Schlagwort: angehörige

Bestattungsvorsorge – selbstbestimmt und abgesichert

Trotz Rekordbeschäftigung in Deutschland müssen zahlreiche Familien zur Bestattung ihrer Verstorbenen Geld beim Sozialamt beantragen – statistisch 2018 rund 19.200 Personen

Bestattungsvorsorge - selbstbestimmt und abgesichert

Bestattungsvorsorge schützt vor Sozialamtsbestattung und entlastet die Angehörigen

In Deutschland haben trotz Rekordbeschäftigung und anhaltendem Wirtschaftsboom zehntausende Familien nicht genug oder kein Geld, um die Bestattung ihrer verstorbenen Angehörigen zu finanzieren. Laut Statistischem Bundesamt erhielten 2018 rund 19.200 Personen dafür Geld von den Sozialämtern.

Wer Geld vom Amt für die Bestattung Hinterbliebener erhält, muss sich jedoch zuvor einer umfangreichen Einkommens- und Vermögensprüfung unterziehen und beim zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten stellen. Übernommen werden laut Sozialgesetzbuch die Kosten „für eine ortsübliche und einfache, der Würde des Verstorbenen entsprechende Bestattung“. In welcher Höhe die Kommunen tatsächlich die Kosten übernehmen und vor allen Dingen, welche Bestattungsleistungen übernommen werden, ist nicht festgelegt. Hier gibt es erhebliche Unterschiede.

Bestattungsvorsorge entlastet die Angehörigen und sichert die eigenen Vorstellungen

Bis Ende 2003 hat die gesetzliche Krankenkasse (GKV) beim Tod eines Versicherten ein Sterbegeld an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Seit 2004 erhalten die Angehörigen beim Tod eines geliebten Menschen keine finanzielle Unterstützung mehr von der Krankenkasse. Auch das Sterbegeld für Beihilfeberechtigte wurde gekürzt und kommunale Gebühren steigen.

Da bei einer Beerdigung viele Kosten entstehen, ist eine Bestattungsvorsorge daher unumgänglich, wenn man bereits zu Lebzeiten seine Angehörigen in der Trauersituation entlasten möchte und diese nicht auf den finanziellen Kosten sitzen bleiben sollen bzw. diesen der Gang zum Sozialamt erspart werden soll.

Meine Bestattung. Reicht da kein Sparbuch?

Wenn Menschen an ihre Bestattung denken, fragen sie nicht selten „Reicht da kein Sparbuch“? Von einem Sparbuch auf den Namen des Vorsorgenden als Bestattungsvorsorge kann jedoch nur abgeraten werden, da die Gelder damit nicht zweckgebunden hinterlegt sind. Im Falle einer Pflegebedürftigkeit, welche nicht selten mit der Inanspruchnahme von Sozialhilfe verbunden ist, könnte das Amt die Auflösung des Sparguthabens zur Bezahlung der Pflegekosten verlangen. Im Sterbefall stunde es dann nicht mehr zur Verfugung. Auch besteht die Gefahr, dass die Erben den Sparbetrag nicht oder nur teilweise für die gewünschten Bestattungsleistungen verwenden.
Auch das Testament ist keine geeignete Form einer Bestattungsverfügung, da das Testament in der Regel erst nach der Beisetzung eröffnet wird.

Um für eine Bestattung sicher vorzusorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem der Treuhandvertrag zur Bestattungsvorsorge und die Sterbegeldversicherung. Wie sich diese beiden Vorsorgemodelle unterscheiden, wird im Folgenden erläutert.

Fest steht: für Angehörige stellen beide Arten der Bestattungsvorsorge eine enorme Erleichterung im Todesfall dar. Die Wünsche des Verstorbenen können bereits vorher festgelegt werden und die finanzielle Absicherung dieser Wünsche ebenfalls geklärt werden.

Welche Form der Bestattungsvorsorge macht Sinn, worauf kommt es an?

Das Lebensalter, der eigene Gesundheitszustand, die persönlichen finanziellen Lebensumstände und die eigenen Bestattungswünsche sind maßgebend. Alle unter www.bestatter.de angeschlossenen Bestatter stehen online und vor Ort als kompetente Ansprechpartner zur Entscheidungsfindung gerne zur Verfügung.

Der Treuhandvertrag
Vorteile eines Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrages mit der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG

Die Treuhandeinlage unterscheidet sich grundlegend von einer Sterbegeldversicherung: sie ist keine Versicherung, sondern eine Form der Geldanlage.

Somit steht im Leistungsfall das eingezahlte Geld direkt Verfügung. Eingezahlt wird die Treuhandeinlage als Einmalzahlung oder als Teilzahlungen. Die bei Versicherungen übliche Wartezeit vor dem Leistungsanspruch entfällt.

Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine Auslandsrückholgarantie, eine kostenfreie Erstberatung zu Themen des Bestattungs-, Sozial- und Erbrechts sowie eine Bestattungsvorsorge-Card, die über die Art der Vorsorge informiert, ergänzen das Vorsorge-Paket. Die Höhe der Einlage richtet sich individuell nach den erklärten Wünschen und Vorstellungen.

Diese Form der Bestattungsvorsorge ist eine gute Möglichkeit, um zu vereinbaren, wie die Bestattung ablaufen soll. Hierbei wird direkt mit dem gewünschten Bestatter, der auch die Bestattung ausführen soll, ein Vertrag abgeschlossen. In einem Gespräch mit dem Bestatter werden die eigenen Wünsche festgelegt. Anschließend wird ein Angebot für die Bestattungsleistungen erstellt. Der Betrag wird dann bereits zu Lebzeiten beglichen, wodurch eine finanzielle Absicherung geschaffen wird.

Der Treuhandvertrag zur Bestattungsvorsorge (einmalige Geldanlage, auch in Teilzahlungen)
-Entlastung der Angehörigen
-ohne Gesundheitsprüfung
-Vertragsabschluss bis ins hohe Alter
-Dokumentation der zukünftigen Wünsche
-Absicherung der ermittelten Bestattungskosten
-Deutschlandweite Bestattung möglich
-Möglichkeit zur Festlegung eines Wunschbestatters
-Individuelle Trauerbegleitung durch Bestatter vor Ort möglich
-Abholung, Überführung im Inland und Einbettung sowie Organisation der notwendigen Dokumente möglich
-Schutz des angelegten Geldes für die angemessene Bestattungsvorsorge vor unberechtigtem Auflösungsverlangen (z.B. des Sozialamtes bei Pflegebedürftigkeit)
-Sichere Geldanlage ohne Negativzinsen
-Erhalt einer Ausfallbürgschaft für das eingezahlte Kapital
-Jährlicher Kontoauszug
-Auszahlung nicht in Anspruch genommener Gelder

Grundprinzip der größten Sicherheit
Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG, die vom Bundesverband Deutsche Bestatter e.V. und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. zur Absicherung der Gelder gegründet worden ist, legt diese mündelsicher an. Alle Treuhandverträge werden zudem im Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer in Bonn eingetragen. Da das Kapital einem besonderen Zweck gewidmet ist, steht es noch unter einem weiteren Schutz: Dritten und auch dem Sozialamt ist der Zugriff auf die eingezahlten Gelder verwehrt. Der Vorsorgende selbst jedoch kann den Vorsorge-Vertrag kündigen und erhält das Geld zurück.

Bei der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG ist das angelegte Geld also in mehrfacher Hinsicht gut geschützt. Genau wie die beim Bestatter schriftlich festgehaltenen Wünsche und Vorstellungen zur Bestattungsform, zur Zeremonie sowie optional auch zur Grabpflege. Auf Wunsch können selbstverständlich zusätzliche Details mit dem Bestatter des Vertrauens abgesprochen werden, der dem Bundesverband Deutsche Bestatter e.V. angeschlossen ist. Mit der Treuhandeinlage können Vorsorger und dessen Angehörige also sicher sein, dass Bestattungsform, Zeremonie und optional auch die Grabpflege genau den dargelegten Wünschen entsprechen.
So ist bereits heute für alles gesorgt und das Leben kann noch gelassener genossen werden.

Was passiert im Leistungsfall (Todesfall)?
Im Leistungsfall wird die Treuhandeinlage an den gewählten Wunsch-Bestatter zur Durchführung ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich über den Bestatter. Der angemessene Vorsorgebetrag steht auch dann zur Verfügung, wenn das beauftragte Bestattungsunternehmen nicht mehr bestehen sollte oder Leistungen des Sozialamtes den Lebensunterhalt des betroffenen Menschen unterstützen.

Fazit: Mit Einmalzahlung oder Teilzahlungen bis ins sehr hohe Alter und ohne Gesundheitsprüfung mit der höchstmöglichen Sicherheit zu einer sicheren Bestattungsvorsorge.

Die Sterbegeldversicherung
Vorteile einer Sterbegeldversicherung mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur GmbH mit unserem Kooperationspartner Nürnberger Versicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist eine weitere Form der finanziellen Absicherung. Hierbei werden die finanziellen Mittel für die geplante Bestattung gesichert. Ohne Sterbegeldversicherung müssen Angehörige oder Erben die Kosten in voller Höhe tragen. Und dann sind da auch noch zukünftige Kosten wie etwa für Grabpflege und Instandhaltung.

Eine Bestattungsvorsorge erleichtert Angehörigen eine ohnehin schwierige Situation. So kommen zur Trauer nicht auch noch Geldsorgen hinzu. Außerdem erspart man den Lieben organisatorischen Aufwand, der im Trauerfall viele überfordert.

Sterbegeldversicherung (wird in regelmäßigen Raten angespart)
-Entlastung der Angehörigen
-ohne Gesundheitsprüfung
-in Raten ansparbar, auch in kleinen Beiträgen
-Dokumentation der zukünftigen Wünsche
-Absicherung entsprechend der gewünschten Versicherungssumme
-im Todesfall Auszahlung des angesparten Sterbegeldes an den Bezugsberechtigten
-Deutschlandweite Bestattung möglich
-Möglichkeit zur Festlegung eines Wunschbestatters
-Individuelle Trauerbegleitung durch Bestatter vor Ort möglich
-Abholung, Überführung im Inland und Einbettung sowie Organisation der notwendigen Dokumente möglich
-Schutz des angelegten Geldes für die angemessene Bestattungsvorsorge vor unberechtigtem Auflösungsverlangen (z.B. des Sozialamtes bei Pflegebedürftigkeit)

Eine Sterbegeldversicherung ist besonders für Menschen geeignet, die noch eine längere Wegstrecke vor sich haben und/oder an Ausgaben für den Aufbau einer Familie oder andere Anschaffungen denken müssen.

In der Regel werden in kleineren Monatsraten Zahlungen an die Versicherung getätigt und so die gesamte Versicherungssumme angespart. Auch eine Einmalzahlung ist in manchen Fällen möglich. Die Verträge laufen lebenslang. Die Beitragszahlungsdauer ist abhängig vom Eintrittsalter (bis zum Alter von 60 Jahren gilt 25 Jahre Laufzeit, in der Alterspanne 61 bis 80 Jahre endet die Laufzeit im Alter von 85 Jahren). (Quelle: www.nuernberger.de, Sterbegeldversicherung)

Die Höhe der Raten hängt vom Alter des Versicherten, den Versicherungsbeginn, dem Gesundheitszustand und der Höhe der Versicherungssumme ab.

Die Höhe der Versicherungssumme bestimmen der Vorsorgende ganz nach seinen Wünschen und Vorstellungen. Wer eine einfache Beerdigung vorzieht, fährt mit einer niedrigen Versicherungssumme gut, während eine aufwendige Beerdigung mit einer hohen Versicherungssumme gut finanziert werden kann.

Wer seine Vorstellungen zu Lebzeiten genau dokumentieren, stellt sicher, dass persönlichen Wünsche tatsächlich berücksichtigt werden. Hier helfen umfangreichen Assistance-Leistungen, die die Bestattungsvorsorge optimal abrunden. Die Kosten für die Trauerfeier, den Liegeplatz, den Grabstein und die Grabpflege sollten beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung ebenfalls berücksichtigt werden.

Fazit: Mit regelmäßigen Raten und ohne Gesundheitsprüfung wird über einen gewünschten Zeitraum die Summe einer sicheren Bestattungsvorsorge angespart.

Praktischer Hinweis
Als Ergänzung zu einer sicheren Vorsorgeplanung haben das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. und die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG einen praktischen Vorsorgeordner entwickelt; mit vielen praktischen Informationen und zum Ordnen und Aufbewahren der gesamten Vorsorge-Unterlagen von Vollmacht über Patientenverfügung bis Versicherungspolice und Testament. Auch Angehörige oder Betreuer werden mithilfe dieses Vorsorgeordners über alle wichtigen Entscheidungen informiert!
Bestellung des Vorsorgeordner zum Preis von 15,00 EUR inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten entweder per E-Mail an fachverlag@bestatter.de

Weiterführende Informationen zur Vorsorge unter https://www.bestatter.de/bestattungsvorsorge/

Autor: Stephan Neuser, Rechtsanwalt
Generalsekretär Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

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Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft bietet Hilfen für das Zusammenleben mit Demenzerkrankten

Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft bietet Hilfen für das Zusammenleben mit Demenzerkrankten

(Mynewsdesk) Berlin, 15. Januar 2020. Menschen, die an einer Demenz erkranken, entwickeln im Laufe der Krankheit häufig Verhaltensweisen, die von Angehörigen und anderen Betreuenden als schwierig, ungewöhnlich oder störend empfunden werden und oft eine starke Belastung darstellen. Die Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft „Leben mit Demenzerkrankten. Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag“, die nun schon in 11. Auflage erscheint, kann dazu beitragen, das Zusammenleben mit den Erkrankten insbesondere für Angehörige einfacher zu machen. Zwei Drittel der Erkrankten werden zu Hause von Angehörigen betreut – häufig rund um die Uhr.

Angehörige sind häufig rund um die Uhr gefordertWenn jemand ständig nachfragt, wie spät es ist, Gegenstände verlegt, der Ehefrau den ganzen Tag hinterherläuft oder die Nacht zum Tag macht, kann dies die Angehörigen ans Ende ihrer Kräfte bringen. Die Broschüre „Leben mit Demenzerkrankten“ gibt wichtige Tipps und Hinweise, um den Alltag mit Demenzerkrankten etwas zu erleichtern. „Es gibt keine Patentrezepte für den Umgang mit Demenzerkrankten“, betont Christa Matter, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. und Mitautorin der Broschüre. „Menschen mit Demenz sind und bleiben Individuen, sie verhalten sich unterschiedlich. Trotzdem können Angehörige aus den Erfahrungen anderer lernen und eigene Wege finden.“

Anregungen für den Alltag:

* das Verhalten des Erkrankten genau beobachten
* nach Ursachen fragen, zum Beispiel: Was steckt dahinter, wenn er die Toilette nicht mehr benutzt? Warum möchte sie ständig die Wohnung verlassen? Warum will sie nicht mehr essen? Warum trägt er seine Brille nicht mehr?
* überlegen, wie man darauf eingehen oder wo man etwas verändern kann
* neue Wege ausprobieren
Strategien für den Umgang mit anstrengendem VerhaltenDie Broschüre zeigt auf 60 Seiten vielfältige Strategien und gibt Anregungen für den Umgang mit den Verhaltensweisen, die von Angehörigen am häufigsten als belastend beschrieben werden – etwa aggressives Verhalten, Probleme mit dem Autofahren, mit Essen und Trinken. Im abschließenden Kapitel geht es um Hilfen und Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige wie Beratung, Gesprächsgruppen, Entspannungsübungen sowie Betreuungs- und Pflegeangebote.

BroschüreDeutsche Alzheimer Gesellschaft: Leben mit Demenzerkrankten. Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag. 11. Auflage 2019, 60 Seiten, 4 €.
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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon haben eine Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzerkrankten wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von mehr als 130 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

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Woche des Hörens 2019 vom 23. 28. September Gemeinsam besser hören!

Woche des Hörens 2019 vom 23.  28. September  Gemeinsam besser hören!

(Mynewsdesk) FGH, 2019 – Mit ihrer bundesweiten Aktionswoche zur Hörgesundheit richtet die Fördergemeinschaft Gutes Hören vom 23. bis 28. September den Fokus auf die umfassende Bedeutung des Hörsinns für das menschliche Zusammenleben. Nicht nur Betroffene, sondern auch die Menschen im sozialen Umfeld sind angesprochen. Denn zum Hören und Verstehen gehören stets mindestens zwei. Immerhin geht es um Kommunikation und ein aktives und erfülltes Leben in Gemeinsamkeit und Gesellschaft.

Angehörige und Freunde können mit Aufmerksamkeit, Engagement und Zuspruch ihre Mitmenschen mit Hörproblemen auf dem Weg zum guten Hören vielfach unterstützen. Denn nicht selten sind sie es, denen zuerst auffällt, wenn jemand nicht mehr gut hört. Als ein Sinnesorgan, das praktisch rund um die Uhr im Einsatz ist, unterliegt das Gehör natürlichen Verschleißerscheinungen, die den Betroffenen im Anfangsstadium kaum auffallen und deshalb auch nicht als Beeinträchtigung wahrgenommen werden.

Außerdem tragen Gewöhnungseffekte dazu bei, dass Menschen mit beginnenden Hörminderungen auch im weiteren Verlauf nicht merken, wann der richtige Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist. Für sie ist es schon zur Normalität geworden, dass ihr Umfeld scheinbar undeutlich spricht, sie selbst immer wieder nachfragen müssen oder sich den Sinn des Gesagten einfach zusammenreimen. Das Nachfragen und die Missverständnisse, von denen Unterhaltungen dann geprägt sind, sollten aber alle Beteiligten aufhorchen lassen.

Hörminderungen wirken sich nicht nur im privaten und beruflichen Alltag nachteilig aus. Früher oder später führen sie zu erhöhter Höranstrengung und Stress, die sowohl das Wohlbefinden wie auch die Gesundheit beeinträchtigen. Wer aber von einem Hörakustiker regelmäßig den Status seiner Hörleistung überprüfen lässt, kann rechtzeitig etwas unternehmen. Dafür hält die Hörakustik heute ein breites Spektrum wirksamer und komfortabler Lösungen bereit, die von den Fachleuten für jeden persönlichen Bedarf angepasst werden können.

Wenn die Verständigung wieder funktioniert, verbessern sich Wohlbefinden, Lebensqualität und vieles mehr. Diese wichtigen Erkenntnisse bestätigten Hörgeräteträger mit großer Mehrheit, die im Rahmen einer Studie (Eurotrak 2018)* zu den positiven Auswirkungen ihrer Hörsysteme befragt wurden. An vorderster Stelle wurden erleichterte Gesprächsführung, Teilnahme an Gruppenaktivitäten und ein größeres Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr genannt. Die Studienteilnehmer räumten außerdem ein, dass sie sich mit ihrem heutigen Wissensstand früher für Hörgeräte entschieden hätten. Denn bei 31% der Befragten wurden die Erwartungen komplett erfüllt, während sie bei 51% sogar übertroffen wurden. Die positiven Effekte wurden darüber hinaus auch von Angehörigen und Bekannten wahr-genommen und bestätigt.

Trotzdem unternehmen immer noch zu viele Menschen zu spät etwas gegen ihre Hördefizite. Die Fördergemeinschaft Gutes Hören appelliert daher mit der Woche des Hörens nicht nur an die Betroffenen selbst, sondern auch an die Menschen aus dem sozialen Umfeld, dieses sensible und immens wichtige Thema ernst zu nehmen und anzusprechen. Denn ein offenes Wort, Verständnis und ein Hörtest helfen, viele Probleme zu lösen, die nur durch schlechtes Hören entstehen.

Die Woche des Hörens ist eine gute Gelegenheit, sich ein paar Minuten Zeit für das Gehör zu nehmen und einen Hörtest zu machen – allein, zu zweit oder in der Gruppe. Die FGH Partnerakustiker bieten kostenlose Hörtests und Beratungen verstärkt zur Woche des Hörens und darüber hinaus an. Die Meisterbetriebe für die Hörgesundheit sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt und zu finden im unter:  www.fgh-info.de

*Quelle: www.ehima.com/wp-content/uploads/2018/06/EuroTrak_2018_GERMANY.pdf

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: „FGH“

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Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik – die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal http://www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlösungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

Fördergemeinschaft Gutes Hören im Internet:
http://www.fgh-info.de

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft zum Internationalen Tag der Pflege: Die Rahmenbedingungen für die Pflege müssen dringend verbessert werden!

Deutsche Alzheimer Gesellschaft zum Internationalen Tag der Pflege: Die Rahmenbedingungen für die Pflege müssen dringend verbessert werden!

(Mynewsdesk) Berlin, 11. Mai 2017. Am 12. Mai wird international der Tag der Pflege begangen. Pflegekräfte leisten eine wichtige und wertvolle Arbeit. Gute Pflege bedeutet für Menschen mit Demenz, dass sie so selbstständig wie möglich leben können, sich sicher fühlen, Zuwendung und Wertschätzung erfahren. Nach wie vor werden die meisten Menschen mit Demenz von Angehörigen gepflegt. Diese sollte auch an einem solchen Tag (und nicht nur an diesem) wertgeschätzt werden.

Allerdings kommen die meisten Angehörigen irgendwann an ihre Grenzen und benötigen dann Unterstützung durch die professionelle Pflege. Für die Angehörigen bedeutet gute Pflege, dass sie sich darauf verlassen können, dass Menschen mit Demenz Unterstützung bei den Toilettengän­gen und beim Essen erhalten, wenn sie sie benötigen, dass sie Ansprache und Beschäftigung haben, dass jemand da ist, der sie sanft wieder ins Haus begleitet, wenn sie den Drang haben, einem unbekannten Ziel entgegen zu laufen.

Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz erfordert neben Fachwissen ein besonders hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Verständ­nis und Geduld. Doch die Rahmenbedingungen, unter denen Pflege in Deutschland geleistet wird, führen oftmals zu einer mangel­haften Versorgung der Betroffenen. Helga Schneider-Schelte, Koordi­natorin des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, berichtet: „In den Beratungsgesprächen hören wir immer wieder und in den letzten Jahren zunehmend, dass aufgrund von Personalmangel schon bei der Grundpflege nicht genügend Zeit bleibt, um die Bedürfnisse und den Wunsch nach Selbstständigkeit von Menschen mit Demenz ausreichend zu berücksichtigen. Statt beispielsweise Hilfestellungen beim Waschen zu geben, übernehmen die Pflegekräfte das Waschen selbst, weil es so schneller geht.“

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert deshalb zum Tag der Pflege eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Pflege. Pflegeberufe müssen für junge Menschen attraktiver werden. Gleichzeitig müssen die Arbeitsbedingungen so gestaltet werden, dass Pflegekräfte nicht bereits nach wenigen Jahren im Beruf ausgebrannt oder körperlich verbraucht sind. Denn nur wenn Pflegekräfte motiviert und unter guten Rahmenbedingungen arbeiten, können sie Menschen mit Demenz und ihre Familien angemessen unterstützen.

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Bestatterportal muss auf Provisionen hinweisen

Urteil des BGH zu Bestatterportalen

Bestatterportal muss auf Provisionen hinweisen

Verband unabhängiger Bestatter e.V.

Der Bundesgerichtshof hat am 27.04.2017 unter dem Aktenzeichen I ZR 55/16 ein äußerst wichtiges Urteil zum Schutz der Verbraucher gesprochen.

Der erste Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte zu prüfen, welche Informationspflichten dem Betreiber eines im Internet angebotenen Preisvergleichsportals obliegen.
Auf dem Vergleichsportal der Beklagten wird ein Verbraucher zunächst aufgefordert, die gewünschten Leistungen auszuwählen. Danach werden verbindliche Angebote verschiedener Bestattungsunternehmen angezeigt, aus denen der Verbraucher drei Angebote auswählen kann. Allerdings berücksichtigt der Anbieter bei seinem Preisvergleich nur Unternehmen, die mit ihm für den Fall eines Vertragsabschlusses eine Provision von 15% oder 17,5% des Angebotspreises vereinbaren. Die Nutzer des Portals werden auf diese Provisionsvereinbarung allerdings nicht hingewiesen. Sie lässt sich lediglich einem Hinweis im Geschäftskundenbereich der Internetseite entnehmen.

Beklagt wird der fehlende Hinweis auf die Provisionspflicht der im Preisvergleich berücksichtigten Unternehmen für einen Verstoß gegen § 5a Abs. 2 UWG.
Es wurde beantragt, dem Portal zu verbieten, Bestattungsleistungen im Internet anzubieten, ohne den Verbraucher darauf hinzuweisen, dass das Portal im Falle eines Vertragsschlusses zwischen dem Verbraucher und den über den Preisvergleich vermittelten Bestattungsunternehmen eine Provision des Bestattungsunternehmens enthält.

Das Landgericht Berlin hatte bereits in der Vorinstanz mit Urteil vom 2. September 2014 – 91 O 19/14 den Betreiber des Portals antragsgemäß verurteilt. Das Berufungsgericht Kammergericht – Urteil vom 16. Februar 2016 – 5 U 129/14 hat die Klage abgewiesen. Der Bundesgerichtshof hat auf die Revision der Klägerin das Urteil des Berufungsgerichts aufgehoben und das Urteil des Landgerichts wiederhergestellt.

In der Begründung dazu heißt es:

Die Information darüber, dass in einem Preisvergleichsportal nur Anbieter berücksichtigt werden, die sich für den Fall des Vertragsschlusses mit dem Nutzer zur Zahlung einer Provision an den Portalbetreiber verpflichtet haben, ist eine wesentliche Information im Sinne des § 5a Abs. 2 UWG. Eine Information ist wesentlich, wenn sie nach den Umständen des Einzelfalles unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen vom Unternehmer erwartet werden kann und ihr für die geschäftliche Entscheidung des Verbrauchers ein erhebliches Gewicht zukommt. Der Verbraucher nutzt Preisvergleichsportale, um einen schnellen Überblick darüber zu erhalten, welche Anbieter es für ein bestimmtes Produkt gibt und welchen Preis der jeweilige Anbieter für das Produkt fordert. Dabei geht der Verbraucher, sofern keine entsprechenden Hinweise erfolgen, nicht davon aus, dass in den Vergleich nur solche Anbieter einbezogen werden, die dem Betreiber des Portals im Falle des Vertragsabschlusses mit dem Nutzer eine Provision zahlen. Diese Information ist für den Verbraucher von erheblichem Interesse, weil sie nicht seiner Erwartung entspricht, der Preisvergleich umfasse weitgehend das im Internet verfügbare Marktumfeld und nicht nur eine gegenüber dem Betreiber provisionspflichtige Auswahl von Anbietern. Maßgebliche Interessen des Betreibers stehen der Information darüber, dass die gelisteten Anbieter dem Grund nach provisionspflichtig sind, nicht entgegen. Die Information muss so erteilt werden, dass der Verbraucher sie zur Kenntnis nehmen kann. Ein Hinweis auf der Geschäftskundenseite des Internetportals reicht hierfür nicht aus.
Dieses Urteil hat auch Bedeutung für andere Portale
Streng genommen wurde in dem Urteil nur über die Frage bezüglich des Bestattungsportals entschieden, allerdings haben die Richter in ihrer Begründung keinerlei Einschränkungen gemacht. Diese Regeln gelten also auch für alle anderen Portale – egal, ob es um Stromverträge, Urlaubsreisen oder Versicherungen geht. Wer über die Provisionen bisher noch nicht aufklärt, wird dies von jetzt an machen müssen.
Vertrauen sie bei der Suche nach Bestattungsunternehmen den Portalen der Verbände. Dort finden sie z.B. unter www.bestatterverband.de oder www.bestattungstreuhand.deUnternehmen, die transparent und ohne Provisionszahlungen ihre Dienste anbieten.

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Leben mit Demenzkranken – Broschüre der DAlzG bietet Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag

Leben mit Demenzkranken - Broschüre der DAlzG bietet Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag

(Mynewsdesk) Berlin, 26. April 2017. Menschen, die an einer Demenz erkranken, entwickeln im Laufe der Krankheit häufig Verhaltensweisen, die von Angehörigen und anderen Betreuenden als schwierig, ungewöhnlich oder störend empfunden werden und oft eine starke Belastung darstellen. Die Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft „Leben mit Demenzkranken. Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag“, die nun schon in 8. Auflage erscheint, kann dazu beitragen, das Leben mit den Erkrankten insbesondere für Angehörige einfacher zu machen. Denn zwei Drittel der Erkrankten werden zu Hause von Angehörigen betreut, oft rund um die Uhr.

Wenn jemand ständig nachfragt, wie spät es ist, Gegenstände verlegt, der Ehefrau den ganzen Tag hinterherläuft oder die Nacht zum Tag macht, kann dies die Angehörigen ans Ende ihrer Kräfte bringen. Die Broschüre „Leben mit Demenzkranken“ gibt wichtige Tipps und Hinweise, um den Alltag mit Demenzerkrankten etwas zu erleichtern. Die Autoren betonen, dass es keine Patentrezepte für den Umgang mit Demenzkranken gibt. Menschen mit Demenz sind und bleiben Individuen, verhalten sich unterschiedlich. Und doch ist es möglich, aus den Erfahrungen anderer zu lernen. Es gilt genau zu beobachten, nach Ursachen zu fragen (was steckt dahinter, wenn jemand ständig die Wohnung verlassen will?), zu überlegen, was man tun kann und auszuprobieren.

Die Broschüre zeigt Strategien und gibt Anregungen für den Umgang mit den Verhaltensweisen, die von Angehörigen am häufigsten als belastend beschrieben werden, etwa aggressives Verhalten, Probleme mit dem Autofahren, mit Essen und Trinken.

Im abschließenden Kapitel geht es um Hilfen und Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige, wie Beratung, Gesprächsgruppen, Entspannungsübungen sowie Betreuungs- und Pflegeangebote.

Broschüre

Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Leben mit Demenzkranken. Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag. 8. Auflage 2017, 56 Seiten, 4 €.

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95-14 (Festnetztarif).

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Generation 60+ unterwegs auf digitalen Wegen

Generation 60+ unterwegs auf digitalen Wegen

(Mynewsdesk) Für die reifere Generation wird die Frage des digitalen Nachlasses nach dem Tod immer relevanter

Das durchschnittliche Sterbealter ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland fast unverändert geblieben: Bei Männern sind es 75,6 und bei Frauen 82,2 Jahre. Im gleichen Zeitraum ergab sich aber eine rasante Steigerung der Internetaktivität in der Altersgruppe 60+, die bei fast 400 % liegt. Waren es 2005 noch etwa 3,5 Millionen Internetnutzer, sind es 2016 bereits 12 Millionen aus dieser Altersschicht. Somit hat sich die manchmal noch vorherrschende Meinung, Internetnutzung sei vor allem etwas für jüngere Leute, längst überholt. Die Zahlen der sogenannten „Silver Surfer“, also der Internetnutzer ab 65 Jahren, variieren in verschiedenen Schätzungen zwischen mindestens 20 % bis maximal 85 %. Insbesondere ältere Menschen nutzen zunehmend auch den Online-Versandhandel, um beschwerliche Einkaufstouren entbehrlich zu machen.

Digitale Nachlassverwaltung als wichtiger Aspekt in der Beratung rund um die Bestattung

Diese Entwicklung ist für den BDB seit längerem Anlass, die Frage des digitalen Nachlasses im Auge zu behalten. Immer mehr Bestatter bieten daher auch für den Bereich des digitalen Nachlasses Möglichkeiten einer seriösen und unkomplizierten Abmeldung von Nutzerkonten, Mitgliedschaften und Guthaben bei Handelsplattformen, Dating- und Partnerportalen, Spieleplattformen, Wettanbietern oder Vereinsmitgliedschaften an. Auch andere elementare Abmeldungen, etwa von der Rentenversicherung, der Deaktivierung von Facebook-Konten, der Krankenversicherung oder von GEZ-Gebühren werden so über ein einfaches Portal möglich.

Verbraucherschützer sind sich einig: Rechtzeitig und korrekt durchgeführte Abmeldungen und Vertragskündigungen verhindern für Angehörige unnötige Kosten. Auch können weiterlaufende Kosten durch Verträge bei Vertragspartnern ermittelt und verhindert bzw. ermittelte Guthaben für die Angehörigen gesichert werden.

Seit mehreren Jahren beobachtet der BDB und das mit ihm verbundene Kuratorium Deutsche Bestattungskultur sehr genau die Entwicklungen im Bereich der digitalen Nachlassverwaltung. Inzwischen ist längst der Zeitpunkt gekommen, oder zumindest bei einem sehr großen Teil der Bestattungsaufträge den Angehörigen gegenüber die Frage des digitalen Nachlasses zu stellen und passgenau Lösungen anzubieten.

Die im Todesfall bekannten Abmeldungen und Formalitäten können inzwischen längst komfortabel auf digitalem Wege durchgeführt werden. Nach Übertragung und Angabe der Daten des Verstorbenen nebst eingescannter Sterbeurkunde können einem unbegrenzten Empfängerkreis gegenüber vielfältigste Abmeldungen angestoßen und generiert werden.

Profile in sozialen Netzwerken sind sensible Inhalte

Profile in sozialen Netzwerken gehören zu den häufigsten Hinterlassenschaften Verstorbener, die für Angehörige von besonders hoher emotionaler Bedeutung sind. Hier ermöglicht die Abmeldung, den Weg zur Löschung oder Umsetzung eines Profils in den sogenannten „Gedenkstatus“ anzustoßen, was für Angehörige von wichtiger Bedeutung ist.

Datenschutz wird groß geschrieben

Die Vertragsermittlungen und Auskünfte müssen grundsätzlich datenschutzkonform vorgenommen werden. Dabei legen die deutschen Bestatter insbesondere darauf Wert, dass die übermittelten Kundendaten ausschließlich Abmeldezwecken genutzt werden und kein Adresshandel vorgenommen wird, der zu aller Trauer die Angehörigen gar noch mit Werbepost belästigt.

Das für diese Zwecke entworfene elektronische Abmeldeportal bietet den Angehörigen des Verstorbenen einen weiteren Vorteil: Mit einem eindeutigen und individuellen Zugangscode können sich diese auch selbst in das Formalitäten-Portal einwählen und selbstständig Abmeldungen durchführen, ferner auch sehen, welche Abmeldungen bereits durch den Bestatter angestoßen, vollzogen und vom Vertragspartner bestätigt wurden. Im späteren Zeitverlauf, oftmals nach der Trauerfeier, fallen Angehörigen nicht selten noch Mitgliedschaften ein, die sie dort komfortabel und bequem abmelden können.

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und der Bundesverband Deutscher Bestatter rät Menschen ab Mitte 50 zum Abschluss sogenannter Bestattungsvorsorgeverträge, die für den Todesfall grundlegende Entscheidungen über Bestattungsart und persönliche Präferenzen klären sowie zur Entlastung der Angehörigen das Geld für die Bestattung zweckgebunden hinterlegen. Auch dabei sollte die Frage der Internetaktivität bedacht werden, denn es gibt bereits zu Lebzeiten die Möglichkeit, die vielfältigen Nutzerkonten und Mitgliedschaften zu hinterlegen, um im Fall der Fälle den eigenen Angehörigen viele spätere mühsame Schritte bereits abzunehmen.

Pressekontakt:

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Telefon: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60

Ansprechpartner:
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.

E-Mail: info@bestatter.de
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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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?Darmkrebs! Wie sag ichs meinen Angehörigen?

?Darmkrebs! Wie sag ichs meinen Angehörigen?

(Mynewsdesk) Felix Burda Stiftung bietet Briefvorlage zum Download.München, 24.03.2017 – Angehörige von Darmkrebspatienten haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Betroffenen fällt es aber oft schwer, ihre Familie zu informieren. Eine neue Briefvorlage hilft.

Die Diagnose Darmkrebs ist ein Schock – nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Angehörigen. Was viele in diesem Moment nicht ahnen: Durch die Erkrankung wird ein familiäres Risiko an alle erstgradigen Verwandten weitergegeben. Das heißt zwar nicht, dass jeder Verwandte eines Erkrankten automatisch ebenfalls an Darmkrebs erkrankt. Aber um sich selbst vor Darmkrebs zu schützen, sollten sich diese Familienmitglieder daher ebenfalls an einen Magen-Darm-Arzt wenden und im Zweifel schon in jungen Jahren auf einer Vorsorge-Darmspiegelung bestehen.

Das Problem ist dabei nur, dass viele Angehörige nichts über ihr erhöhtes Risiko erfahren.Denn der Arzt des Betroffenen kann es ihnen nicht direkt mitteilen.
Und dem Betroffenen fällt es oft sehr schwer, nach einer erhaltenen Krebsdiagnose seine Angehörigen persönlich zu informieren.

Die Felix Burda Stiftung versucht nun dieses Dilemma zu lösen: Mit den neu gestalteten Unterlagen der Stiftung werden Darmkrebs-Patienten auf das Risiko ihrer Verwandtschaft hingewiesen und sie erhalten eine Briefvorlage, die sie direkt an ihre Angehörigen versenden können.

Die Unterlagen und Briefvorlagen stehen als PDF für Ärzte und Patienten gratis zum Download zur Verfügung:  https://www.felix-burda-stiftung.de/darmkrebsvorsorge/wer-ist-betroffen/familiaeres-risiko

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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes.  Zu den Projekten der Stiftung zählen der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt werden. Außerdem tourt das größte begehbare Darmmodell Europas kontinuierlich durch Deutschland und die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler gesetzliche Präventionsleistungen der ganzen Familie. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbekampagnen in Print, TV, Radio, Online und Mobile eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs.   
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16.000 Pflegeberater beraten Pflegehaushalte kostenfrei

Angehörige nicht in den Burn-out treiben: das unabhängige Pflegeportal CareIO optimiert die individuelle Pflegesituation

16.000 Pflegeberater beraten Pflegehaushalte kostenfrei

Pflegeberatersuche in CareIO.de

Hannover/Hildesheim 3. Februar 2017 – Das preisgekrönte und kostenfreie Pflegeportal CareIO, das unter www.careio.de abrufbar ist, vernetzt ab sofort unkompliziert vom mobilen Endgerät oder heimischen Computer rund 16.000 professionelle Pflegeberater mit privaten Pflegehaushalten. Und das schon vor einer Registrierung. „Angehörige sollten diesen Service unbedingt nutzen, um die Pflegesituation einmal genau unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren“, so CareIO-Chef Maik Preußner. Die 16.000 Pflegeberater kommen aus ambulanten Pflegediensten, aus Pflegestützpunkten oder sind unabhängige freie Pflegeberater. Der Kunde kann über www.careio.de den von ihm favorisierten Pflegeberater auswählen.

Vor dem Hintergrund der neuen Gesetzeslage in 2017 ließen sich private Pflegehaushalte oft noch viel Geld durch die Lappen gehen, weiß der Pflegeportalchef. In der Vergangenheit seien das auf alle Pflegehaushalte gerechnet bis zu drei Milliarden Euro im Jahr gewesen, da Gelder aus Leistungsbereichen des Sozialgesetzbuches schlichtweg nicht abgerufen und umgewandelt wurden. Hierbei handelt es sich meist auch um Entlastungsmöglichkeiten im Bereich der Haushalts- und Einkaufshilfe.

Viele Pflegekassen seien nach Preußners Empfinden in der Regel nicht an einer umfassenden Aufklärung interessiert, um nicht ungefragt weitere Kosten im System zu verursachen. Dennoch sei die Inanspruchnahme laut Preußner wichtig, um den „größten Pflegedienst Deutschlands“, die Angehörigen, zu unterstützen und nicht in den Burn-out aufgrund der häufigen Doppel- und Dreifachbelastung zu treiben.

Über CareIO

CareIO ist ein alle Akteure vernetzendes kostenfreies Pflegeportal und adressiert mehr als fünf Millionen Menschen und rund 600.000 Dienstleister. Es wurde von der EU in Teilen gefördert und vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium 2015 ausgezeichnet. CareIO stellt erstmals den Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt. Viele Leistungen der Pflege- und Krankenkassen sind gar nicht oder nur teilweise bekannt. CareIO zeigt Ansprüche und Leistungen auf, um die individuelle Pflege zu finanzieren und zu optimieren.

Die Pflege in den eigenen vier Wänden kann durch CareIO und die Einbindung von professionellen Pflegeberatern erheblich erleichtert und verbessert werden. Das CareIO-Portal funktioniert ähnlich wie ein Konfigurator: Es liefert dem Nutzer eine individuelle Übersicht passender Pflegeleistungen und über die ihm zustehende finanzielle Unterstützung. Die Online-Plattform ermittelt schnell und einfach den passenden Überblick und sorgt für Transparenz in den Angebotsstrukturen.

In einem strukturierten Prozess hilft CareIO, den individuellen Pflegealltag zu planen, Ansprechpartner zu finden, sich mit Helfern zu vernetzen, Unterstützung zu erhalten und Risiken, wie z. B. über einen Wechselwirkungscheck von Medikamenten, zu minimieren. Mit einem Beratungstool kann der persönliche Pflegebedarf kalkuliert werden. Die Anmeldung im Portal ist kostenfrei.

In zusätzlich entwickelten Modulen mit weiteren Funktionen bietet CareIO außerdem Software-as-a-Service für angeschlossene Pflegedienste, Pflegeberater und alle Dienstleister im Pflegeumfeld. Drei Jahre hat die technische Umsetzung der Software gedauert. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sind in CareIO eingeflossen. Seit Juni 2015 ist die Plattform online unter www.careio.de .

Über den Medikationsplan von CareIO und CareIO Medic
Der Medikationsplan mit lesbarem 2-D-Barcode kann unter www.careio.de oder www.careio-medic.de von allen registrierten Nutzern angefordert und für alle Beteiligten freigegeben werden. Dazu zählen: Pflegebedürftige, Angehörige, qualifizierte Berater wie Ärzte, Apotheker, Pflegeberater und Pflegedienste. Über den Barcode können die Informationen eingelesen und aktualisiert werden. Die Patienten können über das CareIO-Portal auf ihre Daten zugreifen und den Plan pflegen oder pflegen lassen. Der Plan kann durch die Angabe des Medikaments oder der Pharmazentralnummer (PZN) ausgefüllt werden. Er enthält alle Medikamente eines Patienten, und zwar mit Handelsname, Dosis, Einnahmezeitpunkt, Darreichungsform sowie Indikation.

Neu: Wechselwirkungscheck in ersten digitalen BMP integriert

Seit dem 16. Oktober 2016 informiert ein in den elektronischen CareIO Medikationsplan integriertes achtstufiges Warnsystem alle Personen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, ob sie Gefahr laufen, gefährliche Arzneimittelkombinationen einzunehmen.

Kontakt
CareIO GmbH
Maik Preußner
Hainholzfeld 5
31171 Nordstemmen
05069-3480300
presse@careio.de
https://careio.de

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Eine Krankheit mit tausend Fragen 15 Jahre Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Eine Krankheit mit tausend Fragen  15 Jahre Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

(Mynewsdesk) Berlin, 25. Januar 2017. Im Januar 2002 klingelte das Alzheimer-Telefon zum ersten Mal. Seitdem haben die Beraterinnen und Berater der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mehr als 80.000 Mal Fragen von Menschen mit Demenz, Angehörigen und Profis beantwortet, Rat gegeben, Trost zugesprochen und Mut gemacht. Auch nach 15 Jahren lässt die Zahl der Anfragen nicht nach.

Fünf Tage pro Woche ist das Beratungstelefon unter der Nummer 030 / 259 37 95 14 sowie der Servicenummer 01803 – 17 10 17 erreichbar. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell unterstützt. Bis zu drei Viertel der Anrufenden sind Angehörige, insbesondere Ehepartner, (Schwieger-)Töchter und –söhne von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Doch auch Menschen, die selbst eine Demenz-Diagnose bekommen haben oder sich Sorgen machen, weil sie an Gedächtnisstörungen leiden, und Mitarbeitende aus der Pflege suchen den Rat des Alzheimer-Telefons.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erklärt:

„Mit dem Alzheimer Telefon unterstützen wir ein bewährtes niedrigschwelliges Hilfe- und Beratungsangebot. Es ist „direkter Draht“ für Betroffene zur Deutschen Alzheimer Gesellschaft und bleibt auch weiterhin eine wichtige Ergänzung zu den übrigen Angeboten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Deutschland.

Ich danke den kompetenten Beraterinnen am Telefon für ihren Einsatz und die Bewältigung der manchmal auch schwierigen Aufgabe, Ratsuchenden den Alltag mit Demenz zu erleichtern.“

Helga Schneider-Schelte, Leiterin des Alzheimer-Telefons, erklärt, was in der Beratung besonders wichtig ist: „Demenz sollte heutzutage nicht mehr als Tabu betrachtet werden. Wir ermutigen die Angehörigen, sich Unterstützung zu holen und ihre Wünsche klar zu formulieren. Niemand soll das Gefühl haben, mit der Krankheit ganz alleine dazustehen.“

Die Fragen der Anrufenden sind vielfältig: „Mein 82jähriger Vater kümmert sich um meine Mutter, die seit vier Jahren an Alzheimer leidet. Ich sehe, dass er zunehmend überfordert ist, aber ein Umzug in ein Pflegeheim kommt für beide nicht infrage. Wo gibt es Unterstützung?“ „Vor vier Wochen hat der Neurologe meinem Mann eine Frontotemporale Demenz bescheinigt, ohne uns mehr dazu zu erklären. Jetzt habe ich im Internet zu dieser Krankheit recherchiert und ziemliche Angst bekommen, was uns da noch erwartet. Können Sie mir sagen, worauf ich mich wirklich einstellen muss?“ „Wie beantragt man eigentlich Leistungen der Pflegeversicherung? Und haben Demenzkranke einen Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis?“

Die Beraterinnen und Berater vom Alzheimer-Telefon verfügen über langjährige Erfahrungen und erweitern ihr Wissen regelmäßig durch Fortbildungen und Supervision. Sie gehen auf alle Fragen individuell ein und versuchen durch Informationen und Fachwissen Möglichkeiten und Alternativen für den nächsten Schritt aufzuzeigen. Zum Beispiel vermitteln sie den Kontakt zu den 136 regionalen Alzheimer-Gesellschaften und ermutigen die Angehörigen, sich mit anderen Pflegenden auszutauschen. Wenn Angehörige später davon berichten, dass sie jetzt besser zurechtkommen, ist das für die Beraterinnen das größte Lob.

Auch in Zukunft wird das Alzheimer-Telefon wichtig sein, denn jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 300.000 Menschen neu an einer Demenz. Für sie und ihre Angehörigen stellen sich dann nach wie vor endlos viele Fragen, für die sie Ansprechpartner benötigen.

Alzheimer-Telefon Das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 15 Uhr zu erreichen unter der Festnetz-Nummer 030 – 259 37 95 14 sowie der Service-Nummer 01803 -171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz). Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist ein gemeinnütziger Verein. Als Bundesverband von derzeit 136 Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden vertritt sie die Interessen von Demenzkranken und ihren Familien. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 – 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif). 

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Ab Januar gibt es mehr Geld für Pflegehaushalte – CareIO Pflegeportal kalkuliert centgenau die Ansprüche aus der Pflegeversicherung

Ab Januar gibt es mehr Geld für Pflegehaushalte - CareIO Pflegeportal kalkuliert centgenau die Ansprüche aus der Pflegeversicherung

CareIO-Kalkulation-Beispiel

Gruppe der Anspruchsberechtigten steigt um etwa 20 Prozent: weitere 500 000 Menschen haben ab 1.1.2017 Anspruch auf Pflegegrad 1

Hannover/Hildesheim 14. Dezember 2016 – Ab Januar 2017 erhalten Pflegebedürftige mehr Geld von der Pflegekasse. Durch Möglichkeiten der sogenannten Umwidmung aus verschiedenen Leistungsgrundlagen, ergeben sich ab dem 1. Januar Beträge, die im Durchschnitt fast doppelt bis dreimal so hoch sind wie noch im Vorjahr.

Beispiel: So erhält ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe 0 derzeit 231 Euro Sachleistungen. Ab 2017 erhält er zukünftig 689 Euro Sachleistungen. In diesem Fall hat sich der Anspruch nahezu verdreifacht. Für den Pflegebedürftigen bedeutet das, dass er – auch wenn er keinen Pflegedienst in Anspruch nimmt – bis zu 40 Prozent des Sachleistungsanspruchs umwidmen kann für Betreuungs- und Entlastungsleistungen wie z. B. eine Einkaufshilfe. Das heißt: der Pflegebedürftige kann 275,60 Euro für genau solche Leistungen abfordern von der Pflegekasse. Da sich das Pflegegeld auch fast verdreifacht hat, und zwar von 123 Euro auf 316 Euro, hat der Pflegebedürftige im vorliegenden Beispiel trotz Umwidmung immer noch ein monatliches Pflegegeld von 189,60 Euro. Trotz kompletter Umwidmung (maximal 40 Prozent) erhält der Pflegebedürftige in diesem Fall im kommenden Jahr ein um über 50 Prozent höheres Pflegegeld. Für den Verzicht auf 126,40 beim Pflegegeld erhält der Pflegebedürftige Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Höhe von 275,60 Euro. Die Umwidmung kann auch je nach Bedarf geringer ausfallen, dementsprechend erhöht sich dann das Pflegegeld bis auf die Maximalsumme von 316 Euro.

Die Umwidmungssummen und Bedarfe müssen individuell überlegt werden, um eine optimale Betreuungssituation des Pflegebedürftigen und eine Entlastung der Familienangehörigen zu erreichen.

CareIO-Chef Maik Preußner empfiehlt dringend, sich zur neuen Pflegesituation und den damit verbundenen Ansprüchen beraten zu lassen. Seit heute sind die neuen ab 2017 geltenden Pflegegrade auf dem kostenfreien von der EU und dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium ausgezeichneten Pflegeportal CareIO abrufbar. „Vor allem die Pflege in den eigenen vier Wänden wird ab dem 1. Januar 2017 gestärkt: bei der Einstufung in die neuen Pflegegrade gilt das Prinzip der Gleichstellung, im Zweifelsfall erfolgt eine Höhergruppierung“, so CareIO-Chef Maik Preußner. „Die Anzahl der Anspruchsberechtigten steigt ab dem kommenden Jahr. Zusätzlich zu den bislang rund 2,7 Millionen Pflegebedürftigen haben weitere 500 000 Menschen ab dem 1. Januar Anspruch auf einen Pflegegrad 1“, weiß Preußner.

Sein kostenfreies Portal sorgt für Transparenz, listet sämtliche Dienstleister in der Umgebung und vermittelt im Bedarfsfall Pflegeberater. Ein Online-Kalkulator berechnet zudem die Ansprüche im jeweiligen Pflegefall. Das Portal hält außerdem den bundeseinheitlichen elektronischen Medikationsplan vor. „2017 entstehen ungeahnte Möglichkeiten für Pflegebedürftige, diese müssen nur eingefordert werden,“ so Preußner.

Über CareIO

CareIO ist ein alle Akteure vernetzendes kostenfreies Pflegeportal und adressiert mehr als fünf Millionen Menschen und rund 600.000 Dienstleister. Es wurde von der EU in Teilen gefördert und vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium 2015 ausgezeichnet. CareIO stellt erstmals den Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt. Viele Leistungen der Pflege- und Krankenkassen sind gar nicht oder nur teilweise bekannt. CareIO zeigt Ansprüche und Leistungen auf, um die individuelle Pflege zu finanzieren und zu optimieren.

Die Pflege in den eigenen vier Wänden kann durch CareIO und die Einbindung von professionellen Pflegeberatern erheblich erleichtert und verbessert werden. Das CareIO-Portal funktioniert ähnlich wie ein Konfigurator: Es liefert dem Nutzer eine individuelle Übersicht passender Pflegeleistungen und über die ihm zustehende finanzielle Unterstützung. Die Online-Plattform ermittelt schnell und einfach den passenden Überblick und sorgt für Transparenz in den Angebotsstrukturen.

In einem strukturierten Prozess hilft CareIO, den individuellen Pflegealltag zu planen, Ansprechpartner zu finden, sich mit Helfern zu vernetzen, Unterstützung zu erhalten und Risiken, wie z. B. über einen Wechselwirkungscheck von Medikamenten, zu minimieren. Mit einem Beratungstool kann der persönliche Pflegebedarf kalkuliert werden. Die Anmeldung im Portal ist kostenfrei.

In zusätzlich entwickelten Modulen mit weiteren Funktionen bietet CareIO außerdem Software-as-a-Service für angeschlossene Pflegedienste, Pflegeberater und alle Dienstleister im Pflegeumfeld. Drei Jahre hat die technische Umsetzung der Software gedauert. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sind in CareIO eingeflossen. Seit Juni 2015 ist die Plattform online unter www.careio.de .

Über den Medikationsplan von CareIO und CareIO Medic
Der Medikationsplan mit lesbarem 2-D-Barcode kann unter www.careio.de oder www.careio-medic.de von allen registrierten Nutzern angefordert und für alle Beteiligten freigegeben werden. Dazu zählen: Pflegebedürftige, Angehörige, qualifizierte Berater wie Ärzte, Apotheker, Pflegeberater und Pflegedienste. Über den Barcode können die Informationen eingelesen und aktualisiert werden. Die Patienten können über das CareIO-Portal auf ihre Daten zugreifen und den Plan pflegen oder pflegen lassen. Der Plan kann durch die Angabe des Medikaments oder der Pharmazentralnummer (PZN) ausgefüllt werden. Er enthält alle Medikamente eines Patienten, und zwar mit Handelsname, Dosis, Einnahmezeitpunkt, Darreichungsform sowie Indikation.

Neu: Wechselwirkungscheck in ersten digitalen BMP integriert

Seit dem 16. Oktober 2016 informiert ein in den elektronischen CareIO Medikationsplan integriertes achtstufiges Warnsystem alle Personen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, ob sie Gefahr laufen, gefährliche Arzneimittelkombinationen einzunehmen.

Kontakt
CareIO GmbH
Maik Preußner
Hainholzfeld 5
31171 Nordstemmen
05069-3480300
presse@careio.de
https://careio.de

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Ab Januar gibt es mehr Geld für Pflegehaushalte – das CareIO Pflegeportal kalkuliert centgenau die Ansprüche inklusive Umwidmungsmöglichkeit

CareIO ist ein alle Akteure vernetzendes kostenfreies Pflegeportal und adressiert mehr als fünf Millionen Menschen und rund 600.000 Dienstleister. Es wurde von der EU in Teilen gefördert.

Ab Januar gibt es mehr Geld für Pflegehaushalte - das CareIO Pflegeportal kalkuliert centgenau die Ansprüche inklusive Umwidmungsmöglichkeit

CareIO Pflege Kalkulator

Gruppe der Anspruchsberechtigten steigt um etwa 20 Prozent: weitere 500 000 Menschen haben ab 1.1.2017 Anspruch auf Pflegegrad 1

Hannover/Hildesheim 14. Dezember 2016 – Ab Januar 2017 erhalten Pflegebedürftige mehr Geld von der Pflegekasse. Durch Möglichkeiten der sogenannten Umwidmung aus verschiedenen Leistungsgrundlagen, ergeben sich ab dem 1. Januar Beträge, die im Durchschnitt fast doppelt bis dreimal so hoch sind wie noch im Vorjahr.

Beispiel: So erhält ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe 0 derzeit 231 Euro Sachleistungen. Ab 2017 erhält er zukünftig 689 Euro Sachleistungen. In diesem Fall hat sich der Anspruch nahezu verdreifacht. Für den Pflegebedürftigen bedeutet das, dass er – auch wenn er keinen Pflegedienst in Anspruch nimmt – bis zu 40 Prozent des Sachleistungsanspruchs umwidmen kann für Betreuungs- und Entlastungsleistungen wie z. B. eine Einkaufshilfe. Das heißt: der Pflegebedürftige kann 275,60 Euro für genau solche Leistungen abfordern von der Pflegekasse. Da sich das Pflegegeld auch fast verdreifacht hat, und zwar von 123 Euro auf 316 Euro, hat der Pflegebedürftige im vorliegenden Beispiel trotz Umwidmung immer noch ein monatliches Pflegegeld von 189,60 Euro. Trotz kompletter Umwidmung (maximal 40 Prozent) erhält der Pflegebedürftige in diesem Fall im kommenden Jahr ein um über 50 Prozent höheres Pflegegeld. Für den Verzicht auf 126,40 beim Pflegegeld erhält der Pflegebedürftige Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Höhe von 275,60 Euro. Die Umwidmung kann auch je nach Bedarf geringer ausfallen, dementsprechend erhöht sich dann das Pflegegeld bis auf die Maximalsumme von 316 Euro.

Die Umwidmungssummen und Bedarfe müssen individuell überlegt werden, um eine optimale Betreuungssituation des Pflegebedürftigen und eine Entlastung der Familienangehörigen zu erreichen.

CareIO-Chef Maik Preußner empfiehlt dringend, sich zur neuen Pflegesituation und den damit verbundenen Ansprüchen beraten zu lassen. Seit heute sind die neuen ab 2017 geltenden Pflegegrade auf dem kostenfreien von der EU und dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium ausgezeichneten Pflegeportal CareIO abrufbar. „Vor allem die Pflege in den eigenen vier Wänden wird ab dem 1. Januar 2017 gestärkt: bei der Einstufung in die neuen Pflegegrade gilt das Prinzip der Gleichstellung, im Zweifelsfall erfolgt eine Höhergruppierung“, so CareIO-Chef Maik Preußner. „Die Anzahl der Anspruchsberechtigten steigt ab dem kommenden Jahr. Zusätzlich zu den bislang rund 2,7 Millionen Pflegebedürftigen haben weitere 500 000 Menschen ab dem 1. Januar Anspruch auf einen Pflegegrad 1“, weiß Preußner.

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CareIO ist ein alle Akteure vernetzendes kostenfreies Pflegeportal und adressiert mehr als fünf Millionen Menschen und rund 600.000 Dienstleister. Es wurde von der EU in Teilen gefördert und vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium 2015 ausgezeichnet. CareIO stellt erstmals den Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt. Viele Leistungen der Pflege- und Krankenkassen sind gar nicht oder nur teilweise bekannt. CareIO zeigt Ansprüche und Leistungen auf, um die individuelle Pflege zu finanzieren und zu optimieren.

Die Pflege in den eigenen vier Wänden kann durch CareIO und die Einbindung von professionellen Pflegeberatern erheblich erleichtert und verbessert werden. Das CareIO-Portal funktioniert ähnlich wie ein Konfigurator: Es liefert dem Nutzer eine individuelle Übersicht passender Pflegeleistungen und über die ihm zustehende finanzielle Unterstützung. Die Online-Plattform ermittelt schnell und einfach den passenden Überblick und sorgt für Transparenz in den Angebotsstrukturen.

In einem strukturierten Prozess hilft CareIO, den individuellen Pflegealltag zu planen, Ansprechpartner zu finden, sich mit Helfern zu vernetzen, Unterstützung zu erhalten und Risiken, wie z. B. über einen Wechselwirkungscheck von Medikamenten, zu minimieren. Mit einem Beratungstool kann der persönliche Pflegebedarf kalkuliert werden. Die Anmeldung im Portal ist kostenfrei.

In zusätzlich entwickelten Modulen mit weiteren Funktionen bietet CareIO außerdem Software-as-a-Service für angeschlossene Pflegedienste, Pflegeberater und alle Dienstleister im Pflegeumfeld. Drei Jahre hat die technische Umsetzung der Software gedauert. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sind in CareIO eingeflossen. Seit Juni 2015 ist die Plattform online unter www.careio.de .

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Neu: Wechselwirkungscheck in ersten digitalen BMP integriert

Seit dem 16. Oktober 2016 informiert ein in den elektronischen CareIO Medikationsplan integriertes achtstufiges Warnsystem alle Personen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, ob sie Gefahr laufen, gefährliche Arzneimittelkombinationen einzunehmen.

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert: Das Bundesteilhabegesetz darf Menschen mit Demenz nicht diskriminieren!

(Mynewsdesk) Berlin, 07. November 2016. Anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (BTHG) vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG) Korrekturen, um eine Diskriminierung von Menschen mit Demenz zu verhindern. „Menschen mit Behinderungen, zu denen auch Demenzkranke gehören, wird durch das BTHG eine tatsächliche Teilhabe verweigert, in einigen Bereichen werden sie sogar schlechter gestellt als heute. Mehrere Bestimmungen des Entwurfs stehen im eklatanten Widerspruch zur Konvention der UN zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen (BRK), die seit 2009 auch in Deutschland geltendes Recht ist“, so Bärbel Schönhof, 2. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

„Die vorgesehene Begrenzung der Teilhabeleistungen auf Menschen unter 65, und damit der Ausschluss des größten Teils von Menschen mit Demenz von den Leistungen auf Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist nicht akzeptabel“, so Bärbel Schönhof weiter. „Eine solche Altersgrenze ist der UN-Behindertenrechtskonvention völlig fremd und wäre auch ein Verstoß gegen Art. 3 Grundgesetz, wonach niemand aufgrund seines Alters benachteiligt werden darf. Durch das neue Gesetz wird zudem der Zugang zu Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen im Vergleich zu den derzeitigen Regelungen erschwert. Betroffene, die gleichzeitig einen Pflegebedarf haben, werden von den Leistungen sogar ausgeschlossen. Das ist nicht hinnehmbar.“

Im Rahmen der „Allianz für Menschen mit Demenz“ haben sich alle Beteiligten, auch die Bundesministerien, öffentlich dafür ausgesprochen, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich die Chance haben sollen, am sozialen Leben teilzuhaben.

In der Erklärung der Allianz heißt es: „Menschen mit Behinderungen, darunter auch Menschen mit Demenz, haben ein Recht auf Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit, Chancengleichheit und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe.“ In der Erklärung wird ausdrücklich formuliert, dass ein ganzheitliches und sektorenübergreifendes Unterstützungs- und Versorgungssystem notwendig ist, um Menschen mit Demenz und ihren Familien mit ihren jeweils individuellen Bedürfnissen und Unterstützungsbedarfen eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Dies ist nur möglich, wenn alle Betroffenen auch einen Zugang zu den individuell benötigten Leistungen haben, ohne dass bürokratische Hürden aufgebaut und bestimmte Leistungen grundsätzlich verwehrt werden. 

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz, weniger als 1% sind jünger als 65 Jahre. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 136 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
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Denksportler unterstützen Menschen mit Demenz – Deutsche Alzheimer Gesellschaft erhält großzügige Spende vom Deutschen Bridge-Verband

Denksportler unterstützen Menschen mit Demenz - Deutsche Alzheimer Gesellschaft erhält großzügige Spende vom Deutschen Bridge-Verband

(Mynewsdesk) Berlin, 13. Oktober 2016. Der Deutsche Bridge-Verband e.V. hat der Deutschen Alzheimer Gesellschaft im Rahmen ihres bundesweiten Kongresses, der vom 29. September bis 1. Oktober 2016 in Saarbrücken stattfand, eine Spende seiner Mitglieder in Höhe von 35.000 € übergeben.

Der Challenger Cup ist ein wichtiges Bridge-Turnier, das jedes Jahr über den Zeitraum einer Woche durchgeführt wird. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin spendet 1 Euro für einen gemeinnützigen Zweck. In diesem Jahr kamen so mehr als 9.000 Euro zusammen. Die Beiträge der letzten vier Jahre wurden aufgespart und nun in einer Summe an die Deutsche Alzheimer Gesellschaft überreicht.

Betty Kuipers, die Vizepräsidentin des Deutschen Bridge-Verbandes, sagte dazu: „Bridge ist ein Denksport, ein sehr anspruchsvolles Spiel, das man auch im hohen Alter noch spielen kann – solange der Kopf noch funktioniert. Weil die Deutsche Alzheimer Gesellschaft eine Organisation ist, die sich für Menschen einsetzt, bei denen durch die Demenz gerade die geistigen Fähigkeiten zunehmend eingeschränkt sind, freuen wir uns, ihre Arbeit mit unserer Spende unterstützen zu können. Geistige Aktivitäten können dabei helfen, einer Demenzerkrankung vorzubeugen und vielleicht ist das Alter einiger unserer aktiven Mitglieder ein Beweis dafür. Wir wünschen uns, dass unserer Bridgefreunde alle bis ins hohe Alter spielen können. Und falls der eine oder die andere doch selbst oder in der Familie von einer Demenz betroffen ist, wissen wir, dass sie bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wertvollen Rat und Unterstützung finden.“

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, bedankte sich: „Als Selbsthilfeorganisation sind wir für unsere unabhängige Arbeit auf Spenden angewiesen. Es gibt viele Projekte, die wir nur umsetzen können, weil großzügige Menschen wie die Mitglieder des Deutschen Bridge-Verbands uns immer wieder unterstützen.“

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

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Forschungsförderung 2016 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: Besserer Zugang zu Diagnose und Selbsthilfeförderung für Menschen mit Migrationshintergrund und Ehrung von Ehrenamtlichen

Forschungsförderung 2016 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft:  Besserer Zugang zu Diagnose und Selbsthilfeförderung für Menschen mit Migrationshintergrund und Ehrung von Ehrenamtlichen

(Mynewsdesk) Berlin, 01. Oktober 2016. Mit der Forschungsförderung 2016 unterstützt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) zwei Projekte, deren Erkenntnisse dazu beitragen können, die Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen mit einem Migrationshintergrund zu verbessern. Vielfach belegt ist, dass für Menschen mit Migrationshintergrund sprachliche und kulturelle Barrieren den Zugang zu Diagnose, Therapie, ambulanten Angeboten und Selbsthilfe erschweren. Der Gesamtbetrag der Förderung beträgtgut 250.000 €.

Die Forschungsförderung der DAlzG wird alle zwei Jahre vergeben, die Mittel stammen jeweils aus zweckgebundenen Spenden und sollen die Forschung zur Versorgung Demenzkranker und ihrer Angehörigen unterstützen. Nach Begutachtung von 18 eingereichten Forschungsvorhaben durch den Fachlichen Beirat der DAlzG entschied sich der Vorstand für die Förderung von zwei Projekten. Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG überreichte die Förderurkunden am 1. Oktober bei der Abschlussveranstaltung des 9. Kongresses der DAlzG in Saarbrücken.

„Selbsthilfe aktiv“ für türkeistämmige pflegende Angehörige

Das Projekt „Selbsthilfe Aktiv – (Inter-)aktive Selbsthilfe für türkeistämmige pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz“ wurde eingereicht von Prof. Dr. Oliver Razum, Dr Hürrem Tezcan-Güntekin und Medlin Kurt (MSc. PH) von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Belegt ist, dass pflegende Angehörige in türkischen Familien starken Belastungen ausgesetzt sind, kaum ambulante und stationäre Hilfen in Anspruch nehmen und gesundheitliche Selbsthilfe in der türkischen Kultur nicht geläufig ist. Gleichzeitig sind sie häufig sozial isoliert, weil Demenz innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe noch sehr stigmatisiert ist. Im Rahmen des Projekts „Selbsthilfe Aktiv“ sollen türkeistämmige pflegende Angehörige durch eine WhatsApp-Gruppe vernetzt werden. Die flexible Kommunikation über Smartphones erlaubt es Informationen auszutauschen und Treffen und Aktivitäten zu vereinbaren. Im Rahmen des Projekts wird das Konzept ausgearbeitet, Interviews mit türkeistämmigen pflegenden Angehörigen geführt und die Umsetzung evaluiert. Das Projekt wird mit einem Betrag von 95.883 € gefördert.

Hausärztliche Demenzdiagnostik für Menschen mit Migrationshintergrund

Das Projekt „Barriereabbau in der hausärztlichen Demenzdiagnostik für Menschen mit Migrationshintergrund (BaDeMi)“ wurde eingereicht von Dr. med. Johannes Just, MPH Rieke Schnakenberg, Prof. Dr. oec. troph Eva Münster und Prof. Dr. med Klaus Weckbecker vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Bonn. Das Ziel des Projekts ist es, durch eine wissenschaftlich fundierte und praktisch bedeutsame Informationsintervention bei Hausärzten/innen Medizinischen Fachangestellten, Patienten/innen und deren Angehörigen Barrieren in der Demenzdiagnostik und Demenzversorgung abzubauen. In den Hausarztpraxen soll das Bewusstsein für eine mögliche Demenzerkrankung bei Menschen mit Migrationshintergrund geschärft werden und zum Gespräch über einen Demenzverdacht motiviert werden, um eine frühe Diagnosestellung zu erreichen. Dazu werden Informationsmaterialien sowohl für Ärztinnen und Ärzte und Fachangestellte, wie auch für Patientinnen und Patienten entwickelt, Interviews geführt und eine Evaluation erstellt. Das Projekt wird mit einem Betrag von 154.326 € gefördert.

Ehrung von Ehrenamtlichen

Für jahrzehntelanges herausragendes ehrenamtliches Engagement wurden im Rahmen des 9. Kongresses der DAlzG sieben Personen aus den Reihen der regionalen Alzheimer-Gesellschaften geehrt. Monika Kaus, 1. Vorsitzenden der DAlzG, überreichte Ehrenurkunden an: Michael Busse-Bekemeier (Bielefeld), Gisela Harr (Aulendorf), Hildegard Krüger (Emden), Margot Sattler (München), Rosemarie Scheibler (Aschaffenburg), Karin Schmid (Höchberg bei Würzburg), Dr. Thomas Zickgraf (Wiesbaden).

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

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Zweiter Kongresstag in Saarbrücken mit den Themen Kultur, Pflegereform und Migration

Zweiter Kongresstag in Saarbrücken mit den Themen Kultur, Pflegereform und Migration

(Mynewsdesk) Saarbrücken, 30. September 2016. Am zweiten Tag des 9. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) in Saarbrücken diskutieren die über 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zahlreichen Veranstaltungen zu vielfältigen Themen.

Ein wichtiges Thema war die wachsende Zahl von Demenzkranken mit Migrationshintergrund. Dr. Josef Bura (Hamburg) stellte eine besondere Wohngemeinschaft speziell für demenzkranke Menschen mit türkischem Migrationshintergrund vor. In der Wohngemeinschaft leben zehn Menschen mit Demenz. Ihr Alltag orientiert sich an ihren Lebensgewohnheiten, angefangen bei der türkischen Sprache, über das türkische Essen bis hin zum gemeinsamen Feiern der kulturell bedeutsamen Feiertage.

Ute Hauser (Stuttgart) berichtete über die Entwicklung eines „Interkulturellen Demenzkoffers für Pflegeeinrichtungen“. Er wird einerseits Materialien aus den jeweiligen Herkunftsländern für die Beschäftigung von Demenzkranken mit Migrationshintergrund enthalten, darüber hinaus aber auch Informationsmaterialien über die Länder und Kulturen für die Pflegekräfte sowie muttersprachliche Informationen für die Angehörigen. Doch das Projekt will Pflegeeinrichtungen grundsätzlich sensibilisieren: „Die Einrichtungen müssen wissen, was interkulturelle Öffnung bedeutet und wo sie damit hin wollen.“

Saskia Weiß (Berlin) stellte die bundesweite Initiative „Demenz Partner“ vor. In 90 -minütigen Kursen werden die wichtigsten Informationen über Demenzerkrankungen und den Umgang mit den Betroffenen vermittelt. Interessierte können sich über die Internetseite www.demenz-partner.de informieren. Materialien für die Referierenden und die Teilnehmenden werden kostenlos zur Verfügung gestellt. In Japan wurde bereits vor einigen Jahren eine landesweite Bewegung angestoßen, mit der bisher schon fast sechs Millionen Menschen zum Thema Demenz geschult wurden. Darüber und über die Versorgung von Menschen mit Demenz in Japan berichtete Wienke Jacobsen (Norderstedt). Beispielhaft ist dort eine intensive Unterstützung der Betroffenen durch Ergotherapeuten, die dabei helfen den Alltag so selbstständig wie möglich zu gestalten.

Auf großes Interesse stieß das Symposium zu den Pflegestärkungsgesetzen. Bärbel Schönhof (Bochum), Ralf Labinsky (Norderstedt) und Sabine Jansen (Berlin) stellten den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, die fünf Pflegegrade mit ihren Leistungen sowie das neue Begutachtungsinstrument und einige der sonstigen zahlreichen Änderungen in der Pflegeversicherung ab 2017 vor. In der Diskussion wurde begrüßt, dass Menschen mit Demenz im Rahmen der Pflegeversicherung Menschen mit körperlichem Pflegebedarf gleichgestellt werden. Doch es gibt noch zahlreiche Unsicherheiten, was die Umsetzung der Reform angeht. Das betrifft etwa die Rahmenbedingungen für die Angebote zur Unterstützung im Alltag .

Es fanden weitere Symposien u.a. zu den Themen Frontotemporale Demenz, Demenz im Krankenhaus sowie Kunst und Theater statt. Dort berichteten zum Beispiel Alice Fröhlich und Erpho Bell (Bremerhaven) über ihr Projekt „Über Schiffe gehen – ein Theaterprojekt mit Menschen mit Demenz“. Hier waren sechs Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz die Hauptakteure. Für Theatermacher Erpho Bell eine Möglichkeit, das Thema Demenz einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.

Am Freitag folgt die Schlussveranstaltung des Kongresses. Dort wird Prof. Andreas Kruse „Für einen würdevollen Umgang mit Demenz“ plädieren und sich dabei selbst am Klavier begleiten. Außerdem werden verdiente Ehrenamtliche geehrt und die Forschungsförderung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft vergeben.

Kongressprogramm und Informationen www.demenz-kongress.de

Fotomaterial: https://www.mynewsdesk.com/de/deutsche-alzheimer-gesellschaft

Veranstaltungsort: Congresshalle Saarbrücken, Hafenstraße 12, 66111 Saarbrücken

Pressebüro: Foyer Ost, Telefon 0681 – 418 08 84

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

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Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bundesfamilienministerin Schwesig starten gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft die Initiative Demenz Partner

Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bundesfamilienministerin Schwesig starten gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft  die Initiative Demenz Partner

(Mynewsdesk) Berlin, 6. September 2016. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gaben heute gemeinsam in Berlin den Startschuss für eine deutschlandweite Initiative, die über Demenzerkrankungen sowie die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Familien aufklärt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft führt die Initiative „Demenz Partner“ durch, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt wird.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Der gute Umgang mit Pflegebedürftigen und im Besonderen mit demenziell erkrankten Menschen liegt mir sehr am Herzen. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem neuen Begutachtungsverfahren schaffen wir für Menschen mit Demenz ab dem 1. Januar 2017 endlich den gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung. Auch im Alltag müssen wir unseren Umgang mit dieser schweren Erkrankung verändern. Ob es um Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft oder Hilfestellungen beim Einkauf, im Bus oder beim Behördengang geht – jeder von uns kann ein ‚Demenz-Partner‘ werden. Die neuen Kurse helfen dabei, mehr Verständnis für demenziell Erkrankte zu entwickeln und ihnen im Alltag hilfreich zur Seite zu stehen.“

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: „Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ist ein verständnisvolles Umfeld wichtig. Es hilft, mit der schwierigen Situation besser umzugehen. Verständnis setzt Wissen über die Krankheit und die Sorgen der Erkrankten und ihrer Angehörigen voraus. Doch Demenz ist noch immer ein mit Angst und Vorurteilen behaftetes Thema über das wir zu wenig sprechen. Mit der Initiative möchten wir möglichst viele Menschen gewinnen, sich zu informieren, Verantwortung zu übernehmen und sie für Möglichkeiten der Hilfe und Begleitung sensibilisieren, für ein verständnisvolleres Miteinander. Dazu tragen die durch das BMFSFJ Modellprojekt geförderten „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bereits erfolgreich bei.“

Monika Kaus, erste Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Auch wenn es das Thema mittlerweile häufiger in die Medien schafft: Aufklärung über Demenz ist nach wie vor wichtig. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen erleben immer wieder, dass Freunde und Verwandte sich zurückziehen und sie berichten von Unverständnis und Ablehnung, die ihnen im Alltag begegnen. Mit dieser Kampagne wollen wir für Verständnis, Toleranz und Hilfsbereitschaft werben, wenn zum Beispiel jemand verwirrt auf der Straße oder vor dem Bankautomaten steht oder seinen langjährigen Nachbarn nicht wiedererkennt.“

„Demenz braucht Dich“ lautet der Slogan der Demenz-Partner-Initiative. Damit ist gemeint, dass jeder mit seinem Verhalten dazu beitragen kann, die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz zu verbessern. In bundesweit stattfindenden Kursen werden neben Wissen zum Krankheitsbild wichtige Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt. Wer an den 90-minütigen kostenlosen Kursen teilnimmt, erhält als Teilnahmebestätigung eine Urkunde und einen Anstecker, der ihn als „Demenz Partner“ ausweist.

Vorbild ist die Aktion „Dementia Friends“ der englischen Alzheimer-Gesellschaft, die die Initiative aus Japan aufgenommen hat. Daran beteiligen sich inzwischen mehrere Millionen Menschen in Großbritannien, Kanada, Nigeria, China und weiteren Ländern.

In Deutschland leben gegenwärtig 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Behandlung oder Prävention gelingt. „Demenz Partner“ fordert alle Menschen auf, sich über das Krankheitsbild zu informieren. Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach im Alltag, in der Nachbarschaft und auch am Arbeitsplatz.

Die Initiative hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Nach der Anschubfinanzierung durch das Bundesgesundheitsministerium unterstützt Frau Susanne Klatten mit ihrer gemeinnützigen SKala-Initiative die bundesweite Initiative für die nächsten fünf Jahre.

Alle wichtigen Informationen finden Sie unter:

www.demenz-partner.de

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Forschungsprojekt RHAPSODY schickt neuen Online-Ratgeber zu Demenz im jüngeren Lebensalter in den Testlauf

(Mynewsdesk) Berlin, 24. August 2016. Wenn Menschen bereits in berufstätigem Alter an einer Demenz erkranken, stellt dies sie selbst und ihre Familien vor zahlreiche Probleme: Wie kann und wann muss der Ausstieg aus dem Beruf gestaltet werden? Wie erklärt man den möglicherweise noch kleinen Kindern, warum der Vater oder die Mutter sich so verändert? Wo gibt es passende Unterstützungsangebote für die Familien? In dem europäischen Forschungsprojekt RHAPSODY wird derzeit ein Online-Ratgeber erprobt, der Angehörigen von Menschen mit Demenz im jüngeren Lebensalter Hilfestellungen gibt.

Ziel von RHAPSODY ist es, die Situation von jung an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen zu verbessern. Wie unter anderem in Fokusgruppen-Interviews im Rahmen des Projektes deutlich wurde, ist ein zentrales Anliegen der Angehörigen, Informationen über die Krankheit, Therapiemöglichkeiten, den Umgang mit den Erkrankten sowie zu Unterstützungsangeboten und rechtlichen Fragen zentral an einem Ort abrufen zu können. Daher wurde in Zusammenarbeit der acht beteiligten Projektpartner aus sechs europäischen Ländern ein Online-Informationsangebot entwickelt, das in drei Sprachen, auf deutsch, englisch und französisch, verfügbar gemacht wird. Im Juli 2016 startete eine Pilotphase, in der das Programm von betroffenen Angehörigen erprobt und auf Inhalte und Bedienungsfreundlichkeit getestet wird. Nach Abschluss des Projektes im März 2017 soll der „RHAPSODY Online Ratgeber für Angehörige von jüngeren Menschen mit Demenz“ dann für alle Interessierten frei zugänglich gemacht werden.

Sabine Jansen ist als Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft – Selbsthilfe Demenz eine der Projektleiterinnen innerhalb von RHAPSODY. Sie betont: „Die Fragen, die bei einer Demenz im jüngeren Lebensalter auftreten, sind oft noch wesentlich umfangreicher als bei einer spät einsetzenden Demenz. Die Familien werden durch die Diagnose mitten aus ihrer Lebensplanung gerissen und mit einer Krankheit konfrontiert, die allgemein erst im späteren Rentenalter erwartet wird. Unser Onlineportal soll es ihnen leichter machen, wichtige Informationen zu finden. Darüber hinaus benötigen sie aber auch mehr Unterstützungsangebote, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.“

Das Projekt RHAPSODY startete im April 2014. Es wird unterstützt vom EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND).

Nähere Informationen über RHAPSODY finden Sie im Internet unter www.rhapsody-project.eu

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Beteiligte Partner des RHAPSODY-Projekts:

Technische Universität München, Deutschland, Projektleitung und Gesamtkoordination: Prof. Dr. Alexander Kurz

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz, Deutschland, Projektleitung: Sabine Jansen

information multimedia communication AG, Deutschland, Projektleitung: Uta Schwertel, PhD

Karolinska Institut, Schweden, Projektleitung: Caroline Graff, MD

Universität Maastricht, Niederlande, Projektleitung: Marjolein de Vugt, PhD

Universität von Lissabon, Portugal, Projektleitung: Alexandre de Mendoça MD

Universität von Surrey, Großbritannien, Projektleitung:Heather Gage PhD

Universität Pierre und Marie Curie, Frankreich, Projektleitung: Bruno Dubois MD

RHAPSODY wird im Rahmen der EU-Joint-Programming-Initiative Neurodegenerative Erkrankungen (JPND, www.jpnd.eu: http://www.jpnd.eu/) durch folgende Förder­organisationen unterstützt. Deutschland: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Frankreich: The French National Research Agency (ANR); Großbritannien: Economic and Social Research Council (ESRC); Niederlande: The Netherlands Organization for Health Research and Development (ZonMW); Portugal: Fundação para a Ciência e a Technologia (FCT); Schweden: Swedish Research Council (SRC).

JPND ist die größte globale Forschungsinitiative mit dem Ziel, die mit neurodegenerativen Erkrankungen einhergehenden Herausforderungen anzugehen. Im Rahmen von JPND sollen gemeinschaftlich und grenzenübergreifend koordinierte Forschungsaktivitäten zur Erforschung der Ursachen, Behandlung und Versorgung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen gefördert werden. www.jpnd.eu: http://www.jpnd.eu/

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 136 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

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Frontotemporale Demenz Internationale Konferenz für Angehörige und Pflegende am 1. September in München

Frontotemporale Demenz  Internationale Konferenz für Angehörige und Pflegende am 1. September in München

(Mynewsdesk) Berlin, 9. August 2016. Zum ersten Mal findet am 1. September 2016 in München die Internationale Angehörigenkonferenz zur Frontotemporalen Demenz ( www.ftd-caregiver2016.de ) statt. Die Konferenz wird vom Klinikum rechts der Isar der TU München in Kooperation mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft organisiert. Besonders Angehörige, aber auch Profis aus den Bereichen Pflege, Beratung und aus dem Gesundheitsbereich sowie Interessierte sind herzlich eingeladen.

Frontotemporale Demenzen (FTD) beginnen meist im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Sie gehen mit starken Veränderungen in der Persönlichkeit und oft auch im Verhalten einher. So geht meist schon zu Beginn der Krankheit das Mitgefühl verloren, was unter anderem zu übergriffigem, taktlosem Benehmen Anderen gegenüber führen kann. Probleme mit dem Gedächtnis, die für andere Demenzerkrankungen typisch sind, treten erst später auf. Themen der Angehörigen­konferenz, die im Rahmen des 10. Internationalen FTD-Kongresses ( www.icftd2016 ) stattfindet, sind der aktuelle Stand von Diagnostik und Therapie, Kommunikation und Umgang mit den Erkrankten. Die Referenten sind renommierte Wissenschaftler und Vertreter der FTD-Patientenorganisationen verschiedener Länder. Neben Fachvorträgen wird es viel Raum für Austausch und Diskussionen geben. Ziel der Veranstaltung ist es, Angehörige zu stärken, den Bekanntheitsgrad von FTD zu erhöhen, und die Forschung sowie die Entwicklung von Versorgungsangeboten voranzutreiben.

Prof. Janine Diehl-Schmid, Expertin für Frontotemporale Demenz in der Klinik für Psychiatrie am Klinikum rechts der Isar und Mitorganisatorin der Konferenz, erklärt: „Wir freuen uns, dass die Konferenz erstmalig in Deutschland stattfindet. Damit haben hierzulande mehr Angehörige und Pflegende die Möglichkeit, sich über den aktuellen Forschungsstand zu informieren und sich über den Umgang mit den Patienten auszutauschen.“

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft organisiert seit 2007 Treffen für Angehörige von Erkrankten mit FTD. Sie hat die Informationsbroschüre „Frontotemporale Demenz – Krankheitsbild, Rechtsfragen, Hilfen für Angehörige“ herausgegeben. Informationen im Internet: www.frontotemporale–demenz.de

Tagung:
Internationale FTD Angehörigenkonferenz 2016, 1.9.2016, Klinikum rechts der Isar der TU München, Informationen und Registrierung im Internet: www.ftd-caregiver2016.de

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer, etwa 33.000 an einer Frontotemporalen Demenz.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist ein gemeinnütziger Verein. Als Bundesverband von derzeit 136 Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden vertritt sie die Interessen von Demenzkranken und ihren Familien. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 – 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

Am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München profitieren jährlich rund 65.000 Patienten von der stationären und rund 240.000 Patienten von der ambulanten Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau. Im Zentrum für kognitive Störungen: http://www.psykl.med.tum.de/index.php?option=com_content&task=view&id=45&Itemid=28?option=com_content&task=view&id=45&Itemid=28 der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie erhalten Patienten mit Hirnleistungsstörungen, depressiven Störungen und anderen altersassoziierten Erkrankungen eine umfassende Betreuung. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören Demenzerkrankungen des jüngeren Lebensalters wie die früh einsetzende Alzheimer-Erkrankung oder die Frontotemporale Demenz. (www.mri.tum.de: http://www.mri.tum.de/).

Kontakt:

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