Schlagwort: Agrarwirtschaft

Es wächst und gedeiht in Brünn

Internationale Landwirtschaftsmesse TECHAGRO

Es wächst und gedeiht in Brünn

Internationale Landwirtschaftsmesse TECHAGRO (Bildquelle: Messe Brünn BVV)

Die TECHAGRO (31. 3. – 4. 4. 2020, Brünn, CZ) ist eine der größten Messeveranstaltungen ihrer Art in Europa und die Nr. 1 in MOE. Mit über 20 Jahren Tradition und stets ausgebuchten Messehallen. Diesmal liegt der Fokus auf der Pflanzenproduktion.

Tschechien zählt 47.000 landwirtschaftliche Betriebe, die rund 2,5 Mio. ha Acker- und 1,4 Mio. ha Getreidefläche bewirtschaften. Immer wichtiger werden für die Landwirte die Themen Nachhaltigkeit und Präzisionslandwirtschaft, dem wird die Messe ausgiebig Rechnung tragen. TECHAGRO zeigt die neuesten technologischen Trends, die immer stärken Einzug in die landwirtschaftliche Praxis halten, wie z.B. Navigationssysteme, Drohnen und smarte Geräte.

Mehr als 120.000 zufriedene Fachbesucher und 750 Aussteller, jeder vierte davon international und erfolgreiche Gespräche – dies ist die Bilanz der letzten Auflage von TECHAGRO. Das Interesse der Fachbesucher lag im Schwerpunkt bei kleinen Maschinen für die Landwirtschaft, Landtechnik, Ersatzteilen und Landmaschinenaggregaten. Die Besucher kamen aus 39 Ländern, der größte Anteil davon stammte aus der Slowakei, Österreich, Polen, Slowenien und Deutschland.

Mitveranstalter der Messe sind, unter anderem, die Agrarkammer und der Landwirtschaftsverband der Tschechischen Republik und das tschechische Landwirtschaftsministerium.

Die Agrarkammer veranstaltet während der TECHAGRO eine Tagung. Weiterhin sind eine Konferenz zur Zukunft der tschechischen Landwirtschaft sowie ein Seminar der Tschechischen Exportbank geplant.
Der nächste TECHAGRO Termin findet vom 31.03. – 04.04. 2020, auf dem Messegelände in Brünn statt. Parallel dazu laufen die Internationale Forst- und Jagdmesse SILVA REGINA sowie die Messe der nachwachsenden Energiequellen in Land- und Forstwirtschaft BIOMASS.

Über die DTIHK:
Die DTIHK ist mit ihren 700 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Sie verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben. So stieß die Kammer 2015 in Tschechien eine breite Diskussion zu Industrie 4.0 an und organisiert seit 2016 den Wettbewerb „Connect Visions to Solutions“. Ihre Aktivitäten in Sachen Innovationen vertieft sie dieses Jahr durch das TopThema „Industry + AI = Competitiveness“.
Seit 2010 vertritt die DTIHK die Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) repräsentiert durch ihre Tochtergesellschaft AHK Services s.r.o. die Messe Brünn in Deutschland.

Kontakt
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Barbara Vávra
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00420 224 221 200
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Welche Zukunft hat die europäische Banane?

Ergebnisse der Podiumsdiskussion im Europäischen Parlament am 9. Oktober 2019 in Brüssel

Welche Zukunft hat die europäische Banane?

Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas

Welches sind die richtigen Maßnahmen, um die Zukunft der europäischen Banane zu sichern?

Am 9. Oktober 2019 fand eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Die Schirmherrschaft über die Diskussion hatte Cláudia Monteiro de Aguiar, die als Abgeordnete Madeira vertritt.

„Wenn wir die Zukunft der europäischen Erzeuger gestalten wollen, haben wir die Aufgabe, die Kultur und die Identität ihrer Gebiete zu schützen“, erklärte die Abgeordnete Madeiras Cláudia Monteiro de Aguiar. Der Bananenanbau in den europäischen Regionen in äußerster Randlage ist unerlässlich, da das dortige soziale Gefüge und die ländliche Lebensform eng mit dieser Form der Agrartätigkeit verbundenen sind. Aber trotz der Bemühungen und der Dynamik in diesen Gebieten bleibt ihr Schicksal mehr als ungewiss, wenn die Voraussetzungen für einen gerechten und fairen Wettbewerb nicht gesichert werden. Im Folgenden beschäftigen wir uns mit der europäischen Banane, die ein wesentlicher Faktor für Europa ist.

Am 9. Oktober 2019 äußerten die anwesenden politischen Vertreter einstimmig ihre Besorgnis angesichts der Auswirkungen der Präferenzabkommen zur Einfuhr von Bananen aus Drittländern und stimmten dem Vorschlag zu, der auf die Einführung identischer Pflanzenschutz- und Umweltstandards für die Bananenproduktion innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft abzielt.

Die Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission erkannte an, welchen Mehrwert die europäische Bananenproduktion im Hinblick auf Qualität, Umwelt und sozialen Schutz schafft.

Die Generaldirektion Handel der EU bestätigte das Engagement der Kommission, die Zölle in Höhe von 75,00 EUR pro Tonne, die derzeit auf Bananenimporte aus Drittländern erhoben werden, nicht zu senken. Sie erkannte außerdem an, dass ein Qualitätsunterschied zwischen beiden Produktionsweisen bestehe sowie die Notwendigkeit, in den Abkommen mit Drittländern eine bessere Einhaltung sozialer und ökologischer Verpflichtungen durchzusetzen.

Die EU-Parlamentarier stimmten zu, dass es dringend sei, eine faire Marktregulierung einzuführen, um den derzeitigen Stabilisierungsmechanismus zu ersetzen, der sich als völlig ineffizient erwiesen habe. Genauso sahen sie es als notwendig an, durchzusetzen, dass alle eingeführten Agrarprodukte aus Quellen stammen müssen, die dieselben Regeln respektieren wie die europäischen Erzeuger. Dies beziehe sich insbesondere auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, um die Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, mit denen der Sektor derzeit konfrontiert sei. Außerdem bestätigten sie, wie wichtig es sei, das Recht der europäischen Verbraucher zu respektieren, transparente Informationen zu den Unterschieden zwischen den Produktionsmodellen der Europäischen Union und denen von Drittstaaten zu erhalten. Ebenso bestehe ein Recht auf ein Labelling, das über die Herkunft importierter Produkte informiere.

Mit dieser Diskussion wurde auch das Engagement der Europäischen Kommission, des Rats und des Parlaments sowie der gemeinschaftlichen Erzeuger bekräftigt, die für das Überleben des Sektors erforderlichen Maßnahmen einzuführen, falls die Bananeneinfuhren eine deutliche Verschlechterung der Situation auf dem Bananenmarkt oder für die Bananenerzeuger der Union bewirken.

Die Bananenproduktion der europäischen Regionen in äußerster Randlage stellt in dreifacher Hinsicht eine Herausforderung dar: wirtschaftlich, sozial und ökologisch

Bei dem Gedanken an landwirtschaftliche Erzeugnisse, die in der Europäischen Union angebaut werden, kommen nur wenigen europäischen Verbrauchern exotische Erzeugnisse aus europäischen Regionen in äußerster Randlage in den Sinn. Dennoch sind Banane de Guadeloupe & Martinique, Plátano de Canarias und Banana da Madeira in der weltweiten Bananenproduktion bei Arbeitsrecht, Umweltschutz und sparsamem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln führend – und dies trotz der großen geografischen Entfernung und der schwierigen klimatischen Gegebenheiten in tropischen und subtropischen Zonen.

In Europa werden nahezu 700 000 Tonnen Bananen gemäß den europäischen Vorschriften erzeugt, die heute als die anspruchsvollsten Vorschriften der Welt gelten. Bei den Bananen, die in den Regionen in äußerster Randlage erzeugt werden, geht man sogar noch einen Schritt weiter und befolgt sehr strenge, selbst auferlegte Umweltspezifikationen.
So führten z. B. die Anbaupraktiken in weniger als 15 Jahren zu einer Verringerung des Pestizideinsatzes um 75 %. Bis 2025 besteht das Ziel, den Einsatz um weitere 50 % zurückzuführen.

Neben ihrem Engagement für die Umwelt schafft die europäische Bananenproduktion knapp 40 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und steuert mehr als 500 Millionen Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie erzeugt somit bei besten Anbaupraktiken nachhaltige europäische Bananen und sichert durch ihre Wirtschaftsaktivität und die geschaffenen Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten dieser Regionen weiterhin das Gleichgewicht.

Die wachsende Liberalisierung des europäischen Marktes bedroht die europäische Banane

Jahr für Jahr werden auf dem europäischen Markt 6,5 Millionen Tonnen Bananen konsumiert. Damit ist der europäische Markt der größte Bananen-Importmarkt. 75 % dieser Bananen stammen aus Lateinamerika. Aber die Bananenerzeuger dieser Drittstaaten sind weit davon entfernt, dieselben sozialen, ökologischen, gesundheitlichen und pflanzenschutzrechtlichen Auflagen zu erfüllen wie in Europa. Die Bananenerzeuger der Regionen in äußerster Randlage sind die Opfer dieser Wettbewerbsverzerrung. Die Drittstaaten bringen große Mengen an Bananen auf den Markt und profitieren beim Eintritt in den europäischen Markt von erheblich verminderten Zöllen, die auf kurze Sicht das Überleben der europäischen Banane bedrohen.

Das Senken der Zölle führt zum Anstieg der Menge an importierten „Dollar-Bananen“, deren Produktionskosten gering sind. Diese kontinuierliche Zunahme des Angebots auf dem EU-Markt sorgt somit für ein Sinken der Preise: In der Zeit von 2015 bis 2018 sank der Preis für eine Kiste Bananen um 15 % von 14,10 EUR auf 11,90 EUR, d. h. unter das Kostendeckungsniveau der europäischen Erzeuger.

Für transparenten Konsum und fairen Wettbewerb

Die Vereinigung europäischer Bananenerzeuger (Association des Producteurs Europeens de Banane, kurz APEB) vertritt seit ihrer Gründung im Jahr 1989 Tausende von Bananenerzeugern in EU-Regionen in äußerster Randlage, die von der internationalen Konkurrenz aus Drittländern bedroht sind, in denen die europäischen Produktionsstandards nicht beachtet werden. Um sich für das Überleben der Bananenproduktion auf den Kanarischen Inseln, auf Madeira, auf Guadeloupe und Martinique einzusetzen, und um ein angemessenes Einkommen der Erzeuger sowie den Erhalt der mit dieser landwirtschaftlichen Produktion verbundenen Arbeitsplätze zu garantieren, wandte sich die Vereinigung am 9. Oktober 2019 an europäische und nationale Stellen und formulierte folgende Anträge:

-Beibehaltung der Zolluntergrenze von 75,00 EUR/Tonne für Bananen, die im Rahmen von Handelsabkommen importiert werden, ohne die Möglichkeit, Zollsenkungen nachzuverhandeln;

-eine Marktregulierung als Ersatz für den aktuellen, völlig unwirksamen Stabilisierungsmechanismus;

-die Verpflichtung, dass importierte Agrarerzeugnisse aus einer Produktion stammen müssen, die denselben Regeln unterliegt wie die Produktion der europäischen Erzeuger, insbesondere hinsichtlich dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln;

-sowohl im Bereich des konventionellen Anbaus als auch im Bereich des Bio-Anbaus ist es nicht möglich, Agrarerzeugnisse in der Europäischen Union zu vermarkten, bei denen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die durch europäische Vorschriften untersagt sind;

-europäische Verbraucher haben sowohl bei Bio-Erzeugnissen als auch bei konventionellen Erzeugnissen ein Anrecht auf transparente Informationen zu den Unterschieden zwischen den Produktionsmodellen in der EU und in Drittländern; genauso haben sie ein Anrecht auf eine eindeutige Etikettierung, über das sich die Herkunft der importierten Produkte ermitteln lässt.

„Unsere Branche dient als Vorbild für alle anderen: Die europäischen Bananenerzeuger schützen die europäischen Verbraucher im Bereich der Lebensmittelsicherheit am besten. Die europäische Banane ist einzigartig und ihrer Konkurrenz, die mit ungleichen Waffen kämpft, weit voraus. Zur Gestaltung der Zukunft unserer Branche benötigen wir die Unterstützung unserer politischen Entscheidungsträger, um einen Raum zu schaffen, in dem Wettbewerb als Fortschrittsmotor gelebt wird und der Wert nicht mehr vernichtet wird, so wie dies heute der Fall ist. Die Europäische Union muss Hüterin unserer Werte sein.“
Laurent de Meillac, Präsident der APEB

Initiatoren der EU-geförderten Kampagne für die Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas sind drei Organisationen von Bananenproduzenten: UGPBAN (Guadeloupe & Martinique – Frankreich), ASPROCAN (Kanarische Inseln – Spanien) und GESBA (Madeira – Portugal).

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Fraunhofer IGD: Höhere Erträge in der Landwirtschaft durch Sensorik und Fernerkundung

Fraunhofer IGD auf der INTERGEO – Halle 01, Stand C076

Fraunhofer IGD: Höhere Erträge in der Landwirtschaft durch Sensorik und Fernerkundung

Interaktive Visualisierung von Kansas City – Gebäudeumrisse werden automatisch extrahiert. (Bildquelle: Open Data Commons)

Das EU-Projekt DataBio bündelt die Kompetenzen europäischer Partner, um Landwirte in ihrer Logistik zu unterstützen. Das Fraunhofer IGD hilft bei der Verwaltung anfallender Datenmengen. Davon profitieren nicht nur die Betriebe, sondern auch Behörden und Versicherungen.

Landwirte bewirtschaften mittlerweile Flächen, die sich über hunderte Hektare erstrecken. Um da noch den Überblick zu behalten, holen sich findige Bauern Unterstützung aus Himmel und Erde – mit Satellitenbildern und Bodensensoren. Das Projekt DataBio unterstützt die Landwirte bei Aufbau und Nutzung einer technischen Infrastruktur, die eine optimale Nutzung der anfallenden Geodaten gewährt.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD kümmert sich insbesondere um die interaktive und flüssige Nutzbarkeit von Big Data mit Raumbezug. Die von anderen Projektpartnern zur Verfügung gestellten Informationen aus Fernerkundung und Sensorik werden an das Fraunhofer IGD weitergegeben. Die Forscher ermöglichen mit einer eigens entwickelten Plattform die hocheffiziente Speicherung und Verwaltung der Daten, gepaart mit innovativen Methoden zur Analyse und Erkundung. Durch die Terabytes an Daten, die anfallen, gelingt die Datenverarbeitung am besten durch eine Kombination bewährter Lösungen: Zum einen werden die Daten zum Speichern streng komprimiert, zum anderen auf die Cloud ausgelagert, um auf Bedarf verfügbar zu sein. Dadurch ergibt sich ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Visualisierungen von Bildanalysen, wie man sie beispielsweise aus statischen Kartensätzen kennt: Die Datensätze verlieren ihre Interaktivität nicht. Die Analyseergebnisse lassen sich für die individuellen Nutzeranforderungen nach Bedarf neu aggregieren, filtern und visualisieren, sodass punktuell spezifische Frage- oder Problemstellungen beantwortet bzw. analysiert werden können.

In einem Pilotprojekt in Griechenland werden derzeit 50.000 Felder mit verschiedenen Pflanzenarten erfasst und vom Fraunhofer IGD alle 14 Tage aufbereitet. Ein Anwendungsfall auf Basis der neuen Technologien besteht darin, weitere Pflanzengattungen in den hiesigen Monokulturen zu orten: Nutzpflanzen haben jeweils spezielle Bedürfnisse an Boden und Licht. Deshalb sind ungewollte Mitnutzer den Landwirten ein Dorn im Auge. Satelliten sind imstande, Infrarotaufnahmen anzufertigen. Pflanzen reflektieren dieses Licht unterschiedlich, und so kann Wildkraut schnell ausfindig gemacht werden. Die Interaktivität beschränkt sich jedoch nicht auf einzelne Flächen, sondern kann sehr große Gebiete unterschiedlicher Landschaftstypen erfassen. In dem Pilotprojekt sind bereits Vegetationsanalysen über weite Teile Griechenlands interaktiv möglich.

Die Nutzung großer, heterogener Datenmengen stellt jedoch nicht nur die Landwirtschaft selbst, sondern beispielsweise auch Behörden und Versicherungen vor neue Herausforderungen. So kann eine hochperformante, interaktive Exploration und Analyse im Fall von Naturkatastrophen genutzt werden, um besonders gefährdete Gebiete – etwa in einer Stadt – schnell zu identifizieren und bei der späteren Schadensanalyse einen direkten Vergleich mit der vorherigen Situation anzustellen. Durch die Möglichkeit, auch große Flächen hochaufgelöst darzustellen, ohne dabei die interaktiven und analytischen Elemente einzubüßen, sind viele weitere Anwendungsfälle denkbar: Aktuelle Herausforderungen wie die europäischen Waldschäden profitieren von einer möglichst raschen und genauen Problemanalyse, bei der Visualisierungen im Planungsprozess helfen. Denn die Forstwirte müssen nach der Ursachenforschung nicht nur die Bäume retten, sondern das gesamte Biotop berücksichtigen sowie die Mitnutzung durch den Menschen. Dafür ist eine genaue Übersicht über die gesamte Fläche des Waldstücks notwendig – für den Forstwirt schwer zugängliche Bereiche können durch die präzise Visualisierung umgehend betrachtet werden.

Auf der Kongressmesse INTERGEO in Stuttgart stellen die Forscherinnen und Forscher die Anwendung vom 17. bis 19. September 2019 auf dem eigenen Messestand (Halle 01, Stand C076) und dem INTERGEO-Kongress am 18. September 2019 vor.

Über DataBio:
Das Projekt „Data-Driven Bioeconomy“ (DataBio), gefördert im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union „Horizon 2020“, konzentriert sich darauf, die Vorteile von Big Data-Technologien in der Rohstoffproduktion aus der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Fischerei / Aquakultur für die Bioökonomie zu präsentieren, um Lebensmittel, Energie und Biomaterialien verantwortungsvoll und nachhaltig zu produzieren.

Weiterführende Informationen:

– Projektseite von DataBio: www.databio.eu
– Mehr zum Fraunhofer IGD-Stand und den Vorträgen auf der INTERGEO 2019: https://www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/intergeo-2019
– Mehr über die Forschung des Fraunhofer IGD zum Umweltmonitoring: https://www.igd.fraunhofer.de/umweltmonitoring

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
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https://www.igd.fraunhofer.de

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RAPSBLÜTE 2017

Deutschlands bedeutendste Öl- und Eiweißpflanze sorgt wieder für blühende Landschaften

RAPSBLÜTE 2017

Rapsblüte 2017 (Bildquelle: UFOP e. V. / Johannes Haas)

In Deutschland haben die alljährlichen Raps-Festspiele begonnen. Die Natur hat wieder die Farbeimer ausgepackt und auf rund 1,3 Millionen Hektar ordentlich gelbe Farbe eingesetzt. Auch wenn es so aussieht, als würde immer mehr Raps angebaut, trügt dieser Eindruck. Schon seit Jahren bewegt sich die Rapsanbaufläche in Deutschland konstant zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Hektar. Jeder einzelne Hektar davon liefert elf Monate nach der Aussaat von lediglich 2,5 kg Saatgut bei der Ernte im Juli zwischen 4.000 und 5.000 kg Rapssaat.

Mecklenburg-Vorpommern ist mit einer Anbaufläche von 235.200 Hektar für den deutschen Rapsanbau weiterhin das bedeutendste Bundesland. Weitere wichtige Anbauregionen sind mit 171.000 Hektar Sachsen-Anhalt, mit 135.500 Hektar Brandenburg und mit 131.900 Hektar Sachsen. Insgesamt repräsentieren die östlichen Bundesländer rund 58 Prozent der in Deutschland ausgesäten Rapsfläche. Mit 129.000 Hektar folgt Niedersachsen im Ranking der Bundesländer. Die Länder Thüringen (122.800 Hektar), Bayern (119.200 Hektar) und Schleswig-Holstein (101.000 Hektar) weisen ebenfalls eine Anbaufläche über 100.000 Hektar auf.

Die Ernte im Juli 2017 wird etwa 5 Mio. Tonnen Rapssaat liefern, die anschließend in Ölmühlen gepresst wird. Dabei entstehen ca. 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl. Das Speiseöl aus Rapssaat ist bereits seit 2009 das beliebteste in Deutschland und liegt mit einem Marktanteil von über 40 Prozent deutlich vor Sonnenblumen- und Olivenöl. Der größte Teil des Öls findet sich jedoch nicht in der Küche, sondern als Rapskraftstoff in Fahrzeugtanks wieder. Hier ersetzt es mit einem Anteil von bis zu 7 Prozent konventionellen Dieselkraftstoff. Das schont nicht nur die Erdölreserven, sondern reduziert die Treibhausgasemissionen um durchschnittlich 60 Prozent. Diese unterschiedlichen Verwendungen von Rapsöl werden von den Verbrauchern überwiegend begrüßt. Gut zwei Drittel der Deutschen beurteilen die Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel positiv, so eine Umfrage von TNS Infratest aus dem letzten Jahr.

Neben Rapsöl entsteht bei der Pressung als zweite Komponente auch proteinhaltiges Rapsschrot, das in der Rinder-, Schweine- und Geflügelmast überaus gefragt ist. Hier ersetzt es als gentechnikfreies Eiweißfuttermittel im großen Umfang Sojaschrot. Diese Gentechnikfreiheit ist Voraussetzung dafür, dass immer mehr Milchprodukte, Eier oder Rindfleisch mit dem Hinweis „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet werden dürfen. Raps ist hierfür die mit Abstand wichtigste heimische Proteinquelle. Die dadurch eingesparten Sojaimporte entsprechen einem Anbauumfang von rund einer Million Hektar in Südamerika. So trägt der Rapsanbau in Deutschland indirekt auch zum Schutz der Regenwälder bei.

Die leuchtend gelben Felder besitzen übrigens nicht nur für Menschen eine große Attraktivität. Auch Bienen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf die gelbe Pracht, denn Raps ist hierzulande als wichtigste Trachtpflanze für die Insekten eine unverzichtbare Nektar- und Pollenquelle. Belohnt wird das mit 40 kg Rapshonig pro Hektar. Gefragt ist dabei der sprichwörtliche Bienenfleiß, denn für ein Glas Honig fliegen die Bienen rund 40.000 Mal aus dem Bienenstock und besuchen dabei zwei bis sieben Millionen Rapsblüten.

Eine Besonderheit der Rapspflanzen ist beim Blick auf die blühenden Felder nicht sichtbar, da sie unter der Oberfläche liegt. Wolfgang Vogel, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) und selbst praktizierender Landwirt erklärt, um was es sich dabei handelt: „Rapspflanzen haben eine ausgesprochen lange Pfahlwurzel, die den tiefen Erdschichten mit einer enormen Anzahl von Wurzelhaaren Nährstoffe entnimmt. So bereitet Raps den Boden ideal für die nachfolgenden Pflanzen vor. Das macht die Pflanze so gut, dass beispielsweise der im darauffolgenden Jahr angebaute Weizen bis zu 10 Prozent mehr Ertrag liefert. Das ist für uns Landwirte ein wichtiges Argument für den Rapsanbau.“

Weniger erfreulich ist für die deutschen Bauern und ihre europäischen Kollegen hingegen das seit 2013 bestehende Verbot des Einsatzes bestimmter Pflanzenschutzmittel, das durch die EU-Kommission erlassen wurde. „Durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide entstehen uns jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Sollte der Rapsanbau durch diese Einschränkungen ökonomisch weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, würde dadurch die wichtigste Futterquelle der Bienen und auch ein zentrales und wertvolles Fruchtfolgeglied im Ackerbau verlorengehen“, so Wolfgang Vogel.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen in der Agrarwirtschaft

Hans H. Würger und Alexander Wojtyra (Procow.de) referierten vor zahlreichem Fachpublikum in Braunschweig

Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen in der Agrarwirtschaft

Hans H. Würger und Alexander Wojtyra (Procow.de) referierten

Das Julius Kühn-Institut in Braunschweig lud am 2. und 3. Februar 2017 zu einem Fachgespräch ein. Es ging um den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen, so genannten Flugdrohnen, zur Applikation von Pflanzenschutzmitteln im Steillagen-Weinbau so wie im Wald. Über 100 Experten von verschiedenen Behörden und aus der Wirtschaft waren der Einladung gefolgt.

Unter anderem referierte Hans H. Würger von der Procow über die Möglichkeiten UAS, also unbemannte Flugsysteme im Wein- und Obstanbau einzusetzen, insbesondere in Steilhanglagen an der Mosel und der Nahe. Vielfach erlaubt es dort das enge Gelände nicht, Traktoren oder anderes landwirtschaftliches Gerät einzusetzen. UAS kämen hier zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln, zur gezielten Schädlingsbekämpfung oder für Wachstumsanalysen in Frage.

Weitere mögliche Einsatzgebiete von UAS wären in Forstgebieten Schutzmittel gegen den Wildverbiss oder gegen Insekten-Schädlinge wie zum Beispiel Kiefernspinner oder Eichenwickler.

In der Agrarwirtschaft könnten UAS zur Bekämpfung des Maiszünslers eingesetzt werden, indem Kapseln mit Eiern einer speziellen Schlupfwespenart über den Maisplanzen abgeworfen werden. Die Schlupfwespen sind die natürlichen Feinde des Maiszünslers, der sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland massiv verbreitet hat.

Ein weiteres Einsatzgebiet für UAS wäre die Rehkitz-Rettung in erntereifen Feldern und die Erkennung und Vermeidung von Wildschäden in der Agrarwirtschaft. Die Kameradrohnen könnten zukünftig direkt von den Erntemaschinen aus eingesetzt werden, um rechtzeitig vor Rehkitzen oder anderen Wildtieren im Feld gewarnt zu sein.

In seinem Vortrag wies Hans Würger auch auf die derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen hin, die angesichts der technischen Möglichkeiten und der Verbreitung von Flugdrohnen angepasst werden müssten. Zurzeit werde für jeden gewerblichen Flug eine einzelne Aufstiegsgenehmigung benötigt sowie eine Zulassung der verwendeten Pflanzenschutz- oder Spritzmittel. Hinzu kommen die Vorschriften der Länder zum Abwurf, die in der Regel nur in Ausnahmefällen genehmigt werden.

Abschließend forderte Hans Würger die geplante Ausbildungspflicht für Drohnenpiloten auf Fluggeräte unter fünf Kilogramm zu erweitern. Auch in diesem Bereich müssten die luftrechtliche Gesetze und Verordnungen bekannt sein, damit die UAS-Piloten eventuelle straf- oder zivilrechtliche Folgen kennen und zum Beispiel Gefährdungen des Straßen- und des Luftverkehres vermeiden.

Weitere Informationen sowie die Termine für Flugschulungen in Wetter/Ruhr und Achim bei Bremen sind auf der Website www.procow.de nachlesbar.

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Studie: Neonikotinoid-Verbot im Raps kostet EU-weit jährlich 900 Mio. Euro

Verlierer ist auch die Umwelt durch höhere Treibhausgas-Emissionen und höheren Wasserverbrauch

Studie: Neonikotinoid-Verbot im Raps kostet EU-weit jährlich 900 Mio. Euro

Referenten der HFFA-Studienvorstellung am 13. Januar 2017

Den europäischen Rapsproduzenten und -verarbeitern entstehen durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Bayer und Syngenta in Auftrag gegebene und von der Forschungsgesellschaft HFFA Research GmbH durchgeführte Studie, die heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin vorgestellt wurde.

Seit die Europäische Kommission 2013 den Einsatz von Neonikotinoiden beschränkt hat, blieb ungeklärt, welche Folgen das für die europäischen Landwirte hat. Ziel der von Dr. Steffen Noleppa, Hauptautor und Geschäftsführer der HFFA Research GmbH, vorgestellten Studie war es, am Beispiel der Rapsproduktion festzustellen, wie sich die EU-weiten Anwendungsbeschränkungen wirtschaftlich und ökologisch auswirken. Die Wirkungen auf Bestäuber, die Gegenstand zahlreicher Studien sind, hat er dabei nicht berücksichtigt.

Der Hauptschädling von Raps ist der Rapserdfloh, gegen den nur einige wenige Wirkstoffe existieren. Für die Rapsbauern haben die fehlenden Möglichkeiten der Saatgutbehandlung mit Neonikotinoiden daher besondere Bedeutung. Die Studie konnte drei wesentliche Auswirkungen des Verbots für die europäischen Rapsbauern ermitteln. Erstens führt das Verbot zu einem Rückgang der Erntemenge um 4 Prozent, was einem Ertragsverlust von 912.000 Tonnen entspricht. Zweitens kommt es zu einem Qualitätsverlust bei durchschnittlich 6,3 Prozent der Ernte und drittens sind durchschnittlich 0,73 zusätzliche Blattanwendungen mit Pflanzenschutzmitteln pro Hektar Rapsanbaufläche erforderlich.

Diese Auswirkungen entsprechen einem Umsatzverlust auf dem Markt von 350 Mio. Euro. Hinzu kommen Verluste in Höhe von über 50 Mio. Euro aufgrund der geringeren Qualität, um knapp 120 Mio. Euro erhöhte Produktionskosten und Verluste von mehr als 360 Mio. Euro in vor- und nachgelagerten Bereichen. Insgesamt entstehen der europäischen Rapswirtschaft durch das Verbot von Neonikotinoiden so jährliche Verluste in Höhe von knapp 900 Mio. Euro.

Zudem weist Noleppa mit der Studie erhebliche ökologische Folgen des Verbots aus globaler Sicht nach: Angesichts der konstant hohen Nachfrage nach Raps muss der Produktionsrückgang in der EU durch Mehrproduktion in andereren Regionen der Welt ausgeglichen werden. Die Verlagerung der Rapsproduktion in Länder außerhalb der EU geht mit einem geschätzten zusätzlichen Anbauflächenbedarf von 533.000 Hektar außerhalb Europas einher, verursacht den Ausstoß von 80,2 Mio. TonnenKohlendioxid sowie einen zusätzlichen Wasserverbrauch von 1,3 Mrd. Kubikmeter. Durch die Umwandlung von Grasland und artenreichen Lebensräumen in Ackerflächen führt dies zudem zu einem Verlust an biologischer Vielfalt.

Solange Neonikotinoide zur Saatgutbeizung nicht zur Verfügung stehen, müssen Landwirte in Europa auf „zweitbeste Lösungen“ zurückgreifen. In der Praxis ist dies der Einsatz von Pyrethoiden zur Sprühanwendung. Dies war nicht nur mit Kosten für die Betriebe verbunden, sondern hatte auch ökologische Folgen. Die Ausbringung von zusätzlichen Blattinsektiziden führte im Inland zu einem vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen, einem zusätzlichen Wasserverbrauch pro Jahr sowie einem Anstieg der Produktionskosten um annähernd 120 Mio. Euro. Für Studienleiter Noleppa ist das Ergebnis eindeutig: „Aus dieser umfassenden Analyse geht klar hervor, dass sich das Verbot nicht nur negativ auf die europäische Rapswirtschaft ausgewirkt hat, sondern auch weitreichende Folgen für die Umwelt hatte.“

Olaf Feuerborn, der Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, sieht die Folgen des Verbots auch aus Sicht der deutschen Landwirte überaus kritisch. „Der Wegfall der neonikotinoiden Beizung bereitet den Ackerbauern gerade in Jahren mit hohem Schädlingsdruck, wie dies in 2016 der Fall war, Schwierigkeiten. So beobachteten wir im vergangenen Jahr einen verstärkten Läusebefall, der durch eine sachgerechte Beizung so sicherlich nicht aufgetreten wäre. Läuse übertragen pflanzenschädigende Viren. Folge einer eingeschränkten Palette an Pflanzenschutzmitteln ist die Zunahme problematischer Resistenzen“, so Feuerborn.

„Die Europäische Kommission hat das Anwendungsverbot für die drei Neonikotinoid-Wirkstoffe vor knapp vier Jahren in einem regelrechten Hauruckverfahren beschlossen. Festgelegt wurde dabei, die Regelung nach zwei Jahren anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu überprüfen – worauf wir immer noch warten“, kommentierte IVA-Präsident Dr. Helmut Schramm und führte aus: „Was die Folgen der Anwendungsverbote angeht, so zeigt die Studie der HFFA Research GmbH eindrücklich, dass die wirtschaftlichen Schäden für die europäische Landwirtschaft sogar höher sind als ursprünglich angenommen. Doch die Auswirkungen sind weitreichender, wie man etwa an der Zunahme der Spritzanwendungen oder dem erhöhten Wasserverbrauch sieht.“

Andreas Baer, Mitglied der Fachkommission Produktionsmanagement der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) und Leiter der Produktionsabteilung bei der Norddeutschen Pflanzenzucht (NPZ), verweist auf die von Seiten der Züchter in den vergangenen Jahren geleisteten, erheblichen Investitionen zur Optimierung des Beizprozesses. „Sollte der Rapsanbau durch die veränderten Rahmenbedingungen der Beizung ökonomisch an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, verlieren wir nicht nur die wichtigste Futterquelle der Bienen, sondern auch ein wertvolles Fruchtfolgeglied im Ackerbau.“

Aus Sicht der UFOP und der des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), die zu der Studienvorstellung eingeladen hatten, zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Entscheidung der Europäischen Kommission, den Einsatz von drei Neonikotinoiden in der EU zu beschränken, neben den wirtschaftlichen Kosten auch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt nach sich zieht. Alles weist darauf hin, dass es für Landwirte unabdingbar ist, über mehr als eine Lösung zur Bekämpfung von Schädlingen zu verfügen, um einer Entwicklung von Resistenzen vorzubeugen.

Die Studie steht auf http://hffa-research.com kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Ecobookstore: Neues vom Bio-Bauern Bogner, Umwelt und Ökologie

Ecobookstore-Buchtipp: Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen

Ecobookstore: Neues vom Bio-Bauern Bogner, Umwelt und Ökologie

Ecobookstore bietet viele informative Buch-Ratgeber zu Umwelt, Ernährung und Bio

Sein Name ist Markus Bogner. Sein Beruf: Bauer. Und zwar Bio-Bauer. Hoch über dem Tegernsee bewirtschaftet er ein winziges Stückchen Land – vielfältig, biologisch und erfolgreich. Mit seinem aktuellen Buch „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“ will der engagierte Bio-Bauer Bogner die Sichtweise auf die Agrarwirtschaft verändern. Denn er glaubt an seinen Boden und betreibt Ackerbau auf 800 Höhenmetern über dem Tegernsee – das ist ungewöhnlich, denn ein normaler Landwirt könnte mit der Fläche nicht wirtschaftlich arbeiten, sagt man. Die Familie Bogner hingegen lebt gut davon. Ihr Geheimnis: Sie vermarkten alles selbst und alles ist bei ihnen Handarbeit.

„Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“ lebt der Autor tag täglich vor. Sein gepachteter Hof ist gesund und floriert. Die Menschen kommen gerne zu ihrem Bio-Bauern des Vertrauens oder besuchen seine Seminare zum Brotbacken oder Saatgutziehen. Ob Fernsehsender, Süddeutsche Zeitung oder das Magazin Landidee, alle wollen sie über seinen Boarhof berichten. Gemeinsam mit seiner Familie produziert er Vielfalt in Bio-Qualität und zeigt damit, wie Landwirtschaft auch funktionieren kann. Achtsamkeit gegenüber Mensch, Tier und Natur ist für die Bogners oberstes Gebot. In Markus Bogners Buch „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“ findet man daher jede Menge Inspiration und den Beweis, dass eine andere Agrarkultur möglich ist. Er berichtet darin über „Die wundersame Kartoffelvermehrung“, „Was ist ein gutes Leben – oder : wie wir zum Boarhof kamen“, „Wir haben bereits mehr als genug – für alle !“ und auch über „Ein Arbeitstag im Herbst: sehen, ernten“. Mit der Lektüre seines Buches Ecobookstore kann sich jeder selbst motivieren, Alternativen für ein besseres Leben – auch in Form von Bio-Produkten – zu wählen. Sowohl der Buch-Autor Markus Bogner als auch viele andere engagierte Autoren bieten mit ihrer Lektüre Erfahrung, Wissen und Know How, wie man nachhaltig und gesund leben kann. Ecobookstore bietet eine Vielzahl informativer Buch-Ratgeber zum Thema Umwelt, Ernährung und Bio.

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UFOP-Studie: Winterrapsanbau zur Ernte 2017 bleibt auf hohem Niveau

UFOP-Studie: Winterrapsanbau zur Ernte 2017 bleibt auf hohem Niveau

Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2017

Der Winterrapsanbau in Deutschland bleibt auch zur Ernte 2017 auf einem hohen Niveau. Im August/September 2016 wurden mit rund 1,364 Millionen Hektar sogar 2,4 Prozent mehr Winterraps als zur Ernte 2016 ausgesät. In Folge teils sehr ungünstiger Witterung mussten bis Ende Oktober aber bereits rund 13.500 Hektar Raps bundesweit umgebrochen werden. Weitere Umbrüche sind in Abhängigkeit vom Verlauf des Winters nicht auszuschließen.

Auf Basis einer aktuellen Befragung von ca. 6.500 Landwirten im September/Oktober 2016 schätzt das von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) beauftragte Marktforschungsunternehmen Kleffmann Group die Aussaatfläche von Winterraps zur Ernte 2017 auf 1,364 Millionen Hektar. Im Vergleich zur Erntefläche 2016 bedeutet dies eine leichte Steigerung des Anbaus um 32.600 Hektar bzw. 2,4 Prozent. Bis zum Ende der Befragung mussten aufgrund von ungünstiger Witterung aber bereits 13.500 ha Winterraps bundesweit umgebrochen werden. Daher ist aktuell von einer Anbaufläche von rund 1,350 Millionen Hektar auszugehen.

Mecklenburg-Vorpommern ist mit einer Aussaatfläche von 235.200 Hektar für den deutschen Rapsanbau weiterhin das bedeutendste Bundesland. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Rapsfläche sogar noch einmal um 2,8 Prozent gestiegen (+6.300 Hektar). Weitere wichtige Anbauregionen stellen mit 171.000 ha Aussaatfläche Sachsen-Anhalt (+0,2 Prozent; +600 Hektar), mit 135.500 Hektar Brandenburg (+1,5 Prozent; + 2.000 Hektar) und mit 131.900 Hektar Sachsen (+ 1,9 Prozent; + 2.400 Hektar) dar. Insgesamt repräsentieren die östlichen Bundesländer rund 58 Prozent der in Deutschland ausgesäten Rapsfläche. Mit 129.000 Hektar folgt Niedersachsen (+6,0 Prozent; + 7.300 Hektar) im Ranking der Bundesländer. Mit 122.800 Hektar weisen Thüringen (+3,5 %; +4.100 Hektar) sowie mit 119.200 Hektar Bayern (+4,9 Prozent; + 5.600 Hektar) neben Schleswig-Holstein mit aktuell 101.000 Hektar (+6,9 Prozent; + 6.500 Hektar) ebenfalls Aussaatflächen über 100.000 Hektar auf.

Den größten prozentualen Flächengewinn verzeichnen mit 6,9 bzw. 6 Prozent Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Lediglich in Rheinland-Pfalz (-2,8 Prozent; -1.400 Hektar) und in Nordrhein-Westfalen (-1,8 Prozent; -1.100 Hektar) ist die Aussaatfläche rückläufig.

Bis Ende Oktober wurden bundesweit bereits 13.500 Hektar Winterraps umgebrochen. Die regional teilweise sehr ungünstige Witterung führte vor allem im östlichen Niedersachsen, in Sachsen-Anhalt, in Bayern und in Hessen zu für die Anbauer inakzeptablen Beständen. Abhängig von den Bedingungen im Winter sind weitere Umbrüche von bis zu insgesamt 27.900 Hektar nicht auszuschließen. Die Regionen Sachsen-Anhalt (8.300 Hektar) und Bayern (6.300 Hektar) wären hiervon erneut am stärksten betroffen.

Wie bereits in den Vorjahren hat die Fruchtfolgeplanung den mit Abstand größten Einfluss auf die Ausdehnung oder Reduzierung der Winterrapsfläche. 48 Prozent der Rapslandwirte haben die betriebliche Winterrapsfläche auf Grund entsprechender Anbauplanungen vergrößert; 56 Prozent der Rapslandwirte haben reduziert. Die Schlaggröße wirkt sich mit 25 Prozent (Ausdehnung) bzw. 21 Prozent (Reduzierung) ebenfalls deutlich auf die Anbauflächen aus. Der derzeit attraktive Erzeugerpreis war für 11 Prozent der Landwirte ein Anreiz zur Ausdehnung des Winterrapsanbaus, gefolgt von einer positiven Flächenentwicklung im Betrieb (9 Prozent). Zu Ungunsten des Winterrapsanbaus haben sich weiter eine negative Flächenentwicklung im Betrieb (6 Prozent) und die Erhöhung des Anbaus anderer Kulturen (5 Prozent) ausgewirkt.

Im Ergebnis der UFOP-Studie kann von einer stabilen Winterrapsfläche zur Ernte 2017 von aktuell rund 1,35 Millionen Hektar ausgegangen werden. Die im Vergleich zur Ernte 2016 um 2,4 Prozent (+32.600 Hektar) größere Aussaatfläche wurde im Laufe des Herbstes durch regional gehäufte Umbrüche verringert.

Seit fast zwei Jahrzehnten veröffentlicht die UFOP jeweils Mitte November eine Prognose der Winterrapsaussaatfläche. Dieser Service erlaubt sehr frühzeitig eine exakte Schätzung des Anbaus zur nächsten Ernte. Die UFOP-Studie wird von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft anerkannt und als Grundlage für Kalkulationen und Planungen genutzt.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Das Keimblatt – die EURALIS Unternehmenszeitung

Das Keimblatt - die EURALIS Unternehmenszeitung

Quelle: EURALIS

Norderstedt, 1. November 2016

Das Keimblatt ist die EURALIS Kundenzeitung für gutes Saatgut und Erträge,
die zweimal jährlich veröffentlicht wird. In einer Auflage von 23.500 Stück wird
die Zeitung an Kunden und interessierte Leser versendet. Herausgegeben
wird das Keimblatt in einem den Kulturen der EURALIS Saaten GmbH angepassten
Zeitfenster, in einer „Sommer“- und einer „Herbst“ Ausgabe. Mit Gültigkeitszeitraum
Mai bis Oktober erscheint das Sommerexemplar im Themeninhalt auf die
Kulturen Raps, Sonnenblume und Soja ausgerichtet. Die „Herbst“ Ausgabe,
mit Wirkungszeitraum von November bis April, befasst sich überwiegend
mit Themen rund um den Mais und Sorghum, einer Kultur, die durch zunehmende
Wetterextreme mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Zusätzlich werden aktuelle
Themen der Landwirtschaft und Fachthemen näher beleuchtet.

Das Keimblatt online lesen: http://www.euralis.de/unternehmen/das-keimblatt/
Die Printversion anfordern per Mail an: gesa.christiansen@euralis.de

Das Keimblatt erscheint zum 1. November mit dem 30. Exemplar. Pünktlich zum
80-jährigen Jubiläum der Groupe EURALIS – dem Unternehmen,
das mit 12.000 Landwirten als Genossenschaft seinen Sitz in Frankreich hat und mit
mehr als 5.000 Mitarbeitern in vier Geschäftsfeldern tätig ist.

Die EURALIS Saaten GmbH als deutsche Tochter der Groupe EURALIS ist Herausgeber
der Zeitung „Das Keimblatt“ und möchte mit der 30. Ausgabe und der Aktion
„EURALIS sagt DANKE“ der Landwirtschaft etwas zurückgeben.
Die Landwirtschaft hat nicht nur rosige Zeiten. Die Herausforderungen werden größer, die z.B.
durch Wetterextreme und damit erschwerte Bedingungen gegeben sind.
Die Anforderungen an die Einzelpflanze und damit an die Züchtung steigen. Das macht die enge
Verbindung zur Landwirtschaft aus und verdeutlicht, dass Züchtung und Landwirtschaft an einem
Strang ziehen.

EURALIS als Züchter stellt sich den Anforderungen und setzt mit seinen Produkten immer wieder
Maßstäbe in der Ertragsleistung und den Sorteneigenschaften. In der Praxis, auf dem Feld, sorgt
dieser Zuchtfortschritt für hohe, stabile Ertragsleistungen und für Sorten, die eine hohe Stresstoleranz
aufweisen und den steigenden Anforderungen gewachsen sind. Seit drei Jahren ist deutschlandweit
in allen offiziellen Versuchen die Dreinutzungssorte ES Metronom eine Sorte, die das Kernsegment
im deutschen Maisanbau besetzt und zu den Top-Maissorten Deutschlands zählt. Diese Top-Genetik
aus der EURALIS Züchtung wird zum 80jährigen Jubiläum mit der Aktion „EURALIS sagt DANKE“ in
einer besonderen Verkaufsaktion angeboten, die es den Landwirten ermöglicht, Top-Genetik zum
Top-Preis auf das Feld zu bringen. Dafür sagen wir: DANKE!

Alle Informationen unter: www.euralis.de/80jahre

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

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EURALIS Saaten GmbH
Gesa Sophia Christiansen Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststrasse 122, 22844 Norderstedt
Tel: 040 / 60 88 77 -54, Fax: 040 / 60 88 77 -34
Mobil: 0151 / 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de
Bitte beachten: Sämtliches zur Verfügung gestellte Bildmaterial darf nur mit der ausdrücklichen Quellenangabe „EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

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EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
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„Wir haben einen Treffpunkt für die Agrarindustrie etabliert“

Vom 24. bis 26. November finden im Messezentrum Bad Salzuflen zum zweiten Mal die „AgrarKontaktTage“ statt. Neben den mehr als 130 Ausstellern aus zahlreichen Wirtschaftsbereichen stehen zahlreiche attraktive Programmpunkte auf der Agenda.

"Wir haben einen Treffpunkt für die Agrarindustrie etabliert"

„AgrarKontaktTage“: regionale Industriemesse für die Agrarwirtschaft in Bad Salzuflen

Die AgrarKontaktTage gehen in die zweite Runde und etablieren sich mehr und mehr als wichtiges Messeformat und bedeutende Business-Plattform für die Agrarindustrie und die wesentlichen angrenzenden Wirtschaftsbereiche. „In diesem Jahr richten wir unsere AgrarKontaktTage vom 24. bis 26. November. Veranstaltungsort ist wieder das Messezentrum in Bad Salzuflen“, sagt Felix Rauße. Er ist Projektmanager bei MesseHAL, der deutschen Tochter des niederländische Messe- und Eventunternehmens Evenementenhal, das an vier Standorten in Deutschland und den Niederlanden ein facettenreiches Veranstaltungsportfolio mit rund 120 Fachmessen im Nachbarland sowie acht in Deutschland präsentiert. Evenementenhal ist seit rund 20 Jahren im Markt aktiv und hat in den Niederlanden unter anderem die Agrar-Fachmessen „Landbouw en Intensieve Veehouderij“ und „Rundvee en Mechanisatie Vakdagen“ etabliert.

„Auf Basis dieser umfassenden Erfahrungen haben wir 2013 erstmals in Bad Salzuflen die AgrarKontaktTage als regionale Plattform für Unternehmer und Entscheider aus der Branche ausgerichtet. Und der Erfolg der Premiere gibt uns recht: Unsere AgrarKontaktTage sind bereits als Fachmesse etabliert. Es sind nur noch wenige Standplätze frei“, sagt Felix Rauße. „Wir haben einen Treffpunkt für Aussteller und Besucher aus einem Radius von rund 200 Kilometer um Bad Salzuflen herum geschaffen und bieten die Möglichkeit, sich in räumlicher Nähe ganz fundiert über die Themen zu informieren, die für sie wirklich wichtig sind. Damit schließen wir eine Lücke in der Messelandschaft. Ein Konzept mit dem Fokus auf diese Branche in einer regionalen Messe gibt es kein zweites Mail in Deutschland.“

Zu den Ausstellern gehören Hersteller, Händler und Dienstleister für moderne Tierzucht, Pflanzenproduktion, Agrartechnik und erneuerbare Energien. Die Profis zeigen den Fachbesuchern beispielsweise Betriebsmittel, technische Ausrüstungen für die Tierhaltung, Produkte und Lösungen für den Stall- und Hallenbau, Landtechnik und Transport und Lagerung sowie Dienstleistungen rund um die Landwirtschaft. Auch Verbände, Versicherungsmakler und Medienunternehmen werden an den AgrarKontaktTagen teilnehmen, um das Bild abzurunden. „Wir werden mehr als 130 Aussteller aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren und damit die Zahl der ersten AgrarKontaktTage übertreffen“, betont Felix Rauße.

Er weist auch noch einmal auf das etablierte Full-Service-Konzept von MesseHAL hin, das in den Niederlanden einen außerordentlich guten Ruf genießt und auch in Deutschland bei den Ausstellern der verschiedenen Messen des Anbieters sehr gut ankommt – auch das ist ein Grund für die nochmals gestiegene Beliebtheit der AgrarKontaktTage. MesseHAL nimmt den Ausstellern viel Arbeit ab, indem bezugsfertige Standlösungen ebenso zum Angebot gehören wie kostenlose Parkplätze für die Messebesucher und ein kostenloser Einladungs-Support. Dabei unterstützt MesseHAL die Aussteller bei den Einladungen für ihre Kunden und Partner und stellt unbegrenzt Karten zur Verfügung. Außerdem ist das Catering am Messestand und im Aussteller-Restaurant inklusive.“

Sehr wichtig für MesseHAL: das umfangreiche Rahmenprogramm. Damit will das Unternehmen dem eigenen Anspruch gerecht, die AgrarKontaktTage zu einem ausgemachten Business-Event werden zu lassen und echte Mehrwerte zu bieten. So werden Berater der Landwirtschaftskammer NRW in Impulsvorträgen, unterstützt durch die Bauförderung Landwirtschaft e.V. (BFL), über Themen rund um Bauen, Technik und Tierhaltung für die Agrarwirtschaft berichten. Vor allem wird es dabei um die Schweine und Geflügelhaltung gehen. Zahlreiche Teilnehmer präsentieren ihre neuen und innovativen Ideen aus dem Agrarsektor: Dazu gehören das Startup Farmilio (ein Online-Marktplatz für Lebensmittel von lokalen Bauern) oder auch Adolf Höhmann, der das Testsystem FRIMTEC eProCheck 2.0 zur Ermittlung von subklinisch sowie klinischen kranken Milchkühen vorstellt. Dazu kommen Fachvorträge über Tiergesundheit, zum Beispiel über Tierseuchen, „Burn out im Stall“ oder auch Ursachen und Hintergründe zu chronischen Erkrankungen bei Tieren, sowie zur Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft.

Weitere Informationen im Internet: www.messe-hal.de/agrar2015 Unter www.messe-hal.de/agrar sind außerdem vergünstigte Eintrittskarten erhältlich.

Über Evenementenhal / MesseHAL

Die niederländische Evenementenhal Holding B.V. wurde 1994 gegründet und ist heute an drei Veranstaltungsstandorten in den Niederlanden aktiv: Messe Hardenberg, Messe Gorinchem und Messe Venray. Insgesamt stehen 110.000 Quadratmeter für unterschiedliche Veranstaltungen, zum Beispiel Fachmessen, Konzerte, Kongresse oder auch Betriebsfeiern, zur Verfügung. Insgesamt organisiert Evenementenhal mehr als 150 Messen pro Jahr. Das Unternehmen hat sich eine wichtige Marktposition in der Messelandschaft erarbeitet und befindet sich seit 2013 auch in Deutschland auf Wachstumskurs. Unter der Marke MesseHAL richtet Evenementenhal im Messezentrum Bad Salzuflen nun im dritten Jahr eine Reihe hochkarätiger Fachmessen aus. Weitere Informationen unter www.messe-hal.de.

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„AgrarKontaktTage“ mit regionalem Charakter für Aussteller und Fachbesucher

Vom 24. bis 26. November finden im Messezentrum Bad Salzuflen zum zweiten Mal die „AgrarKontaktTage“ statt. Der Ausrichter MesseHAL etabliert seine Industriemesse damit als regionalen Treffpunkt für die Agrarwirtschaft weiter.

"AgrarKontaktTage" mit regionalem Charakter für Aussteller und Fachbesucher

„AgrarKontaktTage“: regionale Industriemesse für die Agrarwirtschaft in Bad Salzuflen

Man muss sich nur einige Kennziffern anschauen, und schon erkennt man die Bedeutung der Landwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Mehr als 50 Prozent aller Flächen in Deutschland werden landwirtschaftlich genutzt, und jeder neunte Arbeitsplatz hängt unmittelbar oder mittelbar mit der Agrarwirtschaft zusammen.

Gleichzeitig ist Landwirtschaft ein mehr und mehr regionales Geschäft. So steht die regionale Herkunft von Produkten immer stärker im Fokus, Lieferanten und Geschäftspartner werden unter Regionalaspekten ausgewählt, und, und, und. „Deshalb müssen auch Messen für dieses Fachpublikum einen regionalen Charakter besitzen, damit sie einen echten Mehrwert vor allem für kleine und mittlere Betriebe bieten“, sagt Felix Rauße, Projektmanager bei MesseHAL. Das Unternehmen organisiert vom 24. bis 26. November zum zweiten Mal nach 2013 im Messezentrum Bad Salzuflen die „AgrarKontaktTage“ als regionaler Fachmesse für die gesamte Agrarwirtschaft.

MesseHAL ist die deutsche Tochter des niederländische Messe- und Eventunternehmens Evenementenhal, das an vier Standorten in Deutschland und den Niederlanden ein facettenreiches Veranstaltungsportfolio, das rund 120 Fachmessen im Nachbarland sowie acht in Deutschland umfasst, präsentiert. Evenementenhal ist seit rund 20 Jahren im Markt aktiv und hat in den Niederlanden unter anderem die Agrar-Fachmessen „Landbouw en Intensieve Veehouderij“ und „Rundvee en Mechanisatie Vakdagen“ etabliert.

„Wir wollen mit den „AgrarKontaktTagen“ einen regionalen Treffpunkt für die Branche schaffen. Deshalb sprechen wir gezielt Unternehmer und Unternehmen im Einzugsgebiet von etwa 200 Kilometer rund um Bad Salzuflen an“, erläutert Felix Rauße, der für die „AgrarKontaktTage“ zuständig ist. 2013 ist dieses Konzept bereits aufgegangen: „Wir haben bei der ersten Auflage rund 3800 Fachbesucher und etwa 100 Aussteller von diesem neuartigen Konzept einer regionalen Industriemesse für die Agrarwirtschaft überzeugen können.“ Rauße spürt schon jetzt – knapp drei Monate vor der Messe -, dass das Feedback aus der Branche sehr gut ist. „Die „AgrarKontaktTage“ haben sich etabliert. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir eine erfolgreiche Messe abhalten werden.“

Die Ausstellerliste kann sich sehen lassen, Anfang August waren bereits 80 Prozent der Zahlen der ersten Veranstaltung erreicht. Und es geht weiter, wie Rauße betont. „Unsere Aussteller sind Hersteller, Händler und Dienstleister für moderne Tierzucht, Pflanzenproduktion, Agrartechnik und erneuerbare Energien. Die Profis zeigen unseren ausschließlichen Fachbesuchern beispielsweise Betriebsmittel, technische Ausrüstungen für die Tierhaltung, Produkte und Lösungen für den Stall- und Hallenbau, Landtechnik und Transport und Lagerung sowie Dienstleistungen rund um die Landwirtschaft. Auch Verbände, Versicherungsmakler und Medienunternehmen werden an den „AgrarKontaktTagen“ teilnehmen, um das Bild abzurunden. Fachbesucher können sich so über sämtliche Themen, die für ihren Betrieb wichtig sind, umfassend informieren.“

Die Aussteller waren von der vergangenen Messe sehr angetan, das zeigt das vielfältige Feedback. „Die AgrarKontaktTage 2015 planen wir fest in unserem Messekalender ein. Hier erhalten wir als spezialisierter Mischfutterhersteller eine ideale Plattform, um mit unseren bestehenden Kunden persönlich in Kontakt zu kommen und potenzielle Kunden von unserem Know-how und der Produkt-Qualität zu überzeugen. Das dezentrale Catering ermöglicht es, dass wir am Stand ausschließlich Fachthemen mit unseren Kunden besprechen können. Das Angebot des einheitlichen Standbaus halten wir für sehr gelungen. Insgesamt ein rundes Konzept, das sehr gut in die Region passt“, sagt Claudia Bleckmann aus dem Marketing der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Für Felix Rauße schließen die „AgrarKontaktTage“ eine Lücke in der Messelandschaft. „Ein Konzept mit dem Fokus auf diese Branche in einer regionalen Messe gibt es kein zweites Mail in Deutschland.“

Apropos Konzept: Dazu gehört auch der Full-Service-Gedanke. „Damit nehmen wir Ausstellern viel Arbeit ab. Wir bieten beispielsweise bezugsfertige Standlösungen, kostenlose Parkplätze für die Messebesucher und einen kostenlosen Einladungs-Support an. Dabei unterstützen wir die Aussteller bei den Einladungen für Ihre Kunden und Partner und stellen unbegrenzt Karten zur Verfügung. Außerdem ist das Catering am Messestand und im Aussteller-Restaurant inklusive.“ Das Full-Service-Konzept erfreue sich großer Beliebtheit und habe bereits bei den vorangegangenen Messen von MesseHAL in Bad Salzuflen für viel positives Feedback seitens der Aussteller gesorgt.“

Für die „AgrarKontaktTage“ 2015 sind noch Standplätze verfügbar. Weitere Informationen gibt es unter www.messe-hal.de/agrar2015

Über Evenementenhal / MesseHAL

Die niederländische Evenementenhal Holding B.V. wurde 1994 gegründet und ist heute an drei Veranstaltungsstandorten in den Niederlanden aktiv: Messe Hardenberg, Messe Gorinchem und Messe Venray. Insgesamt stehen 110.000 Quadratmeter für unterschiedliche Veranstaltungen, zum Beispiel Fachmessen, Konzerte, Kongresse oder auch Betriebsfeiern, zur Verfügung. Insgesamt organisiert Evenementenhal mehr als 150 Messen pro Jahr. Das Unternehmen hat sich eine wichtige Marktposition in der Messelandschaft erarbeitet und befindet sich seit 2013 auch in Deutschland auf Wachstumskurs. Unter der Marke MesseHAL richtet Evenementenhal im Messezentrum Bad Salzuflen nun im dritten Jahr eine Reihe hochkarätiger Fachmessen aus. Weitere Informationen unter www.messe-hal.de.

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„AgrarKontaktTage“: Fachmesse für eine Branche mit besonderer Bedeutung

Die deutsche Marke des niederländischen Messe- und Eventunternehmens Evenementenhal, MesseHAL, organisiert vom 24. bis 26. November im Messezentrum Bad Salzuflen die zweiten „AgrarKontaktTage“ als regionale Industriemesse für die Agrarwirtschaft.

"AgrarKontaktTage": Fachmesse für eine Branche mit besonderer Bedeutung

„AgrarKontaktTage“: regionale Industriemesse für die Agrarwirtschaft in Bad Salzuflen

Die Messe hat zwar erst einmal stattgefunden, aber sie hat sich längst als regionaler Branchentreffpunkt etabliert: die „AgrarKontaktTage“, organisiert von MesseHAL, der deutschen Marke des erfolgreichen niederländischen Messe- und Eventunternehmens Evenementenhal. „Wir haben bei der ersten Auflage 2013 bereits rund 3800 Fachbesucher und etwa 100 Aussteller von unserem neuartigen Konzept einer regionalen Industriemesse für die Agrarwirtschaft überzeugen können“, sagt Projektmanager Felix Rauße. Er ist bei MesseHAL für die „AgrarKontaktTage“ zuständig. Insgesamt präsentiert das niederländische Unternehmen Evenementenhal an vier Standorten in Deutschland und den Niederlanden ein facettenreiches Veranstaltungsportfolio, das rund 120 Fachmessen im Nachbarland sowie acht in Deutschland umfasst.

Die Fachmesse wird vom 24. bis 26. November im Messezentrum Bad Salzuflen stattfinden, seit 2013 Veranstaltungsort für alle Messen des Unternehmens. Felix Rauße betont die regionale Ausrichtung der „AgrarKontaktTage“: „Wir wollen mit unserer Agrar-Industriemesse vor allem Unternehmer und Unternehmen aus der Region ansprechen und fokussieren uns deshalb auf ein Einzugsgebiet von etwa 200 Kilometern rund um Bald Salzuflen. Die allermeisten Aussteller stammen ebenso daher und deshalb sind wir der Überzeugung, die Messe als regionalen Treffpunkt für die Agrarbranche dauerhaft etablieren zu können. Wir möchten diesem Sektor mit den AgrarKontaktTagen eine Business-Plattform für den professionellen Austausch bieten.“

Überhaupt sieht Rauße eine besondere Bedeutung des Wirtschaftsbereichs. Mehr als 50 Prozent der Flächen in Deutschland würden landwirtschaftlich genutzt. Aus diesem Grund wundere es nicht, dass jeder neunte Arbeitsplatz in Deutschland mit dem Agribusiness in Verbindung stehe.

Aussteller der AgrarKontaktTage sind Hersteller, Händler und Dienstleister für moderne Tierzucht, Pflanzenproduktion, Agrartechnik und erneuerbare Energien, betont der Projektmanager. Unter anderem zeigen die Profis Betriebsmittel, technische Ausrüstungen für die Tierhaltung, Produkte und Lösungen für den Stall- und Hallenbau, Landtechnik und Transport und Lagerung sowie Dienstleistungen rund um die Landwirtschaft. „Wir erwarten auch bei der zweiten Auflage wieder eine dreistellige Zahl an Ausstellern und mehrere tausend Fachbesucher. Das Publikum wird dementsprechend wieder zum größten Teil aus Landwirten und anderen Fachleuten aus der Agrarbranche bestehen, aber auch aus Handwerksbetrieben und Bauunternehmen für die Landwirtschaft“, sagt Felix Rauße.

Mit dem Fokus auf diese Branche in einer regionalen Messe werde eine bestehende Lücke in der Messelandschaft geschlossen – denn ein solches Konzept gebe es in dieser Art kein zweites Mal, betont Felix Rauße. Diese Spezialisierung habe sich bereits in den Niederlanden als nachhaltiges Erfolgsrezept erwiesen, was die bislang 54 Auflagen der Landbouw en intensieve veehouderij“ und „Rundvee en mechanisatie vakdagen“ eindeutig belegen.

Welch“ guten Ruf die Fachmesse bei den Ausstellern besitzt, zeigt ein Teilnehmer-Zitat wie dieses: „Die „AgrarKontaktTage“ 2015 planen wir fest in unserem Messekalender ein. Hier erhalten wir als spezialisierter Mischfutterhersteller eine ideale Plattform, um mit unseren bestehenden Kunden persönlich in Kontakt zu kommen und potenzielle Kunden von unserem Know-how und der Produktqualität zu überzeugen.“

Als besonderen Service von MesseHAL erhalten Aussteller für ihre Kunden ein kostenloses, unbeschränktes Eintrittskarten-Kontingent sowie eine aufgebaute Standeinheit und kostenfreies Catering am Stand und im Aussteller-Restaurant. Es sind noch Standplätze verfügbar. Weitere Informationen gibt es unter www.messe-hal.de/agrar2015.

Über Evenementenhal / MesseHAL

Die niederländische Evenementenhal Holding B.V. wurde 1994 gegründet und ist heute an drei Veranstaltungsstandorten in den Niederlanden aktiv: Messe Hardenberg, Messe Gorinchem und Messe Venray. Insgesamt stehen 110.000 Quadratmeter für unterschiedliche Veranstaltungen, zum Beispiel Fachmessen, Konzerte, Kongresse oder auch Betriebsfeiern, zur Verfügung. Insgesamt organisiert Evenementenhal mehr als 150 Messen pro Jahr. Das Unternehmen hat sich eine wichtige Marktposition in der Messelandschaft erarbeitet und befindet sich seit 2013 auch in Deutschland auf Wachstumskurs. Unter der Marke MesseHAL richtet Evenementenhal im Messezentrum Bad Salzuflen nun im dritten Jahr eine Reihe hochkarätiger Fachmessen aus. Weitere Informationen unter www.messe-hal.de.

Kontakt
MesseHAL
Janine Dünnewind
Benzstraße 23
32108 Bad Salzuflen
02151 9639016
02151 9639020
j.duennewind@messe-hal.de
www.messe-hal.de

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AGRAVIS-Chef erhält Wirtschaftspreis der Stadt Münster

AGRAVIS-Chef erhält Wirtschaftspreis der Stadt Münster

Dr. Clemens Große Frie (li.) und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe

Dr. Clemens Große Frie, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG , ist mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Münster ausgezeichnet worden. „Clemens Große Frie hat sich um den Wirtschaftsstandort Münster verdient gemacht“, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. Er lobte Große Fries unternehmerischen Weitblick gepaart mit sozialer Verantwortung. Der AGRAVIS-Chef lege Wert auf eine vorausschauende Personalentwicklung und wisse, dass ein Unternehmen nur dann erfolgreich sein könne, wenn es gute Mitarbeiter habe.

Laudator Wolfgang Hölker bezeichnete Große Frie als Macher und Motivator, der Menschen begeistern könne und auf der „Pole-Position“ des Vorstandsvorsitzenden das Unternehmen AGRAVIS stetig weiterbringen wolle. „Wer stehen bleibt, wird überholt“, sei eine von Große Fries Maximen.

Der Wirtschaftspreis sei für ihn ein unternehmerischer Ritterschlag, sagte Große Frie in seiner Dankesrede vor den rund 200 Gästen. Er beziehe die Ehrung nicht nur auf sich, sondern auch auf Wirtschaft und Industrie in Münster in ihrer Gesamtheit. Zudem dokumentiere die Auszeichnung den Stellenwert der Agrarwirtschaft in Münster. „Sie ist die heimliche Agrarhauptstadt der Republik.“

Vor Beginn der Feierstunde im Erbdrostenhof trug sich Dr. Clemens Große Frie im Friedenssaal des Rathauses ins Goldene Buch der Stadt Münster ein. Große Frie eilt der Ruf des innovativ denkenden Unternehmers voraus, der auch die gesellschaftliche Verantwortung nicht scheut. Unter seiner Führung entwickelte sich die AGRAVIS Raiffeisen AG seit 2004 zu einem der führenden Agrarhandels- und
Dienstleistungsunternehmen in Europa – durch zielgerichtete Investitionen, Akquisitionen, operative Excellence und Fokussierung auf gewinnbringende Wachstumsfelder.

Er war es, der frühzeitig die Weichen für die Pflege des genossenschaftlichen Verbundsystems bei nachhaltiger Internationalisierung des Konzerns gestellt hat. Der Erfolg gibt ihm recht. Heute gehört die AGRAVIS mit mehr als 6100 Beschäftigten, einem Umsatz von rund 7,4 Mrd. Euro mit 400 Standorten überwiegend in Deutschland, Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in über 100 Länder zu den größten Agrarhandelsunternehmen in Europa.

Große Frie steht seit Gründung der AGRAVIS Raiffeisen AG an der Spitze des Unternehmens, das im Jahr 2004 aus einer Fusion entstand. Er stellte bei der AGRAVIS die Weichen auf Wachstum. Der Umsatz hat sich unter seiner Führung mehr als verdoppelt, das Eigenkapital legte von 172 Mio. Euro auf inzwischen 461 Mio. Euro zu. Die Mitarbeiterzahl stieg um mehr als ein Drittel, die Ausbildungsquote liegt bei rund 9
Prozent.

Heute ist die AGRAVIS ein modernes, innovatives Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte. Mit über 4 Mio. Tonnen Futtermitteln ist sie einer der größten nationalen Produzenten. Das Unternehmen erfasst und handelt mit Rohstoffen wie Getreide und Raps, vertreibt Düngemittel und Saatgut für die Landwirtschaft, bietet Landtechnik vom Traktor bis zum Mähdrescher an, führt ein Energiegeschäft mit Tankstellen und Heizölhandel und betreibt Raiffeisen-Märkte. Schwerpunkt des Arbeitsgebietes sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Am Herzen liegen dem promovierten Agrarwissenschaftler und Borussia Dortmund-Fan neben der steten unternehmerischen Weiterentwicklung des Konzerns eine vorausschauende Personalentwicklung, ein Gesundheitsmanagement, das sowohl Mitarbeitern als auch dem Unternehmen hilft, und eine nachhaltige Nachwuchsförderung, die es ermöglicht, im „eigenen“ Unternehmen Karriere zu machen und erfolgreich zu arbeiten. Die wertschätzende Unternehmenskultur bei AGRAVIS drückt sich auch in mehrfachen Spitzenplatzierungen beim Focus-Arbeitgeberranking aus.

Die Stadt Münster profitiert erheblich vom Engagement für Beschäftigung, Bildung, Kultur, Soziales und Sport. Die Nachwuchskicker beim SC Preußen Münster werden materiell und durch das Angebot von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen gefördert. Im Pferdesport stehen zahlreiche Turniere auf der Förderliste, darunter das Turnier der Sieger und der K+K Cup. Zudem engagiert sich das Unternehmen in der regionalen Kulturförderung. Der Träger des Wirtschaftspreises 2015 ist ehrenamtlich tätig als Präsident der Intercoop (Verbund der europäischen Hauptgenossenschaften) und als Vizepräsident im Deutschen Raiffeisenverband (DRV). Im heimischen Umfeld setzt sich der 63-Jährige für die Kaufmannschaft Münster und die Initiative „Industrie in Münster“ ein.

AGRAVIS Raiffeisen AG

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/6822050
bernd.homann@agravis.de
http://www.agravis.de

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Stipendien für innovative Bachelor- und Masterarbeiten

Die Karl Eigen und Dr. h. c. Dietrich Brauer Stiftung vergibt Stipendien für die Durchführung innovativer Bachelor- und Masterarbeiten, die praxisrelevante wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Züchtung und/oder der Produktionstechnik von Protein- und Ölpflanzen erwarten lassen.

Die sechsmonatigen Stipendien sollen Studentinnen und Studenten die Chance einräumen, sich voll und ganz auf die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit konzentrieren zu können. Um die Förderung in Höhe von monatlich 500 Euro können sich Studentinnen und Studenten mit überdurchschnittlichen Leistungen bewerben, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder Fachhochschule in Deutschland oder Europa immatrikuliert sind bzw. an einer solchen einen Abschluss erlangt haben.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in deutscher Sprache, ggf. mit Übersetzung einzureichen:
– Lebenslauf mit Datum und Unterschrift nebst Passbild,
– beglaubigte Fotokopie des Hochschulabschlusszeugnisses, ggf. von Zwischenzeugnissen,
– ein differenziertes Gutachten des Hochschullehrers (Betreuer).

Die Bewerbungsunterlagen sollen die Zielsetzung sowie die inhaltliche und methodische Neuheit der Arbeit erkennen lassen. Darüber hinaus sollen sie hinreichend ausführlich die Förderwürdigkeit der Arbeit für eine Beurteilung durch Dritte darlegen.

Bewerbungen können eingereicht werden bei der
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin

Die Auswahl trifft gemäß Satzung das Kuratorium der Stiftung.

Zum Hintergrund:
Die Karl Eigen und Dr. h. c. Dietrich Brauer Stiftung fördert die Wissenschaft sowie die Grundlagen- und die Anwendungsforschung auf dem Gebiet der Öl- und Eiweißpflanzen. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung die Nachwuchsförderung und die Bildung bzw. Weiterbildung im wissenschaftlichen Bereich.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.
Stephan Arens
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
030/31904-202
info@ufop.de
http://www.ufop.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Norbert Breuer
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10405 Berlin
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berlin@wpr-communication.de
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Stipendien für innovative Bachelor- und Masterarbeiten

Die Karl Eigen und Dr. h. c. Dietrich Brauer Stiftung vergibt Stipendien für die Durchführung innovativer Bachelor- und Masterarbeiten, die praxisrelevante wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Züchtung und/oder der Produktionstechnik von Protein- und Ölpflanzen erwarten lassen.

Die sechsmonatigen Stipendien sollen Studentinnen und Studenten die Chance einräumen, sich voll und ganz auf die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit konzentrieren zu können. Um die Förderung in Höhe von monatlich 500 Euro können sich Studentinnen und Studenten mit überdurchschnittlichen Leistungen bewerben, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder Fachhochschule in Deutschland oder Europa immatrikuliert sind bzw. an einer solchen einen Abschluss erlangt haben.

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Zu Landwirtschaft & Jobsuche: AgricultureJobsearch.net!

Die Homepage AgricultureJobsearch.net informiert zu den Themen Landwirtschaft & Jobsuche!

AgricultureJobsearch.net Inhaltsverzeichnis:

agriculturejobsearch Zur Bedeutung der Agrar- / Landwirtschaft

agriculturejobsearch Zum Gegenstand von Agrar- / Landwirtschaft

agriculturejobsearch Jobs in der Agrar- / Landwirtschaft

Zur Bedeutung der Agrar- / Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist einer der ältesten Wirtschaftsbereiche der Menschheit. Aktuell wird etwa ein Drittel der Landfläche der Erde landwirtschaftlich genutzt.

Zum Gegenstand von Agrar- / Landwirtschaft

Grundsätzlich wird die Landwirtschaft in zwei Produktionsrichtungen unterschieden:

a) den Pflanzenbau mit Schwerpunkt Ackerbau und den weiteren Produktionsrichtungen Gartenbau (inkl. Obstbau und Zierpflanzenbau) und Weinbau sowie Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen sowie

b) die Tierproduktion mit unterschiedlichen Ausrichtungen je nach Tierarten z. B. Schweineproduktion, Rinderproduktion, Geflügelproduktion, Schafproduktion, Fischzucht usw..

Jobs in der Agrar- / Landwirtschaft

Waren Anfang des 20. Jahrhunderts noch 80 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt, so sind dies heute weniger als 5 %, in Deutschland sogar weniger als 1 %. In der Bundesrepublik gibt es aktuell rund 350.000 landwirtschaftliche Betriebe, in denen rund 1,25 Millionen Personen haupt- oder nebenberuflich beschäftigt sind.

Seiten-Link:

http://www.agriculturejobsearch.net

Vertiefende Literatur:

Bundesamt für Statistik

Statistiken der Europäischen Union

Link-Tipp:
http://www.agrar-center.de

Zitiert zum Thema Landwirtschaft / Agrarwirtschaft aus: Wikipedia.org

Über:

IT-Service
Herr Harald Hildebrandt
Grenzweg 26
21218 Seevetal
Deutschland

fon ..: 017629470612
web ..: http://www.complex-berlin.de
email : http://www.agrar-center.de

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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Landwirtschaft aktuell: Agrar- / Landwirtschaft News & Infos @ Agrar-Center.de!

Agrar- und Landwirtschaft News & Infos bietet Agrar-Center.de – dazu auch ein Forum und einen Kleinanzeigenmarkt!

Zur Bedeutung der Landwirtschaft: Der Anbau von Nutzpflanzen und Haltung von Nutztieren dient insbesondere der Nahrungsmittelproduktion, darüber hinaus auch der Herstellung von Rohstoffen für die Produktion von Bekleidung und in jüngster Zeit in besonders stark zunehmendem Maße auch der Produktion von Biomasse zur Energieerzeugung oder von nachwachsenden Rohstoffen für andere industrielle Produkte.

Im Verlauf der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung (insbesondere der industriellen Produktion) kam es zu einem Strukturwandel, in dem die Landwirtschaft insbesondere in den Industriestaaten an relativer Bedeutung verlor.

Bedeutungszuwachs der Landwirtschaft in Folge des EEG in Deutschland: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat zu einem neuerlichen Bedeutungszuwachs der Landwirtschaft infolge verbesserter Produktabnahme geführt. So regelt § 27 die Stromgewinnung aus Biomasse, andere §§ regeln wiederum Bio-Treibstoffe.

Als Förderinstrument für die Energiegewinnung aus Biomasse hat sich das EEG grundsätzlich bewährt, auch wenn eine permanente Anpassung der Regelungen an sich verändernde Bedingungen notwendig ist.

Agrar-Center.de ist ein seit 2008 online befindliches Portal rund um die Landwirtschaft und Agrarwirtschaft: http://www.agrar-center.de

Die Homepage bietet News, Links, Lexikon und ein Forum – nicht nur für Bauern und Landwirte, sondern für alle Interessierten. Die Seite beinhaltet auch einen zunehmend nachgefragten Kleinanzeigenmarkt sowie eine Fotogalerie rund um die Landwirtschaft – mit Bildern zur Landwirtschaft und zum Gartenbau aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und und Schleswig-Holstein. Auch Onlinegames rund um die Themen Tiere und Landwirtschaft werden auf dem Portal angeboten.

Im Forum kann sich zu aktuell interessierenden Fragen und Problemen rund um die Agrar-/ Landwirtschaft ausgetauscht werden: http://www.agrar-center.de/modules.php?name=XForum

Das Online-Magazin Agrar-Center.de informiert in verschiedenen Rubriken über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen. Interessierte Autoren können hier kostenlos ihre Beiträge veröffentlichen und so informieren, Ratschläge & Tipps geben und auch kritisieren.

Leser können die News bewerten und kommentieren und (nach Registrierung) auch eigene Beiträge übermitteln. Mitglieder (registrierte User) können sich ein persönliches Layout (Design, Anzahl der Artikel und einiges mehr) der Seite einstellen.

Die Seiten-Tops zeigen die meistgelesenen News sowie auch die am besten bewerteten News und Links usw.. Eine Volltextsuche ermöglicht gezieltes Suchen nach Buchstabenfolgen.

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Info zum Thema Agrar- / Landwirtschaft News & Infos @ Agrar-Center.de: / Veröffentlicht am Freitag, dem 11.07.2014.

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