mehr über die Autorin Dr. Barbara Rias-Bucher
* Internetforum mit Dr. Barbara Rias-Bucher

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