Kategorie: Forschung / Wissenschaft

Tool zur CAD Datenreduktion und minimale Verpackungsmaße

CoreTechnologie präsentiert Software-Innovation

Tool zur CAD Datenreduktion und minimale Verpackungsmaße

Der 3D_Evolution Simplifier berechnet automatisch die kleinstmögliche Verpackung als Kugel oder Box (Bildquelle: CoreTechnologie GmbH)

Das deutsch-französische Software-Unternehmen CoreTechnologie GmbH (CT) hat die renommierte Software 3D_Evolution Simplifier um eine Innovation erweitert: Als erste Software am Markt erlaubt die neueste Version des Simplifier ab sofort die vollautomatische Berechnung des Durchmessers der kleinsten Kugel, die ein Bauteil oder eine Baugruppe umgeben. Der Simplifier zur automatischen Erzeugung von leichten Hüllgeometrie-Modellen erlaubt mit der neuen Funktion eine zeitsparende, automatisierte Berechnung der optimalen Verpackung.

Minimierung von Maßen, Material und Kosten

Zusätzlich zur Durchmesserberechnung nach DIN EN ISO 8062-1 werden minimale Verpackungsmaße in Form eines Kastens errechnet und als CAD Modell ausgegeben. Die Ermittlung der kleinstmöglichen Verpackungsmaße und des kleinstmöglichen Rauminhaltes, dient zum Beispiel der Optimierung von Logistikkosten sowie der Minimierung des Materialaufwandes für die Verpackung von Einzelteilen oder Baugruppen mit komplexer Formgebung. In der Vergangenheit war dies ein zeitraubender manueller Vorgang, der mit dem Simplifier vollautomatisch und innerhalb von Sekunden durchgeführt wird.

Datenreduktion und Knowhow-Schutz

Die 3D_Evolution Simplifier Software wird von führenden Unternehmen zur schnellen und vollautomatischen Vereinfachung und zur Konvertierung von CAD Modellen aller gängigen Formate wie Catia, NX, Solidworks, Creo, Inventor, Step und JT eingesetzt. Die Erzeugung einer Hüllgeometrie ist die Lösung, um mit umfangreichen und zu detaillierten 3D Originaldaten in CAD, VR und Simulations-Systemen reibungslos und zügig zu arbeiten. Weiterhin ermöglicht das Tool durch Datenanalyse und Korrekturfunktionen die Erzeugung und Weiterverarbeitung qualitativ optimierter Volumenmodelle. Hüllkonturen sorgen neben dem Schutz des Knowhows durch das Entkernen der Bauteile für eine deutliche Reduzierung der Dateigröße und für die drastische Reduzierung der darzustellenden Elemente.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.coretechnologie.com
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Der Softwarehersteller CoreTechnologie mit Standorten in Deutschland, Frankreich, USA, Japan und Großbritannien wird seit seiner Gründung im Jahr 1998 von den Geschäftsführern Dominique Arnault und Armin Brüning geleitet. Mit innovativen Produkten hat das visionäre Unternehmen sein Produktportfolio konsequent optimiert und sich die Technologieführerschaft im Bereich der Konvertierungssoftware gesichert. Jedes Jahr investiert CoreTechnologie mehr als 30 Prozent des Umsatzes in die Erforschung und Umsetzung neuer Technologien und verfügt heute über die vollständigste Produktpalette auf diesem Gebiet.

Im Fokus der Technologie-Entwicklung steht die Produktlinie 3D_Evolution, die einen effizienten und verlustfreien Austausch komplexer Datenstrukturen zwischen unabhängigen und heterogenen CAX-Softwarelösungen gewährleistet. Mit extrem leistungsstarken Nativschnittstellen für alle führenden CAD-Systeme und zur Umwandlung in alle gebräuchlichen 3D-Formate sichert das Software-Modul die optimale Interoperabilität der unterschiedlichsten IT-Lösungen.

Neben der Bereitstellung der Visualisierungs- und Fertigungsdaten über unterschiedliche Systeme hinweg bietet CoreTechnologie herausragende Technologien für die automatische Datenkorrektur, Feature basierte Konvertierung, Geometrieoptimierung, Qualitätskontrolle und die Langzeitarchivierung sowie zur Visualisierung komplexer 3D-Modelle. Die Software-Komponenten für Softwarehersteller der unterschiedlichsten CAX-Anwendungen sind das zweite Standbein des Unternehmens.

Das Kundenportfolio von CoreTechnologie umfasst mehr als 400 Unternehmen aus Automobil-, Aerospace-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie, vielfach die Qualitätsführer in ihrem jeweiligen Segment.

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Testo auf der SHK Essen und IFH/Intherm Nürnberg 2020

Testo auf der SHK Essen und IFH/Intherm Nürnberg 2020

Abgasmessung mit dem neuen testo 300 Allrounder

Titisee-Neustadt, 16.01.2020 – Testo präsentiert seine smarten und innovativen Messlösungen auf den Messen SHK in Essen und IFH/Intherm in Nürnberg. Neuheiten sind das Abgasmessgerät testo 300 Allrounder mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis, das Abgasmessgerät testo 300 SE Longlife speziell für Schornsteinfeger sowie das Universal-Klimamessgerät testo 400 für sämtliche Klima- und Lüftungsanwendungen.

Auf der SHK und IFH/Intherm können sich Besucher bei Testo wieder einen Überblick über neue Produkte aus den Bereichen Sanitär-, Klima- und Heizungsmesstechnik verschaffen. Für den Bereich Abgasmesstechnik bietet Testo Messgeräte für Einsteiger bis Profis. Das im Herbst 2019 eingeführte Abgasmessgerät testo 300 Allrounder ergänzt die Abgas-Familie für das Segment Mittelklasse mit bestem Preis-Leistungsverhältnis. Das Modell der Einsteigerklasse ist das Abgasmessgerät testo 320 basic und der Premiumklasse das testo 300 Profi. Diese drei Messgeräte sind noch bis 30.04.2020 in attraktiven Vorteil-Sets erhältlich. Nach Kauf eines der Sets ist zudem die Teilnahme am großen Gewinnspiel direkt am Messestand oder auf www.testo.de/herbstaktion möglich. Testo verlost Tickets für sensationelle Sport-Events.

Eine weitere neue Variante in der Abgas-Familie ist das testo 300 SE Longlife speziell für Schornsteinfeger. Durch die robuste Verarbeitung und seinem schwarzen Gehäuse hält es jedem noch so rauen Arbeitsalltag optimal stand. Zudem verfügt es über eine Schnittstelle zu Branchensoftwares und ist für die Abgasmessung nach 1. BImSchV geeignet.

In der Klimamesstechnik ist die Neuheit das Universal-Klimamessgerät testo 400. Sämtliche Klima- und Lüftungsanwendungen der Haustechnik sind damit durchführbar. Durch das breite Sonden-Sortiment sind auch Klimamessungen mit höchster Anforderung an Präzision wie zum Beispiel in Reinräumen oder Laboren möglich. Dank einfacher Smart-Touch-Bedienung, vollständigem Datenmanagement vor Ort, digitalem Sonden-Konzept und intelligentem Mess-Assistenten erledigen Klimatechniker mit dem testo 400 ihre Messaufgaben smarter und schneller denn je.

Auf dem Messestand der SHK in Essen und IFH/Intherm in Nürnberg sind alle Besucher willkommen die neue Messtechnik kennenzulernen und am Gewinnspiel teilzunehmen.

Mehr Info zur Messtechnik auf den Messen

SHK Essen: Halle 2, Stand-Nr. E26
IFH/Intherm Nürnberg: Halle 5, Nr. 5033

Testo ist ein Hersteller von portablen und stationären Messinstrumenten für Klima, Umwelt, Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie Emissionskontrolle.

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Testo SE & Co. KGaA
Elke Schmid
Celsiusstr. 8
79822 Titisee-Neustadt
07653 681 8266
eschmid@testo.de
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Richtig planen mit der Gebäudebrandsimulation

Merkle & Partner bietet Brandsimulation zur Auslegung der Entrauchung von Gebäuden und Tiefgaragen

Richtig planen mit der Gebäudebrandsimulation

Mit einer Gebäudebrandsimulation von Merkle & Partner lässt sich die Entrauchung richtig auslegen. (Bildquelle: @shutterstock/digital storm)

95% der Brandtoten fallen den Brandgasen zum Opfer – ganz zu schweigen von Personen, mit bleibenden Schäden. Für die richtige Auslegung von Gebäuden und Tiefgaragen bietet Merkle & Partner eine wirtschaftliche Simulation, die es erlaubt, schnelle und effiziente Untersuchungen zur Entrauchung von Gebäuden durchzuführen.

Die Entrauchung bei Brandvorfällen ist eine lebensrettende Maßnahme, die dazu beiträgt schnell, effizient und auch für die Feuerwehrleute risikominimiert zu arbeiten. Wie viele Deckenventilatoren wo für den optimalen Schutz positioniert werden sollten, lässt sich über die von Merkle & Partner eigens entwickelte Methode zur Gebäudebrandsimulation nachvollziehen.
Dabei wird auf Basis der Baupläne ein dreidimensionales Modell mit Be- und Entlüftung aufgebaut. Die Simulation liefert vereinfachte, aber schnelle Aussagen über die Rauchfüllung der Räumlichkeit und dessen Fluchtwege.

„Am Beispiel eines Tiefgaragenbrandes, beim Brand eines Fahrzeugs, entstehen pro Sekunde 20 m3 an Rauch und giftigen Gasen. Bei einer Deckenhöhe von 2,5 m füllt sich jede Sekunde eine Grundfläche von 8 m2 mit Rauch. Bereits nach einer Minute sind es knapp 500 m2“, erläutert Stefan Merkle, Geschäftsführer der Merkle & Partner. „In der Realität sind diese Werte wegen der Hitze noch viel dramatischer. Eine normale Belüftung reicht im Brandfall nicht aus.“ Auf Basis der Simulationsmethode von Merkle & Partner zeigt sich schnell, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten.

„Die Software wurde bereits für zahlreiche Gebäude- und Tiefgaragenprojekte zur Untersuchung der Entrauchung eingesetzt. Die Gebäudebrandsimulation bietet eine wirtschaftliche und realitätsgetreue wie auch sinnvolle Maßnahme, nicht nur Brandschutzauflagen zu erfüllen, sondern im Brandfall die Erkennbarkeit von Flucht- und Rettungswege zu sichern und der Feuerwehr ein risikominimiertes Arbeiten zu ermöglichen“, ergänzt Stefan Merkle.

Das Ingenieurbüro Merkle & Partner in Heidenheim wurde 1989 vom Luft- und Raumfahrtingenieur Stefan Merkle gegründet und zählt zu den ersten Dienstleistern ingenieurwissenschaftlicher Berechnungen und Simulationen in Deutschland. Am Hauptsitz Heidenheim und den Niederlassungen Hamburg und Homburg/Saar bearbeiten die 50 Mitarbeiter jedes Jahr rund 500 Kundenprojekte aus den Kerngebieten Strukturanalyse, Strömungssimulation und virtuelle Produktentwicklung. Zum Kundenkreis zählen namhafte Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobilindustrie und dem Schiffbau.

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Neue Vorgehensweise für methodisches Toleranzmanagement an mechatronischen Komponenten

Forschungsprojekt „TolMan“

Neue Vorgehensweise für methodisches Toleranzmanagement an mechatronischen Komponenten

Koordinatenmesstechnik – Tastkopf einer Koordinatenmessmaschine (Bildquelle: IFAF Berlin)

Fehler in der Produktion verursachen Kosten – insbesondere bei mechatronischen Komponenten. Das Toleranzmanagement soll diese reduzieren, ein computergestütztes Verfahren zur Berücksichtigung aller Einflüsse gibt es bisher dafür jedoch nicht. Mit dem Forschungsprojekt „TolMan“ leisten die Beuth Hochschule für Technik Berlin und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin einen großen Beitrag, um der Industrie dieses nun bereitzustellen. Das Projekt ist gefördert durch das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF). Projektpartner sind OSRAM, Te Connectivity, Phoenix Contact Electronics und Dynardo sowie CADFEM und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als assoziierte Projektpartner.

Die Sicherstellung der Produkt-Qualität, -Funktion und -Fertigungsfähigkeit erfolgt maßgeblich mittels Festlegung und Umsetzung von geometrischen Toleranzen der Einzelteile und Baugruppen. Bedeutendes Entwicklungswerkzeug ist die Toleranzanalyse mit Rückführung fertigungsbedingter Abweichungen in das Toleranzmodell bzw. -design aus der Qualitätssicherung. Geeignetes Toleranzmanagement führt zu Prozess-Vereinfachung und Kostensenkung in Fertigung und Montage, da Toleranzvorgaben den Betriebsmitteleinsatz sowie Abläufe wie die Montagereihenfolge und die intelligente Anordnung von Einzelteilen und Baugruppen maßgeblich beeinflussen. Eine bisher nicht verfügbare computergestützte Umsetzung von Richtlinien zur optimalen Toleranzfestlegungen würde dieses beheben. Basishaft zeigen sich ebenfalls die Zusammenführung von Toleranzoptimierung mit real vermessenen, geometrischen Verteilungsfunktionen sowie Kopplung mit elektromechanischen Eigenschaften.

Die Forscher der beiden Berliner Hochschulen entwickeln im Rahmen des „TolMan“-Forschungsprojekts deshalb das dringend benötigte computergestützte Toleranzmanagement für Konstruktion, Produktion und Montage. Dazu wird das übliche Toleranzmodell mit den real gemessenen Bauteilverformungen ergänzt und gekoppelt, um daraus eine neue Betrachtungsweise bzw. ein Simulationswerkzeug für das Toleranzmanagement bereitzustellen. Methodisch werden dazu die Messdaten der realen Bauteileigenschaften in Toleranzanalysen überführt und anhand dieser ein neues Toleranzmodell erstellt. Im Anschluss erfolgt dessen Validierung und – darauf basierend – die Optimierung der relevanten Zielgrößen über z.B. Metamodelle. Den Abschluss des Forschungsprojekts bildet die Definition einer Richtlinie für eine allgemeingültige Tolerierungsmethode. Per Leitfaden kann dann ein fertigungs- und kostenoptimiertes Toleranzdesign insbesondere für mechatronische Systeme erarbeitet werden. Unter anderem Produkt-Miniaturisierungen und Kosteneinsparung ließen sich so gezielt schneller vorantreiben.

Geleitet wird das vom IFAF geförderte Projekt von Prof. Dr.-Ing. Karsten Pietsch, Beuth Hochschule für Technik Berlin, und Prof. Dr.-Ing. Bernd Gawande von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Die Koordination erfolgt durch das Kompetenzzentrum Ingenieurwissenschaften. Projektpartner sind die Berliner Unternehmen bzw. Niederlassungen von OSRAM, TE Connectivity und PHOENIX CONTACT Electronics sowie Dynardo aus Weimar. Assoziierte Projektpartner sind CADFEM und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit ihrem Lehrstuhl für Konstruktionstechnik, Prof. Dr.-Ing. Sandro Wartzack. Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse ist für den 31.03.2020 vorgesehen.

Zu den Projektwebseiten:
https://www.ifaf-berlin.de/projekte/tolman/
https://projekt.beuth-hochschule.de/tolman/

11. SAXSIM – SAXON SIMULATION MEETING. Chemnitz, 26.03.2019:
https://monarch.qucosa.de/landing-page/?tx_dlf[id]=http%3A%2F%2Fmonarch.qucosa.de%2Fapi%2Fqucosa%253A34094%2Fmets

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Beuth Hochschule für Technik Berlin
Prof. Dr.-Ing. Karsten Pietsch
Luxemburger Str. 10
D-13353 Berlin
+49-(0)30-4504-5189
pietsch@beuth-hochschule.de
https://www.beuth-hochschule.de/

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Die Zukunft von Medizin und Mobilität

Zukunftsforscher über Chancen neuer Technologien

Die Zukunft von Medizin und Mobilität

Zukunftsforscher Michael Carl und Innovator Stefan Jenzowsky

Zwei Wirtschaftszweige, die auf den ersten Blick nicht mehr gemein haben als den Krankenwagen. Dennoch stehen die Medizin und Automobilbranche in den kommenden Jahren vor denselben Herausforderungen. Dass diese Entwicklungen ein gesünderes und sicheres Leben bringen, zeigen die 5 Sterne Redner und Zukunftsforscher Stefan Jenzowsky und Michael Carl.

Besonders die Automatisierung nimmt einen großen Einfluss auf beide Wirtschaftszweige: Für die Automobilbranche bedeutet das, dass autonomes Fahren in den breiteren Markt gelangt. In der Medizin operieren Roboter autonom. Dadurch können Fahrer und Chirurg ersetzt werden. Eine gute Entwicklung? Ja, sagen die beiden Zukunftsforscher Michael Carl und Stefan Jenzowsky. Künstliche Intelligenz ermöglicht es neuen Technologien, präzise Arbeiten auszuführen und in Krisensituationen neutrale, bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen als ein Mensch. Das trifft sowohl auf die Straße als auch den OP-Tisch zu. Zunächst mag die Vorstellung erschrecken, doch Innovation bietet mehr Sicherheit im Verkehr, Kliniken und Arztpraxen. Die entscheidende Frage ist: Sind wir mutig genug unsere Gesundheit und das Steuer in digitale Hände zu geben?

Dafür macht Innovator und 5 Sterne Redner Stefan Jenzowsky in seinen informativen Vorträgen zum autonomen Fahren Mut. Er ist nicht nur beim Zukunftsforschungsinstitut 2b Ahead ThinkTank tätig, sondern führt mit seinem StartUp Kopernikus Automotive ein erfolgreiches StartUp im Bereich des Autonomen Fahrens und ist somit Experte auf diesem Gebiet. Außerdem hat er einen weitläufigen Überblick über die internationale Forschung. Deshalb sieht er den Umbruch in der Automobilbranche auch schneller kommen als es von vielen angenommen wird. Große Datenmengen zum Beispiel aus Sensoren am Auto lassen sich dank der digitalen Vernetzung in Sekundenbruchteilen auswerten. Damit ist die Technologie in der Lage, schneller auf ein Hindernis zu reagieren als ein Mensch und lässt sich nicht von Panik steuern, sondern trifft die Entscheidungen rational.

Big Data und smarte Algorithmen spielen auch in den Technologien der Medizin der Zukunft eine entscheidende Rolle. Dabei hat die Funktionsweise ganz ähnliche Aufgaben, erklärt Zukunftsforscher und 5 Sterne Redner Michael Carl. Diese Technologien sollen die idealen Entscheidungen für unsere Gesundheit treffen und den Menschen schützen. Im Idealfall sollen sie Erkrankungen sogar vorbeugen. Durch die gewonnen Gesundheitsdaten lassen sich bestimmte Indikatoren frühzeitig erkennen und eine personalisierte Behandlung erstellen.

Wer bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen immer noch daran denkt, handschriftliche Arztbriefe einzuscannen, wird sich mit dem Wandel des Gesundheitswesens in den 2020er Jahren schwertun“, sagt dazu Zukunftsforscher Carl. Wir stehen vor einer entscheidenden Wendephase für die Medizin und das Auto.

5 Sterne Redner ist eine Redneragentur für Top Speaker aus den Bereichen Comedy, Motivation, Sport und Gesundheit, Teambuilding und Führung sowie Zukunftstrends und Innovation.Zum Portfolio gehören bekannte Sportler wie der U21 Fußball Nationaltrainer Stefan Kuntz, Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Schiedsrichter Knut Kircher ebenso wie Motivator Hermann Scherer und Extremsportler Norman Bücher. Die Referentenagentur 5 Sterne Redner vermittelt gefragte Redner wie Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky und Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad und prominente Redner wie Top-Manager Thomas M. Stein und Rechtsanwalt Franz Obst. Darüber hinaus betreut und fördert 5 Sterne Redner auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente. www.5-sterne-redner.de

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Gurken, Zucchini und Kürbis in Gefahr – Gurken-Virus in Deutschland entdeckt

Braunschweiger Forscher isolieren Gurken-Virus erstmals in Deutschland

Gurken, Zucchini und Kürbis in Gefahr - Gurken-Virus in Deutschland entdeckt

Pflanzenviren-Forscher Dr. Wulf Menzel von der DSMZ in Braunschweig

Der Pflanzenvirologe Dr. Wulf Menzel vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig hat zusammen mit Kollegen aus Nürnberg und Freising erstmals das „Gurken-Virus“ Cucurbit aphid-borne yellows virus (CABYV) in Deutschland isoliert. Ihre Ergebnisse publizierten die Wissenschaftler jetzt im renommierten Fachmagazin New Disease Report. Im Sommer 2019 berichteten zahlreiche bayerische Landwirte, dass ihre Gurkenpflanzen mit einer nicht bekannten Krankheit infiziert waren. In den meisten Beständen lag die Infektionsrate bei 90 Prozent. Insgesamt sank der Ernteertrag um bis zu 50 Prozent. Die serologischen und molekularen Untersuchungen wiesen zweifelsfrei eine Infektion mit CABYV nach.

Gurkenvirus: Cucurbit aphid-borne yellows virus
Der Cucurbit aphid-borne yellows virus wurde 1988 in Frankreich entdeckt und infiziert Kürbisgewächse wie Gurken, Zucchini oder Kürbis. Eine Infektion führt unter anderem zu Chlorophyllmangel und Blattverdickung und geht mit teils massiven Ernteeinbußen einher. Das Virus wird von Blattläusen übertragen und ist im Mittelmeerraum verbreitet.

Etablierung des Virus auch in Mitteleuropa erwartet
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich CABYV auch in Ländern von Mitteleuropa etablieren wird. „In der Zwischenzeit wurde das Virus auch beispielsweise in der Slowakei und Polen entdeckt“, stellt Dr. Wulf Menzel von der DSMZ fest. „Da die Blattläuse die das Virus übertragen sowie natürliche Überwinterungswirte (verschiedene Unkräuter) des Virus bei uns heimisch sind, ist davon auszugehen, dass das Virus auch im nächsten Jahr die Bestände der Kürbisgewächse in Deutschland und weiteren Ländern im nördlicheren Europa bedrohen wird.“ Daher empfiehlt der Pflanzenvirologe effektive Präventionsmaßnahmen beim Anbau von Gurken und Co. im Gewächshaus, wie beispielsweise die Verhinderung von Blattlausbefall.

Originalpublikation
Menzel W, Maeritz U, Seigner L, 2020. First report of Cucurbit aphid-borne yellows virus infecting cucurbits in Germany. New Disease Reports 41, 1.
http://dx.doi.org/10.5197/j.2044-0588.2020.041.001

DSMZ-Pressekontakt:
Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
Email: Sven.David.Mueller@dsmz.de

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

Kontakt
Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
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Ernennung von Dr. Lars Böttcher zum Honorarprofessor der Universität zu Köln

Dr. Lars Böttcher wurde im Wintersemester 2019/20 durch die Universität Köln zum Honorarprofessor ernannt.

BildUnser Gründungspartner Dr. Lars Böttcher wurde im Wintersemester 2019/20 von der Universität zu Köln in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Rechtswissenschaften zum Honorarprofessor ernannt.

Herr Prof. Dr. Böttcher ist bereits seit 15 Jahren als Lehrbeauftragter für die Universität zu Köln tätig und unterrichtet Studenten zu den Themen Zivil-, Handels- und Gesellschaftsrecht.

Herr Prof. Dr. Böttcher ist neben seiner Vortragstätigkeit Herausgeber und Autor juristischer Kommenta-re und Aufsätze in den Bereichen Zivil-, Handels- und Gesellschaftsrecht. Er berät vornehmlich in- und ausländische Konzerne, Familiengesellschaften, Family Offices und vermögende Privatpersonen in den Bereichen Unternehmenskauf (M&A), Gesellschaftsrecht, Compliance, gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten und Immobilientransaktionen.

Herr Prof. Dr. Lars Böttcher wurde 1972 in Solingen geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Nach dem 2. Staatsexamen im Jahr 1999 war Herr Prof. Dr. Böttcher viele Jahre als Rechtsanwalt und Partner in nationalen und internationalen Großkanzleien (Linklaters, Oppenhoff, White & Case) tätig, bevor er sich im Jahre 2014 die Kanzlei Böttcher & Fischer Rechtsanwälte in Gotha gründete. Er promovierte an der Universität zu Köln im Jahr 2004.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Böttcher & Fischer Rechtsanwälte
Herr Lars Böttcher
Galbergweg 28
99867 Gotha
Deutschland

fon ..: 03621-514047
web ..: http://www.boettcher-fischer.de
email : boettcher@boettcher-fischer.de

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Oel-Waerme-Institut tritt der Zuse-Gemeinschaft bei

Oel-Waerme-Institut tritt der Zuse-Gemeinschaft bei

W. Plum (OWI, links) und F.-W. Bolle (Zuse) bei der Urkundenübergabe. (Bildquelle: Fabian Nawrath – FiW e.V.)

Die Zuse-Gemeinschaft wächst weiter. Mit dem Beitritt der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH aus Herzogenrath bei Aachen vereint der bundesweit tätige Verbund gemeinnütziger Forschungsinstitute jetzt 75 Mitglieder, davon sieben in Aachen und insgesamt zwölf in Nordrhein-Westfalen. Die Mitgliedsurkunde wurde am 8. Januar 2020 offiziell von Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle aus dem Präsidium der Zuse-Gemeinschaft überreicht. Das OWI ist ein Forschungsinstitut, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Weiterentwicklung konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien arbeitet.

„Wir erwarten, dass in den nächsten Jahren zunehmend klimaschonende flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf den Markt kommen“, erklärt OWI-Geschäftsführer Elmar Pohl. „Dies unterstützen wir beispielsweise durch die Entwicklung neuer anwendungsnaher Methoden und Verfahren zur Erhaltung der Betriebssicherheit technischer Systeme wie Motoren und Heizungen. Darüber hinaus wirken wir auch an der Weiterentwicklung von Effizienztechnologien mit, etwa auf der Basis von Brennstoffzellensystemen. Das Ziel unserer anwendungsnahen Forschung sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von morgen.“

Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen University und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. „Unter den aktuellen Bedingungen der deutschen Forschungslandschaft haben gemeinnützige und unabhängige Forschungsinstitute wie das OWI keinen leichten Stand“, erläutert OWI-Co-Geschäftsführer Wilfried Plum. „Darum ist der Beitritt zur Zuse-Gemeinschaft für das OWI ein konsequenter Schritt. Denn auf dieser Plattform werden gleichgelagerte Interessen gebündelt und in die Forschungspolitik und -förderung getragen.“

Dr. Bolle, er ist Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW), erklärt: „Mit ihrem Know-how in der Brennstoffforschung bringt das OWI wichtige Expertise für die Umsetzung und Optimierung der Energiewende als einer zentralen gesellschaftlichen Aufgabe in unseren Verbund ein. Wir freuen uns, mit der OWI einen weiteren Verbündeten für unser zentrales Anliegen mehr Fairness in der Forschungsförderung, gewonnen zu haben“, betont Dr. Bolle.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.owi-aachen.de sowie unter www.zuse-gemeinschaft.de

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Kontakt
Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
Michael Ehring
Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 138
m.ehring@owi-aachen.de
https://www.owi-aachen.de

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Welche Fertighausunternehmen bieten den besten Service?

Das DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.) untersucht in einer Studie die Kundenzufriedenheit im Bereich der Fertighausanbieter.

BildAls Mieter in Deutschland zu wohnen, wurde in den letzten Jahren immer teurer. Viele Menschen erfüllen sich bei dem günstigen Zinsniveau jetzt den Traum von den eigenen vier Wänden. Viele Unternehmen aus dem Fertighausbereich sind gut ausgelastet und das DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.) fragt sich, welche Fertighausanbieter den besten Service bieten und die zufriedensten Kunden haben.

Um dies zu ermitteln, führt das DIQP gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen SQC-QualityCert im Zeitraum vom 06.01.2020 bis zum 16.02.2020 eine bundesweite Studie zur Kundenzufriedenheit mit Fertighausunternehmen durch.

Die Befragung ist bewusst kurz gehalten und kann innerhalb von zwei Minuten beantwortet werden. Dennoch werden viele wichtige Bereiche in der Studie berücksichtigt wie die Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, Qualität, Kompetenz und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem werden die Kunden befragt, ob die Leistung des Unternehmens ihren Bedürfnissen gerecht wurde und ob diese das Fertighausunternehmen weiter empfehlen würden.

Anschließend wird ein Ranking der Fertighausunternehmen aufgestellt. Zur Sicherung der Unabhängigkeit bei der Auswertung wurden die Fragen und die Kriterien öffentlich einsehbar vor dem Beginn der Studie veröffentlicht.

Alle Kunden von Fertighausunternehmen sind aufgerufen, sich unter diesem Link an der Studie zu beteiligen: https://www.diqp.eu/studie-fertighausanbieter

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.
Frau Monika Monegel
Hohenzollerndamm 152
14199 Berlin
Deutschland

fon ..: 03034649220
fax ..: 03034649219
web ..: https://www.diqp.eu
email : info@diqp.eu

Bei dem DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.) handelt es sich um eine private Non-Profit-Organisation, in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Das DIQP wurde von verschiedenen Unternehmen gegründet mit dem Ziel hochwertige Qualitätssiegel zu entwickeln und den Qualitätsgedanken zu fördern. Zur Förderung des Qualitätsgedankens führt das DIQP zahlreiche Studien durch und untersucht dabei zum Beispiel die Zufriedenheit von Konsumenten mit verschiedensten Unternehmen oder die Attraktivität von Arbeitgebern.

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Heizen mit Pyrolyseöl

„Residue2Heat“-Workshop präsentierte Forschungsergebnisse

Heizen mit Pyrolyseöl

Workshop des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“: Die Forscher präsentieren ihre Ergebnisse.

In einem öffentlichen Workshop haben die Partner des EU-Forschungsprojekts “ Residue2Heat“ (Reststoffe zu Wärme), darunter auch das Oel-Waerme-Institut, Mitte Dezember 2019 die Ergebnisse ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt. Das Projekt hatte zum Ziel, für die häusliche Wärmeproduktion unterschiedliche Ströme von Biomasseresten zu nutzen. Diese werden in Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio-oil, FPBO) gewandelt, das als biogener Brennstoff der 2. Generation für die Verbrennung in Raumheizungen geeignet ist. Beim Einsatz von FPBO sind abhängig von der Rohstoffbasis zwischen 77 und 95 % geringere Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Heizöl zu erwarten.

Den Forschern zufolge ist die Nutzung von FPBO zur Erzeugung von Raumwärme unter technischen, umwelt- und sozio-ökonomischen Aspekten prinzipiell machbar. Die Herstellung von FPBO ist auch in kleinen Anlagen mit einer Verarbeitungskapazität von 20.000 bis 40.000 Tonnen Biomasse pro Jahr möglich. Als Rohstoffe für die Herstellung eignen sich land- und forstwirtschaftliche Biomassereste, wie beispielsweise Holzreste, Miscanthus, Stroh oder Grasschnitt, die weder für die Lebensmittel- noch die Futtermittelproduktion nutzbar sind und nicht zu Landnutzungsänderungen führen. Die im Prozess der Schnell-Pyrolyse als Nebenprodukt entstehende Asche eignet sich aufgrund ihres hohen Gehalts an Mineralien als Dünger in der Landwirtschaft.

Im Produktionsprozess entstand ein weitgehend homogenes FPBO, mit dem der Betrieb einer konventionellen Ölheizung über einen längeren Zeitraum möglich war. Ein eigens entwickelter Haushaltsbrenner mit einer thermischen Leistung von 16 kWth bis 20 kWth lief unter Laborbedingungen mit FPBO ebenso betriebssicher wie ein angepasstes marktübliches Brennwertgerät mit 34 kWth bis 44 kWth. Aufgrund der chemisch-physikalischen Eigenschaften von FPBO, insbesondere der geringen Viskosität und des hohen Säuregehalts, muss der Vorratstank aus speziellem Polyethylen mit einer hohen Dichte bestehen, und alle brennstoffführenden Bauteile wie Ventile, Pumpen oder Düsen, sind aus Edelstahl zu fertigen. Da bei der Verwendung von FPBO längere Flammen entstehen als bei Heizöl, könnte ein angepasstes Design marktüblicher Brennkammern künftig noch weitere Effizienzpotenziale erschließen. Im Laufe der Entwicklungsarbeit stellte sich heraus, dass eine Beimischung von bis zu 20 % Ethanol zum FPBO die Zündfähigkeit erhöht und die Viskosität des Brennstoffs reduziert. Diese Eigenschaften erleichtern den Start des Brenners und minimieren die Ablagerungsbildung an den Brennerkomponenten.

Bei den Emissionen zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Der Kohlenmonoxidausstoß (CO) ist mit unter 20 ppm bei 3 % Restsauerstoffgehalt im Abgas vergleichbar mit Heizölbrennern. Die Stickoxidemissionen (NOx) variieren je nach Stickstoffgehalt des eingesetzten Rohstoffs für die Herstellung des FPBO. Während die NOx-Emissionen von FPBO aus Pinienholz vergleichbar mit Heizölbrennern sind, liegen sie bei biogenen Reststoffen aus dem Wald und bei Stroh auf einem deutlich höheren Niveau, welches zukünftig durch weitere Maßnahmen wie beispielsweise durch ein Luftstufungskonzept reduziert werden sollte. Die bei der Verbrennung entstehenden Feinstaubpartikel sind wie bei Pelletheizungen durch entsprechende Filter aus dem Abgas zu entfernen.

Vor einer möglichen Markteinführung von FPBO stehen noch rechtliche Hürden. So ist FPBO weder in Deutschland noch in mehreren anderen europäischen Ländern als Brennstoff im Raumwärmemarkt zugelassen. Ebenso fehlt eine deutsche sowie europäische Standardisierung von FPBO als Brennstoff zur Nutzung im Raumwärmemarkt.

Mit weiteren Optionen zur Nutzung von FPBO beschäftigt sich das bereits im Juli 2019 gestartete EU-Forschungsprojekt „SmartCHP“ als Nachfolger von Residue2Heat. In SmartCHP wird ein neuartiger kleiner Kraft-Wärme-Kopplung-(KWK)-Motor entwickelt, der FPBO zur Erzeugung von Wärme und Strom nutzt und erneuerbare Energien in den Heiz- und Kühlbereich einbeziehen könnte. Weitere Verbesserungen bei den Schadstoffemissionen durch Abgasnachbehandlung und Standardisierungsfragen sind wesentliche Elemente der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in diesem Projekt.

Das EU-Forschungsprojekt „Residue2Heat“ wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 unter dem Förderkennzeichen Nr. 654650 gefördert.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Kontakt
Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
Michael Ehring
Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 138
m.ehring@owi-aachen.de
https://www.owi-aachen.de

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GPS synchronisierte Zeit transportieren

Präzise Zeit mitnehmen, wohin kein Antennenkabel führt

GPS synchronisierte Zeit transportieren

LL-3525 GPS Synchronized Time Transfer Unit

Mit der LL-3525 GPS Synchronized Time Tranfer Unit nehmen Sie die genaue GPS Zeit an Orte mit, an denen GPS nicht zu empfangen ist und Kabel nicht verlegt werden können, wie zum Beispiel in das Innere großer Schiffe. Dazu synchronisiert der Time Code Generator seinen internen Oszillator unter guten Empfangsbedigungen auf die präzise GPS Zeit. Auf Knopfdruck läuft der Oszillator frei weiter. Über unterschiedliche Ausgänge kann die im Bereich von +-100ns auf UTC synchronisierte Zeit abgerufen werden.

Durch seine kompakte Baugröße von 115 mm x 120 mm x 234 mm und sein geringes Gewicht ist das Gerät ganz leicht zu tragen. Für einen sicheren Transport verfügt es über einen Handgriff. Um sich auf die genaue Zeit der GPS-Satelliten zu synchronisieren, muss keine Antenne angeschlossen werden, die ist bereits fest oben auf das Gehäuse montiert. Dennoch ist der Antenneneingang auch durch einfaches Ab- und Anstecken mit einer externen Antenne nutzbar.

Zum Einsatz kommt ein 12-Kanal GPS Empfänger zum simultanen Tracken von bis zu 12 GPS-Satelliten. Die Vorderseite des Gerätes bietet ein Display, das alle wichtigen Informationen darstellt. Auf der Rückseite befinden sich die Zeitausgänge IRIG B und HaveQuick, es werden 10 MHz und 1PPS ausgegeben und ein RS-232 Interface steht zur Verfügung. Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium Ionen Akku, der über ein 15V Netzteil geladen wird.

Die Firma Lange-Electronic GmbH ist ein Familienunternehmen in der zweiten Generation und hat ihren Sitz im Münchner Umland.

Seit über 40 Jahren, genauer seit 1977, entwickeln, produzieren und vertreiben wir Systeme, die eine sehr genaue Zeit und Frequenz zur Verfügung stellen. Unsere eigenen Zeitsysteme bieten wir weltweit an, im deutschsprachigen Raum können wir unser Portfolio durch die Produkte von Masterclock (USA), Elproma und PikTime (beide Polen) ergänzen.

Von Forschungsflugzeugen über der Erde, über alles, was sich auf oder unter dem Erdboden befindet, bis hin zu U-Booten, arbeiten viele zeitsensible Fahrzeuge, Forschungslabors und Test-Ranges mit unseren Zeit- und Frequenzsystemen. Ein Schwerpunkt für Synchronisationsaufgaben ist die Verteilung einer sehr genauen Zeit in Rechnernetzwerken, die für ihre reibungslose Funktion eine stabile gemeinsame Zeitbasis benötigen. Besonders hoch sind die Ansprüche bei Banken und Versicherungen, insbesondere beim Wertpapierhandel, bei Basisstationen von Mobilfunknetzen, der Datenübertragung in TV- und Telekommunikationssetzwerken, oder den Netzen von Energieversorgern.

Seit knapp 20 Jahren sind wir auch im Spezialgebiet der Simulation von Satellitensignalen tätig, ein Bereich, der sich uns über die Arbeit mit den genauen Zeitsignalen der Satelliten Navigationssysteme erschlossen hat. Mit Hilfe eines GNSS (Global Navigation Satellite System) Simulators können Navigationsgeräte zuverlässig unter Laborbedingungen getestet werden. Wir vertreten die Firma Spirent Communications in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Firmenkontakt
Lange-Electronic GmbH
Oliver Lange
Rudolf-Diesel-Strasse 29a
82216 Gernlinden
08142-284582-0
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SIE haben die ZEIT – WIR haben die FORMEL

DIE ZEIT-FORMEL öffnet ein neues Universums-Bild

SIE haben die ZEIT - WIR haben die FORMEL

ZEIT ist Trägerimmanent & sie verdrängt RAUM. FreiRaum hat man nur, wenn man Zeit verdrängt.

DAS Buch: AstronZeitOnomie, ISBN 978-3-7439-0186-5

Nach einer Rundreise durch die Zeit-Dimensionen wird eine Formel für die Zeit als solche entworfen. Zeit ist nichts Mysteriöses mehr. Nachvollziehbar und beweisbar.

Zeit kann ab jetzt genau so relativ genutzt werden wie Materie oder Energie. Und diese Erkenntnis kann als Lösung auch auf unserer Erde etabliert werden. Mit ihr entwickeln wir ein besseres Wirtschafts-Modell für mehr Wohlstand und System-Stabilität – bis hin zu Währungs-Stabilität.

Wir wünschen viel Spannung beim Lesen.

Weitere Infos über:

https://www.world-wide-wealth.com/b%C3%BCcher-vortr%C3%A4ge-beratung/b%C3%BCcher/

Zur Optimierung unserer Welt entwickelt autonomy – Projekt:World-Wide-Wealth neue Theorien, Methoden, Veranschaulichungs-Muster/-Bilder, Bücher, Seminare und Vorträge/Keynote-Speeches.
Die Universums-Astronomie-Gesetze wurden als die idealste Basis erkannt, um auch Weltoptimierungen zu erreichen. Mit Querdenker- und Erfinder-Kompetenz wurden schnell viele Korrelationen entdeckt bzw. neu erfunden. Zu letzteren gehören uva. die Zeit-Formel; Raum-Formel; Raum-/Zeit-Korrelation; Dynamische Relativität; Entschlüsselung der „Dunklen Materie“ (23% der bis dato unbekannten Kräfte des Alls); Entschlüsselung der „Dunklen Energie“ (72% der bis dato unbekannten Kräfte des Alls) … , usw. – und auch die Neu-Orientierungen in Wirtschaft & Währung, Gesellschaft & Frieden, Weisheit & Wohlstand, Ökologie & Nachhaltigkeit.
Die bisherigen Erkenntnisse sind in 3 Büchern zusammengefasst: 1.) AstronZeitOnomie, ISBN (paper) 978-3-7439-0186-5; 2. AstronRaumOnomie ISBN (paper) 978-3-7497-1696-8 und 3. AstronEffizienzOnomie ISBN (paper) 978-3-7497-9467-6 .

Weitere Infos siehe: http://www.world-wide-wealth.com

Kontakt
autónomy – world-wide-wealth
Helmut Rasch
Heubergredder 14a
22297 Hamburg
017643376540
helmut.rasch@world-wide-wealth.com
http://www.world-wide-wealth.com

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DIE Erfindung: Dynamische Relativität! Relativiert ALLES!

DER Schlüssel zu 95% Bis-Dato-Mysterien des Alls.

DIE Erfindung: Dynamische Relativität! Relativiert ALLES!

Das All wächst immer noch, immer schneller & extrem effizient. Warum nicht das Erfolgsrezept nutzen?

DAS neue Buch: AstronEffizienzOnomie ISBN (paper) 978-3-7497-9467-6

Nach der Entdeckung der Formeln für Zeit und Raum, lag es nahe, auch deren Korrelation – die Geschwindigkeit – neu zu definieren. Aus Geschwindigkeit wurde mehr als nur dessen irdische 3-Dimensionalität: eine neue Dimension von Effizienz.

Mit der Extrapolierung der Formeln für Zeit und Raum und dessen Relativierung je nach Universums-Bereich, sowie mit der Entdeckung eines neuen „Multiplikators“, gelingt eine neue Universums-Formel: Die „Dynamische Relativität“.
Mit ihr gelingen neue astronomische Entdeckungen zu: Korrelation von Raum und Zeit, Neu-Bemessung des All-Durchmessers, „Dunkler Energie“, Außenbereich des Universums, Voids, Super-Novas, Quasare bis hin zu Schwarzen Löchern. Eine faszinierende Entdeckungsreise über viele Dimensionen des Universums – mit vielen Aspekten, die uns auch über uns selbst nachdenklich werden lassen.

Entdeckt werden aber auch viele Korrelationen mit irdischen Aspekten, die nun so optimiert werden können, wie die astronomischen Vorbilder – für einen weltweit(!) implementierbaren effizienz-optimierten Wohlstand, welcher zugleich Frieden, Freiheit und Nachhaltigkeit ermöglicht. Unmöglich? Das Universum schaffts! Warum nicht wir – der „Homo-Sapiens“?!

Weitere Infos: https://www.world-wide-wealth.com/b%C3%BCcher-vortr%C3%A4ge-beratung/b%C3%BCcher/

Zur Optimierung unserer Welt entwickelt autonomy – Projekt: World-Wide-Wealth neue Theorien, Methoden, Veranschaulichungs-Muster/-Bilder, Bücher, Seminare und Vorträge/Keynote-Speeches.
Die Universums-Astronomie-Gesetze wurden als die idealste Basis erkannt, um auch Weltoptimierungen zu erreichen. Mit Querdenker- und Erfinder-Kompetenz wurden schnell viele Korrelationen entdeckt bzw. neu erfunden. Zu letzteren gehören uva. die Zeit-Formel; Raum-Formel; Raum-/Zeit-Korrelation; Dynamische Relativität; Entschlüsselung der „Dunklen Materie“ (23% der bis dato unbekannten Kräfte des Alls); Entschlüsselung der „Dunklen Energie“ (72% der bis dato unbekannten Kräfte des Alls) … , usw. – und auch die Neu-Orientierungen in Wirtschaft & Währung, Gesellschaft & Frieden, Weisheit & Wohlstand, Ökologie & Nachhaltigkeit.
Die bisherigen Erkenntnisse sind in 3 Büchern zusammengefasst: 1.) AstronZeitOnomie, ISBN (paper) 978-3-7439-0186-5; 2. AstronRaumOnomie ISBN (paper) 978-3-7497-1696-8 und 3. AstronEffizienzOnomie ISBN (paper) 978-3-7497-9467-6 .

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Die Mikrobiologie trifft auf die Informatik

Das Forschungsprojekt DiASPora zur Biodiversität von Bakterien erfolgreich im Leibniz-Wettbewerb

Die Mikrobiologie trifft auf die Informatik

Prof. Dr. Jörg Overmann von der DSMZ in Braunschweig ist Koordinator des DiASPora Forschungsprojekts

Der Projektname DiASPora steht für „Digital Approaches for the Synthesis of Poorly Accessible Biodiversity Information“. An DiASPora beteiligen sich das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften. Die Partner planen, mit digitalen Methoden schwer zugängliche, hochrelevante Informationen zur Biodiversität von Bakterien zu finden, zusammenzuführen und zu veröffentlichen. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat auf seiner Sitzung am 26. November 2019 beschlossen, das Vorhaben über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund einer Million Euro aus Mitteln des Leibniz-Wettbewerbes zu fördern.

DiASPora zielt auf die verbesserte Integration, Zugänglichkeit und Handhabbarkeit von Informationen zur Biodiversität von Bakterien. Dabei werden vorhandene Informationen aus einer Vielzahl von Quellen – darunter mehr als 150 wissenschaftlichen Zeitschriften – gewonnen und aufbereitet. Prof. Dr. Jörg Overmann, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ in Braunschweig und Koordinator von DiASPora, erklärt: „Das Projekt nutzt die etablierte de.NBI-Datenbank BacDive, um die Daten in maschinenlesbarer Form zusammenzuführen und gut zugänglich zu machen. Parallel entwickeln wir neue bioinformatische Werkzeuge für multidimensionale Analysen dieser ganz verschiedenartigen molekularen, phänotypischen und ökologischen Daten. Damit wollen wir letztendlich die Eigenschaften von Bakterien vorhersagbar machen. Das Projekt leistet so einen besonderen Beitrag zur lebenswissenschaftlichen Forschung in Deutschland.“

Im Projekt werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen mit ihren jeweils unterschiedlichen Methoden zusammenarbeiten. Sie bringen Kompetenzen aus Mikrobiologie, Informatik, semantischem Wissensmanagement, Datenwissenschaften, Software-Entwicklung, Textmining und Bioinformatik mit. So kommen verschiedene, komplementäre Ansätze zusammen: manuelle Kuration, Textmining, Schlussfolgerungen durch bioinformatische Methoden und maschinelles Lernen. „Im Projekt werden wir sowohl mit etablierten Methoden als auch mit neuen Tools arbeiten, um so die vielfältigen und heterogenen Informationen aufzufinden, zu standardisieren und anschließend zu verknüpfen“, erläutert Prof. Overmann. „Mit der Integration dieser Biodiversitätsinformationen durch Digitalisierung und modernste datenwissenschaftliche Methoden ermöglichen wir ganz neue wissenschaftliche Erkenntnisse und darauf aufbauend letztendlich neuartige praktische Anwendungen.“

Dabei spielt die semantische Datenvernetzung eine wichtige Rolle, wie Prof. Dr. Sören Auer (TIB) erläutert: „Durch den Einsatz von Vokabularen und Ontologien werden die mikrobiologischen Daten der BacDive-Datenbank mit Hilfe des Resource Description Framework (RDF) in ein maschinenlesbares Format umgewandelt. Anschließend werden die transformierten Daten verwendet, um einen Wissensgraphen zu erstellen, der innovative Suchmöglichkeiten für die Entdeckung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und bis dato verborgener Datenbeziehungen ermöglicht.“

Die Begründung des Leibniz-Senatsausschusses Wettbewerb bescheinigt DiASPora, eine zeitgemäße Thematik von großer Bedeutung für die verschiedensten Bereiche von Umweltschutz bis hin zum Gesundheitswesen zu bearbeiten. Es sei sowohl innovativ und außerordentlich als auch sehr überzeugend. Das interdisziplinäre Forschungskonsortium sei als exzellent ausgewiesen, fachlich komplementär und verspreche hohe Synergien. Die beteiligten Partnerorganisationen seien hervorragend ausgewählt und böten einen herausragend geeigneten institutionellen Rahmen. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit DSMZ und TIB dieses interdisziplinäre Projekt durchführen zu können“, stellt Prof. Dr. Konrad Förstner, bei ZB MED für das Projekt verantwortlich, fest. „Gemeinsam haben wir ein einzigartiges Paket von Expertisen geschnürt. Die gemeinsame Anwendung von Textmining der Fachliteratur und bioinformatischen Methoden sowie die Überführung der Ergebnisse in maschinenlesbare Formate um den Wissensgraphen zu erweitern hat großes Potenzial, unser mikrobiologisches Wissen signifikant zu vergrößern.“

Die Leibniz-Gemeinschaft fördert im Wettbewerbsverfahren verschiedene Programme, die der Erreichung ihrer strategischen Ziele im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation dienen. DiASPora wird im Programm Leibniz-Kooperative Exzellenz gefördert. In diesem Jahr haben sich 89 Antragstellende am Leibniz-Wettbewerb beteiligt; 27 Projekte werden in die Förderung aufgenommen.

Hintergrund-Informationen:

Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 72.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter.

Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Sven-David Müller, Pressesprecher
Inhoffenstraße 7 B
38124 Braunschweig
Tel. +49-531-2616-300
E-Mail: sven.david.mueller@DSMZ.de
Weitere Informationen unter www.dsmz.de

TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften
Die TIB versorgt als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit Literatur und Information. Die Bibliothek engagiert sich für Open Access und unterstützt damit den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information. In ihrer Funktion als Universitätsbibliothek sichert sie die Informationsversorgung aller Fakultäten der Leibniz Universität Hannover.
Ihre Rolle als deutsches Informationszentrum für die Digitalisierung von Wissenschaft und Technik baut die TIB stetig aus: Sie betreibt angewandte Forschung und Entwicklung, um neue Dienstleistungen zu generieren und bestehende zu optimieren. Die Schwerpunkte liegen auf Data Science & Digital Libraries, Scientific Data Management, nicht-textuellen Materialien, Open Science und Visual Analytics.
Über ihr Recherche- und Bestellportal bietet sie Zugriff auf ihren exzellenten Bestand an grundlegender und hoch spezialisierter technisch-naturwissenschaftlicher Fachinformation. Hierzu zählen auch Wissensobjekte wie 3D-Modelle, Forschungsdaten und audiovisuelle Medien. Durch die Vergabe von DOIs (Digital Object Identifier) und deren Nachweis und Zugriff sichert die TIB die Qualität sowie die dauerhafte Verfügbarkeit und Referenzierbarkeit von Forschungsdaten, die eine wichtige Grundlage im Forschungsprozess bilden. Die TIB ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Niedersachsen.

TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften
Dr. Sandra Niemeyer, Pressereferentin
Welfengarten 1 B
30167 Hannover
Tel. +49-0511 762-2772
E-Mail: sandra.niemeyer@tib.eu
Weitere Informationen unter www.tib.eu

ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften
ZB MED ist als Informationsinfrastruktur in Deutschland und Europa der zentrale Partner für die Lebenswissenschaften: von Medizin über Biodiversität bis hin zu Umweltschutz. Das Institut ist hervorgegangen aus einer Bibliothek. Aufbauend auf den Literaturbeständen und -zugängen, Datenbanken und Forschungsdaten unterstützt ZB MED Forschende bei der Gewinnung neuer Informationen und Erkenntnisse – vor Ort in Köln und Bonn wie auch überregional. ZB MED bietet digitale Mehrwertdienste über das semantikbasierte Suchportal LIVIVO und über das Open-Access-Publikationsportal PUBLISSO an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Informations- und Datenkompetenz. ZB MED forscht selbst anwendungsorientiert mit datenwissenschaftlichen Methoden in den Lebenswissenschaften und verfolgt das Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Angebote für die lebenswissenschaftliche Forschung zu entwickeln. Die Forschenden bei ZB MED aggregieren, nutzen und verbinden heterogene Daten, Informationen sowie Literatur und ermöglichen dadurch neue Forschungsansätze. Dabei stehen semantikbasierte Methoden, automatisierte Prozesse sowie Text- und Datamining im Fokus. Zu den zentralen Prioritäten von ZB MED gehört die Förderung von Open Science mit all seinen Facetten, wie FAIR und Open Data, Open Access und Open Source. Das Informations-zentrum ist eine Stiftung öffentlichen Rechts.

ZB MED Informationszentrum Lebenswissenschaften
Ulrike Ostrzinski, Pressesprecherin
Gleueler Str. 60
50931 Köln
+49 (0) 221 478-5687
pressestelle@zbmed.de
Weitere Informationen unter www.zbmed.de

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

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Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
Sven-David Müller
Inhoffenstraße 7 B
38124 Braunschweig
0531-5312616300
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Optimale Ergebnisse durch Trocknungssysteme von Rehm

Rehm Thermal Systems bietet flexible und vielseitige Arten von Trocknern

Optimale Ergebnisse durch Trocknungssysteme von Rehm

Mäanderanlage (Warenträgertransport)

Trockner ist nicht gleich Trockner – zumindest nicht in der Elektronikfertigung. „Trockner“ ist viel mehr als Überbegriff für thermische Systeme in der Elektronikindustrie zu verstehen, mit denen keine stoffschlüssigen Verbindungen hergestellt werden, also weder gelötet, gesintert noch diffusionsgelötet wird. Dabei kann es sich um reale Trocknungsprozesse (beispielsweise das Austrocknen von Pasten), das Aushärten (z. B. von polymeren Beschichtungen), den Burn-In-Prozess (Einbrenntest für Bauelemente, um Frühausfälle zu lokalisieren) oder das Tempern (um spezielle Eigenschaften von Verbindungsmaterialien zu erzeugen) handeln. Ein weiterer Einsatzbereich von Aushärtungs- und Trocknungssysteme ist das Schutzlackieren.

Für all diese Anwendungsbereiche bietet Rehm Thermal Systems vielfältige und innovative Trocknungs- und Aushärtungsverfahren, die jedem Anspruch gerecht werden. Nachfolgend die verschiedenen Systeme mit den individuellen Vorteilen bezogen auf Produktanforderungen und Platzbedarf.

Vertikaltrockner Alteco
Eine der neueren Entwicklungen aus dem Hause Rehm ist das auf dem Stapelprinzip basierende Vertikal-Trocknungssystem Alteco, das maximale Leistung bei minimalem Platzbedarf bietet. Von diesem System profitieren alle Branchen, die Lackierprozesse realisieren und sensible Flachbaugruppen mit Schutzlackbeschichtung verarbeiten. Bei der Realisierung dieser Anlage wurde neben den besten Temperatur-Profilierungsmöglichkeiten und dem niedrigen Energieverbrauch auch die Anforderung an den minimalen Platzbedarf erfolgreich umgesetzt. Durch den vertikalen Transport ersetzt der Alteco bei einer Anlagenlänge von nur knapp 4 Metern einen vergleichbaren 40 Meter langen horizontal ausgerichteten Trockner. Mit dieser innovativen Systemkonzeption kann wertvoller Platz in der Produktionshalle eingespart, vorhandene Ressourcen optimal genutzt und der Fertigungsalltag optimiert werden.

Mäanderanlage
Vertikaltrockner sparen in der Fläche Platz, benötigen jedoch in der Höhe genügend Freiraum in den Fertigungsstätten. Zudem ist die natürliche Thermik in einer vertikalen Prozesskammer für den Prozess ausschlaggebend, da Wärme stets nach oben steigt. Werden sehr geringe Toleranzen bei der Reproduzierbarkeit des Temperatur-Zeit-Profils gefordert, kann es technisch sinnvoller sein, die Produkte in einer horizontalen Prozesskammer thermisch zu bearbeiten. Mit der Mäanderanlage RDS 45000 hat Rehm eine spezielle Lösung erarbeitet, die ebenso lange Verweilzeiten der Produkte bei einer Produktivität von 3,5 Stück/min in einer horizontalen Ebene ermöglicht. Die Produkte mäandern in 13 Spuren durch die maximal 130 Grad Celsius warme Prozesskammer, die mit 18 Heizzonen ausgestattet ist. Die Mäanderanlage besticht außerdem durch eine lückenlose Traceability: Der Barcode der einzelnen Baugruppe wird eingelesen, was eine exakte Zuordnung der prozessbezogenen Daten ermöglicht.

Durchlauftrockner Pramo
Im Durchlauftrockner Pramo werden die Baugruppen auf Warenträgern mit sogenannten „Schiffchen“-Aufnahmen in Schlaufen durch das System transportiert. Innerhalb des Trockners durchlaufen sie mehrere Zonen, in denen sie auf die entsprechende Temperatur aufgeheizt und anschließend für den Trocknungs-/Aushärteprozess auf der voreingestellten Temperatur gehalten werden. Die Temperatur im Trockner beträgt maximal 150 Grad Celsius. Um die Materialien entsprechend der Vorgaben auszuhärten, kann die Taktzeit nach der notwendigen Verweildauer der Baugruppen im Trocknungssystem ausgerichtet werden. Die flexiblen Warenträgeraufnahmen sind austauschbar, wodurch unterschiedlichste Baugruppen und auch Sonderformen jederzeit sicher und zuverlässig durch die Anlage geführt werden.

RDS Lack
Das optimale Wärmemanagement der RDS Lacktrockner mit Ober- und Unterseitenheizungen arbeitet mit Infrarot-Strahlung (IR) und/oder Konvektion, um die unterschiedlichsten Materialien zuverlässig zu trocknen. Mit der Realisierung dieser beiden Wärmeübertragungsverfahren sind die Anlagen optimal auf die Verarbeitung lösemittelhaltiger Lacke und Vergussmassen ausgelegt. Die hervorragende Wärmedämmung der Heizzonen und die individuell einstellbaren Temperaturen ermöglichen eine optimale Profilierung Ihrer Trocknungsprozesse – perfekt zugeschnitten auf die Anforderungen der Produkte. In der Trocknungsphase wird die Temperatur gehalten bis das Material vollständig ausgehärtet ist. Hierfür wird eine verstärkte Konvektion benötigt, da die ausdampfenden Lösemittel abgeführt werden müssen. Nach dem Trocknungsvorgang wird die warme Prozessatmosphäre abgesaugt. Trotzdem hat die Baugruppe noch eine Auslauftemperatur von etwa 60 °C. Optional ist hier eine separate luft- oder wassergekühlte Kühleinheit verfügbar, mit der deutlich niedrigere Temperaturen erzielt werden können.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit knapp 30 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

Kontakt
Rehm Thermal Systems
Anna-Lena Kast
Leinenstraße 7
89143 Blaubeuren
07344 9606 746
07344 9606 525
an.kast@rehm-group.com
http://www.rehm-group.com

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Neuer Investor für die Immunservice GmbH

Neuer Investor für die Immunservice GmbH

Immunservice entwickelt selbst ein breites Spektrum innovativer Interleukin-2 basierter Medikamente.

Die Immunservice schließt neue Finanzierungsrunde ab und gewinnt Investor BPO Capital GmbH & Co. KG dazu.

In der neuen Investitionsrunde der Immunservice GmbH haben die bisherigen Investoren, Prof. Dr. Michael Otto und die Hubertus Wald Stiftung erneut in das Biotech- Unternehmen investiert. Neu dabei ist die BPO Capital GmbH & Co. KG – eine Venture Capital-Holding, die 2014 von Benjamin Otto gegründet wurde, mit dem Ziel junge Entrepreneure zu unterstützen und an guten Ideen zu partizipieren. Prof. Dr. Edith Huland, Gründerin und Geschäftsführerin der Immunservice GmbH betont: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der BPO Capital das Vertrauen eines weiteren renommierten Investors gewinnen konnten. Wir fokussieren uns weiterhin auf Wachstum und den Ausbau neuer Entwicklungen und sind stolz darauf, dass unsere langjährigen Investoren weiterhin mit uns an Bord sind“.

Die Immunservice GmbH entwickelt biologische Arzneimittel, die das körpereigene Immunsystem aktivieren, Krebs- und Virusinfektionen zu eliminieren. Eine Schlüsselfunktion in dieser Immunabwehr hat Interleukin-2, ein Immunhormon das im Körper natürlicherweise vorkommt und lebensnotwendig ist. Immunservice stellt für die Arzneimittelentwicklung Interleukin-2 in innovativer Form für Spezialanwendungen her. Interleukin-2 ermöglicht, gezeigt durch Studien an Patienten, die Heilung schwerster Erkrankungen und ist deshalb Basis der immunologischen Arzneimittelentwicklungen von Immunservice. Im Fokus von Immunservice stehen Nierenkrebs und Melanom. Interleukin-2 ist hier bereits erwiesenermaßen wirksam bis hin zur Heilung. Immunservice entwickelt gezielt besonders gut verträgliche Therapieverfahren, um Patienten während der Therapien die Lebensqualität zu erhalten und den Zugang zu diesen innovativen potentiell heilenden Verfahren zu öffnen.

Kontakt
Immunservice GmbH
Prof. Dr. Dr. Edith Huland
Christoph-Probst-Weg 4
20251 Hamburg
04061135184
info@immunservice.com
https://immunservice.com/

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Neue Hefe-Spezies in Braunschweig entdeckt

Heimische Buchen stellen Lebensraum für vom Klimawandel bedrohte Hefe dar

Neue Hefe-Spezies in Braunschweig entdeckt

Dr. Andrey Yurkov von der DSMZ bei der Probenentnahme

Mikrobiologe Dr. Andrey M. Yurkov vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH hat in den Braunschweiger Stadtteilen Stöckheim und Gartenstadt eine neue Hefe aus Baumsaft isoliert. Im Frühjahr 2016 und 2019 erfolgte die Entnahme von Proben aus Baumsaft von durch den jährlichen Rückschnitt verletzten Bäumen und Sträuchern, wie beispielsweise Birken, Buchen, Hainbuchen und Hartriegel. Es ist bekannt, dass in dem zuckerreichen Saft der Bäume viele Mikroorganismen, damit auch Hefepilze leben können. Aber die Vielfalt der Hefen, die in Baumsaft vorkommen, ist noch unbekannt. Die von Doktor Yurkov neu entdeckte Hefe trägt den Namen Mrakia fibulata sp. nov. (DSM 103931). „Spezies der Mrakia-Gattung bevorzugen eher kalte Lebensräume wie Gletscher, Eis und Permafrost, Mrakia fibulata ist die erste dieser Hefen, die bei einer Temperatur von mehr als 20 Grad Celsius wächst“, stellt der renommierte Pilzspezialist fest.

Klimawandel bedroht auch Mikroorganismen
Die Mehrheit der in Baumsaft vorkommenden Hefen ist primär aus kalten Lebensräumen bekannt. So wurden beispielsweise Hefen der Gattung Mrakia früher aus polaren (Arktis und Antarktis) und nichtpolaren Gletschern (in hohen Gebirgen) isoliert. Diese Habitate sind stark von der globalen anthropogenen Klimaerwärmung bedroht. Der Calderone-Gletscher beispielsweise liegt in den Abruzzen und ist einer der südlichsten Gletscher Europas. Zwei Hefe-Kulturen aus diesem Gletscher wurden ebenfalls als Mrakia fibulata identifiziert. Bedingt durch die Klimaerwärmung schmilzt der Calderone-Gletscher seit einigen Jahren. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Gletscher in den nächsten Jahren völlig verschwinden wird. Das hat zur Folge, dass die dort lebenden psychrophilen (kälteliebend) Mikroorganismen ihren Lebensraum verlieren. „Umso erfreulicher ist es, dass wir genau diese Hefen nun im klimatisch gemäßigten Braunschweig nachweisen konnten“, freut sich Andrey Yurkov. „Es ist vor allem sehr interessant, dass kälteliebende Mikroorganismen wie die neuentdeckte Mrakia fibulata und einige verwandte Arten bis jetzt den Klimawandel in Mitteleuropa überleben konnten. Das macht uns Hoffnung, dass diese trotz des Klimawandels in Zukunft nicht nur in Bioressourcen-Sammlungen wie der DSMZ, sondern auch weiterhin in der Natur vorkommen werden.“

Bedeutung für die Biotechnologie
Mikroorganismen, insbesondere Hefen, die aus Baumsaft isoliert wurden, können von großer biotechnologischer Bedeutung sein. Die Hefe Phaffia rhodozyma beispielsweise produziert ein Carotinoid (Astaxanthin), das dem Fischfutter beigefügt wird, um die Rotfärbung des Lachsfleisches zu intensivieren. Arten der Gattung Mrakia können einfache Zucker fermentieren und werden aktuell in der Produktion von alkoholfreiem Bier bei Kooperationspartnern der DSMZ an der Universität von Perugia in Italien getestet. Außerdem, sind diese Hefen als Produzenten von Enzymen (wie zum Beispiel Lipasen und Proteasen für Gewässerreinigung) bekannt.

Originalpublikation
Yurkov, A.M., Sannino, C. & Turchetti, B. Mrakia fibulata sp. nov., a psychrotolerant yeast from temperate and cold habitats. Antonie van Leeuwenhoek (2019)
doi:10.1007/s10482-019-01359-4

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

Kontakt
Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
Sven-David Müller
Inhoffenstraße 7 B
38124 Braunschweig
0531-5312616300
sven.david.mueller@dsmz.de
http://www.dsmz.de

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Faseroptische Lösungen für Industrie- und Medizinlaser: CeramOptec auf der Photonics West 2020

Aktive Strahlformung, UV-Anwendung und sichere Faserkopplung als Schwerpunkte

Faseroptische Lösungen für Industrie- und Medizinlaser: CeramOptec auf der Photonics West 2020

Faserhersteller CeramOptec (Bildquelle: @CeramOptec)

Bonn/Livani, 12.12.2019 – CeramOptec, einer der international führenden Entwickler und Hersteller von Multimode-Lichtwellenleitern aus Quarzglas, zeigt auf der Photonics West in San Francisco (04. bis 06. Februar 2020, am Stand von Armadillo SIA, Hall D, Booth #3233) hochwertige Faseroptiken für Industrie- und Medizinlaser. Im Zentrum des Messeauftritts stehen dabei Spezialfasern für aktive Laserstrahlformung und langfristig stabile UV-Licht-Applikationen sowie faseroptische Sicherheitslösungen für Anwender fasergekoppelter Lasersysteme. Darüber hinaus stellt die biolitec-Tochter Fasern für medizinische CO2-Laser sowie verschiedenste Faseroptiken mit breitem Einsatzspektrum und Eignung für zahlreiche standardisierte Anwendungen vor.

Im Bereich aktive Strahlformung präsentiert CeramOptec seine Optran© NCC-Fasern, deren polygonale Kerngeometrie die Erzeugung von Top-Hat-Strahlprofilen unterstützt und so den Einsatz von teuren Homogenisatoren erübrigt. Für dauerhaft stabile UV-Licht-Anwendungen stehen die solarisationsarmen Optran© UVNSS-Fasern, die selbst nach Langzeitbestrahlung mit UV-C-Licht noch immer eine Transmission von 85 Prozent des Ausgangswertes bieten. Beide Fasern werden auf der Photonics West zudem gemeinsam mit anderen Faseroptiken auch in einer Safety-Fiber-Spezialausführung vorgestellt. Bei dieser sicherheitstechnischen Sonderkonfiguration wird durch dünne Kupferdrahtleiter im Polyamidmantel eine permanente Detektion des Faserstatus samt automatischer Lasersystemabschaltung bei Faserbruch oder Ablösung von der Strahlquelle ermöglicht.

Als faseroptische Lösung für medizinische CO2-Laser hat CeramOptec in San Francisco die Optran© MIR-Faser mit an Bord – eine polykristalline Faser aus Silberhalogenid, die im für dermatologische Anwendungen typischen Wellenlängenbereich von 10,6 μm mit exzellenten Transmissionswerten überzeugt. Das Feld der faseroptischen Allrounder wird unter anderem durch die Optran® UVWFS Breitband-Fasern repräsentiert, die Eigenschaften von UV- und Infrarotfasern in sich vereinen und dadurch eine optimale Lösung für optische Anwendungen mit weitem Spektralbereich darstellen. Nähere Infos zu CeramOptec und den CeramOptec Faseroptiken finden Interessenten wie üblich unter www.ceramoptec.de.

Über CeramOptec
Die CeramOptec® in Kooperation mit Ceram Optec SIA hat sich auf die Herstellung von Multimode-Lichtwellenleitern aus Quarzglas spezialisiert. Das mittelständische Unternehmen wurde 1988 gegründet und ist heute Tochter der biolitec AG, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen. Mit Niederlassungen in China und Malaysia und den Distributionspartnern in den USA, Frankreich, Indien, Japan und Korea ist CeramOptec nicht nur in Europa, sondern auch auf den asiatischen und nordamerikanischen Märkten stark vertreten. Die biolitec group beschäftigt insgesamt 285 Mitarbeiter.

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CeramOptec GmbH
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Brühler Straße 30
53119 Bonn
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Betrieb von Industrieöfen wirtschaftlich optimieren

Neue Erkenntnisse zur Lebensdauer von metallischen Ofenbauteilen

Betrieb von Industrieöfen wirtschaftlich optimieren

Versuchsofen mit Rechteck- und Rundbalkenproben am Ende eines Versuchs mit Temperaturzyklen.

Eine realitätsnahe Berechnung der Lebensdauer von Bauteilen kann helfen, den Betrieb von Industrieöfen künftig noch wirtschaftlicher zu gestalten. Neue wichtige Erkenntnisse dafür haben das Oel-Waerme-Institut, das Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen und das Institut für Werkstoffkunde (IfW) der Technischen Universität Darmstadt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt gewonnen und in die Entwicklung einer Methode zur Lebensdauerkalkulation umgesetzt. Hersteller von Industrieöfen können die Forschungsergebnisse nutzen, um Bauteile zuverlässiger auszulegen. Den Betreibern von Anlagen wird ermöglicht, die aktuell verbleibende Lebensdauer ihrer Ofenkomponenten genauer zu bestimmen und dadurch Strategien für eine optimierte Betriebsweise der Öfen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Produktionsdurchsatz, Einsatzdauer und Ausfallwahrscheinlichkeit zu entwickeln.

Metallische Ofenbauteile wie Strahlheizrohre, Ofenmuffeln, Retorten und Ofenrollen sind bei hohen Temperaturen einer gleichzeitigen Beanspruchung durch Hochtemperaturkorrosion und statischen mechanischen Lasten ausgesetzt. Korrosion und Formänderung durch Kriechen bestimmen unter diesen Bedingungen die Lebensdauer der Bauteile. Im Fokus des Forschungsvorhabens stand die Klärung der Frage, welche Rolle Temperaturwechsel bei einer Beanspruchungssituation in Industrieöfen mit höchsten Temperaturen und sehr niedrigen mechanischen Spannungen spielen. Aufgabe des OWI war es, das Verhalten bauteilähnlicher Proben und den Korrosionsfortschritt zu untersuchen.

In den verschiedenen durchgeführten Experimenten zeigte sich übereinstimmend unter Temperaturwechselbeanspruchung eine höhere mittlere Kriechgeschwindigkeit als unter sonst gleichen isothermen Bedingungen. Ein wesentliches Projektergebnis sind die vom IfW auf der Grundlage von Kriechkurven entwickelten analytischen Kriechgleichungen, die als Neuerung einen Term mit einer Temperaturänderungsrate enthalten und damit den Effekt der Temperaturwechsel einschließen. Die Korrosion von Proben durch Oxidation wurde durch die Temperaturwechsel je nach Werkstoff nicht oder nur wenig beschleunigt. Vom OWI wurden aus experimentellen Daten Diagramme erstellt und eine Methode aufgezeigt, wie mit Hilfe dieser Korrosionsdiagramme für eine bestimmte Betriebsdauer der Chromverlust und die verbleibende Oxidationsbeständigkeit des Werkstoffs abgeschätzt werden können.

Bisher standen Werkstoffherstellern und Unternehmen im Industrieofenbau bei der Auslegung lediglich isotherme Zeitstanddaten und die Daten isothermer Kriechkurven zur Verfügung. Mit den im Forschungsprojekt erhobenen Daten und entwickelten Kriechbeschreibungen sind in Zukunft durch die Einbeziehung von thermischen Lastwechseln anwendungsnähere Lebensdauerabschätzungen möglich.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Kontakt
Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
Michael Ehring
Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 138
m.ehring@owi-aachen.de
https://www.owi-aachen.de

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