Schlagwort: Arzneimittel

Zahnpflege – Nur bürsten allein genügt nicht

Spülungen, Zahnseide, Interdental-Bürsten richtig anwenden

Zahnpflege - Nur bürsten allein genügt nicht

Apotheken beraten: Zur Zahnpflege gehört auch Zahnseide oder Interdental-Bürsten (Bildquelle: © pxhere)

Stuttgart – Das Zähneputzen bleibt in der täglichen Mundhygiene wichtigster Bestandteil. Eine gute und sorgfältige Mundhygiene beugt Zahnerkrankungen und anderen Erkrankungen im Mundraum vor. Was alles dazu gehört, was dabei sinnvoll ist und was nicht erläutert der Landesapothekerverband Baden-Württemberg rund um den Tag der Zahngesundheit am 25. September 2019.

Durch nichts anderes lässt sich das Zähneputzen ersetzen und stellt damit die Basis der gesamten Zahnpflege dar. Mindestens zweimal täglich rund 3 Minuten lang sollten die Zähne mit einer Bürste von Essensresten und Zahnbelägen gesäubert werden. Da circa ein Drittel der Zahnoberfläche zwischen den Zähnen liegt, muss dieser Bereich besonders gereinigt werden. „Um den gesamten Zahn von schädlichen Zahnbelägen, dem sogenannten Plaque, zu befreien, empfehle ich für die Zwischenräume Interdental-Bürsten und Zahnseide. Mit der Zahnbürste allein, kommt man dort nicht hin. Die Beläge sind der Nährboden für Bakterien und diese verursachen Karies, Zahnfleischentzündungen und sind häufig auch die Ursache für Mundgeruch“, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Interdental-Bürsten gibt es in unterschiedlichen Größen und es ist möglich, dass man mehrere Größen braucht, weil die Abstände zwischen den Zähnen variieren. In sehr enge Zahnzwischenräume gelangt man hin-gegen mit Zahnseide besser.

„Zur Ergänzung der Zahnhygiene kann am Ende eine Mundspülung erfolgen. Sie kann bei Zahnfleischentzündungen unterstützend helfen. Sie ist aber nie Ersatz für das Zähneputzen“, gibt der Apotheker zu bedenken.

Besondere Pflege benötigen die ersten Zähne bei Kleinkindern und die dritten Zähne. Auch hier beraten Apotheken wie geputzt werden soll. Ebenso geben Apotheken Tipps, worauf bei der Einnahme von Arzneimitteln zu achten ist. Patienten, die Asthmasprays mit Kortison verwenden oder Blutgerinnungshemmer einnehmen, sollten ein besonderes Augenmerk auf ihre Zahnpflege haben. Generell sollte die Zahnbürste nach dem Putzen gründlich ausgespült werden und schnell trocknen können, um Bakterien in der Bürste zu vermeiden. Nach drei Monaten muss die Bürste ausgetauscht werden. Die Borsten sind dann ausgeleiert, der Reinigungseffekt lässt nach und eine neue Bürste wird fällig.

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Das große Krabbeln

Läusebefall bei Kindern und Jugendlichen

Das große Krabbeln

Apotheken erklären: Läuse springen nicht, sie krabbeln von Kopf zu Kopf (Bildquelle: © OpenClipart-Vectors/Pixabay)

Mainz – Täglich stecken sich zahlreiche Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene mit Kopfläusen an. Der Mensch ist der einzige Wirt des win-zigen Parasiten, der sich am liebsten in den Haaren eines Menschen aufhält und sich von dessen Blut ernährt. Läuse haben keine Flügel, sie können nicht fliegen und sie springen auch nicht. Sie krabbeln von Haar zu Haar, von Kopf zu Kopf: So kommt es, dass meist Kinder im Alter zwischen fünf und 13 Jahren betroffen sind. Sie stecken beim Lernen oder Spielen die Köpfe zusammen oder kuscheln gemeinsam auf einem Kissen. Betroffene erkennen einen Befall am Juckreiz – doch nicht immer tritt dieses Symptom auf. Die gute Nachricht ist, dass die Haare der Betroffenen nicht mehr abgeschnitten werden müssen, wie das früher noch der Fall war. Heute gibt es wirksame und recht einfache Mittel zur Behandlung gegen die Parasiten, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz.

Eltern die vom Kindergarten oder der Schule informiert wurden, dass es Läuse in der Einrichtung gibt, sollten alle Familienmitglieder sorgfältig auf einen möglichen Befall hin kontrollieren. Dies geschieht am besten mit Hilfe eines Nissenkamms. Mit diesem wird das feuchte Haar Strähne für Strähne auf Läuse und deren Eier, die Nissen, geprüft. Der Kamm wird nach jeder Strähne auf einem Küchentuch abgestreift, um die Läuse besser sehen zu können. Wurde eine Laus entdeckt, sollte die ganze Familie mit einem Läusemittel behandelt werden. „Es stehen physikalische, chemische und natürliche Läuseshampoos zur Verfügung“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „In den chemischen sind Insektizide oder Nervengifte enthalten. Durch deren häufigen Einsatz bestehen schon viele Resistenzen. Deshalb empfehle ich meist ein Mittel mit Silicon-Ölen. Diese wirken auf physikalische Weise und sind sehr effektiv. Die Atemsysteme der Läuse und Nissen werden verschlossen und sie sterben ab. Wichtig bei allen ist, dass alle Haare gleichmäßig mit dem Mittel benetzt sind und unbedingt die Einwirkzeit eingehalten wird. Nissen und Läuse werden mit einem Nissenkamm entfernt. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt außerdem, die Anwendung am neunten Tag zu wiederholen, um eventuell geschlüpfte Larven abzutöten.“ Im Internet finden sich in Foren viele vermeintliche Tipps, was gegen Läusebefall helfen soll. Spülungen mit Essig oder mit Teebaumöl finden sich dort wie Saunagänge für Betroffene oder 45 Minuten unter der heißen Trockenhaube. „Solche Maßnahmen führen nicht zum Erfolg. Bevor die Läuse unter Trockenhaube Schaden nehmen, kommt es schlimmstenfalls zu Verbrennungen an der Kopfhaut von Kindern“, warnt Apothekerin Engel-Djabarian.

Bei einem Läusebefall rücken nicht nur die Haare ins Blickfeld: Wer ganz sicher gehen will kann alles was waschbar ist, wie Mützen, Bettwäsche oder auch manche Kuscheltiere bei 60 Grad in die Waschmaschine geben. Es reicht aber auch aus, alles für mindestens drei Tage in einen Plastikbeutel zu geben. Die Läuse sterben dann ab. Kämme, Bürsten und Haargummis können in einer heißen Seifenlauge von Läusen befreit werden.

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Blasen am Fuß – was tun?

Wandern ohne Leiden

Blasen am Fuß - was tun?

Bei ersten Anzeichen von Blasen hilft es, schnell zu handeln. (Bildquelle: Fabio Formaggio/123RF.COM)

Nürnberg, den 18. Juli 2018: Eine Blase am Fuß – und aus der schönsten Wanderung wird eine echte Leidenstour. Auch das Eintragen neuer Schuhe oder eine Partynacht auf High Heels enden nicht selten mit überaus schmerzhaften Druckstellen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Tipps, was man schon bei den ersten Anzeichen von Scheuer- oder Druckstellen tun sollte und welche Maßnahmen helfen, wenn es dennoch zu einer Blase kommt.

Wenn der Fuß bei langen Märschen oder beim Sport am Strumpf oder Schuh reibt, dann ist die nächste Blase meist nicht weit entfernt. „Blasen entstehen, wenn sich durch dauerhaften Druck oder Reibung die obere gegen die untere Hautschicht verschiebt, bis sich die beiden voneinander lösen“, erklärt Marlene Haufe. „Der entstandene Hohlraum füllt sich dann mit Gewebeflüssigkeit oder in schlimmeren Fällen sogar mit Blut.“ Begünstigt wird dieser Prozess durch Feuchtigkeit und Wärme.

Blasen im Anfangsstadium verhindern
Die Gesundheitsexpertin rät, schon bei den ersten Anzeichen sofort aktiv zu werden: „So lassen sich Blasen oft noch verhindern.“ Sobald man die ersten Scheuer- oder Druckstellen spürt, empfiehlt es sich, diese abzukleben, etwa mit Tape oder einem speziellen Blasenpflaster. Auf keinen Fallen sollten Wanderer zu einem normalen Wundpflaster greifen. „Diese liegen an der gereizten Stelle nicht fest auf und verursachen somit im Zweifelsfall nur noch mehr Reibung“, weiß Haufe. Auch Hirschtalgcreme oder Vaseline können in diesem frühen Stadium helfen.

Blasen aufstechen oder nicht?
Wenn es einen doch erwischt hat, dann ist es laut Haufe grundsätzlich immer besser, die Blase so zu lassen wie sie ist, damit keine Keime in die Wunde eindringen können. Mitunter ist der Druck jedoch einfach zu groß oder das Ziel der Wanderung noch weit entfernt. Dann kann die Blase auch aufgestochen werden. Allerdings nur mit einer sauberen, zuvor desinfizierten Nadel. „Die Haut über der Blase sollte keinesfalls abgeschnitten werden, damit es nicht zu einer Entzündung kommt“, rät die Expertin von apomio.de. Außerdem empfiehlt sie, die Stelle mit einem Wunddesinfektionsmittel zu desinfizieren, welches bei einer Wanderung immer im Gepäck sein sollte. Anschließend sollte die aufgestochene Blase möglichst mit einem Blasenpflaster abgeklebt werden. So wird die Druckstelle zugleich abgepolstert.

Wann zum Arzt?
Im Normalfall heilen Blasen innerhalb weniger Tage wieder ab und sind kein Fall für den Arzt. Aber Achtung: Wenn aus der aufgestochenen Blase trübe, unangenehm riechende Flüssigkeit tritt oder sich der Heilungsprozess sehr in die Länge zieht, könnte es sich auch um eine ernste Entzündung handeln. Dann ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Die besten Tipps zum Vorbeugen
Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt die Gesundheitsexpertin folgende Vorbeugemaßnahmen:

– Der Schuh muss sitzen und sollte sich durch die Schnürung möglichst individuell an den Fuß anpassen lassen.

– Die Socken sollten keine Falten werfen und keine störenden Nähte haben.

– Bei langen Wanderungen sinnvoll: Statt einem Paar dicker Socken zwei Paar dünne Socken tragen, denn dann reiben die Socken aneinander und nicht am Fuß.

– Füße mit Hirschtalgcreme oder Vaseline einreiben, das mindert die Reibung.

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Unliebsame Grüße vom Essen

Sodbrennen vorbeugen oder rasch behandeln

Unliebsame Grüße vom Essen

Sodbrennen: Rat und Hilfe aus der Apotheke (Bildquelle: © pxhere)

Stuttgart – Sodbrennen ist ein stechender Schmerz, der meist von der Magengrube Richtung Brustbein aufsteigt. Ursache ist der Mageninhalt, der in die Speiseröhre gelangt. Da diese über keinen Schutz gegen die aggressive Magensäure verfügt, kann es zu krampfartigen Schmerzen kommen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg hin und zeigt auf, was Betroffene bei Sodbrennen tun können.

„Die häufigsten Ursachen für das Sodbrennen sind schweres, scharfes und hektisches Essen, viel Kaffee und Nikotin. Wer in einer kurzen Pause gestresst schnell etwas Fettiges isst und noch mit einem Kaffee nachspült, damit es noch für eine Zigarette reicht, wird wahrscheinlich danach unter saurem Aufstoßen oder Sodbrennen leiden,“ beschreibt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbands. Solchen Patienten empfiehlt der Apotheker auf eine leichtverdauliche Ernährung zu achten und eher fünf kleine Mahlzeiten täglich zu sich zu nehmen. „Das entlastet den Magen und vermindert Reizungen. Und noch ein Tipp: Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke, denn sie führen zusätzlich zum Aufstoßen. Besser ist es, wenn Sie stilles Wasser oder Kräutertees trinken“, so Gulde weiter.

Doch auch Medikamente wie Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure und auch Arzneimittel, die ätherische Öle enthalten, können zu Magenschmerzen und Sodbrennen führen. Hier empfiehlt der Apotheker die kurzfristige Einnahme von sogenannten Antazida, die die überschüssige Magensäure neutralisieren oder von Säureblockern, die die Ausschüttung von Magensäure in den Magen hemmen. Lässt das quälende Sodbrennen trotz Ernährungsumstellung und kurzfristiger Selbstmedikation nicht nach, rät Gulde zu einer medizinischen Abklärung beim Arzt. Denn auch ein nicht gut funktionierender Muskel am Mageneingang kann dazu führen, dass Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt.

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Mythos oder Wahrheit? Hilft Spucke bei Wunden?

Mythos oder Wahrheit? Hilft Spucke bei Wunden?

Speichel enthält Substanzen, die gegen Bakterien wirken.
Quelle: Alexander Jermolaev/123RF.COM

Wenn wir uns schneiden, stecken wir den Finger instinktiv in den Mund. Doch hilft der Speichel überhaupt? Oder gehen wir auf diese Weise sogar ein gesundheitliches Risiko ein? Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, verrät, was es mit unserem Speichel auf sich hat.

„Speichel ist ein wahres Wundermittel bei kleinen Verletzungen“, erklärt Marlene Haufe: „Zum einen besteht Speichel zu 99 Prozent aus Wasser, zum anderen enthält er verschiedene Substanzen, etwa Lysozym, die gegen Bakterien wirken.“ Somit ist Spucke eine gute Wahl, um Wunden zu reinigen und zu desinfizieren.

Wissenschaftler konnten außerdem belegen, dass Spucke auch die Wundheilung beschleunigt. In verschiedenen Versuchsreihen zerlegten sie den menschlichen Speichel in seine einzelnen Bestandteile. Dann prüften sie jeden einzelnen Stoff auf seine Fähigkeit, Wunden zu heilen. Dabei zeigte sich, dass das Protein Histatin nicht nur keimtötend, sondern auch heilend wirkt. „Das erklärt auch, warum Wunden im Mundraum besonders schnell heilen“, ergänzt Haufe.

Nicht nur der eigene Speichel hilft
Ob die Wunde mit dem eigenen Speichel oder dem eines anderen gereinigt und desinfiziert wird, spielt keine Rolle. Marlene Haufe weist allerdings auf eine wichtige Ausnahme hin: „Keiner der Beteiligten darf an einer Infektionskrankheit leiden.“ Der Mund ist auch mit vielen Bakterien besiedelt. Diese sind normalerweise harmlos, aber für Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie gefährlich werden. Auch bei kleinen Kindern und Babys rät die Gesundheitsexpertin zur Zurückhaltung: „Hier sollten Eltern vorsichtig sein, um nicht etwa Herpesviren auf ihre Kinder zu übertragen.“

Wer sich eine Verletzung zugezogen hat, darf also im Normalfall ohne Bedenken „seine Wunden lecken“. Allerdings empfiehlt die Gesundheitsexpertin von apomio.de, sich nicht allein auf den Speichel zu verlassen. Wenn etwa bei einer Schürfwunde viel Dreck in der Wunde ist, dann sollte diese zunächst gründlich mit Wasser gereinigt und anschließend ein Hautdesinfektionsmittel benutzt werden. Dies gehört neben Wundheilsalbe, sterilen Kompressen, Mullbinden und Pflastern nicht nur in die Hausapotheke, sondern auch bei Reisen oder Outdoor-Aktivitäten ins Gepäck

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Sommer, Sonne, Sonnenstich

Was hilft, wenn es einen erwischt hat?

Sommer, Sonne, Sonnenstich

Wer sich vor einem Sonnenstich schützen will, sollte für Schatten sorgen.

Ein herrlicher Sonnentag und dann das böse Erwachen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen & Fieber. Manchmal sogar Bewusstseinsstörungen. Wer sich zu lange in der Sonne aufhält, riskiert einen Sonnenstich. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de, erklärt, was im akuten Fall zu tun ist.

Ein Sonnenstich entsteht, wenn eine zu intensive Sonneneinstrahlung die Gehirnhäute, die sogenannten Meningen, im Kopf reizt. Da hilft auch keine Sonnencreme. Diese schützt die Haut zwar vor einem Sonnenbrand durch die gefährlichen UV-Strahlen, nicht aber gegen eine Überhitzung des Körpers durch die Infrarotstrahlen des Sonnenlichts. Typischerweise tritt ein Sonnenstich erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. „Besonders gefährdet sind Männer mit Glatze sowie Säuglinge und kleine Kinder. Ihnen fehlen die schützenden Kopfhaare“, weiß Gesundheitsexpertin Marlene Haufe von apomio.de. Bei Säuglingen und kleinen Kindern kommt hinzu, dass ihre Schädeldecke noch viel dünner und teilweise noch nicht ganz geschlossen ist. „Dadurch kann der Kopf noch schneller überhitzen“, so Haufe.

Häufige Gefahrensituationen für einen Sonnenstich entstehen dann, wenn Betroffene nicht merken, dass sie sich zu starker Sonneneinstrahlung aussetzen. Etwa beim Baden, wenn der Kopf immer wieder abgekühlt wird. Oder auch im Gebirge und bei starkem Wind, wenn die Umgebungstemperaturen trotz intensiver Sonneneinstrahlung als kühl empfunden werden. Ein ausreichender Kopfschutz durch einen hellen Hut ist somit an heißen Tagen unabdingbar. Auch die Mittagssonne sollte möglichst ganz vermieden werden, dann ist die Sonne am stärksten. Außerdem wichtig: Möglichst viel und regelmäßig Wasser trinken. „Mindestens ein halber Liter mehr als an anderen Tagen“, rät die Expertin.

Wichtigste Sofortmaßnahme: Abkühlung im Schatten
Wen es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt hat, sollte sich umgehend an einen kühlen, schattigen Ort begeben. „Achten Sie auch auf andere Menschen, vor allem Kinder, und bringen Sie diese bei Verdacht sofort in den Schatten“, rät Marlene Haufe. Dort gilt es, Kopf, Hals und Nacken mit feuchten Tüchern oder auch einer kalten Dusche zu kühlen. Aber Vorsicht: „Eis oder Kühlpacks aus dem Gefrierschrank sind ungeeignet, da sie den Körper zusätzlich belasten“, so Haufe. Betroffene sollten möglichst so liegen, dass der Oberkörper leicht erhöht ist.

Elektrolyte bringen Flüssigkeitshaushalt ins Gleichgewicht
Auch die Flüssigkeitszufuhr ist jetzt wichtig. Geeignet sind zum Beispiel Wasser und Fruchtsaftschorlen sowie leichte Brühe. Darüber hinaus empfiehlt die Gesundheitsexpertin sowohl für Kinder als auch Erwachsene die Einnahme von handelsüblichen Elektrolytlösungen, die in jeder Apotheke erhältlich sind. „Das im Elektrolytpulver enthaltene Natriumcitrat fördert die Flüssigkeitsaufnahme aus dem Darm in das Zellinnere. Außerdem unterstützt Glucose die Aufnahme der zugeführten Elektrolyte“, erklärt Haufe. „So können Flüssigkeits- und Elektrolytverluste schnell wieder ausgeglichen werden – und das trägt erheblich zum Wohlbefinden bei.“ Ihr Tipp: Elektrolytpräparate sollten in keiner Hausapotheke fehlen und gehören ins Urlaubsgepäck – sie sind auch bei Magen-Darm-Erkrankungen ein wichtiger Helfer.

Wann zum Arzt?
Handelt es sich um einen Sonnenstich, klingen die Symptome in der Regel nach kurzer Zeit wieder ab. Treten allerdings massives Erbrechen, Krämpfe, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen oder Fieber auf, sollte sofort ein Notarzt verständigt werden. Im schlimmsten Fall kann ein lebensbedrohlicher Hitzeschlag vorliegen, bei dem die gesamte Temperatur- und Kreislaufregulation des Körpers zusammenbricht.

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Schlafstörungen natürlich angehen

Mit Baldrian und Lavendel zur Ruhe kommen

Schlafstörungen natürlich angehen

Schlaflos? Apotheker helfen natürlich! (Bildquelle: © qimono/Pixabay)

Stuttgart – Dauerhaft schlechter Schlaf führt zu Energieverlust, verminderter Reaktionszeit, Reizbarkeit und Stress. Langfristig können Schlafstörungen so zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Der Körper braucht den Schlaf, um wichtige Regenerationsprozesse ablaufen lassen zu können. Wichtige Hormone und Botenstoffe werden nachts im Schlaf vom Körper gebildet. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg erklärt im Vorfeld des deutschlandweiten Tag des Schlafes (am 21. Juni 2019), was man auf natürliche Weise gegen Ein- und Durchschlafstörungen tun kann.

„Stress, Sorgen und Ängste sind häufige Ursachen von Einschlafproblemen und sie hindern einen auch daran, ruhig durchzuschlafen“, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des LAV. „Darum ist es besonders wichtig, wie wir uns vor dem Zubettgehen verhalten. Aufregende Krimis, noch schnell was fürs Büro erledigen oder aufreibende Streitgespräche sind für den Schlaf nicht förderlich.“ Betroffene sollten auf eine gute „Schlafhygiene“ achten, führt Gulde weiter aus. Darunter versteht man, dass regelmäßige Abläufe oder Rituale vor dem Schlafengehen helfen können. „Trinken Sie zum Beispiel einen beruhigenden Arzneitee aus Melisse, Baldrian und Hopfen. Machen Sie Entspannungsübungen oder einen Abendspaziergang. Vermeiden Sie abends alles, was laut und hektisch ist – und nehmen Sie Ihr Smartphone nicht mit ans Bett. Signaltöne können den Schlaf stören und das ausgestrahlte bläuliche Licht der Displays hält eher wach“, so Gulde weiter. Als erste Hilfe kann Lavendelöl auf ein Tuch geträufelt neben dem Bett verwendet werden. So inhaliert man die ganze Nacht die beruhigenden Wirkstoffe.

Für mehr Unterstützung stehen im nächsten Schritt pflanzliche Schlafmittel zur Verfügung. Diese enthalten ebenfalls Wirkstoffe aus Baldrian, Hopfen, Melisse oder auch aus der Passionsblume. Apotheken beraten, welches Mittel zur bestehenden Störung passt. „Baldrian hilft zum Beispiel dabei, das „Gedankenkarussell“ zu stoppen, das einen am Einschlafen hindert. Lavendel und auch die Passionsblume helfen Menschen, die aus Sorge oder Angst nicht schlafen können“, weiß Apotheker Gulde. Diese pflanzlichen Schlafmittel gibt es als Kapseln und Tabletten. In der Form sind sie höher und exakter dosierbar als im Tee. Vom langfristigen Gebrauch chemischer Wirkstoffe in Schlafmitteln ohne ärztliche Verordnung, rät Christoph Gulde entschieden ab. „Gerade chemische Schlafmittel führen schnell zu Abhängigkeiten. Betroffene können ohne diese Hilfen auf Sicht gar nicht mehr schlafen und benötigen immer höhere Dosierungen: Ein Teufelskreis beginnt.“ Außerdem bergen sie die Gefahr von einem sogenannten Hangover. Die Menschen sind morgens noch schläfrig und benommen, was im Verkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen zur Gefährdung wird.

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Neue Studie über Nebenwirkungen von Medikamenten

Neue Studie über Nebenwirkungen von Medikamenten

Jeder zweite Deutsche litt bereits unter Nebenwirkungen. Doch viele ignorieren den Beipackzettel oder nehmen die Risiken bei bestimmten Medikamenten bewusst in Kauf. Eine neue Studie hat nun das Bewusstsein und den Umgang der Deutschen mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen untersucht.

Sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden pro Jahr unter Nebenwirkungen von Medikamenten, jeder Zweite war bereits selbst betroffen. Das Münchner MedTech-Unternehmen Medikura Digital Health GmbH, das das Online-Portal Nebenwirkungen.de betreibt, hat eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, die das Bewusstsein für Nebenwirkungen und den Umgang mit Arzneimitteln untersucht – mit überraschenden Ergebnissen. Nur 19 Prozent lesen vor der Einnahme von Medikamenten die Packungsbeilage und informieren sich über bekannte Nebenwirkungen. 70 Prozent der Befragten äußerten ihre Sorge vor möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten und knapp die Hälfte hat aufgrund dessen bereits auf Alternativmedizin zurückgegriffen. Darüber hinaus wurden Frauen in Bezug auf Verhütungsmittel und deren Nebenwirkungen befragt. Über 70 Prozent der Befragten hat die Pille bereits aufgrund von Beschwerden gewechselt, über ein Viertel bereits mehrfach. 46 Prozent der befragten Männer würden bei Erektionsschwierigkeiten auf Potenzmittel zurückgreifen, obwohl 40 Prozent die Gefahr für Nebenwirkungen als hoch einschätzt. Für die Studie wurden deutschlandweit 1535 Frauen und Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren befragt. Die gesamte Studie sowie die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse steht hier zur Verfügung.

Nur jeder vierte Deutsche liest die Packungsbeilage
„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Den bekannten Satz aus der Arzneimittelwerbung kennt wohl jeder. Wirklich ernst genommen wird sie von den wenigsten. Lediglich 24 Prozent der Befragten lesen den Beipackzettel von verschreibungspflichtigen Medikamenten, bei rezeptfreien Arzneimitteln sind es sogar nur 19 Prozent. Dennoch gaben über ein Drittel der Befragten an, dass sie die Auflistung der Nebenwirkungen schon einmal von der Einnahme eines Medikaments abgehalten habe.

Nebenwirkungen der Pille: Frauen wechseln häufig die Präparate
Kopfschmerzen, Zwischenblutung, Übelkeit: Die Liste der Nebenwirkungen der Pille ist lang und führt bei über zwei Drittel der betroffenen Frauen dazu, dass sie das Präparat wechseln. 45 Prozent der Frauen, die die Pille einnehmen, haben sie bereits aufgrund von Nebenwirkungen gewechselt, über 25 Prozent bereits mehrfach.

Nebenwirkungen von Potenzmitteln: Männer nehmen die Risiken in Kauf
Fast die Hälfte aller befragten Männer würde bei Erektionsschwierigkeiten zu Potenzmitteln greifen. Das Risiko von Nebenwirkungen ist den meisten durchaus bewusst: 40 Prozent schätzen die Gefahr als hoch oder sehr hoch ein. Knapp 60 Prozent geben an, dass sie bereit wären, das Risiko von Nebenwirkungen einzugehen, wenn sie auf Potenzmittel zurückgreifen müssten.

Meldung von Nebenwirkungen
Anders als bei der Packungsbeilage halten sich die Studienteilnehmer durchaus an die Arzneimittelwerbung. 85 Prozent der Befragten, die an einer Nebenwirkung litten, teilten diese ihrem Arzt mit. 20 Prozent wandten sich an den Apotheker und nur 12 Prozent wählten den Weg über den Hersteller. Die Mehrheit der Befragten wäre bereit, Nebenwirkungen einfach online zu melden, wenn es eine entsprechende Möglichkeit dafür gibt. „Mit unserem Portal Nebenwirkungen.de setzen wir genau an dieser Stelle an und ermöglichen es Patienten, Ärzten und Apothekern mit einem integrierten Meldesystem Arzneimittelrisiken einfach und digital zu melden“, sagt Dr. Friderike Bruchmann, Geschäftsführerin von Medikura Digital Health GmbH.

Die Online-Plattform Nebenwirkungen.de gehört zur Medikura Digital Health GmbH, die im Dezember 2017 von Dr. Friderike Bruchmann, Dr. Philipp Nägelein und Tobias Nendel in München gegründet wurde. Über Nebenwirkungen.de können sich Menschen, die unter Nebenwirkungen von Medikamenten leiden, über bereits gemeldete Fälle informieren und ihren eigenen Verdachtsfall schnell, einfach und direkt beim Arzneimittelhersteller melden und den Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens einbinden.

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Onlineshop macht stationäre Apotheken zur starken Marke

Elisana-Apotheke in Gelsenkirchen und Dorsten

Onlineshop macht stationäre Apotheken zur starken Marke

Simon und Gerrit Nattler, Inhaber der Elisana-Apotheke (Bildquelle: Elisana Apotheken)

Nürnberg: Der Apotheke vor Ort wird seit vielen Jahren das Ende vorausgesagt. Als eine der Hauptursachen für das „Apothekensterben“ gilt der Onlinehandel. Die familiengeführten Elisana-Apotheken in Gelsenkirchen und Dorsten zeigen ein anderes Bild: Hier ist es gerade der Onlinevertrieb, der die stationären Apotheken vor Ort stärkt.

2011 zählten Simon und Gerrit Nattler zu den ersten Apothekern, die ihr Geschäft auf das Internet ausweiteten. „Wir haben damals vor allem an uns selbst als Kunden gedacht: Wir würden unsere Arzneimittel auch online einkaufen. Aber eben nicht nur“, sagt Simon Nattler. Er ist überzeugt: „Es gibt nicht den reinen Onlinekunden und denjenigen, der ausschließlich in seine Apotheke vor Ort geht. Die meisten Menschen wollen beide Kanäle nutzen.“

Preisvergleich als digitales Schaufenster für Internetapotheke
Ganz nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ betrachteten die beiden Apotheker den neuen Vertriebskanal von Beginn an längst nicht nur als Nebenbei-Geschäft, das sich aus ihren Apotheken in Gelsenkirchen und Dorsten heraus erledigen lässt, sondern als eigenständiges Geschäftsfeld. Das bedeutete eigene Räumlichkeiten, ein komplettes Versandlager, zwei zusätzliche Mitarbeiter – und mit „Elisana“ einen eigenen, unverwechselbaren Namen. Denn Elisabeth-Apotheken – so hießen ihre sechs Apotheken damals – gibt es in jeder Stadt. Die Herangehensweise der Nattlers zahlte sich schnell aus. „Der überregionale Handel florierte von Beginn an“, so Gerrit Nattler: „Preisvergleichsportale wie apomio.de haben dazu beigetragen, dass wir schnell in ganz Deutschland sichtbar waren. Für uns sind sie das entscheidende Schaufenster im Internet.“ Auf einen Preiskampf mussten sich die Apotheker dafür nicht einlassen. „Auch wenn das viele denken: Die Versandriesen sind keineswegs immer besonders günstig“, so die Erfahrung des Inhabers.

Die Vision: den Kunden das Beste aus zwei Welten bieten
Trotz des schnell einsetzenden Erfolges verloren die beiden Apotheker ihre langfristige Vision nicht aus den Augen: sich vor allem vor Ort als starke Marke zu etablieren. „Wir können mit Services überzeugen, die reine Versandhändler nicht anbieten können“, erklärt Simon Nattler und verweist auf Click & Collect, Same-Day-Lieferung sowie persönliche Beratung in den sechs Apotheken. „Damit sind wir regional klar im Vorteil.“ Mittlerweile beschäftigen sie elf Mitarbeiter im Versand – wobei der Anteil von Bestellungen aus der Region immer größer wird. Dabei kam den Apothekern auch zugute, dass Lebensmittelhändler wie Rewe das Einkaufsverhalten ihrer Kunden mit großer Marketing-Power in neue Bahnen lenkten und Services wie Click & Collect sowie Same-Day-Lieferung durch lokale Händler bekannt machten. Außerdem erleben die Nattlers häufig folgendes Szenario: Viele Kunden kommen für eine ausführliche Beratung in die Apotheke, möchten sich allerdings nicht sofort entscheiden. Wenn sie sich dann zuhause auf ein Produkt festgelegt haben, möchten sie wiederum nicht noch einmal zurück in die Apotheke gehen. „Durch den Onlineshop bleiben uns diese Kunden erhalten“, sagt Simon Nattler. Zunehmende Bekanntheit für ihre Vorort-Services erhalten sie auch durch apomio.de. Hier können Kunden nicht nur nach den günstigsten Preisen für ihre Medizinprodukte suchen, sondern auch gezielt nach Apotheken in der Nähe, die eine Selbstabholung von reservierten Produkten anbieten.

Stärkung des stationären Handels
Simon Nattler ist überzeugt davon, dass ein Onlineshop ein absoluter Mehrwert für jede stationäre Apotheke sein kann. Zumal aus seiner Sicht der Markt groß genug ist, dass auch kleine Apotheken profitieren können. Allerdings nur, gibt der Geschäftsführer zu bedenken, wenn der Versandhandel mit vollem Engagement betrieben wird: „Ein schlechter Onlineshop schadet dem Renommee der stationären Apotheke.“ So legen die Nattlers zum Beispiel viel Wert darauf, ihr persönliches Fachwissen auch im Internet einzubringen, statt einfach nur die Produktbeschreibungen der Hersteller zu übernehmen. Durch den Erfolg ihres Onlineshops konnten sie sich mit ihrem Apothekennetzwerk als moderner, kundenorientierter Gesundheitsdienstleister positionieren. Daher war es nur konsequent, 2016 den Namen der sechs als Elisabeth-Apotheken gegründeten Filialen in Dorsten und Gelsenkirchen an den Namen des Onlineshops Elisana anzupassen.

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Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

Online-Presseinformation

Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

Medikamente und Sonne vertragen sich nicht immer. Manche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Eine geringe UV-Belastung reicht dann bereits aus, um Hautreaktionen auszulösen. Bei der Einnahme von Medikamenten sollte daher immer der Beipackzettel gelesen werden. Darin sind Hinweise auf Nebenwirkungen zu Lichtempfindlichkeit und Sonneneinwirkung beschrieben. Die AOK Hessen informiert, welche Medikamente eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auslösen und welche Maßnahmen schützen.

Reagiert die Haut nach der Einnahme von Medikamenten überempfindlich auf Sonnenlicht, ist dafür vor allem die UV-A-Strahlung verantwortlich. Üblicherweise wird Sonnenbrand durch zu viel UV-B-Strahlung ausgelöst. Bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente, einige entzündungshemmende Arzneimittel, manche Chemotherapeutika, Blutdrucksenker, aber auch pflanzliche Medikamente wie Johanniskraut, können in Verbindung mit Sonnenlicht Nebenwirkungen auslösen.

Sogenannte phototoxische Reaktionen zeigen sich in der Regel bereits nach dem ersten Sonnenbad. Bei der deutlich selteneren Photoallergie treten die Nebenwirkungen meistens erst nach mehrmaligem Sonnenkontakt auf. Manche Medikamente können beides auslösen. Die Symptome ähneln denen eines Sonnenbrandes: Die Haut rötet sich, brennt, juckt und es können sich Blasen oder Pusteln bilden. Bei leichten Beschwerden können kühlende Lotionen helfen. Bei stärkeren Beschwerden sollten Betroffene einen Arzt oder Apotheker aufsuchen.

Bei akuten Reaktionen gilt: sofort raus aus der Sonne! Besteht der Verdacht auf eine Photosensibilisierung durch ein Medikament, sollte dies unbedingt durch den Arzt oder die Ärztin abgeklärt werden. Wenn möglich, kann das Medikament abgesetzt oder durch ein besser verträgliches ersetzt werden. Ist dies jedoch nicht möglich, sollten Betroffene Sonnenbäder meiden und sich konsequent vor UV-Strahlung schützen. Der akuten Phase kann eine monatelange Überempfindlichkeit gegenüber UV-Licht folgen. Oft kommt es auch zur verstärkten Pigmentierung der betroffenen Hautstellen.

Damit es erst gar nicht zu einer photosensiblen Reaktion kommt, helfen eine Reihe von Maßnahmen:

– Medikamente mit kurzer Wirkdauer sollten abends eingenommen werden.
– Aktivitäten im Freien sollten in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
– Auf Solariumsbesuche sollte verzichtet werden.
– Dicht gewebte Kleidung oder spezielle UV-Schutzkleidung (UV-Standard 801) bietet einen guten Schutz.
– Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 und mehr) schützen ebenfalls.
– Bei längeren Autofahrten oder im Büro ebenfalls auf ausreichenden Schutz achten, da Schädigungen auch durch einfaches Fensterglas oder dünne Kleidung hindurch möglich sind.

Krankenkasse

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AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
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Arzneimittel auf Flugreisen

Darauf sollten Urlauber achten

Arzneimittel auf Flugreisen

Eine medizinische Grundausstattung sollte in keinem Handgepäck fehlen.

Nürnberg: Der Start der Sommerferien steht vor der Tür. Millionen Reisende planen, in den nächsten Wochen mit dem Flieger zu ihrem Traumziel abzuheben. Ganz klar: Ins Gepäck gehört auch eine Reiseapotheke. Was viele allerdings nicht wissen: In einigen Ländern kann es selbst mit alltäglichen Hustenstillern zu Problemen bei der Einreise kommen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de erklärt, worauf Flugreisende bei der Mitnahme von Arzneimitteln achten sollten.

Reiseapotheke gehört ins Handgepäck
Wenn der Koffer verloren geht, kann die Urlaubsfreude bereits zu Beginn einen erheblichen Dämpfer erfahren. Fatal können die Folgen werden, wenn sich im Koffer dringend benötigte Arzneimittel etwa für chronisch Kranke befinden. Daher lautet der wichtigste Hinweis von Marlene Haufe: „Die Reiseapotheke gehört ins Handgepäck.“ Aber auch dieser Grund spricht dafür: Im Laderaum eines Flugzeugs kommt es mitunter zu extremen Temperaturschwankungen. In einigen Flugzeugtypen können sogar Minusgrade erreicht werden. „Dadurch kann die Wirksamkeit von einigen Medikamenten beeinträchtigt werden“, erklärt die Gesundheitsexpertin und verweist auf das Beispiel Insulin, welches durch Einfrieren unwirksam wird.

EU-Richtlinien beachten
Doch wie verträgt sich diese Empfehlung mit den EU-Richtlinien in Bezug auf das Handgepäck? Diese schreibt vor, dass Flüssigkeiten, Cremes und Gels nur in kleinen Behältern und Mengen von maximal 100 ml im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. „Arzneimittel sind von diesen Vorgaben ausgeschlossen“, weiß Marlene Haufe: „Allerdings müssen Reisende bei einigen Medikamenten einen Nachweis des behandelnden Arztes vorlegen können, welcher die Erkrankung und die Medikation beinhaltet und bescheinigt, dass die Medikamente nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind.“ Das ist auch wichtig, wenn es um die Mitnahme von Spritzen etwa für Diabetiker geht, da diese ansonsten als Waffen gelten.

Vorsicht bei Schlaftabletten, Schmerz- und Betäubungsmitteln
Für Reisen innerhalb der EU können so Medikamente für den Eigenbedarf in der Regel problemlos mitgenommen werden. „Wer auf Betäubungsmittel angewiesen ist, muss allerdings ein vom Arzt ausgefülltes und dem zuständigen Gesundheitsamt unterzeichnetes Formular vorlegen können“, verdeutlicht die Expertin. Dieses Formular steht auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zum Download bereit.

Rechtzeitig über landesspezifische Regelungen informieren
In den Ländern außerhalb der EU bestehen mitunter völlig unterschiedliche Bestimmungen. Vor allem in islamisch geprägten Ländern sind die Regelungen sehr streng und die Ermittler gehen bei manchen Mitteln, die bei uns als Medikamente anerkannt sind, von Drogen aus. Das kann zum Beispiel Schlafmittel oder den Wirkstoff Kodein betreffen. Kodein ist unter anderem auch in freiverkäuflichen Hustenstillern enthalten. Und das heißt, dass sogar eine für uns harmlose Arznei ins Gefängnis führen kann. Daher lautet die Empfehlung von Marlene Haufe: „Informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Reise eingehend über die Regelungen vor Ort und welche Nachweise Sie benötigen.“ Im Zweifel sollten sich Reisende nur auf die Auskunft der jeweiligen Landesvertretung verlassen und sich diese Informationen schriftlich bestätigen lassen. „Hier erfahren Sie, welche Mengen Sie einführen dürfen und welche Dokumente nötig sind.“ Die entsprechenden Bescheinigungen sind in der Regel mehrsprachig verfasst. Wer abseits der üblichen Touristenrouten reist, der sollte in jedem Fall auch eine Bescheinigung in Landessprache mit sich führen.

Grundausstattung auch für gesunde Reisende
Auch wer im Normalfall nicht auf Medikamente angewiesen ist, der sollte ein Minimum an Arzneimitteln mit sich führen. Unter www.apomio.de finden Weltenbummler alle wichtigen Informationen rund um die medikamentöse Grundausstattung auf Reisen. Außerdem ermöglicht das unabhängige Preisvergleichsportal einen schnellen Überblick, bei welcher (Online-)Apotheke einzelne Arzneimittel oder der gesamte Warenkorb am günstigsten erhältlich sind.

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Mit chronisch kranken Kindern auf Reisen

Auch unterwegs bestens gerüstet

Mit chronisch kranken Kindern auf Reisen

Apotheken helfen: Sicher mit krankem Kind im Urlaub unterwegs (Bildquelle: © sarahbernier3140/pixabay)

Stuttgart – Wenn Eltern mit einem chronisch kranken Kind auf Reisen gehen, gibt es schon bei der Auswahl des Reiseziels einiges zu beachten. Herz-kranke Kinder können hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit nicht gut vertragen. Auch lange Flugreisen sind durch die Druckverhältnisse im Flugzeug sehr belastend. Im Vorfeld zum Tag des herzkranken Kindes (am 5. Mai) klärt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg darüber auf, was Eltern konkret bei der Mitnahme der Medikamente und bei deren Lagerung am Urlaubsziel beachten sollten.

Chronisch kranke Menschen sind in der Regel auf eine Vielzahl an teilweise sehr speziellen Arzneimitteln angewiesen. Deswegen sollten alle Medikamente in ausreichender Menge mitgenommen werden. „Um bei Flugausfällen oder bei Verlust der Medikamente nicht in Schwierigkeiten zu geraten, empfehlen wir, Arzneimittel für die geplante Aufenthaltsdauer plus sieben Tage einzupacken. Diese gehören auch bei der Anreise unbedingt ins Handgepäck, falls der Koffer nicht rechtzeitig am Urlaubsziel ankommt“, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Sollten darunter Flüssigkeiten in größeren Mengen als den erlaubten 100 Milliliter sein, empfiehlt der Apotheker, vorher bei der Fluggesellschaft nachzufragen, wie man diese am besten transportiert. Das gleiche gilt für medizinische Geräte wie beispielsweise Beatmungsgeräte, tragbare Dialyse-Geräte oder auch Vernebler.

Bei der Mitnahme bestimmter Medikamente, zum Beispiel Insulin- oder Thrombosespritzen, wird eine Bescheinigung vom Arzt verlangt und auch ein Medikationsplan in englischer Sprache sollte immer dabei sein. Ist das Kind auf Insulin oder andere kühlpflichtige Medikamente angewiesen, ist es wichtig, dass diese die ganze Reise über gekühlt werden können. Hier sollten sich Eltern schon vor der Reise erkundigen, ob im gebuchten Zimmer ein Kühlschrank vorhanden ist. Der Apotheker rät bei Reisen mit kranken Kindern außerdem, dass Eltern sich vor Reiseantritt erkundigen, ob sich für den Notfall ein geeigneter Arzt oder ein Krankenhaus in erreichbarer Nähe befindet. Für eine ärztliche Behandlung während Reisen außerhalb der EU ist zudem eine Reisekrankenversicherung möglicherweise sinnvoll.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Arzneimittel von der Steuer absetzen – so geht’s

Medikamente sind oft teuer – und nicht immer zahlt die Krankenkasse. (Bildquelle: Pixabay/Michal Jarmoluk)

Nürnberg: Wer chronisch oder häufig krank ist, der muss für die benötigten Arzneimittel mitunter tief in die Tasche greifen. Insbesondere, wenn es sich um Medikamente handelt, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Was viele nicht wissen: Ausgaben für Pillen & Co. können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Wie das geht, weiß Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de.

Verordnung wichtig
Ob es sich um Schmerz-, Verdauungs- oder Erkältungsmittel handelt – es gibt viele Medikamente, die Patienten meist selbst bezahlen müssen. Auch bei Hautproblemen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten in der Regel nicht. Denn hierbei handelt es sich in vielen Fällen um nicht verschreibungspflichtige Medikamente, auch OTC (Over-the-counter)-Medikamente genannt. Darüber hinaus gibt es einige verschreibungspflichtige Arzneimittel, deren Wirksamkeit nicht ausreichend bewiesen ist. Dafür müssen Patienten ebenfalls selbst in die Tasche greifen. „Patienten können die Kosten für Arzneimittel allerdings steuerlich geltend machen“, erklärt Marlene Haufe von apomio.de: „Aber nur, wenn sie von einer zur Heilbehandlung zugelassenen Person verordnet worden sind.“ Das kann nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Heilpraktiker sein.

Rezepte und Kassenzettel aufbewahren
Wer seine Ausgaben in der Steuererklärung angeben will, sollte in jedem Fall alle Rezepte und Kassenzettel aufbewahren. Fordert das Finanzamt die Belege ausdrücklich an, müssen sie zur Prüfung eingereicht werden. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten stellt der Arzt rote Rezepte aus – hier können Patienten die Zuzahlung absetzen. Wer ein Medikament benötigt, dessen Kosten die Krankenkasse nicht übernimmt, kann sich dies vom Arzt oder Heilpraktiker mit einem grünen Rezept bescheinigen lassen und die Kosten ebenfalls absetzen.

Gesundheitskosten als „außergewöhnliche Belastung“ geltend machen
In welcher Höhe das Finanzamt die Ausgaben anerkennt, hängt von der individuellen Belastungsgrenze ab. Diese errechnet sich aus dem Einkommen, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Tipp: Das Bayerische Landesamt für Steuern bietet einen Online-Rechner, mit dem die Belastungsgrenze schnell bestimmt werden kann. „Gerade Patienten mit Familie oder einem geringen Einkommen erreichen diese Grenze in der Regel schnell und können einen Teil ihrer Gesundheitskosten als sogenannte „außergewöhnliche Belastung“ nach § 33 Einkommenssteuergesetz (EStG) geltend machen“, rät die Gesundheitsexpertin. Dazu zählen auch Kosten für Hilfsmittel wie Brillen und Kontaktlinsen sowie Zahnprothesen und Impfungen. Zudem können Fahrten zum Arzt und zur Apotheke und Zuzahlungen für Behandlungen und Medikamente angerechnet werden. Für medizinisch nicht anerkannte Behandlungen benötigen die Patienten vor Beginn der Therapie eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder ein amtsärztliches Attest. Letzteres fordert das Finanzamt auch für sogenannte „individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL), auch unter dem Namen „Selbstzahlerleistungen“ bekannt.

Vorbeugende Maßnahmen nicht absetzbar
Wer seiner Gesundheit mit Vitaminpräparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln ganz allgemein etwas Gutes tun möchte, der kann diese Kosten nicht von der Steuer absetzen. Außerdem wichtig: Wer versäumt hat, bei seiner Krankenversicherung die Erstattung zu beantragen, muss die Kosten komplett selbst tragen. „Was die Kasse übernommen hätte, wenn der Patient es eingefordert hätte, kann nicht abgesetzt werden“, verdeutlicht die Gesundheitsexpertin.

Preise vergleichen kann sich lohnen
Ob Vitaminpräparate, pflanzliche Medikamente bei Blasenentzündungen, homöopathische Mittel, Nikotinpflaster oder Cremes mit speziellen Wirkstoffen: Eine häufige Anwendung kann den Geldbeutel belasten. Daher lohnt es sich, schon beim Kauf von Arzneimitteln auf den Preis zu achten. Gut zu wissen: Auf Preisvergleichsportalen wie apomio.de finden Patienten stets den günstigsten Preis für ihr Arzneimittel und können in vielen Fällen rund 20, 40 oder gar 70 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen.

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In der Regel schmerzhaft …

Menstruationsbeschwerden erkennen und behandeln

In der Regel schmerzhaft ...

Wärme und Ruhe können bei Menstruationsbeschwerden helfen.

Mainz – Bauchschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Durchfall – diese Symptome machen die Menstruation für eine Vielzahl von Frauen allmonatlich be-schwerlich. Statistiken geben an, dass fast rund 30 bis 50 Prozent aller Frauen regelmäßig unter Menstruationsbeschwerden leiden. Die Beschwerden können leicht ausfallen, so dass die Betroffenen lediglich geringe Leistungseinschränkungen verspüren. Bei manchen Frauen verlaufen die Menstruationsschmerzen aber so massiv, dass sie krank zuhause bleiben müssen. Die Schmerzen in Bauch, Unterleib und im unteren Rücken entstehen hauptsächlich durch die Kontraktionen der Gebärmutter. Schmerz- und krampflösende Medikamente stehen in der Selbstmedi-kation zur Verfügung. Einige Produkte setzen dabei auch auf pflanzliche Wirkstoffe, erläutert der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.
Regelschmerzen treten eher bei jüngeren Frauen auf. Meist entwickeln sie sich zwei bis drei Jahre nach Beginn der regelmäßigen Blutungen. Um auszuschließen, dass sich hinter den Unterleibsschmerzen andere Erkrankungen verbergen können, sollte laut Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, bei folgenden Symptomen gynäkologischer Rat eingeholt werden: „Stark anhaltende Schmerzen oder ein dauerhaft unregelmäßiger Zyklus sollten ärztlich kontrolliert werden. Alarmsignale sind auch eine plötzliche Veränderung im Zyklus, bei dem Schmerzen oder auch unerwartet starke oder ungewöhnliche Zwischenblutungen auftreten. Sie können krankhafte Veränderungen im Becken als Ursache haben. Das kann eine Entzündung in der Gebärmutter sein oder Gebärmuttergeschwulste, die man Myome nennt. Eine häufige weitere Ursache ist die sogenannte Endometriose. Obwohl an dieser Wucherung der Gebärmutterschleimhaut schätzungsweise jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter leidet, bleibt diese Erkrankung oftmals unentdeckt.“
Bei leichteren Menstruationsbeschwerden können Wärme, Ruhe oder ein krampflösender Tee mit Kümmel, Fenchel, Gänsefingerkraut, Schafgarbe oder Frauenmantel helfen. Um den Zyklus und die damit verbundenen Symptome langfristig zu behan-deln und positiv zu beeinflussen, kann eine Therapie mit den Wirkstoffen der Traubensilberkerze angedacht werden. „Die Traubensilberkerze muss langfristig, mindestens über drei bis vier Wochen, eingenommen werden. Ihre Inhaltsstoffe haben eine dem Östrogen ähnliche Wirkung und können den Zyklus harmonisieren“, erklärt Andreas Hott. Wer aktiv gegen stärkere Beschwerden vorgehen muss, dem stehen einige gut verträgliche und wirksame Schmerzmittel zur Verfügung, die ebenfalls die Krämpfe lösen. „Wie immer gilt, dass Schmerzmittel in der Selbstmedikation nur für eine kurze Zeit eingenommen werden sollen. Halten die Schmerzen an, sollte genauer nach den Ursachen geforscht werden“, rät der Apotheker.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Gegen Reisekrankheit ist ein Kraut gewachsen

Übelkeit im Auto, Flieger, Zug: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Gegen Reisekrankheit ist ein Kraut gewachsen

Besser vorbeugen: Gegen Reiseübelkeit helfen manchmal auch Arzneimittel. (Bildquelle: © LAV/Erich Westendarp/Pixabay.de)

Stuttgart – Fast jeder Mensch hat schon einmal unter Reiseübelkeit gelitten. Viele Kinder, aber auch Erwachsene, reagieren empfindlich auf die Bewegung bei Reisen mit dem Auto, im Flieger oder auch bei Bahnreisen. Mit einfachen Mitteln kann man versuchen zu verhindern, dass die Übelkeit zu groß wird, so der Landesapothekerverband Baden-Württemberg. Auch spezielle Arzneimittel oder pflanzliche Wirkstoffe können Betroffenen helfen.
Hintergrund für die Reisekrankheit, der medizinische Fachbegriff lautet Kinetose, ist immer, dass das Gehirn unterschiedliche Signale erhält, erläutert Tatjana Zambo, Vizepräsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Wer beispielsweise im Zug oder im Auto sitzt und liest, dem kann es passieren, dass ihm schlecht wird. Das Lesen vermittelt über die Augen die Information Stabilität ans Gehirn, während unser Körper die Bewegung spürt. Diese widersprüchlichen Informationen können manchmal vom Gehirn nicht in Einklang gebracht werden und springen dann auch auf das vegetative Nervensystem über, welches unsere Organe beeinflusst.“ Der Körper reagiert mit den bekannten Reisekrankheits-Symptomen wie Blässe, Hitze oder kaltem Schweiß, Übelkeit oder auch Kopfschmerzen. „Wenn die Übelkeit da ist, hilft es“, so Tatjana Zambo weiter, „wenn man eine ausführliche Pause machen kann, aus dem Auto aussteigt und sich an der frischen Luft bewegt. Das geht aber leider im Zug, im Flieger oder auf dem Schiff nicht.“ Hier empfiehlt die Apothekerin, nach Möglichkeit etwas auf- und abzugehen und sich Plätze mit weniger Schwankungen zu suchen. Im Flieger oder bei Busreisen sollte man relativ weit vorne und am Mittelgang sitzen, auf dem Schiff ist es im Mittelteil und nah am Wasserspiegel am ruhigsten.“ Wer empfindlich auf Bewegung auf Reisen reagiert, sollte auf leichte Mahlzeiten achten und Alkohol oder Milchprodukte eher meiden. Zambo: „Ein ganz leerer Magen ist aber ebenso wie ein zu voller nicht hilfreich.“
Auch rezeptfreie Arzneimittel helfen bei Reiseübelkeit: „In Apotheken gibt es Tabletten, Kaugummis oder auch Zäpfchen, die rasch Besserung bringen. Die Wirkstoffe, so genannte Antiemetika, wirken gegen den Brechreiz und die Übelkeit. Da sie müde machen, sind sie allerdings ungeeignet, wenn man beispielsweise nach einem kurzen Flug auf den Mietwagen umsteigen will. Hier sollte man auf pflanzliche Arzneimittel ausweichen. Bei starker Reisekrankheit gibt es noch verschreibungspflichtige Pflaster, die mehrere Stunden vor der Reise hinter dem Ohr aufgeklebt werden. Die geben dann den Wirkstoff Scopolamin kontinuierlich ab. Die verwendet man bei mehrtägigen Reisen wie beispielsweise einer Kreuzfahrt.“
Bei leichteren Beschwerden zeigt Ingwer eine gute Wirkung. Den gibt es als pflanzlichen Wirkstoff in Tablettenform oder auch als Tropfen. Ingwer kann in entsprechend hoher Dosierung den Brechreiz eindämmen und auch gegen kalten Schweiß und Schwindelgefühle helfen. Weitere Helfer sind Pfefferminze, Kamille, Schafgarbe und Schleifenblume – sie wirken beruhigend und entkrampfend auf Magen und Darm.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Mutter oder Vater zuhause pflegen

Pflegeerleichterungen aus der Apotheke

Mutter oder Vater zuhause pflegen

Apotheker können bei der Pflege älterer Menschen Hilfestellung geben. (Bildquelle: ABDA)

Mainz – Maßnahmen der häuslichen Pflege helfen Senioren, auch im Alter möglichst lange in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. Auch die Apotheken vor Ort können Pflegebedürftige oder deren Angehörige mit vielen Angeboten unterstützen. Darauf weist der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz im Vorfeld des Internationalen Tags des Pflegenden am 12. Mai hin.
Wer Angehörige wie Eltern oder Partner zuhause pflegt, benötigt bei dieser Aufgabe Hilfestellungen. Apotheken vor Ort sind gut vernetzt und haben gegebenenfalls Aufstellungen über mögliche Pflegedienste oder Hausnotrufanbieter .Viele Apotheken können auch erste Tipps geben, wo Unterstützungen zur häuslichen Pflege beantragt werden könnten. Weiter finden sich im pharmazeutischen Angebot von Apotheken viele Leistungen für die Erleichterung der häuslichen Pflege, so Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wenn Patienten einem Pflegegrad zugeordnet wurden, so besteht auch Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Dazu gehören Dinge wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettunterlagen, Mundschutz oder Mittel zur Hand- und Flächendesinfektion. Diese Artikel kann die Apotheke passend für die häusliche Pflege zusammenstellen. Monatlich ist ein Zuschuss der Pflegekasse in Höhe von bis zu 40 Euro möglich.“
Apotheken können auch bei der Beschaffung oder Genehmigung kleiner Hilfsmittel, die der behandelnde Arzt gegebenenfalls verordnet hat, behilflich sein. Hott: „Dazu können Greifhilfen oder Esshilfen gehören wie auch Hilfsmittel für Bad und Toilette. Das kann beispielsweise ein Badewannenbrett sein, wenn der Angehörige nicht mehr sicher in der Wanne stehen kann. Ein Toilettenstuhl oder Inkontinenzhilfsmittel stehen zur Verfügung, wenn der Gepflegte nicht mehr eigenständig bis zum WC kann.“
Bei Mangelernährung von Senioren stehen in den Apotheken passende Zusatznahrungen zur Verfügung. Viele Pflegefälle leiden auch unter Schluckbeschwerden. Dickungsmittel können hier helfen, dass pflegebedürftige Menschen gut mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt werden. Als Alltagshilfen für die Pflege im häuslichen Umfeld führen Apotheken unter anderem Medikamentenboxen und können Arzneimittel auch für Pflegebedürftige individuell in Tagesdosierer einsortieren. „Oft bringen Apotheken Medikamente bis ans Krankenbett, wenn Menschen bettlägerig sind. Dadurch, dass wir Patienten und deren Familien oft schon jahrelang begleitet haben, sind Apotheken und ihre Teams bekannte Helfer und können Pflegende individuell und ortsnah unterstützen.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Studie: Osteopathie senkt Kosten für Arzt-, Heil- und Arzneimittel / Verband der Osteopathen Deutschland begrüßt Langzeiterhebung

Studie: Osteopathie senkt Kosten für Arzt-, Heil- und Arzneimittel / Verband der Osteopathen Deutschland begrüßt Langzeiterhebung

(Mynewsdesk) Wiesbaden. Gute Nachrichten für Osteopathie-Patienten und Krankenversicherungen: Wer Osteopathiebehandlungen in Anspruch nimmt, muss deutlich seltener zum Arzt, haben interne Auswertungen der Krankenkasse BKK advita über den Zeitraum von 2012 bis 2015 ergeben. Rund 2000 ihrer Versicherten nutzten Osteopathie; sie mussten nicht nur seltener auf eine klassische ärztliche Behandlung zurückgreifen, sondern auch auf weniger Heil- und Arzneimittel, wenn im Vorfeld osteopathisch behandelt worden ist. „Tatsächlich sind die Kosten bei den Versicherten, die Osteopathie nutzen, niedriger“, konstatiert Kornelia Diehm-Ottawa, Leiterin des Bereiches Kunden und Versorgung bei der BKK advita. Kosten für ärztliche Behandlungen konnten um 23 Prozent und Kosten für Heilmittel um 17 Prozent gesenkt werden.

Nahezu 23 Prozent der Osteopathie-Patienten der Kasse verlängerten ihre Behandlung um ein weiteres Jahr; 14 Prozent nahmen Osteopathie-Leistungen drei Jahre und neun Prozent sogar vier Jahre in Folge wahr. Darüber hinaus ergab die Erhebung, dass doppelt so viele Frauen wie Männer einem Osteopathen vertrauen. In fast drei Viertel aller Fälle handelt es sich bei den behandelten Beschwerden um Erkrankungen der Wirbelsäule, des Rückens beziehungsweise des Bewegungsapparates insgesamt. Diese Zahl blieb seit 2012 nahezu konstant. Allerdings gibt es einen deutlichen Anstieg bei den Diagnosen zu Krankheiten der Verdauungsorgane: Zwischen 2012 und 2015 ist die Zahl der aufgrund dieser Diagnose behandelten Patienten um rund neun Prozent gestiegen.

„Tendenziell wird folglich festgestellt, dass Osteopathie, um einen nachhaltigen Erfolg verbuchen zu können, über mindestens zwei Jahre in Anspruch genommen werden sollte“, so Kornelia Diehm-Ottawa.

Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. begrüßt diese ihm vorliegende Langzeiterhebung und appelliert an andere Versicherungen, ebenfalls derartige Kosten- und Nutzungsrechnungen anzustellen.

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. 

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Der VOD wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und hat mehr als 4000 Mitglieder. Der älteste und mitgliederstärkste Berufsverband Deutschlands verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Die Etablierung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau, sachliche und neutrale Aufklärung über Osteopathie und Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Zum Welt-Asthma-Tag am 2. Mai 2017

Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Gewusst wie: In der Apotheke erfahren, wie Sie Asthma-Medikamente korrekt anwenden. (Bildquelle: © iKOMM/Deutsche Atemwegsliga)

Stuttgart – Die Apotheken in Baden-Württemberg gaben im Jahr 2016 über 2.444.000 Fertigarzneimittelpackungen zur Inhalation bei Erkrankungen aufgrund verengter Atemwege (obstruktive Atemwegserkrankungen) wie Asthma ab. Deutschlandweit waren es fast 23,4 Millionen Packungen. „Bei den Inhalativa gegen Atemwegserkrankungen ist die individuelle Beratung wichtig, denn je nach Präparat unterscheidet sich die korrekte Anwendung erheblich“, sagt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Anlässlich des Weltasthmatags am 2. Mai wertete das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) Verordnungen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Verordnungen für Privatversicherte wurden nicht erfasst.
Es gibt drei Hauptgruppen an Inhalatoren bei obstruktiven Atemwegserkrankungen: Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und Vernebler. Im Jahr 2016 gaben Apotheken in Baden-Württemberg mehr als 1.297.000 Packungen an Dosieraerosolen beziehungsweise deren Nachfüllungen ab. Zusätzlich gaben sie fast 966.500 Packungen Pulverinhalatoren (inklusive deren Nachfüllungen) ab. Beides sind Fertigarzneimittel, bei denen der Inhalator Teil der Arzneiform ist. Davon abzugrenzen sind Fertigarzneimittel für Vernebler. Diese Geräte stellen aus dem Fertigarzneimittel einen inhalierbaren Dampf her. Im Jahr 2016 wurden etwa 180.200 Fertigarzneimittel für Vernebler gegen obstruktive Atemwegserkrankungen abgegeben.
Die verschiedenen Inhalatortypen unterscheiden sich in der Anwendung deutlich. Zum Beispiel wäre ein Atemzug-getriggertes System für Kinder und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion nicht geeignet. Wenn ein Dosieraerosol mit einer Inhalierhilfe (z.B. Spacer) verwendet wird, muss der Apotheker darauf achten, dass beide miteinander kompatibel sind.
Christoph Gulde: „Bei der Erfüllung von Rabattverträgen kommt es immer wieder vor, dass in der Apotheke ein Inhalatortyp abgegeben werden soll, der für einen Patienten ungeeignet ist oder an den der Patient nicht gewöhnt ist. In begründeten Einzelfällen können Apotheker die Notbremse ziehen und durch die Anwendung der „pharmazeutischen Bedenken“ eine Ausnahme von den ansonsten zu beachtenden Vorgaben der Rabattverträge machen. Das ist bürokratisch aufwändig – aber unsere Patienten sind es uns wert!“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
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Schniefnasen sanft behandeln

Apotheker helfen bei Allergien

Schniefnasen sanft behandeln

Reizende Pollen: Arzneien helfen Augen und Nase bei Allergien (Bildquelle: © congerdesign / Pixabay)

Mainz – Kaum ist die letzte Erkältungswelle abgeklungen, geht für viele Allergiker das Schniefen weiter. Die Heuschnupfensaison hat bereits jetzt begonnen. Weide-, Hasel- oder Erlen-Pollen sind schon unterwegs und können zu den typischen Symptomen wie laufender oder verstopfter Nase sowie zu tränenden Augen führen. Bei derartigen allergischen Reaktionen auf Pollen können rezeptfreie Arzneimittel helfen, zeigt der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz auf. Bei schweren Reaktionen sollte ein (Fach-)Arzt zu Rate gezogen werden.
„Allergien sind immer eine Überreaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten körperfremden Substanzen wie beispielsweise Pollen oder Tierhaaren“, erläutert der Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, Andreas Hott. „Das körpereigene Immunsystem reagiert bei betroffenen Menschen viel zu stark, obwohl keine Gefahr für die Gesundheit besteht. Der Heuschnupfen, medizinisch als allergische Rhinitis bezeichnet, ist eine spezielle Entzündung der Nasenschleimhaut durch die Pollen. Begleitendes Asthma ist bei Allergikern auch sehr weit verbreitet.“
Bei leichterem Heuschnupfen stehen verschiedene Arzneimittel zur Selbstmedikation aus der Apotheke zur Verfügung. Die Medikamente können helfen, die allergischen Prozesse zu unterbinden oder abzuschwächen. Andreas Hott: „Es gibt die Gruppe der sogenannten topischen Medikamente. Dazu gehören Augentropfen, Nasenspray und Asthmasprays. Sie wirken dort im Körper, wo sie angewendet werden. Systemische Medikamente wie Tabletten wirken dagegen im gesamten Organismus.“ Am häufigsten werden Antihistaminika eingesetzt. Die meist rezeptfreien Produkte haben wenige Nebenwirkungen und lindern die Beschwerden zuverlässig. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Cetirizin und Loratadin, die im Vergleich zu früheren Wirkstoffen auch nicht mehr so müde machen sollen. Daneben spielen Kortisone in der lokalen Therapie eine große Rolle, so der LAV. Ihre Wirkung ist gut und die Nebenwirkungen eher gering. Sie sind aber, besonders in der systemischen Wirkform, teilweise verschreibungspflichtig und werden dann eingesetzt, wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirksam sind. Kortisonhaltige Arzneimittel in der Selbstmedikation sollten immer nur kurzfristig angewendet werden.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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