Schlagwort: AGRAVIS Raiffeisen AG

AGRAVIS Future Farm: Praxisnahe Konzepte für den Kunden

AGRAVIS Future Farm: Praxisnahe Konzepte für den Kunden

Digitalisierung ist in den Ställen und auf den Feldern deutscher Landwirte schon lange keine Zukunftsmusik mehr, sondern intensiv genutzte Praxis – vom Melkroboter im Kuhstall bis zur Managementzonenkarte auf dem Schlepper. Die Zusammenführung der Systeme wird daher immer wichtiger. Dafür hat die AGRAVIS Raiffeisen AG das Projekt AGRAVIS Future Farm ins Leben gerufen.

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Suderburg/Landkreis Uelzen testet die AGRAVIS gemeinsam mit Landwirt Dr. Lutz Beplate-Haarstrich gebündelt die gängigen Smart-Farming-Techniken, die sie vertreibt. Ziel der Untersuchungen auf der AGRAVIS Future Farm ist die Entwicklung praxisnaher Konzepte, die dem Landwirt die Verknüpfung der vielen digitalen Möglichkeiten erleichtert bzw. abnimmt.

„Wir helfen dem Landwirt, die verschiedenen Techniken kombiniert einzusetzen, und schauen ihm dabei über die Schulter“, sagt Projektleiter Meiko Witte von der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH. „Wir lernen vom Kunden im laufenden Betrieb.“
Dr. Lutz Beplate-Haarstrich unterstreicht die Wichtigkeit des Projektes für ihn als Praktiker: „Im November werden die Hallen bei der Agritechnica wieder vollgepackt sein mit den neuesten digitalen Lösungen. Die Frage ist: Funktioniert das alles immer so, wie der Landwirt sich das erhofft, und wie verknüpft er neue Komponenten mit denen, die er auf dem Betrieb bereits nutzt? Meine Erfahrung ist, dass viele Insellösungen im Nirgendwo enden statt in meiner Ackerschlagkartei. Die Future Farm ist unsere Spielwiese nach dem Motto: Wir probieren das einfach mal aus.“

Die AGRAVIS Future Farm steht im Kontext der Positionierung der AGRAVIS als Lösungsführer für die landwirtschaftlichen Kunden. „Wir wollen den Einsatz und die Vernetzung einzelner Lösungen unter realistischen Rahmenbedingungen testen, neue Techniken, Methoden und bereichsübergreifende Prozesse entwickeln und dabei wissenschaftlich fundierte Aussagen über das Wertschöpfungspotenzial des Smart Farming formulieren können. Perspektivisch werden wir praxisorientierte Schulungen anbieten“, erklärt Gerd Schulz, Geschäftsführer der AGRAVIS Technik Holding GmbH. „Mit dem Projekt AGRAVIS Future Farm erreichen wir auch, was uns im Zusammenspiel mit unseren Kunden so wichtig ist: handfesten Nutzwert, umsetzbare Lösungen und keine abgehobenen Konzepte.“

Der bereichsübergreifende Ansatz spiegelt sich in den Protagonisten dieses Projekts wider. Die AGRAVIS Technik, die AGRAVIS NetFarming GmbH und die AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung ziehen gemeinsam mit den Agrarzentren und Genossenschaften an einem Strang. Auch die Ostfalia-Hochschule in Suderburg ist an dem Projekt beteiligt.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Neues Produkt der AGRAVIS für ein optimales Erntemanagement

Neues Produkt der AGRAVIS für ein optimales Erntemanagement

Wenn die Maisbestände abreifen, dann passiert das in der Regel nicht einheitlich. Unterschiedliche Sorten und Aussaatzeiten, aber insbesondere auch wechselnde Standorteigenschaften innerhalb eines Schlages verursachen diese Differenzen. Die Abreifeinfo der AGRAVIS NetFarming GmbH unterstützt den Landwirt darin, den Reifegrad seiner Pflanzen besser einzuschätzen und sein Erntemanagement zu optimieren.

Anhand von Satellitenbildern macht das neue Produkt der AGRAVIS NetFarming GmbH, einem Tochterunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG, den Reifegrad des Maises sichtbar. Die dabei erstellten Abreifekarten zeigen die räumliche Verteilung von Beständen fortgeschrittener Reife und jenen mit einem hohen Anteil an aktiver Biomasse. Die Auswertung beschreibt die Differenzen in der Abreife der Bestände einer Fruchtart. Damit kann das Produkt auch für andere Kulturen wie Getreide oder Raps genutzt werden.
Der Landwirt kann mit der Abreifeinfo den Erntetermin sowie die Erntereihenfolge seiner Felder genau planen und seine Erntelogistik optimieren. Durch den genauen Termin sichert er die Qualität der Ernte und senkt die Gefahr von Verlusten.

Details dazu hier: www.netfarming.de

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Bio-Landwirtschaft

Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Bio-Landwirtschaft

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben
beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen
sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografiken bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem
Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.

Die biologische Landwirtschaft wächst. Zahlen, Daten und Fakten zum Anbau von Bio-Produkten in Deutschland hat die AGRAVIS anschaulich in aktuellen Grafiken aufbereitet. Details gibt es in den AGRAVIS-Infografiken des Monats September.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Heterogene Erntebilanz im AGRAVIS-Arbeitsgebiet

Die Folgen der Trockenheit fielen regional sehr unterschiedlich aus

Heterogene Erntebilanz im AGRAVIS-Arbeitsgebiet

In einzelnen Regionen sind die Erntemaschinen noch auf den Äckern unterwegs, aber in weiten Teilen ist die Getreideernte 2019 abgeschlossen. Wie fällt die Bilanz im AGRAVIS-Arbeitsgebiet aus? Hier ein Überblick:

Ostfriesland mit Erträgen und Qualitäten zufrieden

Die Ernte in Ostfriesland ist aktuell zu rund 85 Prozent eingefahren und war erwartungsgemäß gut, wie Stefan Pielsticker, Geschäftsführer der AGRAVIS Ems-Jade GmbH, und sein Team festhalten: „Die Qualitäten und Erträge sind bisher weitestgehend überdurchschnittlich und unsere Erwartungen wurden somit erfüllt.“ Die späte Trockenheit hatte also keine negativen Auswirkungen auf die ostfriesische Ernte. „Dank der Küstennähe haben wir eine bessere Wasserversorgung im Boden“, erläutert Pielsticker. Ebenso gut sehen die Maisbestände derzeit aus. Der Mais wird in Ostfriesland grundsätzlich nicht gedroschen, sondern gehäckselt, um Futter- und Biogasmais zu erzeugen. Generell ist es um die Grundfutterversorgung der Landwirte besser bestellt als im Vorjahr, jedoch waren die letzten Schnitte im Grünland aufgrund der Hitze nicht sehr ergiebig.

Erwartungen an Weizen und Raps in Niedersachsen unterschritten

Vor Beginn der diesjährigen Ernte waren die Ertragserwartungen im Gebiet der AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH (ANS) relativ hoch. So fiel der frühe Start in die Gerstenernte besonders gut aus. „Mit über 70.000 Tonnen Gerste lag die erfasste Menge am Ende deutlich über den Erwartungen und auch über dem Fünfjahresschnitt“, weiß Joachim Wassmann, Getreidehändler der ANS. Auch die Qualität überzeugte mit guten Hektolitergewichten. Die hohen Temperaturen im Juni hatten die Erntezeitpunkte enger zusammengeführt. Während Roggen und Triticale noch mit guten Erträgen und Qualitäten gedroschen wurden, zeichnete sich beim Weizen ein sehr heterogenes Bild ab. Im Segment Brotweizen landete knapp die Hälfte der Weizenmenge, als A-Weizen kamen lediglich gute 10 Prozent in die Lager. Überwiegend aufgrund niedriger Proteinwerte wurde in Niedersachsen gut ein Drittel als Futterweizen erfasst. Der Hitzestress hat scheinbar vorwiegend die späteren Weizensorten getroffen, die besonders nach der Vorfrucht Rüben 2 bis 3 Tonnen Ertrag pro Hektar weniger erbrachten. Eine noch größere Enttäuschung gab es beim Raps. Die Erträge sind noch schlechter als wegen der verringerten Aussaatfläche ohnehin befürchtet. So wenig Raps wurde in den vergangenen 15 Jahren in der Region nicht geerntet. Joachim Wassmann resümiert: „Die gesamte Ernteerfassung im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Niedersachsen-Süd blieb damit durch die Einbußen beim Schwergewicht Weizen und durch den Rückgang beim Raps deutlich unter dem fünfjährigen Mittel.“

Erfassungsmengen im Osten nicht zufriedenstellend

Die extreme Trockenheit im Juni und Juli hat wie erwartet die Ernteergebnisse in den östlichen Bundesländern beeinträchtigt – allerdings regional unterschiedlich ausgeprägt. „Die Erfassungsmengen waren nicht zufriedenstellend“, resümiert Wilhelm Winkelmann, Agrarhändler bei der Baro Lagerhaus GmbH. Zwar sei das Ergebnis besser als im Vorjahr, liege aber unter dem Jahr 2017, „und das war auch schon schlecht“, so Winkelmann. Vor allem im Erfassungsgebiet entlang der Elbe habe der Ernteertrag sehr unter der Trockenheit gelitten. Dort, wo relativ normal geerntet werden konnte, wie in den Höhenlagen Sachsens und Thüringens, sind die Proteingehalte vergleichsweise niedrig – für Winkelmann ein Indiz für die Auswirkungen der Düngeverordnung. Die historisch kleine Aussaatfläche hat beim Raps dafür gesorgt, dass die Ernte entsprechend gering ist. Und die Erwartungen an die Maisernte sind trockenheitsbedingt in Ostdeutschland ebenfalls alles andere als euphorisch. In einigen Regionen seien erste Bestände aus der Not heraus bereits gehäckselt worden, berichtet Wilhelm Winkelmann.

Ostwestfalen: Extreme Ertragsschwankungen beim Weizen

„Die Haupternte ist fast abgeschlossen, die letzten fünf Prozent stehen noch auf dem Acker“, fasst Stefan Bobbert, Außendienst der AGRAVIS Kornhaus Ostwestfalen GmbH, den aktuellen Stand zusammen. „Im Vergleich zur Dürre geprägten Ernte 2018 konnten wir relativ normale Erträge einfahren. Vor allem das Ertragsvolumen bei Gerste war über alle Standorte durchweg sehr gut und stabil“, resümiert Bobbert zufrieden. „Beim Weizen sind dagegen je nach Region extreme Ertragsschwankungen zu verzeichnen. Der Stoppelweizen lag meist bei nur etwa 7 bis 7,5 Tonnen pro Hektar, wobei Weizenbestände mit einem früheren Aussaattermin generell besser dastanden.“ Dabei hatten die Bestände zunächst gute Voraussetzungen, die Trockenheit Ende Juni/Anfang Juli hat das Wurzelwerk und damit den Nährstofftransport der Pflanzen jedoch nachhaltig geschwächt. Die Folge: nicht ausreichende Proteingehalte bei zirka 65 Prozent der Weizenbestände. Das Gesamtergebnis fällt dennoch positiv aus: „In Summe haben wir beim Weizen ertragsmäßig eine normale Ernte zu verzeichnen. Insgesamt gibt es etwas weniger Brotweizen, das Futtergetreide dominiert.“ Enorme regionale Streuungen gab es auch beim Raps, der „das dritte Jahr in Folge aufgrund schlechter Aussaatbedingungen und lückenhafter Bestände keine guten Erträge brachte. Teilweise lagen diese bei unter 3 Tonnen pro Hektar“, so Bobbert. Der Experte fürchtet, dass die Anbauflächen künftig um 10 bis 15 Prozent sinken. Für die anstehende Maisernte stehen die Prognosen in Ostwestfalen aktuell gut: „Die Maisbestände stehen top da, in unseren Kernbereichen gibt es keine Dürreschäden. Der Mais ist aber weiterhin auf regelmäßige Niederschläge angewiesen“, betont Stefan Bobbert, der eine normale Abreife zwischen Ende September und Mitte Oktober erwartet.

Westfalen-Süd erwartet stabile Ernteergebnisse

Im Gebiet der AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH ist die Getreideernte so gut wie abgeschlossen. Die Ernteergebnisse für die Gerste sind erwartungsgemäß stabil ausgefallen. 8 bis 8,5 Tonnen pro Hektar konnten die Landwirte im süd-östlichen Ruhrgebiet sowie im Sauer- und Siegerland ernten. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Frederik Fischer-Neuhoff. Er ist beim Kornhaus für den Handel mit Getreide verantwortlich. Die Erntemenge beim Weizen erfüllte ebenfalls die Erwartungen mit durchschnittlich 9 Tonnen pro Hektar. Dennoch trübt sich das Gesamtergebnis ein. Denn das Korn weist qualitative Mängel auf. „Der Proteingehalt ist sehr schwankend“, erklärt Fischer-Neuhoff. Vielfach betrage er nur 10 Prozent. Ein Teil der Ernte ist dadurch nicht für die Mehlproduktion zu gebrauchen und lediglich für die Futter- und Alkoholproduktion verwendbar. Zwei Ursachen macht der Getreide-Experte hierfür verantwortlich: die Trockenheit und die Verschärfung der Düngeverordnung. In Südwestfalen stehen die Maispflanzen fast überall noch. Im Gegensatz zu anderen Regionen fällt die Ernte wohl solide aus. Klar ist aber auch: „Höchsterträge werden beim Mais in dieser Saison nicht erreicht.“ Wie bereits befürchtet, bleibt der Raps ein Sorgenkind. Lediglich 3,3 Tonnen pro Hektar wurden im Durchschnitt in der Region geerntet. Das sind 1,5 Tonnen weniger als in guten Jahren. Zusätzlich mussten Landwirte mehr Pflanzenschutz einsetzen und recht niedrige Erzeugerpreise in Kauf nehmen. Das macht den Raps für viele Landwirte nicht mehr wirtschaftlich. Nach einem guten ersten Schnitt des Grünlands ist die Enttäuschung beim zweiten Schnitt umso größer. „Die Ernte war nicht berauschend“, betont Fischer-Neuhoff. Eine Folge der Trockenheit. Dadurch wird es aller Voraussicht vielerorts beim Grundfutter knapp werden.

Unterdurchschnittliche Ergebnisse in Franken

„Die Wintergerste war in unserem Gebiet die beste Kultur, es gab gute bis sehr gute Erträge“, sagt Andreas Grambs von der AGRAVIS Bamberg GmbH über die Ernte in Franken. Der wenige Raps, der noch auf den Feldern stand, habe auch noch sehr schlechte Erträge gebracht, sodass weitere Landwirte ihren Rapsanbau einstellen dürften, vermutet Grambs. Bei Triticale und Weizen gab es in Franken ein sehr heterogenes Bild: von sehr schlechten bis guten Erträgen, aber im Großen und Ganzen war es eine eher unterdurchschnittliche Ernte. Die Eiweißwerte beim Weizen lagen zum größten Teil über 13 Prozent, beim Hektoliter-Gewicht wurden die Werte für A-Weizen des Öfteren nicht erreicht. „Beim Mais“, so Andreas Grambs, „rechnen wir wegen der sehr starken Trockenheit mit durchschnittlichen Ertragseinbußen von 20 bis 30 Prozent.“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2019

Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2019

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und
Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografiken bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.

Die Hitzewellen und Trockenheit der vergangenen Wochen haben nachweislich Auswirkungen für die Ernte 2019. Mit welchen Erträgen ist dieses Jahr zu rechnen? Wie stellt sich die Bodenqualität dar? Wie unterstützt die AGRAVIS Landwirte bei der Ernte? Alle wichtigen Informationen erfahren Sie in unseren aktuellen AGRAVIS-Infografiken zur Ernte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Was macht AGRAVIS? Neues Erklärvideo online

Was macht AGRAVIS? Neues Erklärvideo online

Was macht AGRAVIS? Auch wenn die AGRAVIS Raiffeisen AG vielen durchaus ein Begriff ist, so wissen einige dennoch nicht, in welchen Bereichen das moderne Agrar- und Handelsunternehmen konkret tätig ist. Daher wurde das beliebte Erklärvideo von Simple Show zum Unternehmen aktualisiert. Es stellt auf einfache Weise dar, wie die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet, wofür das Unternehmen steht und in welchen Bereichen es zuständig ist.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG versteht sich dabei als verlässlicher Partner der Raiffeisen-Genossenschaften und Landwirte. Thematisiert werden in dem ca. viereinhalbminütigen Video daher unter anderem der Aufbau des Konzerns, dessen nationale und internationale Handelsbeziehungen sowie die Kernsegmente des Unternehmens. Diese setzen sich aus den Bereichen Agrarerzeugnisse, Futtermittelproduktion, Pflanzenbau, Agrartechnik, Energie und Baustoffhandel zusammen. Zudem betreibt die AGRAVIS eigene Raiffeisenmärkte und beliefert als Großhändler viele Raiffeisenmärkte der Raiffeisen-Genossenschaften.

Getreu dem Motto „Wir helfen wachsen“ können sich Landwirte und alle anderen Kunden im ländlichen Raum in allen Belangen rund um die Landwirtschaft an die AGRAVIS und die Raiffeisen-Genossenschaften wenden.

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AGRAVIS-Spezial: Auswirkungen von Hitze und Trockenheit

AGRAVIS-Spezial: Auswirkungen von Hitze und Trockenheit

Die Hitzewellen und die damit verbundene Trockenheit der vergangenen Wochen haben weitreichende Folgen – beispielsweise für zu erwartenden Ernteerträge und -mengen, die Lagerung und Konservierung des Getreides, aber auch für die Grundfutterversorgung.

Auf den aktuellen Seiten zum Thema Trockenheit behandelt die AGRAVIS Raiffeisen AG die Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche. Die AGRAVIS-Experten geben hilfreiche Tipps, wie mit diesen Auswirkungen optimal umgegangen werden kann.

Der Extrabereich wird stetig aktualisiert.

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biovis agrar will Öko-Landwirten verlässlicher Partner sein

biovis agrar will Öko-Landwirten verlässlicher Partner sein

Mit Gründung der biovis agrar GmbH als eigenständiger Gesellschaft unterstreicht die AGRAVIS Raiffeisen AG ihre Ambitionen im wachsenden Markt der ökologischen Landwirtschaft. „Wir wollen gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften auch in diesem Segment ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein“, betont der Vorstandsvorsitzende der AGRAVIS, Dr. Dirk Köckler. Mit dem jetzt erfolgten Eintrag ins Handelsregister kann die biovis agrar GmbH ab sofort im Markt agieren. Ein schlagkräftiges und mit hoher Bio-Kompetenz ausgestattetes Team um den Geschäftsführer Dr. Philipp Spinne wird die Marktaktivitäten koordinieren und dabei auf das vorhandene Know-how in der AGRAVIS-Gruppe zurückgreifen.

Inzwischen wirtschaften knapp 32.000 Betriebe bundesweit ökologisch – Tendenz steigend. Nicht nur diese interessanten Marktchancen, sondern auch das konkrete Interesse der Kunden, mit der AGRAVIS ebenso im Bio-Segment einen starken Ansprechpartner zu haben, haben das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen darin bestärkt, das bestehende Portfolio um den Bereich der ökologischen Landwirtschaft zu erweitern. „Alles das, was wir konventionell wirtschaftenden Betrieben an Produkten und Dienstleistungen anbieten, wollen wir vollumfänglich auch Betrieben bereitstellen, die im wachsenden Feld der Bio-Landwirtschaft eine eigene wirtschaftliche Alternative sehen“, so Dr. Köckler weiter. In enger und bewährter Kooperation mit den Genossenschaften wolle die AGRAVIS durch eine starke Beratung, eine hohe Vermarktungssicherheit sowie ein gutes Produkt- und Dienstleistungsangebot der Ansprechpartner Nummer eins für Bio-Landwirte und wechselwillige Betriebe werden. Bedient werden die Bereiche Futtermittel, Pflanzenbau, Technik, Agrarhandel und Getreideerfassung. Die Anforderungen des EU-Bio-Siegels sowie der maßgeblichen Bio-Verbände werden erfüllt.

Die biovis agrar GmbH kann auf die schon bestehenden Bio-Aktivitäten innerhalb der AGRAVIS-Gruppe und ihrer genossenschaftlichen Partner aufsetzen. Zum Angebot gehören schon seit geraumer Zeit die gemeinsame Bio-Futtermittelproduktion mit der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in der BioMühle Hamaland in Gescher/Westfalen und die Bio-Futterproduktion in Malchin, an der die AGRAVIS über die Ceravis AG beteiligt ist. Zudem bietet die AGRAVIS-Gruppe ein umfangreiches Programm an Betriebsmitteln für die Bio-Landwirtschaft an und erfasst und vermarktet Bio-Getreide. „Wir erleben in der aktuell laufenden Ernte, wie groß das Interesse unter den Bio-Landwirten ist, uns ihr Getreide anzuvertrauen“, freut sich Dr. Köckler. „Deshalb war es aus unserer Sicht konsequent und richtig, am Standort in Halle-Trotha eine vollständig auf ökologisches Getreide ausgerichtete Erfassung aufzubauen.“ Aktuell stehen drei Erfassungsstandorte für Bio-Getreide zur Verfügung. Die Vermarktung des Bio-Getreides kann über die Baro Lagerhaus GmbH oder den AGRAVIS-Bereich Agrarerzeugnisse erfolgen.

Auch im direkten Kontakt mit potenziellen Kunden wie zuletzt auf den Öko-Feldtagen in Frankenhausen nahmen die Vertreter der biovis agrar GmbH ein lebhaftes Interesse an den Angeboten wahr. Dr. Dirk Köckler: „Das stimmt uns optimistisch für den gemeinsamen Weg und das Ziel, auch den ökologisch wirtschaftenden Betrieben zum Erfolg zu verhelfen.“

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Schwerpunktprogramme Herbst 2019 der AGRAVIS Raiffeisen AG

Schwerpunktprogramme Herbst 2019 der AGRAVIS Raiffeisen AG

Ob Sortenwahl, Düngung oder Pflanzenschutz – mit den Schwerpunktprogrammen der Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG erhalten Landwirte jährlich aktualisiert praxistaugliche Anbauempfehlungen für ihre Kulturen. Gleichzeitig geben sie eine Orientierung im Produktdschungel.

Für die Aussaat im Herbst 2019 sind die Pflanzenbauempfehlungen ab sofort verfügbar. Alle Programme der AGRAVIS stehen zum Download bereit und beinhalten umfassende Informationen zu betriebsrelevanten Themen. Dabei wählen die AGRAVIS-Pflanzenbauberater bewusst aus dem umfangreichen und leistungsstarken Produktportfolio der Industrien und Züchter aus und stellen für den jeweiligen Standort und Nutzungsrichtung die optimale Anbauempfehlung zusammen.

Unterteilt in vier Regionen bieten die Pflanzenbauempfehlungen Herbst 2019 praktische Tipps zu folgenden Themenbereichen:
– Düngung im Herbst
– Rapssorten
– Weizensorten
– Gerstensorten
– Roggen- und Triticalesorten
– Pflanzenschutz im Getreide
– Zwischenfruchtanbau und Grünlandmanagement

Das Schwerpunktprogramm Sonderkulturen 2019 der AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung bietet ebenfalls praxisnahe Anbauempfehlungen und wichtige Tipps für die Themenbereiche Pflanzenschutz und Düngung in Spargel, Erdbeeren sowie weiteren Sonderkulturen an. Der Landwirt erfährt alles rund um Weihnachtsbäume, sowie Folieneinsatz in Sonderkulturen, Pflanzenschutz und Düngung von Golf- und Sportrasen und Technikeinsatz bei Sonderkulturen.

Zu den AGRAVIS-Schwerpunktprogrammen

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Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Düngeverordnung

Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Düngeverordnung

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Mit der Novelle der Düngeverordnung kommen neue Herausforderungen auf Landwirte zu. Welche zusätzlichen Maßnahmen zu treffen sind und wie AGRAVIS dabei hilft, sie zu bewältigen, erfahren Sie in unseren aktuellen AGRAVIS-Infografiken zur Düngeverordnung.

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Infografiken der AGRAVIS zum Beruf des Landwirtes

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In der Landwirtschaft gibt es viele unterschiedliche Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten. In unseren aktuellen Grafiken erfahren Sie mehr über den möglichen Werdegang eines Landwirts und unter anderem wie viele junge Menschen dafür studieren.
Mehr dazu gibt es in den aktuellen AGRAVIS-Infografiken.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS Raiffeisen AG: Erwarteter Start ins Geschäftsjahr

AGRAVIS Raiffeisen AG: Erwarteter Start ins Geschäftsjahr

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

In den ersten vier Monaten 2019 hat die AGRAVIS Raiffeisen AG einen Umsatz von 2,1 Mrd. Euro erzielt, der damit den Wert des Vorjahreszeitraums erreichte. Das Ergebnis vor Steuern liegt aktuell aber noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. „Nichtsdestotrotz halten wir an unseren Planungen für 2019 fest“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler während der Hauptversammlung in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen. „Wir wollen das Jahr mit einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro auf gutem Vorjahresniveau abschließen und auch beim Ergebnis gehen wir bei 30,1 Mio. Euro vom stabilen Vorjahreswert aus.“

Dass die Folgen der Trockenheit 2018 sich auch im ersten Halbjahr 2019 noch deutlich auf den Geschäftsverlauf auswirken werden, war den AGRAVIS-Verantwortlichen bekannt. Insgesamt kostet die Trockenperiode des Vorjahres die AGRAVIS-Gruppe rund 40 Mio. Euro an Ergebnis vor Steuern. Davon entfielen 24 Mio. Euro auf das Geschäftsjahr 2018, 16 Mio. Euro auf 2019. „Diese Summe haben wir teilweise auch schon verarbeitet, aber unter dem Strich war der Start schwer“, erklärte Dr. Dirk Köckler. Das zeigten auch die Zahlen. Nach einem erneut trockenen April sei der Regen zum Monatsende gerade noch rechtzeitig gefallen und nähre die Hoffnung auf ein „normales“ Geschäftsjahr.

Der Vorstandsvorsitzende verhehlte nicht, dass die Ziele für Umsatz und Ergebnis aus heutiger Sicht und beim Blick auf die aktuellen Zahlen ambitioniert seien. „Aber eine normale Ernte, keine Afrikanische Schweinepest und kein erneutes Ausnahmejahr vorausgesetzt, gehen wir davon aus, dass wir die Planzahlen erreichen können.“
Die Investitionen sollen mit 51,3 Mio. Euro in 2019 hoch bleiben und auf Abschreibungsniveau liegen. Das Eigenkapital will die AGRAVIS auf 600 Mio. Euro ausweiten bei einer stabilen Eigenkapitalquote von 30 Prozent. Dr. Köckler hierzu: „Auch das sind Kennzahlen, an denen wir uns messen lassen wollen.“

Weitere Berichte von der Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG gibt es unter agrav.is/hv.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG

Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

Nach einem von der Trockenheit geprägten Geschäftsjahr 2018 will die AGRAVIS Raiffeisen AG in 2019 Umsatz und Ergebnis stabilisieren, um ab 2020 wieder in den Wachstumsmodus zu schalten. Der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler richtete auf der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens den Blick nach vorn: Vor rund 850 Aktionären und Gästen in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen formulierte der Unternehmenschef klare Ziele: Als erste Anforderung nannte er die Stärkung des genossenschaftlichen Verbundes und den Ausbau des Geschäftes mit allen Gesellschaftern. Weiter machte er klar: „AGRAVIS muss Geld verdienen in Form von thesauriertem Ergebnis. AGRAVIS muss für seine Aktionäre dividendenfähig sein. AGRAVIS muss für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber sein. Um diese Ziele zu erreichen, muss AGRAVIS Marktführer in den relevanten Kernbereichen werden oder bleiben.“

Er sei davon überzeugt, dass die AGRAVIS-Gruppe gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Genossenschaften auf Sicht diese Ziele erreichen werde. „Dazu werden wir ordentlich und zielgerichtet investieren, aber auch den Strukturwandel und den Markt als Chance begreifen – und nicht als Risiko.“ Der scharfe Strukturwandel biete dem genossenschaftlichen Verbund die Möglichkeit, durch schlanke Prozesse, Innovation und Marktzugang frei werdende Marktanteile zu besetzen. Ein Mehr an Dienstleistung beim Einsatz neuer Techniken und beim Datenmanagement biete zusätzliche Möglichkeiten der Wertschöpfung. „Diese neue Intensität gilt es, im Sinne unserer genossenschaftlichen Eigentümer zu erschließen und damit Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln, die der Kunde nachfragt und bezahlt.“ Am Ende sei die AGRAVIS in allen Bereichen gefordert, zu den Klassenbesten zu zählen. Wenn die AGRAVIS den bestmöglichen Job mache, falle es genossenschaftlichen Aktionären, Lieferanten und Kunden aus der Industrie leicht, das Geschäft mit der AGRAVIS zu machen. „Diese Leidenschaft für das Geschäft“ bezeichnete der seit Mitte März 2019 als Vorstandsvorsitzender agierende Manager als Teil seines Verständnisses von Marktführerschaft.

Mit dem zurückliegenden Strategieprojekt Hanse habe die AGRAVIS bereits kompakte organisatorische Weichenstellungen hin zu mehr operativer Ausrichtung vorgenommen. „AGRAVIS beschäftigt sich mit dem, was der Kunde benötigt und wofür er letzthin auch bereit ist, einen Marktpreis zu bezahlen. AGRAVIS muss das tun, was AGRAVIS kann und wofür sie ein nachhaltiges, wirtschaftliches Geschäftsmodell liefern kann“, forderte er eine Konzentration auf den Markenkern. Als Beispiele für die Umsetzung der Konzernstrategie nannte Dr. Köckler den Bau einer Flüssigdüngeranlage in Schwedt als Joint Venture mit dem Verbio-Konzern, die Gründung der Regio Baustoffe GmbH & Co. KG, die schlagkräftige neue Aufstellung im Geschäft mit Spezialfuttermitteln sowie die Einführung einer einheitlichen ERP-Systemlandschaft, die schlanke Prozesse ermögliche. Auch in den Bereichen Pflanzen, Tiere und Technik gewinne der das Rennen, der die vom Kunden und Markt geforderten Prozesse effizient, sicher und besser als andere beherrscht. „Hier liefert AGRAVIS als Verbundpartner.“

Die eigene Leistungsfähigkeit an den Kundenbedürfnissen auszurichten, ist laut Dr. Dirk Köckler ein Schwerpunkt der aktuellen und künftigen AGRAVIS-Aufgaben. Dies gelte es, innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes in gemeinsames Geschäft umzumünzen: „Auf Augenhöhe. Mit Professionalität und gegenseitiger Wertschätzung.“ Mit Blick auf das operative Geschäft skizzierte Dr. Köckler die AGRAVIS-Pläne zu den Themen Bio und Digitalisierung: Die AGRAVIS plant für die zweite Jahreshälfte den Eintritt in den Bio-Markt mit einer eigenen Gesellschaft unter dem Namen „biovis“ und will ihre digitalen Services im Sinne der Kunden bündeln und ausbauen. Die Herausforderungen des Marktes beschrieb er am Beispiel der Futtermittelproduktion, einer Kernkompetenz der AGRAVIS. „Wir kennen uns in diesem Geschäft mit kleinen Margen, hohem technischen Anspruch und volatilen Märkten aus.“ Auf den bevorstehenden Strukturwandel sei die AGRAVIS eingestellt – durch Kooperationsmodelle mit Genossenschaften sowie eine Wachstumsstrategie außerhalb des Kernarbeitsgebietes. Genauso wichtig sei es aber, den Kunden künftig stärker als bisher ganzheitliche Lösungen und Konzepte anzubieten, die weit über die Belieferung von Futtermitteln hinausgehen. Hier sei die AGRAVIS bereits aktiv, zum Beispiel mit der Nährstoff-Software Delos, die bei der Umsetzung der Düngeverordnung helfe.

Abschließend legte Dr. Köckler in seiner ersten Hauptversammlungsrede als Vorstandsvorsitzender ein klares Bekenntnis zur Kooperation mit dem dänischen Partner DAVA Group ab: „Die Zusammenarbeit in den verschiedenen Joint Ventures läuft ausgesprochen gut.“ Sorgenkind bleibe aber die Ceravis AG. Hier sei ein Turnaround dringend erforderlich.

Die Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 hatte eingangs der Hauptversammlung Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff vorgestellt. Das abgelaufene Geschäftsjahr konnte die AGRAVIS trotz der monatelangen Trockenheit und eines immer intensiver werdenden Marktes mit einem erfreulichen Umsatzsprung auf 6,6 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 30,4 Mio. Euro abschließen. „Unter dem Strich sind wir angesichts der besonderen Rahmenbedingungen zufrieden. Wir haben dem Wetter getrotzt. AGRAVIS bleibt – trotz der Trockenheit – weiter auf Wachstumskurs“, betonte Schulte-Althoff.

Die geschäftlichen Kennzahlen unterstreichen nach seinen Aussagen die Leistungsfähigkeit der AGRAVIS-Gruppe. Beim Umsatz gelang ein Plus von 2,2 Prozent, beim Ergebnis vor Steuern ein Anstieg gegenüber Vorjahr um 20,2 Prozent und auch das operative EBIT lag mit 81 Mio. Euro nochmals rund 9,4 Prozent höher als 2017. „Dennoch“, so Schulte-Althoff, „haben wir im Herbst 2017 mit anderen Zahlen geplant. Unser Ziel war ambitionierter. Die fehlende Ertragsschöpfung aufgrund der Trockenheit traf besonders den Agrarhandel und das Betriebsmittelgeschäft. Unser breites Portfolio hat uns in dieser Situation zwar geholfen, aber die Geschäftsfelder Tiere, Technik, Märkte und Energie konnten die Ertragsausfälle nur bedingt auffangen.“ Bezogen auf das gesamte Getreidejahr – von der Ernte 2018 bis zur Ernte 2019 – bezifferte Schulte-Althoff die trockenheitsbedingte Lücke beim Ergebnis vor Steuern auf 40 Mio. Euro. Die AGRAVIS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten in dieser Situation im Sinne der Kunden pragmatische Lösungen entwickelt und einen wirklich guten Job gemacht. „Deshalb konnten wir Marktanteile gewinnen und weiter wachsen. Wir haben uns stabil weiterentwickelt.“ Dies zeige sich auch an der positiven Entwicklung des Eigenkapitals, das bis zum Ende des Geschäftsjahres 2018 auf 581 Mio. Euro angestiegen sei.

Weitere aktuelle Berichte und Fotos zum Download unter agrav.is/hv.

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Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Die Erntesaison 2019/2020 hat begonnen. Jost Schliep, Experte aus dem Bereich Agrarerzeugnisse der AGRAVIS Raiffeisen AG, liefert eine erste Einschätzung der Marktsituation.

Die Preiserwartungen an die wegen der Trockenheit stark verminderte Ernte 2018 haben sich nur bis zum Jahreswechsel erfüllt. Seit Februar 2019 verloren die Getreidepreise wider Erwarten deutlich: Weizen an der Matif etwa verlor 20 Euro/Tonne und bewegt sich seitdem seitwärts um die 180 Euro alterntig. Mais verlor 15 Euro/Tonne und bleibt bei 165 Euro stehen. Raps ging im gleichen Zeitraum um 10 Euro/Tonne zurück. Zudem sanken auch die Prämien für physisches Getreide um etwa 15 Euro/Tonne.

Eine detaillierte Einschätzung zur aktuellen Situation bei Weizen, Mais und Raps sowie eine Prognose, was die Märkte in den kommenden Wochen und Monaten bewegen kann, finden Sie im Marktbericht zur Erntesaison 2019/2020.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS Raiffeisen AG rät: Besondere Sorgfaltspflicht bei Gärgashauben

AGRAVIS Raiffeisen AG rät: Besondere Sorgfaltspflicht bei Gärgashauben

Experten der AGRAVIS Raiffeisen AG raten zu besonderer Sorgfaltspflicht bei Gärgashauben. Die ersten Grassilagen sind vielfach bereits siliert. Witterungsbedingt liegen die erreichten Anwelkgrade oft im niedrigen bis mittleren Trockenmassebereich. Die Gärungsintensität ist demzufolge auch höher. Außerdem kann in den teilweise noch jungen Grasbeständen von höheren Nitratgehalten ausgegangen werden. Demzufolge wird auch in diesem Frühjahr wieder vielerorts verstärkt von Gärgashauben auf den Silos berichtet, also von Wölbungen der Silierungsfolien. Dort, wo diese Gärgashauben beobachtet werden, ist besondere Sorgfaltspflicht anzuraten.

Gärgase sind immer ein Gemisch aus Kohlendioxid und nitrosen Gasen und sehr giftig. Da diese Gase schwerer als Luft sind, sinken Sie nach unten. In diesen Bereichen, in denen sie aus dem Silo austreten, besteht immer erhöhte Vergiftungsgefahr.

Wie genau es zu welchen Gasbildungen bei der Silierung kommt und welche dieser Gase wie gefährlich sind, erläutern die Experten der AGRAVIS umfassend im Ratgeber unter „Gärgase sind giftig“ auf silierung.de. Landwirte erfahren dort ganz praktische Tipps, was sie tun können, um Gefahren durch Gärgase zu begegnen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Muswiese: Reges Besucherinteresse an AGRAVIS-Gesellschaften

Muswiese: Reges Besucherinteresse an AGRAVIS-Gesellschaften

Auf lebhaftes Besucherinteresse stoßen die drei Futtermittelgesellschaften der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG, die HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und die Vitavis GmbH auf der Muswiese 2017 in Rot am See.

„Schon an den ersten beiden Messetagen konnten wir sehr viele Interessierte in unserem Ausstellungszelt begrüßen“, berichtet Guido Eich von der Vitavis GmbH. „Die Landwirte informieren sich ganz gezielt über unsere Produkte“, schildert Ulrike Schmoll von Höveler/Blattin ihre ersten Eindrücke. Und Thomas Otterbach (HL Hamburger Leistungsfutter) verweist ebenfalls auf zahlreiche gute Gespräche am Wochenende.

Die Muswiese gilt als größtes „Freiluftkaufhaus“ Süddeutschlands und ist nach dem Ruhetag am Montag noch bis einschließlich Donnerstag, 12. Oktober 2017, geöffnet. Fester Bestandteil dieses Jahrmarktes ist die Landwirtschaftsausstellung. Dort präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder die AGRAVIS-Futtermittelgesellschaften Vitavis GmbH, Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG und HL Hamburger Leistungsfutter GmbH den Besuchern – erstmals jedoch gemeinsam unter dem Dach der AGRAVIS in einem 10 mal 15 Meter großen Ausstellungszelt. Die Synergien durch den gemeinsamen Messeauftritt seien schon nach den ersten Veranstaltungstagen erkennbar, bestätigen die drei im süddeutschen Markt aktiven AGRAVIS-Vertriebsgesellschaften unisono.

Die HL Hamburger Leistungsfutter GmbH zeigt auf der Muswiese ihre Kernmarken Panto, Ibeka, Wisan und Addiferm. Sie überzeugen durch Qualität, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Als Vollsortimenter bietet HL Spezialprodukte wie Milchaustauscher, Mineralfutter und Energiekonzentrate an. Aber auch Milchvieh-Mischfutter, Eiweißkonzentrate sowie Ferkel-, Sauen- und Mastfutter gehören zum Produktportfolio.

Das hochwertige Crystalyx Ergänzungsfutter auf Leckmassenbasis und das Miravit-Programm, welches vorbeugend zur Vitalisierung der Tiere beiträgt, gehören zu den etablierten Produkten der Vitavis GmbH. Mit dem Label Desintec zeigt das Unternehmen außerdem ein ganzheitliches Konzept für die Tier- und Stallhygiene. Die Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG präsentiert ihre Qualitätsmarken Blattin und Höveler in Rot am See. Das Blattin-Programm umfasst Mineralfutter, Ergänzungsfutter, Premixe, Vitamin-, Energie- und Proteinkonzentrate für alle Nutztiere sowie Milchaustauscher und Mineralleckmassen. Das Dormagener Unternehmen gehört zudem zu den größten Pferdefutterherstellern in Europa und zeigt auch dieses gesamte Programm auf der Messe.

Die Landwirtschaftsausstellung auf der Muswiese ist an den kommenden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Zelt der AGRAVIS-Futtermittelgesellschaften hat die Standnummer 127.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG präsentiert sich auf Leistungsschau in Straubing

AGRAVIS Raiffeisen AG präsentiert sich auf Leistungsschau in Straubing

Im Sommer 2016 ist die AGRAVIS Raiffeisen AG mit der Eröffnung des neuen Futtermittelwerkes der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing-Sand erfolgreich in den bayerischen Markt eingestiegen. Jetzt, genau ein Jahr später, präsentierten die AGRAVIS-Bereiche Raiffeisen-Märkte, Energie, Futtermittel und Pflanzen den regionalen Genossenschaften und Händlern in Süddeutschland ihr umfangreiches Produktportfolio kompakt und übersichtlich: mit einer zweitägigen Leistungsschau auf dem Gelände der DoFu in Straubing.

Mit dieser Leistungsschau vertiefte die AGRAVIS den direkten Kontakt zu den regionalen Genossenschaften und Händlern weiter und präsentierte sich als leistungsfähiger Partner auch im noch jungen Geschäftsgebiet in Süddeutschland. Die AGRAVIS-Experten standen den Besuchern an zwei Tagen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. In einem großen Zelt sowie im Außenbereich war ausreichend Platz, um das umfangreiche Produktportfolio der AGRAVIS zu präsentieren. In einer Halle hatte der Bereich Raiffeisen-Märkte einen realen Markt eingerichtet. So konnten die Gäste das Konzept einer emotionalen Kundenansprache und eines zeitgemäßen Ladenlayouts der AGRAVIS-Tochtergesellschaft Terres Marketing+Consulting GmbH direkt unter die Lupe nehmen. „Unser Konzept weckt bei den regionalen Genossenschaften Interesse. Wir hatten einige gute Gespräche, die zu Ergebnissen führen werden“, freute sich Jörg Mohr, Geschäftsführer der Terres M+C.

In Straubing präsentierten auch die AGRAVIS-Tochter- und Beteiligungsgesellschaften Derby Spezialfutter GmbH, Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG (Blattin), HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und Vitavis GmbH ihre Produkte. Sie sind bereits länger mit hochwertigem Spezialfutter in Süddeutschland erfolgreich am Markt. „Viele Landwirte und Handelspartner in Niederbayern sowie angrenzenden Gebieten haben unsere Produkte bereits kennen und schätzen gelernt. Und wir wollen noch weitere Kunden überzeugen“, erklärt DoFu-Geschäftsführer Klaus Feils.

Das Futtermittelwerk in Straubing war im Juli 2016 eröffnet worden. Die Produktion kann bis zu 60.000 Tonnen pro Jahr in einem Zweischichtbetrieb betragen. Die Investition in das Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH war eine logische und logistische Fortentwicklung der bereits bestehenden Futtermittelaktivitäten der AGRAVIS-Gesellschaften in der veredelungsstarken Region Süddeutschlands gewesen.

Mit ihrer zweitägigen Leistungsschau unterstrich die AGRAVIS bei ihren Geschäftspartnern in Süddeutschland ihren Anspruch, starker Großhandelspartner für die Landwirtschaft zu sein.

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AGRAVIS Raiffeisen AG übernimmt Mehrheit an RWZ-Futtermittelwerken

AGRAVIS Raiffeisen AG übernimmt Mehrheit an RWZ-Futtermittelwerken

Die AGRAVIS Raiffeisen AG wird wie vorgesehen zum 1. Juli 2017 mehrheitlich die Futtermittel-Aktivitäten der RWZ Rhein-Main eG (RWZ) übernehmen. Die beiden RWZ-Werke in Wiesbaden und Neuss gehen somit wie geplant an die AGRAVIS-Gruppe. Das Produktions- und Vertriebs-Know-how bündelt die AGRAVIS dann in zwei Gesellschaften – der AGRAVIS Futtermittel Rhein-Main GmbH und der AGRAVIS Kraftfutterwerke Rhein-Main GmbH. Alle Mitarbeiter werden übernommen.

„Wir freuen uns, dass das Bundeskartellamt ,grünes Licht´ in der Sache gegeben hat, die Verträge nun unterzeichnet sind und wir wie geplant mit der operativen Umsetzung zum 1. Juli beginnen können“, so AGRAVIS-Vorstandschef Andreas Rickmers. Für ihn sei – wie er immer wieder betont – der Bereich Tiere und damit die Produktion und der Vertrieb von Mischfutter Kernkompetenz der AGRAVIS. Die AGRAVIS-Gruppe produziert in mehr als 30 eigenen Mischfutterwerken sowie Beteiligungsgesellschaften rund 4,5 Mio. Tonnen Mischfutter jährlich.

„Wir kennen uns in diesem Geschäft aus. Wir glauben aber, dass die Futtermittelnachfrage in Deutschland ihren Zenit erreicht hat. Aufgrund der derzeitigen Diskussion ist ein weiteres Marktwachstum nicht zu erwarten. Folglich wird es hier in den nächsten Jahren einen Verdrängungswettbewerb geben. Wir haben uns darauf eingestellt – einerseits durch Kooperationsmodelle mit Genossenschaften, andererseits durch eine Wachstumsstrategie auch außerhalb des Kernarbeitsgebietes. So ist auch unsere Zusammenarbeit mit der RWZ Rhein-Main eG zu verstehen. Wir haben das Know-how, der Kunde einen verlässlichen Futtermittelproduzenten und guten Handelspartner“, erläutert Rickmers weiter.

Für Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender der RWZ, ist die neue Zusammenarbeit eine Win-win-Situation: „Mit dieser Kooperation können wir Kräfte bündeln und gleichzeitig auf unseren starken regionalen Vertrieb fokussieren unter Beibehaltung der mit viel Kompetenz entwickelten RWZ-Futtermittelmarken. So schaffen wir für alle Beteiligten bessere Lösungen.“ Denn in der neuen Konstellation ergäben sich für die Landwirte auf Dauer handfeste Vorteile durch breitere Sortimente und die insgesamt höhere Schlagkraft des AGRAVIS-Produktionsverbundes.

An der Produktionsgesellschaft AGRAVIS Kraftfutterwerke Rhein-Main GmbH hält die RWZ künftig 25 Prozent der Anteile, 75 Prozent liegen bei der AGRAVIS, die daneben zu 100 Prozent auch die Vertriebsgesellschaft AGRAVIS Futtermittel Rhein-Main GmbH steuert.
Gelenkt wird die AGRAVIS Kraftfutterwerke Rhein-Main GmbH künftig von Torsten Vollweiter und Peter Kubosch. Die AGRAVIS Futtermittel Rhein-Main GmbH verantworten die Geschäftsführer Andreas Bußmann-Dopp, Dr. Wilhelm Schulte-Beckhausen und Fried Flocke.

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AGRAVIS Raiffeisen AG: Chancen des nachhaltigen Wachstums nutzen

AGRAVIS Raiffeisen AG: Chancen des nachhaltigen Wachstums nutzen

Die AGRAVIS Raiffeisen AG hält trotz des herausfordernden Marktumfeldes an ihrem Kurs des nachhaltigen Wachstums fest. „Wir werden uns als nationaler Agrarhändler positionieren und mit Hilfe des genossenschaftlichen Verbundes auch außerhalb unseres Kernarbeitsgebietes wachsen“, kündigte der Vorstandsvorsitzende Andreas Rickmers während der Hauptversammlung 2017 an. Rund 900 Aktionäre und Gäste haben sich dazu in Alpen/Niederrhein getroffen, wo die AGRAVIS-Konzerngesellschaft Technik Center Alpen GmbH Gastgeber dieser Großveranstaltung war.

Schwerpunkt der AGRAVIS-Aktivitäten bleibt Rickmers´ Worten zufolge der deutsche Markt. Zugleich werde aber auch die gezielte Internationalisierung des Geschäfts weiter konsequent vorangetrieben – „alleine, aber auch im erfolgreichen Verbund mit unseren dänischen Partnern, der DAVA“, wie der AGRAVIS-Chef meinte.

Die AGRAVIS habe schon im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 bewiesen, dass sie auch in schwierigen Zeiten in der Lage sei, unternehmerische und strategische Akzente zu setzen – durch beachtliche Investitionen in regionale Standorte, durch erfolgreiche Kooperationen, gute Akquisitionen, kluge Allianzen und den zielgerichteten Ausbau der Internationalität. Trotzdem gingen Umsatz (auf 6,2 Mrd. Euro) und Ergebnis vor Steuern (auf 41,6 Mio. Euro) vorwiegend aufgrund niedriger Preise und eines geringeren Exports beim Getreide zurück.

Zugleich gelang es der AGRAVIS jedoch, die Eigenkapitaldecke weiter zu stärken und auf ein Volumen von 567 Mio. Euro auszubauen. Rickmers: „Darauf können wir stolz sein. Mit einer Eigenkapitalquote von 31,3 Prozent ist damit eines der proklamierten Unternehmensziele in 2016 erreicht worden. Eine Eigenkapitalquote über 30 Prozent ist keineswegs Standard in unserer Branche.“

Das Marktumfeld werde auch in 2017 anspruchsvoll bleiben, warnte er zugleich vor zu hohen Erwartungen. „Das Geschäft wird auch weiterhin durch harten Wettbewerb und niedrige Preise geprägt sein. Wir erwarten daher für dieses Jahr einen Umsatz und ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres“. Die Investitionen sollen mit 63 Mio. Euro hoch bleiben und erneut deutlich über den Abschreibungen liegen. Die Eigenkapitalquote wolle die AGRAVIS auch im Jahr 2017 ausbauen.

Nach den ersten vier Monaten zeige sich, dass es richtig war, von einem abermals schwierigen Jahr für die Landwirtschaft auszugehen, sagte Andreas Rickmers während der Hauptversammlung. Eine etwas bessere Stimmung und Investitionsneigung in der Branche seien aber spürbar. „2018 rechnen wir mit einer Belebung des Marktes“, blickte Rickmers optimistisch nach vorn.

Hinweis: Mehr Informationen, Videos und Fotos zum Download unter agrav.is/hv

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