Schlagwort: Arzneimittel

Gefahren durch Zecken: So schützen Sie Ihre Familie

Mit Impfung und Abwehrmitteln gut gewappnet

Gefahren durch Zecken: So schützen Sie Ihre Familie

Gefahr im Grünen: Zeckenschutz nicht vergessen (Bildquelle: © Ippicture/pixabay)

Mainz – In Rheinland-Pfalz gehört der Landkreis Birkenfeld zu den Risikogebieten für die von Zecken übertragene Frühsommerliche-Meningoenzephalitis (FSME), die in schweren Fällen zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Da aber ganz Baden-Württemberg als angrenzendes Bundesland und auch Bayern als mögliches Ausflugsziel komplett als Risikogebiete ausgewiesen sind, rät der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV, sich gegen die FSME impfen zu lassen und sich in der Natur entsprechend gegen Zecken zu schützen.

Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV erklärt: „Die Impfung bietet einen zuverlässigen Schutz gegen FSME. In Risikogebieten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Impfung für ihre Versicherten. Leider gehen immer noch zu wenige Menschen zum Impfen und gefährden sich dadurch unnötig. Durch einen kleinen Piks kann die ganze Familie, vom Opa bis zum Enkelkind, geschützt werden.“

Neben der Gefahr, einer Übertragung der FSME, können Zeckenbisse auch die Krankheit Lyme-Borreliose auslösen, gegen die es keine Impfung gibt. Apothekerin Engel-Djabarian zeigt die Unterschiede auf: „Die ersten Symptome bei beiden Erkrankungen ähneln einer Grippe mit Fieber oder Gliederschmerzen. Bei der FSME kommt es später bei einigen Patienten zu der gefährlichen zweiten Phase, bei der Hirnhaut- und Gehirnentzündungen die Folge sein können. Dann können auch Lähmungen oder Kopfschmerzen dazukommen. Typisch für die Lyme-Borreliose hingegen sind die häufig auftretende kreisrunde Rötung um die Bissstelle und das Anschwellen der Lymphknoten.“

Um sich also auch gegen die Lyme-Borreliose – und weitere seltenere Krankheiten durch Zeckenbisse – zu wappnen, sollte man sich aktiv vor Zeckenbissen schützen. Dafür gibt es entsprechende Mittel, mit denen man sich einreiben oder einsprayen kann, und auch die richtige Kleidung ist entscheidend. Helle, geschlossene Kleidung eignet sich für Ausflüge ins Grüne. Hunde und Katzen sollten auch entsprechend vorbereitet werden. Hier gibt es beispielsweise Halsbänder, welche Zecken abwehren können. Nach dem Aufenthalt im Grünen sollte man alle Personen und auch Haustiere nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sofort mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernen, empfiehlt Petra Engel-Djabarian. Da Zecken neben der FSME und der Lyme-Borreliose noch fast 50 weitere und seltenere Erkrankungen übertragen können, rät die Apothekerin, alle Zecken zu sammeln: „Nach dem Entfernen klebe ich die Zecke mit Tesafilm auf ein Blatt. Daneben notiere ich auf welchem Familienmitglied die Zecke war und das Datum. Bei später auftretenden diffusen Krankheitssymptomen kann die tote Zecke noch nach Jahren im Labor analysiert werden. Dann lässt sich herausfinden, ob und welche Krankheitserreger möglicherweise durch sie übertragen wurden.“

Hintergrundinformationen zum Thema
-Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigt eine Karte die FSME-Risikogebiete für Deutschland an. Risiken im europäischen und nicht europäischen Ausland sind unter dem Stichwort „Zeckengebiete“ leicht im Internet zu recherchieren.
-Generell tragen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Zecken-Impfung für Versicherte, die in Risikogebieten wohnen. Dagegen zahlen nicht alle Krankenkassen für eine Zecken-Impfung, wenn Versicherte lediglich in betroffene Gebiete reisen.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Automatisierte Temperaturüberwachung von Arzneimitteln mit dem WLAN-Datenlogger-System testo Saveris 2.

Automatisierte Temperaturüberwachung von Arzneimitteln mit dem WLAN-Datenlogger-System testo Saveris 2.

Temperaturen im Blick mit dem WLAN-Datenlogger-System testo Saveris 2

Titisee-Neustadt, 07.02.2020 – Bei der Lagerung von Arzneimitteln müssen Apotheken gemäß ApoBetrO sowie EU GDP Guidelines zwingend auf Temperaturbedingungen achten. Das WLAN-Datenlogger-System testo Saveris 2 des Messtechnik-Herstellers Testo ermöglicht Apotheken diesen Parameter via Testo Cloud flexibel und sicher zu überwachen und zu dokumentieren. Interessierte können das System jetzt in einer interaktiven Präsentation unverbindlich kennenlernen.

Fast alle Arzneimittel sind temperatur- und feuchtesensibel, viele sogar kühlkettenpflichtig. Schon kleinste Schwankungen außerhalb definierter Grenzwerte können zu einem Verlust der Wirksamkeit führen. Um die Vorgaben der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) sowie die EU GDP Richtlinien schnell und unkompliziert einzuhalten, bietet der Messtechnik-Hersteller Testo mit Hauptsitz in Titisee-Neustadt das WLAN-Datenlogger-System testo Saveris 2 an.

So funktioniert das WLAN-Datenlogger-System testo Saveris 2.
Die Funk-Datenlogger erheben in vordefinierten Abständen automatisch Temperatur- und Feuchtigkeitswerte und übertragen diese Messdaten über WLAN direkt in die Testo Cloud. Auf diese Daten kann von jedem beliebigen Ort per PC, Smartphone oder Tablet zugegriffen werden. Durch einen orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf die Messwerte in der Testo Cloud bietet testo Saveris 2 Apotheken eine ideale Lösung, die Lagerung der Arzneimittel in dem richtigen klimatischen Umfeld sicherzustellen. Auf Wunsch alarmiert das System bei Über- oder Unterschreitung eingestellter Grenzwerte per E-Mail und/oder SMS.

Einfache Nutzung der Testo Cloud.
Für die Nutzung der Testo Cloud ist keine Installation einer zusätzlichen Software erforderlich. Unabhängig von der gewählten Lizenz wird der Zugang zu der Testo Cloud kostenfrei freigeschaltet und ist damit von jedem internetfähigen Endgerät zugänglich. Die Daten werden sicher in der Testo Cloud gespeichert. Neben der Datenspeicherung ist auch die Analyse der Messwerte Bestandteil von testo Saveris 2.

Interessierte erfahren weitere Details in einer gratis Webinar-Aufzeichnung oder können sich das System in einer neu konzipierten, interaktiven Präsentation unverbindlich vorstellen lassen.

Weitere Informationen sind auf https://www.testo.com/de-DE/anwendungen/apotheke-krankenhaeuser-arztpraxen-saveris2 zu finden.

Testo ist ein Hersteller von portablen und stationären Messinstrumenten für Klima, Umwelt, Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie Emissionskontrolle.

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Spröde und rissige Lippen im Winter

Viele Pflegeprodukte sind ungeeignet

Spröde und rissige Lippen im Winter

Manchmal bewirken Lippenstifte das Gegenteil.
Quelle: Pixabay / silviarita

Im Winter werden die Lippen schnell spröde und rissig. Dabei sind längst nicht nur Kälte und Heizungsluft die Ursache, sondern häufig auch falsche Pflegeprodukte. Vor allem Lippenstifte mit Mineralölen sorgen dafür, dass die empfindliche Haut der Lippen zusätzlich austrocknet. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, erklärt, was bei der Lippenpflege zu beachten ist.

Die Haut an den Lippen ist sehr dünn. Sie enthält keine Talg- und Schweißdrüsen, welche die Haut an anderen Körperpartien mit Fett und Feuchtigkeit versorgen. Dadurch sind unsere Lippen überaus empfindlich – etwa gegen Kälte, UV-Strahlung, Klimaanlagen und Heizungsluft. Die Auswahl entsprechender Pflegeprodukte ist groß. Doch nicht immer führen Balms und Pflegestifte zum gewünschten Ergebnis. Im Gegenteil: Häufig trocknen die Lippen sogar noch mehr aus. Der Grund: Viele Pflegeprodukte enthalten Mineralöle. „Auf den Lippen legt sich das Mineralöl wie ein Film ab, der die Haut versiegelt und nicht richtig atmen lässt“, erklärt Marlene Haufe. „Dadurch fühlen sich die Lippen zwar zunächst weicher an, die Regeneration wird jedoch gestoppt und die Haut trocknet langfristig immer mehr aus.“ Ein Effekt, der auch entsteht, wenn zu häufig Lippenstift getragen wird.

Oft lässt sich für den Laien nicht auf den ersten Blick erkennen, ob in Pflegeprodukten Mineralöl ist. „Auch Bezeichnungen wie Vaseline, Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit oder Ceresin stehen für Mineralöle“, verdeutlicht Haufe von apomio.de. Außerdem weist Haufe darauf hin, dass Mineralöl im Verdacht steht, krebserregende Komponenten zu enthalten.

Fettreiche, wasserarme Pflege im Winter
Und wie sieht nun die ideale Pflege aus? Die Gesundheitsexpertin empfiehlt fettreiche und wasserarme Produkte. „Es gibt viele Stifte und Balms auf Basis pflanzlicher Öle und Fette, etwa mit Shea Butter, Kakaobutter, Aprikosenkern- oder Rizinusöl. Auch Jojoba-, Oliven oder Mandelöl sind sehr pflegend“, so die Expertin. „Pflegecremes aus der Tube sind im Winter weniger geeignet, da diese meist mehr Wasser enthalten“, erklärt Haufe. „Das Wasser gefriert dann auf der Haut und schädigt diese.“ Wer in den Skiurlaub fährt, sollte außerdem auf einen hohen Lichtschutzfaktor achten.

Auch diese Tipps helfen!
Zudem weist die Gesundheitsexpertin darauf hin, dass sich auch mit Verhaltensänderungen häufig schon viel erreichen lässt. Gerade wenn die Lippen trocken sind, neigen viele Menschen dazu, ihre Lippen ständig abzulecken. Dadurch wird jedoch noch mehr Fett abgeleckt und der Speichel verdunstet, was die Lippen noch trockener werden lässt.“ Auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr führt dazu, dass die Haut von innen heraus austrocknet und damit auch die Lippen. Die optimale Flüssigkeitszufuhr für den gesamten Organismus liegt bei etwa 2 Litern pro Tag und sollte in Form von Wasser oder Tee getrunken werden.

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Sauna bei Fieber und Erkältung tabu

R+V-Infocenter: Symptome können sich verschlimmern

Sauna bei Fieber und Erkältung tabu

Wiesbaden, 31. Januar 2020. Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen: Viele Deutsche liegen zurzeit mit Erkältungen oder grippalen Infekten im Bett. Doch wer jetzt denkt, dass ein Saunagang die Symptome lindert, irrt gewaltig. Im Gegenteil – die Krankheiten können sich sogar verschlimmern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Symptome können sich verschlimmern
Saunagänge sind gesund und stärken das Immunsystem. Aber Kranke haben in der Sauna nichts verloren – nicht nur wegen der Ansteckungsgefahr für andere Saunagänger. „Ein Infekt kann durch die Wechsel von Kälte und Hitze noch schlimmer werden“, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. „Und bei Fieber ist die Sauna absolut tabu. Denn für den ohnehin geschwächten Organismus ist die Hitze eine große Belastung.“

Arzt vor Saunabesuch fragen
Wer Medikamente einnimmt, sollte vor dem Besuch des Schwitzbades lieber seinen Arzt fragen. „Der Körper nimmt einige Mittel, beispielsweise Salben, durch die erhöhte Temperatur schneller und intensiver auf, besonders bei Anwendung kurz vor dem Saunabesuch“, erklärt R+V-Expertin Kaiser. Hinzu kommt, dass sich die Durchblutung der inneren Organe wie Leber und Niere in der Sauna verändert – auch das kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Der behandelnde Arzt weiß, ob es ausreicht, die Arzneimittel-Einnahme um einige Stunden zu verschieben.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Nicht ohne meine Apotheke!

Moderne und individuelle Arzneimittelversorgung vor Ort

Nicht ohne meine Apotheke!

Eine gut erreichbare Apotheke ist „einfach unverzichtbar“! (Bildquelle: © ABDA)

Stuttgart – Für eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort ist neben dem ärztlichen Angebot eine gut erreichbare Apotheke gleichermaßen für die Bürgerinnen und Bürger essentiell wichtig. Darum setzen sich Kommunen und Kreise dafür ein, Praxen und Apotheken für die Versorgungs-Infrastruktur in der Fläche zu erhalten. In der apothekerlichen Aufklärungskampagne „einfach unverzichtbar“ haben sich allein aus Baden-Württemberg gut 20 Landräte, BürgermeisterInnen oder OrtsvorsteherInnen klar für die Vor-Ort-Apotheke positioniert. Eine Auswahl ist auf der Seite https://www.einfach-unverzichtbar.de/kacheln/baden-wuerttemberg/ veröffentlicht, so der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV).

Apotheken in Städten und Gemeinden sind für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung zuständig. Daneben sind sie aber auch generell ein niedrigschwelliger Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen, hebt Tatjana Zambo, Vizepräsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg hervor: „Bei Bagatellerkrankungen gehen viele Menschen zuerst in die Apotheke und benötigen oftmals gar keinen Arztbesuch. Hier beraten Apotheken persönlich und individuell bei apothekenpflichtigen oder frei-verkäuflichen Medikamenten.“ Wer vom Arzt Arzneimittel verordnet bekommen hat, erhält seine Medikamente ebenfalls in der Apotheke. „Die Pharmazeuten vor Ort mit ihren Teams leisten hier viel: Gerade in Zeiten von Rabattverträgen oder Lieferengpässen ist einige Mühe nötig, für jeden Patienten das passende, lieferbare und von der Kasse erstattete Arzneimittel zu besorgen. In der Regel – und trotz aller Schwierigkeiten – bekommen Menschen in der Vor-Ort-Apotheke ihre benötigte Arznei noch am selben Tag oder sogar bis ans Krankenbett geliefert.“ Denn als zusätzlichen Service bieten mittlerweile viele Apotheken einen Botendienst an. Die gesetzlichen Grundlagen hierzu wurden erst im Oktober 2019 erweitert und aktualisiert.

Als sogenannte Gemeinwohlpflichten leisten alle niedergelassenen Apotheken in bestimmten Abständen Nacht- und Notdienst, sodass auch nachts, an Wochenenden oder Feiertagen kranke Menschen mit Arzneimittel versorgt werden können. Eine ebenso wichtige Aufgabe ist es, dass die Apotheken vor Ort individuelle Rezepturen wie Salben, Kapseln oder Zäpfchen fertigen, erklärt Apothekerin Zambo: „Gerade Kinder oder Menschen mit seltenen und häufig schwerwiegenden Erkrankungen sind auf individuelle Arzneimittel angewiesen. Alle Apotheken besitzen ein Labor und die nötige Ausstattung, um solche Rezepturen für Patientinnen und Patienten nach festgeschriebenen strengen Regeln anzufertigen.“ Das hochkompetente Team – aus studierten Pharmazeuten und pharmazeutisch-technischen-AssistentInnen (PTA) mit entsprechender Ausbildung – kontrolliert zur Qualitätssicherung jede einzelne Rezeptur und protokolliert das Tun umfassend. „Mit ihrem breiten Leistungsspektrum sichern die Apotheken vor Ort die Arzneimittelversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind ein unerlässlich wichtiger Teil der Gesundheits-Infrastruktur gerade in der Fläche.“

Zu diesem Thema bieten wir Ihnen auch eine Audio-News-Meldung und ein Video an.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Schadet Milch bei einer Erkältung?

Gesundheitsmythen auf dem Prüfstand

Schadet Milch bei einer Erkältung?

Schadet Milch bei einer Erkältung?
Quelle: Pixabay/superkiki

Wer eine schlimme Erkältung hat, der sollte auf Milch verzichten, so ein weitverbreiteter Volksglaube. Milchprodukte würden die Atemwege verschleimen, heißt es. Doch stimmt das überhaupt? Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Entwarnung: Für die Verschleimung sind entzündliche Prozesse im Körper verantwortlich – nicht aber die Milch. Auch nach dem Genuss von Milch steigt die Sekretproduktion nicht an.

Der Verschleimungsmythos hält sich hartnäckig. Und das liegt vor allem an folgendem Phänomen: „Wenn Milch und Speichel aufeinandertreffen, dann entsteht eine sahnige Emulsion im Mund, die sich aufgrund ihrer Konsistenz her wie Schleim anfühlt“, erklärt Marlene Haufe. Je höher der Fettanteil in der Milch, desto schleimiger wirkt dabei die Speichel-Milch-Mischung. „Allerdings hat diese Emulsion nichts mit dem Erkältungsschleim zu tun“, so Haufe. Vielmehr entsteht die schleimige Emulsion dadurch, dass sich Fett nicht im Speichel löst und zu zähen Fäden zusammenfügt.

Eine australische Studie legt zudem nahe, dass auch der Glaube an den Mythos die subjektiven Beschwerden beeinflusst. Dabei erhielt eine Gruppe der erkälteten Probanden echte Kuhmilch, die andere ein Placebo in Form von Sojamilch. In keiner der Gruppen erhöhte sich die Schleimproduktion nach der Milchaufnahme. Allerdings beklagten die Testpersonen, die von der schädlichen Wirkung von Milch überzeugt waren, häufiger über Schluckbeschwerden und verdickten Speichel – unabhängig davon, welches Milchgetränk sie bekommen hatten.

Viel trinken hilft!
„Es gibt keinen Anlass, bei Erkältungen auf Milch, Käse oder Joghurt zu verzichten“, verdeutlicht die Gesundheitsexpertin. Vielmehr kann ein Glas heiße Milch sogar sehr wohltuend sein. „Die heiße Milch legt sich wie ein Schutzfilm auf die entzündete Schleimhaut“, so Haufe. Grundsätzlich empfiehlt die Gesundheitsexpertin viel zu trinken – etwa Tee, Säfte, Wasser oder Milch. Eine normale Erkältung klingt in der Regel nach spätestens zehn Tagen wieder ab. Bei länger anhaltenden Beschwerden, hohem Fieber oder auch farbigem, gelb-grünem Auswurf, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Wer sich eingehend informieren möchte, der findet beim unabhängigen Vergleichsportal apomio.de nicht nur jede Menge Wissenswertes zu Erkältungskrankheiten, sondern auch einen Überblick über unterschiedliche Tees und Arzneimittel. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Produkte online zu bestellen oder in der Apotheke vor Ort zu reservieren.

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Diese Weihnachtsköstlichkeiten sind für Hunde tabu

Lebensgefahr durch Schokolade, Gans & Co.

Diese Weihnachtsköstlichkeiten sind für Hunde tabu

Viele Weihnachtsleckereien können für Hunde lebensgefährlich werden.
Quelle: Pixabay/Wokandapix

Nürnberg – Beim Anblick der goldbraunen Weihnachtsgans läuft auch unseren Vierbeinern das Wasser im Munde zusammen. Nur zu gerne möchte man seinem Liebling ein Stück abgeben. Auch Lebkuchen, Schokolade & Co. werden in der Adventszeit gerne mal an den Hund verfüttert. Aber Vorsicht: Zahlreiche Weihnachtsleckereien können Hunde in akute Lebensgefahr bringen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, kennt die Gefahren.

Kein Schokonikolaus für Vierbeiner
So lecker Schokolade auch ist, so ist sie dennoch kein Leckerli für unsere Vierbeiner. „Der Klassiker an Heiligabend ist eine Schokoladenvergiftung beim Hund“, weiß die Gesundheitsexpertin. Gerade an Weihnachten geben viele Hundebesitzer dem Betteln ihres Haustieres nach und verfüttern ein Stück Schokolade als weihnachtliches Leckerli. Oder der Hund mopst sich die Schokolade vom Keksteller. Manchmal wird dabei auch ein gesamter Schokoweihnachtsmann samt Verpackung vernichtet – und das kann schwerwiegende Folgen haben.

Schokolade enthält giftigen Wirkstoff Theobromin
Dies liegt nicht nur am Zucker, sondern vor allem am Wirkstoff Theobromin, der im Kakao der Schokolade enthalten ist. Dieser ist für Tiere giftig. Laut Marlene Haufe ist bittere Schokolade aus diesem Grund besonders gefährlich. „Je dunkler die Schokolade, desto mehr Kakao und somit Theobromin ist enthalten.“ Ab gewissen Mengen können Erbrechen, Zittern, Durchfall sowie Herzrhythmusstörungen die Folge sein. „Halten Sie dem Hundeblick Ihres Vierbeiners stand, sonst kann der Schokogenuss sogar tödlich enden“, verdeutlicht Haufe.

Auch diese Nahrungsmittel können gefährlich werden
Besondere Vorsicht ist auch bei Nüssen, vor allem Erdnüssen, Mandeln und Macadamia-Nüssen, geboten. Aber auch Rosinen, Zimt und Trauben können den Vierbeinern schwer auf den Magen schlagen. Auch beim Weihnachtsbraten sollten Hundebesitzer ihren Liebling auf Abstand halten. „Braten zählt auch für Hunde zu den besonders begehrten Fleischgerichten und verleitet dazu, die Leckerei zu schnell herunter zu schlingen“, so Haufe. „Das kann zu einem verdrehten Magen führen.“Ebenso ist der hohe Fettgehalt für den Hundemagen gefährlich. Die Folge können Magenverstimmungen sein, die sich nicht selten zum sogenannten Fettstuhl entwickeln. Auch das Risiko von Pankreatitis – einer lebensbedrohlichen Entzündung der Bauchspeicheldrüse – steigt.

Beschwerden sofort behandeln
Im Falle des Falles können pflanzliche Mittel, die speziell auf den Magen-Darm-Trakt des Hundes abgestimmt sind, den Magen beruhigen. Eine große Auswahl finden Hundehalter auf apomio.de. Das Preisvergleichsportal bietet auch eine Übersicht aller Apotheken in der Nähe, die das entsprechende Präparat vorrätig haben.

Beobachtung des Hundes
Wichtig ist, das Tier in jedem Fall weiter im Auge zu behalten. Unruhe, Sabbern, Keuchen und Würgereiz können Hinweise einer gefährlichen Magenverdrehung sein. Dann gilt es keine Zeit zu verlieren, und das Tier unverzüglich zum Tierarzt zu bringen. Studien zeigen, dass Hunde bei einer Verdrehung des Magens in etwa vier von fünf Notfällen nur aufgrund sofortiger chirurgischer Eingriffe überlebten. Um diese Tortur zu vermeiden, ist es natürlich am besten von vornherein darauf zu achten, dass dem Haustier nichts Unbekömmliches zwischen die Beißer gerät.

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Arzneimittel-Apps aus Ihrer Apotheke

Neue Broschüre für Patientinnen und Patienten informiert ausführlich

Arzneimittel-Apps aus Ihrer Apotheke

Broschüre Arzneimittel-Apps Deutsche Gesundheitshilfe

17.12.2019 (dgh): Apps aus der Apotheke vor Ort helfen bei der Therapie und dem Umgang mit Arzneimitteln. Die Deutsche Gesundheitshilfe informiert über die verschiedenen Funktionen und erklärt, wie dadurch der gesundheitliche Alltag erleichtert werden kann.

Digitale Gesundheit in Deutschland

Die Digitalisierung hält Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens. Auch die Gesundheit ist davon nicht ausgenommen. Das eRezept, die elektronische Patientenakte oder Fitness-Apps sind mittlerweile in aller Munde und nur einige Beispiele für die vielfältigen Entwicklungen.
Nahezu jeder Deutsche besitzt heute ein Smartphone und immer mehr Menschen nutzen den unverzichtbaren Begleiter, um die eigene Gesundheit zu kontrollieren und Daten zu erfassen.

Arzneimittel-Apps – Einfache Vorbestellung und Sicherheit bei der Therapie

Viele Apotheken vor Ort bieten digitale Lösungen an, die bei einer Behandlung in vielfältiger Form behilflich sind.
Mit Apps auf dem Smartphone können Kundinnen und Kunden ganz einfach Medikamente vom Sofa oder von unterwegs in ihrer Apotheke vor Ort vorbestellen. Die Apotheke prüft die Verfügbarkeit und gibt Rückmeldung, sobald die Medikamente abgeholt werden können. Auf Wunsch bringen viele Apotheken die Bestellung auch direkt nach Hause.

Manche Vorbestell-Apps bieten zusätzliche Unterstützung, indem sie regelmäßig an die Einnahme erinnern und rechtzeitig darauf hinweisen, wenn ein neues Rezept vom Arzt benötigt wird. Eine Funktion, die ganz wesentlich zu einer sicheren Behandlung beiträgt. Denn jede Unterbrechung kann den gewünschten Erfolg gefährden. Und dies oftmals schon, wenn nur eine Tablette vergessen wird.
Darüber hinaus ermöglichen es einige Apps, einen Medikationsplan der einzunehmenden Präparate anzulegen und der Apotheke mit Kurznachrichten Fragen zu Wechselwirkungen und Nebenwirkungen zu stellen.

Die Deutsche Gesundheitshilfe klärt auf

In der neuen Broschüre ‚Was Sie über Arzneimittel-Apps aus Ihrer Apotheke wissen sollten‘ erfahren Patientinnen und Patienten das Wichtigste zum Thema.
Weitere Informationen sowie Hinweise zur Anforderung der Broschüre auf www.gesundheitshilfe.de

Die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. wurde 1978 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein für die bundesweite Aufklärung und Information in Gesundheit und Medizin. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen sowohl allgemein alle Menschen als auch individuell einzelne Patientinnen und Patienten in Therapie, Vorbeugung, Früherkennung und Prophylaxe. Gesund bleiben und gesund werden ist das Ziel – durch Gesundheitsberatung, Veranstaltungen oder Broschüren. Hierbei informiert der Verein über Symptome und deren Bedeutung, Verfahren der Diagnose, die Art der Krankheit, die medizinische Indikation und Möglichkeiten der Behandlung. Zusätzlich ist die Deutsche Gesundheitshilfe für Fachkreise tätig und richtet sich dabei an Ärzte, Apotheker sowie andere Heilberufe und Therapeuten.

Kontakt
Deutsche Gesundheitshilfe e.V.
Sonja Roberti
Hausener Weg 61
60489 Frankfurt am Main
069-780042
069-78 77 00
pressekontakt@gesundheitshilfe.de
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Schlemmersünden zum Fest

Damit die Cholesterinbombe Weihnachten nicht sprengt

Schlemmersünden zum Fest

Schlemmen zum Fest: Apotheken entschärfen Cholesterinbomben (Bildquelle: © NickyPe/Pixabay)

Mainz – Durch üppige, fettreiche Mahlzeiten und wenig Bewegung kann es zu höheren Cholesterin-Blutwerten kommen. In der Vorweihnachtszeit erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV wie unsere Essgewohnheiten unsere Cholesterinwerte beeinflussen und was wir dagegen tun können.

„Cholesterin ist nicht prinzipiell schlecht. Es wird für lebenswichtige Prozesse, wie Hormonbildung, Zellaufbau und Verdauung, im Körper benötigt“, erläutert Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Aber: Wenn dauerhaft zu viel Cholesterin im Blut ist, lagert es sich an den Arterienwänden ab. Und das kann gefährlich werden, denn die Gefäße verengen sich. Dadurch kommt es zu Durchblutungsstörungen. Lösen sich Teile dieser Ablagerungen von der Gefäßwand ab, kann es sogar zu einem sogenannten Thrombus kommen. Dieser kann kleinere Gefäße in Herz oder Gehirn verschließen und es besteht die Gefahr von Herzinfarkt oder Schlaganfall.

„Cholesterin ist nur in tierischen Lebensmittels enthalten, alle pflanzlichen Produkte sind dagegen cholesterinfrei“, erklärt Engel-Djabarian. So kann man durch fettreduzierte und pflanzliche Kost den Cholesterin- und Blutfettwert in Grenzen halten und auch wieder senken. Ausdauersport wie Wandern, Schwimmen oder Langlauf haben ebenfalls eine positive Wirkung auf erhöhte Werte. „Wer seine Gefäßwände zusätzlich schützen und stärken möchte, dem empfehle ich Omega-3-Fettsäuren einzunehmen“, so die Apothekerin weiter. Präparate aus Knoblauch oder Artischocken können den Cholesterinspiegel senken. Auch zusätzlich eingenommene Ballaststoffe wie Leinsamen oder Flohsamen sollen Cholesterin im Blut vermindern. „Der Verdauungsschnaps nach einem üppigen Weihnachtsmenü bringt übrigens nichts!“, gibt die Apothekerin zu bedenken. „Er bringt nur zusätzliche Kalorien und hat keinerlei positiven Effekt auf die Verdauung und die Blutwerte.“

Wer seinen Cholesterinspiegel testen möchte, ist beim Arzt oder in der Apotheke gut aufgehoben. Die Testergebnisse eines Bluttests ergeben meist mehrere Werte: Unter anderem das HDL (High Density Lipoprotein) umgangssprachlich gutes Cholesterin genannt, das schlechte LDL (Low Density Lipoprotein), das Verhältnis der beiden zueinander und das Gesamtcholesterin. Die Richtwerte können variieren, je nachdem ob noch andere Risikofaktoren oder Vorerkrankungen bestehen.

Sinkt ein erhöhter LDL-Wert trotz konsequenter Ernährungsumstellung nicht, so rät der Apotheker zu einer medizinischen Abklärung beim Arzt. Denn es kann auch genetisch bedingt zu sehr hohen Blutcholesterinwerten kommen.

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Kann sich der Hund beim Menschen anstecken?

Kann sich der Hund beim Menschen anstecken?

Kuscheln erlaubt. Von Mensch zu Hund besteht keine Ansteckungsgefahr. (Bildquelle: Fotolia/nuzza11)

Nürnberg, den 31. Oktober 2019: Wenn es im Herbst und Winter kalt und nass wird, dann ist meist auch die erste Erkältung nicht weit entfernt und die Ansteckungsgefahr lauert überall. Dabei fragen sich viele Hundehalter, ob sie Husten, Schnupfen & Co. auch auf ihre Vierbeiner übertragen können. Kuscheln erlaubt, sagt Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de. Sie verweist darauf, dass sich Hunde in der Regel nicht beim Menschen, sondern bei anderen Tieren anstecken.

Wen eine Erkältung erwischt hat, der gibt sich meist Mühe, seine Viren nicht weiterzugeben. Wir verzichten darauf, unseren Mitmenschen die Hände zu schütteln oder in ihre Richtung zu niesen. Auch mit dem Hund zu kuscheln, ist für viele in dieser Zeit tabu. Marlene Haufe gibt Entwarnung: „Erreger typischer menschlicher Erkältungskrankheiten stellen für Hunde meist keine Gefahr dar.“ Eine wohltuende Kuscheleinheit ist also erlaubt! Auch umgekehrt besteht laut der Gesundheitsexpertin kein Risiko. „Wenn der Hund hustet und schnieft, dann ist das für Menschen in aller Regel unbedenklich.“ Die Viren des Menschen und des Hundes unterscheiden sich voneinander. Ansteckungsgefahr besteht allerdings von Hund zu Hund.

Auch Hunde im Herbst und Winter häufiger erkältet
Wie beim Menschen ist das Erkältungsrisiko auch für Hunde bei nasskaltem Herbst- und Winterwetter am größten. Daher kommt es häufig vor, dass es beide gleichzeitig erwischt. Auch die Symptome sind ähnlich: Husten, Niesen, Ausfluss aus der Nase und leichtes Fieber sind typische Anzeichen. „Hunden geht es bei einer Erkältung wie uns, sie fühlen sich matt und abgeschlagen und haben ein großes Ruhebedürfnis“, weiß die Gesundheitsexpertin. „Spaziergänge sollten jetzt kurzgehalten werden.“ Ganz wichtig: Wenn der Hund nass wird, sollte er zu Hause sofort wieder abgerubbelt werden.

Bei Fieber und langanhaltenden Beschwerden zum Tierarzt
Vor allem viel trinken ist für den Vierbeiner jetzt wichtig. Wenn der Hund von alleine nicht genug trinkt, kann es helfen, das Trockenfutter mit Wasser einzuweichen. Im Normalfall klingen die Symptome nach einigen Tagen wieder ab. Vorsicht ist geboten, wenn der Hund zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, Fieber hinzukommt oder die Erkältung mehr als vier Tage anhält. Dann empfiehlt Haufe, zur Sicherheit einen Tierarzt aufzusuchen.

Wer sich eingehend informieren möchte, der findet beim unabhängigen Vergleichsportal apomio.de nicht nur jede Menge Informationen zur Tiergesundheit sowie über unterschiedliche Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, sondern kann auch Preise vergleichen, online bestellen oder nach einer stationären Apotheke in der Nähe suchen.

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Zahnpflege – Nur bürsten allein genügt nicht

Spülungen, Zahnseide, Interdental-Bürsten richtig anwenden

Zahnpflege - Nur bürsten allein genügt nicht

Apotheken beraten: Zur Zahnpflege gehört auch Zahnseide oder Interdental-Bürsten (Bildquelle: © pxhere)

Stuttgart – Das Zähneputzen bleibt in der täglichen Mundhygiene wichtigster Bestandteil. Eine gute und sorgfältige Mundhygiene beugt Zahnerkrankungen und anderen Erkrankungen im Mundraum vor. Was alles dazu gehört, was dabei sinnvoll ist und was nicht erläutert der Landesapothekerverband Baden-Württemberg rund um den Tag der Zahngesundheit am 25. September 2019.

Durch nichts anderes lässt sich das Zähneputzen ersetzen und stellt damit die Basis der gesamten Zahnpflege dar. Mindestens zweimal täglich rund 3 Minuten lang sollten die Zähne mit einer Bürste von Essensresten und Zahnbelägen gesäubert werden. Da circa ein Drittel der Zahnoberfläche zwischen den Zähnen liegt, muss dieser Bereich besonders gereinigt werden. „Um den gesamten Zahn von schädlichen Zahnbelägen, dem sogenannten Plaque, zu befreien, empfehle ich für die Zwischenräume Interdental-Bürsten und Zahnseide. Mit der Zahnbürste allein, kommt man dort nicht hin. Die Beläge sind der Nährboden für Bakterien und diese verursachen Karies, Zahnfleischentzündungen und sind häufig auch die Ursache für Mundgeruch“, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Interdental-Bürsten gibt es in unterschiedlichen Größen und es ist möglich, dass man mehrere Größen braucht, weil die Abstände zwischen den Zähnen variieren. In sehr enge Zahnzwischenräume gelangt man hin-gegen mit Zahnseide besser.

„Zur Ergänzung der Zahnhygiene kann am Ende eine Mundspülung erfolgen. Sie kann bei Zahnfleischentzündungen unterstützend helfen. Sie ist aber nie Ersatz für das Zähneputzen“, gibt der Apotheker zu bedenken.

Besondere Pflege benötigen die ersten Zähne bei Kleinkindern und die dritten Zähne. Auch hier beraten Apotheken wie geputzt werden soll. Ebenso geben Apotheken Tipps, worauf bei der Einnahme von Arzneimitteln zu achten ist. Patienten, die Asthmasprays mit Kortison verwenden oder Blutgerinnungshemmer einnehmen, sollten ein besonderes Augenmerk auf ihre Zahnpflege haben. Generell sollte die Zahnbürste nach dem Putzen gründlich ausgespült werden und schnell trocknen können, um Bakterien in der Bürste zu vermeiden. Nach drei Monaten muss die Bürste ausgetauscht werden. Die Borsten sind dann ausgeleiert, der Reinigungseffekt lässt nach und eine neue Bürste wird fällig.

Info:
Zu diesem Thema bieten wir Ihnen auch ein Video und eine Audio-News-Meldung an. Sie sind auf www.apotheker.de im Pressebereich abgelegt.

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Das große Krabbeln

Läusebefall bei Kindern und Jugendlichen

Das große Krabbeln

Apotheken erklären: Läuse springen nicht, sie krabbeln von Kopf zu Kopf (Bildquelle: © OpenClipart-Vectors/Pixabay)

Mainz – Täglich stecken sich zahlreiche Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene mit Kopfläusen an. Der Mensch ist der einzige Wirt des win-zigen Parasiten, der sich am liebsten in den Haaren eines Menschen aufhält und sich von dessen Blut ernährt. Läuse haben keine Flügel, sie können nicht fliegen und sie springen auch nicht. Sie krabbeln von Haar zu Haar, von Kopf zu Kopf: So kommt es, dass meist Kinder im Alter zwischen fünf und 13 Jahren betroffen sind. Sie stecken beim Lernen oder Spielen die Köpfe zusammen oder kuscheln gemeinsam auf einem Kissen. Betroffene erkennen einen Befall am Juckreiz – doch nicht immer tritt dieses Symptom auf. Die gute Nachricht ist, dass die Haare der Betroffenen nicht mehr abgeschnitten werden müssen, wie das früher noch der Fall war. Heute gibt es wirksame und recht einfache Mittel zur Behandlung gegen die Parasiten, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz.

Eltern die vom Kindergarten oder der Schule informiert wurden, dass es Läuse in der Einrichtung gibt, sollten alle Familienmitglieder sorgfältig auf einen möglichen Befall hin kontrollieren. Dies geschieht am besten mit Hilfe eines Nissenkamms. Mit diesem wird das feuchte Haar Strähne für Strähne auf Läuse und deren Eier, die Nissen, geprüft. Der Kamm wird nach jeder Strähne auf einem Küchentuch abgestreift, um die Läuse besser sehen zu können. Wurde eine Laus entdeckt, sollte die ganze Familie mit einem Läusemittel behandelt werden. „Es stehen physikalische, chemische und natürliche Läuseshampoos zur Verfügung“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „In den chemischen sind Insektizide oder Nervengifte enthalten. Durch deren häufigen Einsatz bestehen schon viele Resistenzen. Deshalb empfehle ich meist ein Mittel mit Silicon-Ölen. Diese wirken auf physikalische Weise und sind sehr effektiv. Die Atemsysteme der Läuse und Nissen werden verschlossen und sie sterben ab. Wichtig bei allen ist, dass alle Haare gleichmäßig mit dem Mittel benetzt sind und unbedingt die Einwirkzeit eingehalten wird. Nissen und Läuse werden mit einem Nissenkamm entfernt. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt außerdem, die Anwendung am neunten Tag zu wiederholen, um eventuell geschlüpfte Larven abzutöten.“ Im Internet finden sich in Foren viele vermeintliche Tipps, was gegen Läusebefall helfen soll. Spülungen mit Essig oder mit Teebaumöl finden sich dort wie Saunagänge für Betroffene oder 45 Minuten unter der heißen Trockenhaube. „Solche Maßnahmen führen nicht zum Erfolg. Bevor die Läuse unter Trockenhaube Schaden nehmen, kommt es schlimmstenfalls zu Verbrennungen an der Kopfhaut von Kindern“, warnt Apothekerin Engel-Djabarian.

Bei einem Läusebefall rücken nicht nur die Haare ins Blickfeld: Wer ganz sicher gehen will kann alles was waschbar ist, wie Mützen, Bettwäsche oder auch manche Kuscheltiere bei 60 Grad in die Waschmaschine geben. Es reicht aber auch aus, alles für mindestens drei Tage in einen Plastikbeutel zu geben. Die Läuse sterben dann ab. Kämme, Bürsten und Haargummis können in einer heißen Seifenlauge von Läusen befreit werden.

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Blasen am Fuß – was tun?

Wandern ohne Leiden

Blasen am Fuß - was tun?

Bei ersten Anzeichen von Blasen hilft es, schnell zu handeln. (Bildquelle: Fabio Formaggio/123RF.COM)

Nürnberg, den 18. Juli 2018: Eine Blase am Fuß – und aus der schönsten Wanderung wird eine echte Leidenstour. Auch das Eintragen neuer Schuhe oder eine Partynacht auf High Heels enden nicht selten mit überaus schmerzhaften Druckstellen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Tipps, was man schon bei den ersten Anzeichen von Scheuer- oder Druckstellen tun sollte und welche Maßnahmen helfen, wenn es dennoch zu einer Blase kommt.

Wenn der Fuß bei langen Märschen oder beim Sport am Strumpf oder Schuh reibt, dann ist die nächste Blase meist nicht weit entfernt. „Blasen entstehen, wenn sich durch dauerhaften Druck oder Reibung die obere gegen die untere Hautschicht verschiebt, bis sich die beiden voneinander lösen“, erklärt Marlene Haufe. „Der entstandene Hohlraum füllt sich dann mit Gewebeflüssigkeit oder in schlimmeren Fällen sogar mit Blut.“ Begünstigt wird dieser Prozess durch Feuchtigkeit und Wärme.

Blasen im Anfangsstadium verhindern
Die Gesundheitsexpertin rät, schon bei den ersten Anzeichen sofort aktiv zu werden: „So lassen sich Blasen oft noch verhindern.“ Sobald man die ersten Scheuer- oder Druckstellen spürt, empfiehlt es sich, diese abzukleben, etwa mit Tape oder einem speziellen Blasenpflaster. Auf keinen Fallen sollten Wanderer zu einem normalen Wundpflaster greifen. „Diese liegen an der gereizten Stelle nicht fest auf und verursachen somit im Zweifelsfall nur noch mehr Reibung“, weiß Haufe. Auch Hirschtalgcreme oder Vaseline können in diesem frühen Stadium helfen.

Blasen aufstechen oder nicht?
Wenn es einen doch erwischt hat, dann ist es laut Haufe grundsätzlich immer besser, die Blase so zu lassen wie sie ist, damit keine Keime in die Wunde eindringen können. Mitunter ist der Druck jedoch einfach zu groß oder das Ziel der Wanderung noch weit entfernt. Dann kann die Blase auch aufgestochen werden. Allerdings nur mit einer sauberen, zuvor desinfizierten Nadel. „Die Haut über der Blase sollte keinesfalls abgeschnitten werden, damit es nicht zu einer Entzündung kommt“, rät die Expertin von apomio.de. Außerdem empfiehlt sie, die Stelle mit einem Wunddesinfektionsmittel zu desinfizieren, welches bei einer Wanderung immer im Gepäck sein sollte. Anschließend sollte die aufgestochene Blase möglichst mit einem Blasenpflaster abgeklebt werden. So wird die Druckstelle zugleich abgepolstert.

Wann zum Arzt?
Im Normalfall heilen Blasen innerhalb weniger Tage wieder ab und sind kein Fall für den Arzt. Aber Achtung: Wenn aus der aufgestochenen Blase trübe, unangenehm riechende Flüssigkeit tritt oder sich der Heilungsprozess sehr in die Länge zieht, könnte es sich auch um eine ernste Entzündung handeln. Dann ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Die besten Tipps zum Vorbeugen
Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt die Gesundheitsexpertin folgende Vorbeugemaßnahmen:

– Der Schuh muss sitzen und sollte sich durch die Schnürung möglichst individuell an den Fuß anpassen lassen.

– Die Socken sollten keine Falten werfen und keine störenden Nähte haben.

– Bei langen Wanderungen sinnvoll: Statt einem Paar dicker Socken zwei Paar dünne Socken tragen, denn dann reiben die Socken aneinander und nicht am Fuß.

– Füße mit Hirschtalgcreme oder Vaseline einreiben, das mindert die Reibung.

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Unliebsame Grüße vom Essen

Sodbrennen vorbeugen oder rasch behandeln

Unliebsame Grüße vom Essen

Sodbrennen: Rat und Hilfe aus der Apotheke (Bildquelle: © pxhere)

Stuttgart – Sodbrennen ist ein stechender Schmerz, der meist von der Magengrube Richtung Brustbein aufsteigt. Ursache ist der Mageninhalt, der in die Speiseröhre gelangt. Da diese über keinen Schutz gegen die aggressive Magensäure verfügt, kann es zu krampfartigen Schmerzen kommen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg hin und zeigt auf, was Betroffene bei Sodbrennen tun können.

„Die häufigsten Ursachen für das Sodbrennen sind schweres, scharfes und hektisches Essen, viel Kaffee und Nikotin. Wer in einer kurzen Pause gestresst schnell etwas Fettiges isst und noch mit einem Kaffee nachspült, damit es noch für eine Zigarette reicht, wird wahrscheinlich danach unter saurem Aufstoßen oder Sodbrennen leiden,“ beschreibt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbands. Solchen Patienten empfiehlt der Apotheker auf eine leichtverdauliche Ernährung zu achten und eher fünf kleine Mahlzeiten täglich zu sich zu nehmen. „Das entlastet den Magen und vermindert Reizungen. Und noch ein Tipp: Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke, denn sie führen zusätzlich zum Aufstoßen. Besser ist es, wenn Sie stilles Wasser oder Kräutertees trinken“, so Gulde weiter.

Doch auch Medikamente wie Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure und auch Arzneimittel, die ätherische Öle enthalten, können zu Magenschmerzen und Sodbrennen führen. Hier empfiehlt der Apotheker die kurzfristige Einnahme von sogenannten Antazida, die die überschüssige Magensäure neutralisieren oder von Säureblockern, die die Ausschüttung von Magensäure in den Magen hemmen. Lässt das quälende Sodbrennen trotz Ernährungsumstellung und kurzfristiger Selbstmedikation nicht nach, rät Gulde zu einer medizinischen Abklärung beim Arzt. Denn auch ein nicht gut funktionierender Muskel am Mageneingang kann dazu führen, dass Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt.

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Mythos oder Wahrheit? Hilft Spucke bei Wunden?

Mythos oder Wahrheit? Hilft Spucke bei Wunden?

Speichel enthält Substanzen, die gegen Bakterien wirken.
Quelle: Alexander Jermolaev/123RF.COM

Wenn wir uns schneiden, stecken wir den Finger instinktiv in den Mund. Doch hilft der Speichel überhaupt? Oder gehen wir auf diese Weise sogar ein gesundheitliches Risiko ein? Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, verrät, was es mit unserem Speichel auf sich hat.

„Speichel ist ein wahres Wundermittel bei kleinen Verletzungen“, erklärt Marlene Haufe: „Zum einen besteht Speichel zu 99 Prozent aus Wasser, zum anderen enthält er verschiedene Substanzen, etwa Lysozym, die gegen Bakterien wirken.“ Somit ist Spucke eine gute Wahl, um Wunden zu reinigen und zu desinfizieren.

Wissenschaftler konnten außerdem belegen, dass Spucke auch die Wundheilung beschleunigt. In verschiedenen Versuchsreihen zerlegten sie den menschlichen Speichel in seine einzelnen Bestandteile. Dann prüften sie jeden einzelnen Stoff auf seine Fähigkeit, Wunden zu heilen. Dabei zeigte sich, dass das Protein Histatin nicht nur keimtötend, sondern auch heilend wirkt. „Das erklärt auch, warum Wunden im Mundraum besonders schnell heilen“, ergänzt Haufe.

Nicht nur der eigene Speichel hilft
Ob die Wunde mit dem eigenen Speichel oder dem eines anderen gereinigt und desinfiziert wird, spielt keine Rolle. Marlene Haufe weist allerdings auf eine wichtige Ausnahme hin: „Keiner der Beteiligten darf an einer Infektionskrankheit leiden.“ Der Mund ist auch mit vielen Bakterien besiedelt. Diese sind normalerweise harmlos, aber für Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie gefährlich werden. Auch bei kleinen Kindern und Babys rät die Gesundheitsexpertin zur Zurückhaltung: „Hier sollten Eltern vorsichtig sein, um nicht etwa Herpesviren auf ihre Kinder zu übertragen.“

Wer sich eine Verletzung zugezogen hat, darf also im Normalfall ohne Bedenken „seine Wunden lecken“. Allerdings empfiehlt die Gesundheitsexpertin von apomio.de, sich nicht allein auf den Speichel zu verlassen. Wenn etwa bei einer Schürfwunde viel Dreck in der Wunde ist, dann sollte diese zunächst gründlich mit Wasser gereinigt und anschließend ein Hautdesinfektionsmittel benutzt werden. Dies gehört neben Wundheilsalbe, sterilen Kompressen, Mullbinden und Pflastern nicht nur in die Hausapotheke, sondern auch bei Reisen oder Outdoor-Aktivitäten ins Gepäck

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Sommer, Sonne, Sonnenstich

Was hilft, wenn es einen erwischt hat?

Sommer, Sonne, Sonnenstich

Wer sich vor einem Sonnenstich schützen will, sollte für Schatten sorgen.

Ein herrlicher Sonnentag und dann das böse Erwachen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen & Fieber. Manchmal sogar Bewusstseinsstörungen. Wer sich zu lange in der Sonne aufhält, riskiert einen Sonnenstich. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de, erklärt, was im akuten Fall zu tun ist.

Ein Sonnenstich entsteht, wenn eine zu intensive Sonneneinstrahlung die Gehirnhäute, die sogenannten Meningen, im Kopf reizt. Da hilft auch keine Sonnencreme. Diese schützt die Haut zwar vor einem Sonnenbrand durch die gefährlichen UV-Strahlen, nicht aber gegen eine Überhitzung des Körpers durch die Infrarotstrahlen des Sonnenlichts. Typischerweise tritt ein Sonnenstich erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. „Besonders gefährdet sind Männer mit Glatze sowie Säuglinge und kleine Kinder. Ihnen fehlen die schützenden Kopfhaare“, weiß Gesundheitsexpertin Marlene Haufe von apomio.de. Bei Säuglingen und kleinen Kindern kommt hinzu, dass ihre Schädeldecke noch viel dünner und teilweise noch nicht ganz geschlossen ist. „Dadurch kann der Kopf noch schneller überhitzen“, so Haufe.

Häufige Gefahrensituationen für einen Sonnenstich entstehen dann, wenn Betroffene nicht merken, dass sie sich zu starker Sonneneinstrahlung aussetzen. Etwa beim Baden, wenn der Kopf immer wieder abgekühlt wird. Oder auch im Gebirge und bei starkem Wind, wenn die Umgebungstemperaturen trotz intensiver Sonneneinstrahlung als kühl empfunden werden. Ein ausreichender Kopfschutz durch einen hellen Hut ist somit an heißen Tagen unabdingbar. Auch die Mittagssonne sollte möglichst ganz vermieden werden, dann ist die Sonne am stärksten. Außerdem wichtig: Möglichst viel und regelmäßig Wasser trinken. „Mindestens ein halber Liter mehr als an anderen Tagen“, rät die Expertin.

Wichtigste Sofortmaßnahme: Abkühlung im Schatten
Wen es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt hat, sollte sich umgehend an einen kühlen, schattigen Ort begeben. „Achten Sie auch auf andere Menschen, vor allem Kinder, und bringen Sie diese bei Verdacht sofort in den Schatten“, rät Marlene Haufe. Dort gilt es, Kopf, Hals und Nacken mit feuchten Tüchern oder auch einer kalten Dusche zu kühlen. Aber Vorsicht: „Eis oder Kühlpacks aus dem Gefrierschrank sind ungeeignet, da sie den Körper zusätzlich belasten“, so Haufe. Betroffene sollten möglichst so liegen, dass der Oberkörper leicht erhöht ist.

Elektrolyte bringen Flüssigkeitshaushalt ins Gleichgewicht
Auch die Flüssigkeitszufuhr ist jetzt wichtig. Geeignet sind zum Beispiel Wasser und Fruchtsaftschorlen sowie leichte Brühe. Darüber hinaus empfiehlt die Gesundheitsexpertin sowohl für Kinder als auch Erwachsene die Einnahme von handelsüblichen Elektrolytlösungen, die in jeder Apotheke erhältlich sind. „Das im Elektrolytpulver enthaltene Natriumcitrat fördert die Flüssigkeitsaufnahme aus dem Darm in das Zellinnere. Außerdem unterstützt Glucose die Aufnahme der zugeführten Elektrolyte“, erklärt Haufe. „So können Flüssigkeits- und Elektrolytverluste schnell wieder ausgeglichen werden – und das trägt erheblich zum Wohlbefinden bei.“ Ihr Tipp: Elektrolytpräparate sollten in keiner Hausapotheke fehlen und gehören ins Urlaubsgepäck – sie sind auch bei Magen-Darm-Erkrankungen ein wichtiger Helfer.

Wann zum Arzt?
Handelt es sich um einen Sonnenstich, klingen die Symptome in der Regel nach kurzer Zeit wieder ab. Treten allerdings massives Erbrechen, Krämpfe, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen oder Fieber auf, sollte sofort ein Notarzt verständigt werden. Im schlimmsten Fall kann ein lebensbedrohlicher Hitzeschlag vorliegen, bei dem die gesamte Temperatur- und Kreislaufregulation des Körpers zusammenbricht.

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Schlafstörungen natürlich angehen

Mit Baldrian und Lavendel zur Ruhe kommen

Schlafstörungen natürlich angehen

Schlaflos? Apotheker helfen natürlich! (Bildquelle: © qimono/Pixabay)

Stuttgart – Dauerhaft schlechter Schlaf führt zu Energieverlust, verminderter Reaktionszeit, Reizbarkeit und Stress. Langfristig können Schlafstörungen so zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Der Körper braucht den Schlaf, um wichtige Regenerationsprozesse ablaufen lassen zu können. Wichtige Hormone und Botenstoffe werden nachts im Schlaf vom Körper gebildet. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg erklärt im Vorfeld des deutschlandweiten Tag des Schlafes (am 21. Juni 2019), was man auf natürliche Weise gegen Ein- und Durchschlafstörungen tun kann.

„Stress, Sorgen und Ängste sind häufige Ursachen von Einschlafproblemen und sie hindern einen auch daran, ruhig durchzuschlafen“, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des LAV. „Darum ist es besonders wichtig, wie wir uns vor dem Zubettgehen verhalten. Aufregende Krimis, noch schnell was fürs Büro erledigen oder aufreibende Streitgespräche sind für den Schlaf nicht förderlich.“ Betroffene sollten auf eine gute „Schlafhygiene“ achten, führt Gulde weiter aus. Darunter versteht man, dass regelmäßige Abläufe oder Rituale vor dem Schlafengehen helfen können. „Trinken Sie zum Beispiel einen beruhigenden Arzneitee aus Melisse, Baldrian und Hopfen. Machen Sie Entspannungsübungen oder einen Abendspaziergang. Vermeiden Sie abends alles, was laut und hektisch ist – und nehmen Sie Ihr Smartphone nicht mit ans Bett. Signaltöne können den Schlaf stören und das ausgestrahlte bläuliche Licht der Displays hält eher wach“, so Gulde weiter. Als erste Hilfe kann Lavendelöl auf ein Tuch geträufelt neben dem Bett verwendet werden. So inhaliert man die ganze Nacht die beruhigenden Wirkstoffe.

Für mehr Unterstützung stehen im nächsten Schritt pflanzliche Schlafmittel zur Verfügung. Diese enthalten ebenfalls Wirkstoffe aus Baldrian, Hopfen, Melisse oder auch aus der Passionsblume. Apotheken beraten, welches Mittel zur bestehenden Störung passt. „Baldrian hilft zum Beispiel dabei, das „Gedankenkarussell“ zu stoppen, das einen am Einschlafen hindert. Lavendel und auch die Passionsblume helfen Menschen, die aus Sorge oder Angst nicht schlafen können“, weiß Apotheker Gulde. Diese pflanzlichen Schlafmittel gibt es als Kapseln und Tabletten. In der Form sind sie höher und exakter dosierbar als im Tee. Vom langfristigen Gebrauch chemischer Wirkstoffe in Schlafmitteln ohne ärztliche Verordnung, rät Christoph Gulde entschieden ab. „Gerade chemische Schlafmittel führen schnell zu Abhängigkeiten. Betroffene können ohne diese Hilfen auf Sicht gar nicht mehr schlafen und benötigen immer höhere Dosierungen: Ein Teufelskreis beginnt.“ Außerdem bergen sie die Gefahr von einem sogenannten Hangover. Die Menschen sind morgens noch schläfrig und benommen, was im Verkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen zur Gefährdung wird.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Neue Studie über Nebenwirkungen von Medikamenten

Neue Studie über Nebenwirkungen von Medikamenten

Jeder zweite Deutsche litt bereits unter Nebenwirkungen. Doch viele ignorieren den Beipackzettel oder nehmen die Risiken bei bestimmten Medikamenten bewusst in Kauf. Eine neue Studie hat nun das Bewusstsein und den Umgang der Deutschen mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen untersucht.

Sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden pro Jahr unter Nebenwirkungen von Medikamenten, jeder Zweite war bereits selbst betroffen. Das Münchner MedTech-Unternehmen Medikura Digital Health GmbH, das das Online-Portal Nebenwirkungen.de betreibt, hat eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, die das Bewusstsein für Nebenwirkungen und den Umgang mit Arzneimitteln untersucht – mit überraschenden Ergebnissen. Nur 19 Prozent lesen vor der Einnahme von Medikamenten die Packungsbeilage und informieren sich über bekannte Nebenwirkungen. 70 Prozent der Befragten äußerten ihre Sorge vor möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten und knapp die Hälfte hat aufgrund dessen bereits auf Alternativmedizin zurückgegriffen. Darüber hinaus wurden Frauen in Bezug auf Verhütungsmittel und deren Nebenwirkungen befragt. Über 70 Prozent der Befragten hat die Pille bereits aufgrund von Beschwerden gewechselt, über ein Viertel bereits mehrfach. 46 Prozent der befragten Männer würden bei Erektionsschwierigkeiten auf Potenzmittel zurückgreifen, obwohl 40 Prozent die Gefahr für Nebenwirkungen als hoch einschätzt. Für die Studie wurden deutschlandweit 1535 Frauen und Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren befragt. Die gesamte Studie sowie die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse steht hier zur Verfügung.

Nur jeder vierte Deutsche liest die Packungsbeilage
„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Den bekannten Satz aus der Arzneimittelwerbung kennt wohl jeder. Wirklich ernst genommen wird sie von den wenigsten. Lediglich 24 Prozent der Befragten lesen den Beipackzettel von verschreibungspflichtigen Medikamenten, bei rezeptfreien Arzneimitteln sind es sogar nur 19 Prozent. Dennoch gaben über ein Drittel der Befragten an, dass sie die Auflistung der Nebenwirkungen schon einmal von der Einnahme eines Medikaments abgehalten habe.

Nebenwirkungen der Pille: Frauen wechseln häufig die Präparate
Kopfschmerzen, Zwischenblutung, Übelkeit: Die Liste der Nebenwirkungen der Pille ist lang und führt bei über zwei Drittel der betroffenen Frauen dazu, dass sie das Präparat wechseln. 45 Prozent der Frauen, die die Pille einnehmen, haben sie bereits aufgrund von Nebenwirkungen gewechselt, über 25 Prozent bereits mehrfach.

Nebenwirkungen von Potenzmitteln: Männer nehmen die Risiken in Kauf
Fast die Hälfte aller befragten Männer würde bei Erektionsschwierigkeiten zu Potenzmitteln greifen. Das Risiko von Nebenwirkungen ist den meisten durchaus bewusst: 40 Prozent schätzen die Gefahr als hoch oder sehr hoch ein. Knapp 60 Prozent geben an, dass sie bereit wären, das Risiko von Nebenwirkungen einzugehen, wenn sie auf Potenzmittel zurückgreifen müssten.

Meldung von Nebenwirkungen
Anders als bei der Packungsbeilage halten sich die Studienteilnehmer durchaus an die Arzneimittelwerbung. 85 Prozent der Befragten, die an einer Nebenwirkung litten, teilten diese ihrem Arzt mit. 20 Prozent wandten sich an den Apotheker und nur 12 Prozent wählten den Weg über den Hersteller. Die Mehrheit der Befragten wäre bereit, Nebenwirkungen einfach online zu melden, wenn es eine entsprechende Möglichkeit dafür gibt. „Mit unserem Portal Nebenwirkungen.de setzen wir genau an dieser Stelle an und ermöglichen es Patienten, Ärzten und Apothekern mit einem integrierten Meldesystem Arzneimittelrisiken einfach und digital zu melden“, sagt Dr. Friderike Bruchmann, Geschäftsführerin von Medikura Digital Health GmbH.

Die Online-Plattform Nebenwirkungen.de gehört zur Medikura Digital Health GmbH, die im Dezember 2017 von Dr. Friderike Bruchmann, Dr. Philipp Nägelein und Tobias Nendel in München gegründet wurde. Über Nebenwirkungen.de können sich Menschen, die unter Nebenwirkungen von Medikamenten leiden, über bereits gemeldete Fälle informieren und ihren eigenen Verdachtsfall schnell, einfach und direkt beim Arzneimittelhersteller melden und den Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens einbinden.

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Onlineshop macht stationäre Apotheken zur starken Marke

Elisana-Apotheke in Gelsenkirchen und Dorsten

Onlineshop macht stationäre Apotheken zur starken Marke

Simon und Gerrit Nattler, Inhaber der Elisana-Apotheke (Bildquelle: Elisana Apotheken)

Nürnberg: Der Apotheke vor Ort wird seit vielen Jahren das Ende vorausgesagt. Als eine der Hauptursachen für das „Apothekensterben“ gilt der Onlinehandel. Die familiengeführten Elisana-Apotheken in Gelsenkirchen und Dorsten zeigen ein anderes Bild: Hier ist es gerade der Onlinevertrieb, der die stationären Apotheken vor Ort stärkt.

2011 zählten Simon und Gerrit Nattler zu den ersten Apothekern, die ihr Geschäft auf das Internet ausweiteten. „Wir haben damals vor allem an uns selbst als Kunden gedacht: Wir würden unsere Arzneimittel auch online einkaufen. Aber eben nicht nur“, sagt Simon Nattler. Er ist überzeugt: „Es gibt nicht den reinen Onlinekunden und denjenigen, der ausschließlich in seine Apotheke vor Ort geht. Die meisten Menschen wollen beide Kanäle nutzen.“

Preisvergleich als digitales Schaufenster für Internetapotheke
Ganz nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ betrachteten die beiden Apotheker den neuen Vertriebskanal von Beginn an längst nicht nur als Nebenbei-Geschäft, das sich aus ihren Apotheken in Gelsenkirchen und Dorsten heraus erledigen lässt, sondern als eigenständiges Geschäftsfeld. Das bedeutete eigene Räumlichkeiten, ein komplettes Versandlager, zwei zusätzliche Mitarbeiter – und mit „Elisana“ einen eigenen, unverwechselbaren Namen. Denn Elisabeth-Apotheken – so hießen ihre sechs Apotheken damals – gibt es in jeder Stadt. Die Herangehensweise der Nattlers zahlte sich schnell aus. „Der überregionale Handel florierte von Beginn an“, so Gerrit Nattler: „Preisvergleichsportale wie apomio.de haben dazu beigetragen, dass wir schnell in ganz Deutschland sichtbar waren. Für uns sind sie das entscheidende Schaufenster im Internet.“ Auf einen Preiskampf mussten sich die Apotheker dafür nicht einlassen. „Auch wenn das viele denken: Die Versandriesen sind keineswegs immer besonders günstig“, so die Erfahrung des Inhabers.

Die Vision: den Kunden das Beste aus zwei Welten bieten
Trotz des schnell einsetzenden Erfolges verloren die beiden Apotheker ihre langfristige Vision nicht aus den Augen: sich vor allem vor Ort als starke Marke zu etablieren. „Wir können mit Services überzeugen, die reine Versandhändler nicht anbieten können“, erklärt Simon Nattler und verweist auf Click & Collect, Same-Day-Lieferung sowie persönliche Beratung in den sechs Apotheken. „Damit sind wir regional klar im Vorteil.“ Mittlerweile beschäftigen sie elf Mitarbeiter im Versand – wobei der Anteil von Bestellungen aus der Region immer größer wird. Dabei kam den Apothekern auch zugute, dass Lebensmittelhändler wie Rewe das Einkaufsverhalten ihrer Kunden mit großer Marketing-Power in neue Bahnen lenkten und Services wie Click & Collect sowie Same-Day-Lieferung durch lokale Händler bekannt machten. Außerdem erleben die Nattlers häufig folgendes Szenario: Viele Kunden kommen für eine ausführliche Beratung in die Apotheke, möchten sich allerdings nicht sofort entscheiden. Wenn sie sich dann zuhause auf ein Produkt festgelegt haben, möchten sie wiederum nicht noch einmal zurück in die Apotheke gehen. „Durch den Onlineshop bleiben uns diese Kunden erhalten“, sagt Simon Nattler. Zunehmende Bekanntheit für ihre Vorort-Services erhalten sie auch durch apomio.de. Hier können Kunden nicht nur nach den günstigsten Preisen für ihre Medizinprodukte suchen, sondern auch gezielt nach Apotheken in der Nähe, die eine Selbstabholung von reservierten Produkten anbieten.

Stärkung des stationären Handels
Simon Nattler ist überzeugt davon, dass ein Onlineshop ein absoluter Mehrwert für jede stationäre Apotheke sein kann. Zumal aus seiner Sicht der Markt groß genug ist, dass auch kleine Apotheken profitieren können. Allerdings nur, gibt der Geschäftsführer zu bedenken, wenn der Versandhandel mit vollem Engagement betrieben wird: „Ein schlechter Onlineshop schadet dem Renommee der stationären Apotheke.“ So legen die Nattlers zum Beispiel viel Wert darauf, ihr persönliches Fachwissen auch im Internet einzubringen, statt einfach nur die Produktbeschreibungen der Hersteller zu übernehmen. Durch den Erfolg ihres Onlineshops konnten sie sich mit ihrem Apothekennetzwerk als moderner, kundenorientierter Gesundheitsdienstleister positionieren. Daher war es nur konsequent, 2016 den Namen der sechs als Elisabeth-Apotheken gegründeten Filialen in Dorsten und Gelsenkirchen an den Namen des Onlineshops Elisana anzupassen.

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Das digitale Vergleichsportal apomio.de stellt transparent und unabhängig die tagesaktuellen Preise der Produkte von über 90 Versandapotheken gegenüber. Das Portal ist keine Apotheke, sondern vermittelt Kaufinteressenten. Sie erhalten eine Übersicht, welche Apotheke für ihren gesamten Warenkorb am günstigsten ist und werden direkt per Mausklick an die jeweiligen Versandapotheken weitergeleitet. Auf dem Portal werden ausschließlich Apotheken aufgeführt, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und eine Lizenz für den Internet-Verkauf haben. apomio.de finanziert sich über die Abrechnungen mit den Versandapotheken auf cost-per-click-Basis sowie auf cost-per-order-Basis. Für Verbraucher ist die Nutzung des Portals kostenfrei. Kaufinteressenten in Österreich erreichen das Portal unter apomio.at. Das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg wurde 2014 von der Müller Medien-Unternehmensfamilie übernommen.

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